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Gesucht werden Informationen zur 157. Res.Div.sowie 276. ID (Rgt. 978, 988)

    • Gesucht werden Informationen zur 157. Res.Div.sowie 276. ID (Rgt. 978, 988)

      Hallo,
      ich bin neu hier und war vorher im Forum der Wehrmacht unterwegs, da ich auf Grund meiner Ahnenforschung weitere Details ueber meinen Grossvater herausfinden moechte!
      Bevor ich hier nun die komplette " Lebensgeschichhte " meines Grossvaters wiedergebe und einstelle, sei es mir hoffentlich erlaubt, dies mit einem Linkverweis zum Forum der Wehrmacht abzukuerzen.
      Link: forum-der-wehrmacht.de/index.p…B6hne-Eisbergen/?pageNo=1

      Kurzuebersicht:
      Mein Grossvater war Dutzfreund von Rudolf Hess und lebte zeitweise auch in dessen Villa in Muenchen.
      Er bekleidete eher einen niedrigen Dienstrang, um so erstaunlicher erscheint mir diese Maennerfreundschaft, die in der familie belegt ist.
      Die Daten der Wast, die ebenfals im Forum der Wehrmacht einsehbar sind, zeigen, das er sowhl in Polen als auch in Russland zu Anfang dabei war, dann spaeter mit der 157. Res.Div nach Frankreich verlegt wurde.
      2 Tage vor der Invasion in Frankreich musste er Suizid begehen, auch da naehere Informationen im Forum der Wehrmacht.
      Die letzten Daten der Wast koennen in der angegeben Form, was die Zugehoerigkeit der Einheit angeht nicht stimmen, ich hatte diesbezueglich auch mit dem Autor und Historiker Peter Lieb Kontakt aufgenommen, der mich darauf hinwies, da mein Grossvater in Dijon verstarb, und diese Einheit dort nicht mehr lag!
      Ich stochere also im Nebel.
      Unlaengst fand ich dann einen Hinweis der Deutschen Digitalen Bibliothek, die ja saemtliches Material der verschiedenen Einheiten verwahrt.
      Dort steht: Im Januar 1944 wurde ads Res.Gren.Rgt. 7 (mit den Btlen. 19, 61 und 62) an die neu aufgestellte 276. ID (Rgt. 978, 988) abgegeben
      Ich wuerde nun zu gern erfahren, ob es hier jemanden gibt, der vielleicht irgendwelche Informationen / Bilder zu diesen Einheiten hat und mir somit vielleicht weiterhelfen koennte!
      Bin mal gespannt auf Eure Reaktionen,
      Ein schoenes Wochenende noch.
      Vielen Dank noch einmal.
      Bernd
    • RE: Gesucht werden Informationen zur 157. Res.Div.sowie 276. ID (Rgt. 978, 988)

      Hallo Bernd,

      vielen Dank für Deinen interessanten Beitrag und willkommen im Forum.

      Da ich (und vielleicht andere) noch nicht im Forum der WH registriert bin, habe ich keinen Zugang zu den eingestellten Anlagen. Insofern fühle Dich bitte im Interesse der Recherche frei, diese auch hier hochzuladen.

      Vielen Dank und viel Erfolg!

      Gustav
       
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      Deutsche Kopfbedeckungen 1871-1960 Militär, Polizei, Feuerwehr usw. - Alles über Köln, Adressverzeichnisse, Fotos, Bücher usw. Bitte alles per Konversation mit mir anbieten.

       

    • Kurzinfo zu meinem Grossvater

      Hallo Mitglieder, ich bin erst neu hier, vielleicht kann jemand weiterhelfen.....
      Folgender Sachverhalt:

      Laut den Aussagen aus meiner Familie war mein Opa ein NS - Redner der Partei und verkehrte in den Kreisen um Rudolf Hess, dessen Dutzfreund er war, in München. 1944 mußte er dann durch Selbsttötung seinem Leben ein Ende in Frankreich bereiten, da er wohl aussagte, daß der Krieg ein verlorener wäre,bzw eine andere Variante in der Familie besagt, dass er wohl "sich unerlaubt" von der Truppe entfernt hätte...
      Ich hätte gern sehr viel mehr über diesen Menschen in Erfahrung gebracht, leider konnte mir auch die " Wast" in Berlin nicht groß helfen. (Deutsche Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen Wehrmacht) Das, was mir von dort mitgeteilt wurde, wirft eher noch mehr Fragen auf, als es beantwortet. Zum anderen weiß ich aus meiner Familie heraus, daß dieser Mensch über sehr gute Kontakte nach "oben" verfügte, konnte er doch rechtzeitig den Bruder seiner Frau davon in Kenntnis setzen, daß seine Einheit (die des Bruders seiner Frau) sehr bald nach Stalingrad verlegt werden sollte, und er sich umgehend bei Rommel melden sollte, was dieser auch tat, und dies ermöglichte Ihm wahrscheinlich das Überleben. Die vormalige Einheit des Schwagers wurde wenige Tage später tatsächlich nach Osten (Stalingrad) verlegt.
      Ich würde wirklich mehr Licht in dieses Kapitel meiner Familie bringen wollen, und würde zu gern wissen, was wirklich damals geschah, solange es sich vielleicht noch rekonstruieren läßt, es vielleicht noch lebende Angehörige seiner Truppe gibt.
      Es handelt sich um folgende Person:
      Wilhelm Böhne, geb. 07.05.1908 in Eisbergen, gest. 04.06.1944 in Frankreich durch Selbsttötung.(Dijon)
      Erkennungsmarke: -749- 2.Schtz.E.Kp.62
      zuletzt Pionier-Kompanie Reserve-Grenadier-Regiment 7, Standort Grenoble
      Wir supertoll, wenn Ihr Euch meldet.
      LG aus Nienburg / Weser
      Bernd
      Dateien
    • und weiter gehts!

