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Oberst Reinhard(t) Krumbach

    • Oberst Reinhard(t) Krumbach

      Urkunden-Konvolut Oberst Reinhard(t) Krumbach zuletzt Hauptmuna 1/XVII

      1. Ernennungsurkunde

      Dieses Urkunden-Konvolut beginnt mit einer Ernennungsurkunde vom Oberleutnant (W) zum Hauptmann (W) unterschrieben durch den Reichswehrminister Werner Eduard Fritz von Blomberg (Original).
      Die Urkunde ist datiert auf den 1. September 1934. Beim Durchgehen der weiteren Urkunden stellt sich die Frage, warum der Vorname Willi und nicht Reinhard(t) lautet. Mögliche Erklärungen sind ein zweiter Vorname, Vater oder Bruder etc. - ich tendiere zu einem zweiten Vornamen, da die Dienstränge zu gut in die Reihenfolge des Konvolutes passen. Weitere Informationen sind willkommen.

      (W) = Heeres-Waffenamt

      Werner Eduard Fritz von Blomberg
      (* 2. September 1878 in Stargard, Pommern; † 13. März 1946 in Nürnberg) war von 1933 bis 1938 Reichswehrminister (ab 1935 Reichskriegsminister) und ab 1936 der erste Generalfeldmarschall der Wehrmacht.
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      2. Dienstauszeichnung 4. bis 3. Klasse für bis zu 12 jährige treue Dienste in der Wehrmacht

      Für den Hauptmann (W) Reinhard Krumbach im Reichsluftfahrtministerium, Wa Prw. 10.
      Datiert Berlin den 2. Oktober 1936.

      "Wa Prw." steht basierend auf meinen Informationen für Waffen-Prüfwesen.
      Die "10" für die Zuständigkeit der Entwicklung für Flak-Waffen, insbesondere der Waffe an sich.

      Unterschrift vom Oberst und Chef des Stabes der Inspektion der Flakartillerie und des Luftschutzes.
      Eugen Weissmann (* 19. November 1892 in Germersheim; † 26. November 1951 in München)
      Offizier, zuletzt General der Flakartillerie der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.
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      3. Dienstauszeichnung 2. Klasse für 18 jährige treue Dienste in der Wehrmacht

      Ausgestellt für den Hautmann (W) R. Krumbach, wie vor.
      Datiert Berlin den 1. Juli 1937

      "Für die Richtigkeit" unterschrieben vom Generalleutnant und Inspekteur der Flakartillerie und des Luftschutzes Günther Rüdel (* 15. November 1883 in Metz; † 22. April 1950 in München)
      Deutscher Offizier, zuletzt Generaloberst der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.
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      4. Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern

      Ausgestellt für den Major (W) Reinhardt Krumbach.
      Datiert Wien den 1. Dezember 1940

      Es gab in Deutschland verteilt, die verschiedensten Erprobungsstellen für Waffen und Gerät.
      Eine Tätigkeit im Luftgau XVII und die dementsprechend erfolgte Würdigung damit durchaus plausibel.

      Unterschrift vom Kommandierenden General und Befehlshaber im Luftgau XVII General der Flakartillerie
      Friedrich Hirschauer (* 2. Oktober 1883 in Landau in der Pfalz; † 9. Dezember 1979 in München) Deutscher Offizier, zuletzt General der Flakartillerie der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.
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      5. Kriegsverdienstkreuz 1. Klasse mit Schwertern

      Nun ausgestellt für den Oberstleutnant (W) Reinhard Krumbach.
      Datiert Hauptquartier des Ob. d. L. den 1. September 1943
      Faksimile "Göring"

      Beglaubigt vom Chef des Luftwaffenpersonalamtes Generaloberst Bruno Loerzer
      (* 22. Januar 1891 in Berlin; † 22. August 1960 in Hamburg)
      War ein Jagdflieger im Ersten Weltkrieg und Generaloberst der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.
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      6. Eisernes Kreuz 2. Klasse

      Jetzt inzwischen Oberst Reinhard Krumbach.
      Datiert Hauptquartier 4. Juli 1944
      Das (W) als Zeichen der Zugehörigkeit zum Heeres-Waffenamt ist nun verschwunden.
      Wahrscheinlich ist eine neue Verwendung innerhalb der Luftwaffe.

      Stempel der Unterschrift des Oberbefehlshaber der Luftflotte Reich und Generaloberst
      Hans-Jürgen Stumpff (* 15. Juni 1889 in Kolberg; † 9. März 1968 in Frankfurt am Main)
      Deutscher Offizier (zuletzt Generaloberst), Generalstabschef der Luftwaffe und Mitunterzeichner der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 in Berlin-Karlshorst.
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      7. Eisernes Kreuz 1. Klasse

      Die letzte Urkunde für Oberst Reinhard Krumbach.
      Nun Hauptmuna 1/XVII.
      Dabei müsste es sich um die Luftwaffen-Hauptmunitionsanstalt 1/XVII STADL-PAURA bei Lambach (Österreich) handeln.
      Der Dienstgrad eines Oberst in einer Hauptmuna dürfte sicherlich dem Dienstpostens des Kommandeurs entsprechen.

