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Obergefreiter der 2./Nachrichten-Abt. 7

    • Obergefreiter der 2./Nachrichten-Abt. 7

      Guten Abend Freunde im Forum,

      auch heute möchte ich Euch ein kleines Konvolut der 7. Infanterie-Division vorstellen, dieses Mal von der Nachrichten-Abteilung 7. Es besteht aus Soldbuch, Erkennungsmarke und drei Verleihungsurkunden des ehemaligen Obergefreiten Konrad Stocker.

      Dieser, Jahrgang 1911, wurde am 24.2.1940 zur Nachrichten-Ersatz-Abt. 7 in München eingezogen und nach seiner Ausbildung zur 2./Nachrichten-Abt. 7 versetzt. Bei der 2. Kompanie machte er alle Einsätze bis zum 22.1.1945 mit. Wenn ich das Soldbuch richtig lese, folgte dann eine Einlieferung ins Reserve-Laz. Lehrte, ein letzter Heimaturlaub wegen Bombenschadens und weitere Lazarettaufenthalte bis nach Kriegsende.

      Der Obergefreite Stocker erfüllte seine Pflicht als Funker und wurde mit der Ostmedaille 41/42, dem Verwundetenabzeichen in Schwarz und dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet.
      Die Erkennungsmarke ist im Soldbuch eingetragen.

      Und jetzt zu den Dokumenten:

      - Urkunde Ostmedaille 41/42: unterzeichnet von einem Oberleutnant, der als Abteilungsführer dient; beim Namen meine ich „Veit“ zu lesen, bin mir aber nicht sicher. In der Chronik der 7. ID ist er nicht verzeichnet. Interessanterweise trägt die Urkunde kein Dienstsiegel, ist aber nicht ungewöhnlich.

      - Urkunde Verwundetenabzeichen in Schwarz: unterzeichnet durch den Abteilungskommandeur Major Ültzen, Kdr. vom 6.8.1942 bis 01.11.1943. Die entsprechende Verwundung am 23.7.1943 finde ich im Soldbuch nicht. Zum Zeitpunkt der Verwundung kämpfte die Division im Raum Orel.

      - Eisernes Kreuz 2. Klasse: unterzeichnet durch Generalleutnant v. Rappard (RK mit Eichenlaub)

      - Soldbuch: ausgestellt 1940, die Ausstellung unterzeichnet Leutnant Hartwein, die EK2-Verleihung bestätigt Oberleutnant Dr. Homeyer. Weitere Unterschriften konnte ich nicht entziffern, bzw. nicht belegen.

      Zwei interessante Aspekte noch zum Soldbuch: das letzte Urlaubsblatt wurde eingeklebt und dieser Vorgang vom Reservelazarett mit Dienstsiegel beglaubigt. Auf Seite 1 befindet sich mit Datum „4.6.1944“ die Eintragung als „Hilfskrankenträger“. Diese wird auf Seite 3 entsprechend bestätigt. Einen Eintrag dieser Form kenne ich sonst nicht.

      Auf dem eingebrachten Foto trägt Herr Stocker bereits das Band zum EK2, also muss das Foto nach dem August 1943 eingebracht worden sein.

      In einem anderen Beitrag fand ich hinsichtlich der Schlüsselzahlen bzgl. Krankheiten/Verletzungen folgende Erläuterungen:
      34 = Schädigungen durch Unfall/Selbstverletzung (nicht Feindeinwirkung)
      25 = Erkrankungen der Haut, ihrer Anhänge und Unterhaut.
      Keinerlei Hinweis auf eine Verwundung für das Verwundetenabzeichen – oder könnte das „Wollhynische Fieber“ der Grund sein?

      Jetzt zu den Scans. Hoffe wieder einen kleinen Teil des Sommerlochs geschlossen zu haben und grüße Euch Alle – Armin.

      PS: Wenn Ihr Kritik, Verbesserungsvorschläge oder andere Tips habt - immer her damit.
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    • Jetzt das Soldbuch:
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    • Guten Abend Armin,

      schöne Gruppe, sogar mit der Erkennungsmarke, die das ganze noch abrundet, danke für's Zeigen.

      Der Grund für das VWA war m.M.n. nicht das Wolhynische Fieber, da er damit schon im März 1942 für knapp 3 Wochen im Lazarett behandelt wurde, während er die Verletzung, die zur Verleihung des VWA in schwarz führte, erst im Juli 1943 erhielt. Diese führte augenscheinlich auch nicht zu einem Lazarettaufenthalt, da kein Eintrag vorliegt und die VWA-Urkunde somit bei der Truppe ausgestellt wurde. Vielleicht war die Verletzung ja gar nicht so schlimm, aber er zog sie sich bei einem Kampfeinsatz zu indessen Folge er dann das EK2 bekam.

      Gruss, anhaltiner.
       
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    • Hallo Anhaltiner,

      Danke für das Feedback, ja, Deine Vermutung bzgl. der Verwundung hört sich logisch an.
      Nochmal Danke für diesen Tip und natürlich auch für den mit dem Soldbuch.

      Es grüßt Dich - Armin.
       
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