      Der Brief des Buchautors Peter Lieb


      Sehr geehrter Herr Meyer,
      wie schon angekündigt, werde ich leider nicht viel Konkretes zu Ihrem Fall beitragen können außer
      ein paar allgemeine Bemerkungen.
      1) Die Angaben von der WASt können in der so angegeben Form nicht stimmen! Das Reserve
      Grenadier Regiment 7 (und somit auch die Pionierkompanie, war meist die 13. Kompanie eines
      Regiments) wurde Anfang 1944 aufgelöst, die Einheiten auf verschiedene neu aufzustellende
      Divisionen für die Abwehr der erwarteten Invasion verteilt. Danach hatte die 157. Reservedivision
      lediglich das ResGebJgRgt 1, das ResGrenRgt 157 und das ResArtRgt 7 sowie verschiedene
      Divisionseinheiten (u.a. ResPiBtl 7). Pioniereinheiten in Grenoble lagen im SOmmer 1944
      folgende: das eben genannte ResPiBtl 7 mit 3 Kompanien sowie die ResInfPiKp 7,beide von der
      157. ResDiv.
      2) Auch der Todesort Dijon macht mich stutzig, denn die 157. ResDiv war im Sommer 1944 im
      Raum Grenoble eingesetzt, das nördlichste war der südliche französische Jura (aber zeitlich ganz
      kurz beschränkt jeweils). Verwundete wurden fast ausschließlich ins Lazarett nach Annecy
      eingeliefert. Mir erscheint es also, dass Ihr Großvater im Frühjahr 1944 noch einmal versetzt wurde
      und die WASt hierzu keine Unterlagen hat. Welches die neue Einheit war, kann ich beim besten
      Willen nicht sagen. Genaueres zum Einsatz der 157. ResDiv können Sie detailliert in meinem Buch
      "Konventioneller Krieg oder NS-Weltanschauungskrieg?" nachlesen.
      3) Auch haben Sie ja schon alle möglichen Stellen angeschrieben. Möglicherweise sollten Sie noch
      im Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg anklopfen und wegen der Bestände aus Kornelimünster
      fragen. Diese sind mittlerweile nach Freiburg gekommen und darunter befinden sich auch einige
      personenbezogene Akten. Auch könnten Sie mal im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde
      nachfragen, denn dort liegen die Unterlagen über NSDAP-Parteimitglieder.
      4) Suizid aufgrund der Erfahrungen im Partisanenkrieg schließe ich aus. Bis zum Sommer 1944 war
      der Partisanenkampf nicht sonderlich brutal und selbst später töteten Soldaten der 157. ResDiv in
      keinem einzigen Fall Frauen und Kinder. Von der Erschießung gefangener Partisanen und
      abgebrannten Häusern Gewissensbisse zu bekommen nach mehreren Monaten Einsatz zuvor in
      Russland, erscheint mir wenig plausibel.
      5) Auffallend ist der niedrige Dienstgrad. Unteroffizier für einen angeblich Nazitreuen ist wirklich
      nicht sehr viel. Ich weiß leider nicht, welche Schulbildung Ihr Großvater hatte, doch eigentlich
      sollte man von einem mit solch engen Kontakten zu Größen des Regimes schon erwarten, dass er
      Reserveoffizier war.
      6) NSDAP Eintritt 1937 im Alter von 29 Jahren spricht allgemein nicht unbedingt für einen
      überzeugten Nazi (die sind schon vor 1933 oder im März 1933 eingetreten), sondern eher für
      Opportunismus.
      Leider kann ich Ihnen nur diese beschränkten Angaben machen. Ich wünsche Ihnen aber weiterhin
      viel Erfolg auf der Suche nach dem Schicksal Ihres Großvaters.
      Mit freundlichen Grüßen
      Peter Lieb
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