      Datiert Hauptquartier 31. Dezember 1944

      Auch hier wieder Stempel der Unterschrift vom Oberbefehlshaber der Luftflotte Reich und Generaloberst
      Hans-Jürgen Stumpff (Stempel)

      ---

      An dieser Stelle endet das Konvolut des Reinhard Krumbach.
      Ich würde mich freuen, wenn diese Vorstellung Nachahmer findet und die Freude an der Erforschung alter militärischer Dokumente weckt.
      Aus diesem Grunde freue ich mich über jeden Kommentar und weitere Hinweise.

      Gruß, Barmbeker
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    • Hallo Barmbecker,

      danke fürs zeigen, auch wenn die Präsentation etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber trotzdem interessant zu lesen! Zu deiner Vermutung mit dem Namen denke ich auch das Du gar nicht so verkehrt liegst mit dem zweiten Vornamen. War ja damals keine seltenheit und ist ja heut zu Tage auch wieder im kommen... ;)

      Gruss
      Olli
      :!: Gesucht werden aktuell: Urkundengruppe mit Kubanschild!
      Achtung! Aus pers. Gründen dringend immer gesucht Dokumente, Wehrpässe, Soldbücher der 10.SS Panz. Div."Frundsberg" / 3. Inf. Div. (mot.) sowie 8.Panz. Div.! Freue mich auf PNs von euch dazu :!:

      Gruss
      Olli
    • Guten Abend Barmbeker,

      interessante Gruppe und die Kombination KVK 1. Klasse mit EK 1. Klasse spricht für sich.

      Mich würde ja nur interessieren, wie der Oberst in dieser Dienststellung ein EK1 verliehen bekam. Ich habe jetzt natürlich nicht nachgesehen, wo genau Lambach in Österreich liegt, aber die Tapferkeitstat, die zur Verleihung führte, dürfte ja einige Wochen vor dem 1.12.1944 gewesen sein.Die Fronten in Österreich waren zu der Zeit meines Wissens nicht in Österreich, also muss die Tat im Zusammenhang seiner Tätigkeit in der Muna passiert sein.
      Weißt Du Näheres? Sonst werde ich mein Glück mal am kommenden Wochenende beim Googeln probieren.

      Besten Dank für die Vorstellung der Dokumente eines Waffenoffiziers.

      Es grüßt Dich - Armin.
       
      Nicht verfügbar Suche Soldbücher, Wehrpässe, Urkunden und Konvolute folgender Einheiten: 1. 7. Inf.-Div.: Inf.-Rgt. 19, 61 und 62, Div.-Einheiten 7, 2. Polizei-Gebirgsjäger-Rgt. 18 und 3. gute Portraitaufnahmen der Dt. Polizei bis 1945. SAMMLUNG AUSGELAGERT!!!

       

    • Vielen Dank für Eure Kommentare und konstruktive Mitarbeit.

      Ja, die Tätigkeit eines Feuerwerkers würde die Eisernen Kreuze hervorragend erklären.
      (Gab sogar "Bombenentschärfer" mit Deutschem Kreuz und/oder Ritterkreuz)

      Auch der geschilderte Werdegang inklusive Lebensdaten würde sehr gut passen, zusätzlich zu der Tätigkeit im Prüfwesen 10. Das waren fast alle Doktoren, Ingenieure und Techniker.
      Schließlich noch die Tätigkeit im Bereich Österreich. - Alles sehr stimmig.

      Aufgrund der hohen Übereinstimmung denke ich, daß es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um diesen Feuerwerker Reinhard KRUMBACH handelt.

      Die Urkunden wurde von mir auch in München erworben.

      Gruß, Barmbeker
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    • Bei meinen weiteren "Streifzügen" habe ich noch einen weiteren Hinweis gefunden, daß es sich bei R. Krumbach tatsächlich um einen Feuerwerker/Bombenentschärfer gehandelt haben muss.

      Kommandeur eines Munitionslagers war in der Regel mindestens ein Oberfeuerwerker oder Feuerwerkeroffizier.


      de.wikipedia.org/wiki/Feuerwerker

      Gerade diese Nachforschungen und manchmal unerwarteten Ergebnisse, machen dieses Hobby so interessant.

      Gruß, Barmbeker
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    • Hallo,

      vielen Dank fürs Zeigen dieser netten Gruppe.


      Krumbach wurde übrigens mit RDA vom 01.06.1924 zum Leutnant (W) befördert und diente 1929 in der 8. Batterie des 2. (Preuß.) Art.Rgt. in Stettin.

      Viele Grüße
      ruediger
      Suche Urkundengruppen von Offizieren mit fürstlichen Schwerterorden (Thüringer Staaten, Baden etc.) 1914-18
      Suche Urkundengruppen von Rittern des königlich preußischen Hausorden von Hohenzollern mit Schwertern 1914-18
    • Durch meinen Besuch in der Münchener Staatsbibliothek kann ich nun noch zusätzlich bestätigen, daß der Hinweis bei Wikipedia auf die Verleihung des Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland an KRUMBACH korrekt ist. In dem Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 7.Dezember 1951 heißt es unter anderem:

      "[...] Regierungsdirektor Freiherr von Brand (bayerische Staatskanzlei) wird dem ebenfalls ausgezeichneten Sicherheitsingenieur Reinhard Krumbach aus München das Verdienstkreuz heute im Krankenhaus rechts der Isar überreichen, wo sich Krumbach zur Zeit befindet."

      Gruss
      Barmbeker
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