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EK1-Urkunde SS-Polizei-Regiment 15

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    • Hallo Harbec,
      lese hier grad das man behauptet Du "drohst" in Funktion des Moderators aufgrund von Kommentaren/Meinungen hier und ehansl springt auf und philosophiert zusammenhanglose Sätze....ist bei euch schon Karneval?
      Lest nochmal mein Kommentar zu der abgebildeten Urkunde wenn ihr möchtet und beantwortet mir meine Frage warum ihr meine Meinung dazu nicht respektiert....(ehansel ,Dich habe ich nicht nach einer Meinung gefragt!)
      Hoffe nicht der letzte Gruß ,
      Happyhippo
    • @Happyhippo:

      Ich hatte gehofft, dass wir uns nun alle wieder auf die Sachdiskussion zur Urkunde verlegen würden, aber dem ist offenbar nicht so?
      Warum wechselst Du wieder auf die persönliche Schiene? Dazu gibt es keine Veranlassung!

      Im Übrigen kann "ehanslik" wie jeder andere Forumsteilnehmer seine Meinung mitteilen, natürlich ohne vorher angesprochen oder gefragt zu werden.

      @an alle:

      Bitte beachtet die Regeln kameradschaftlichen Umgangs unter uns Sammlern und Forumsteilnehmern. Mir ist bekannt, dass einige User sich an diesem persönlichen Hin und Her und der etwas "rauen" Art der Diskussion zu recht sehr stören.

      In diesem Sinne würden wir uns nunmehr sicherlich alle auf eine weiterführende sachliche Diskussion zu den vorgestellten Stücken freuen!

      Sammlergrüße und einen schönen 2.Advent!
       
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      S P I E ß S C H R E I B E R
      Ich suche folgende Urkunden:
      - Besitzzeugnis für BdM- & JM-Leistungsabzeichen | - Grubenwehr-Ehrenzeichen 1938
      - SS-Dienstauszeichnungen 4 + 8 Jahre | - Landwehr-Dienstauszeichnung Baden vor 1913
      - Baden Felddienstauszeichnung mit Spange 1870-1871
      - Sachsen - Medaille Brandkatastrophe Weißwasser 1992

       

    • Dann kommen wir mal wieder zur Sachdiskussion:

      Aus den Durchführungsbestimmungen zu den Verleihungen des "Eisernen Kreuzes" ergibt sich relativ einfach und deutlich wer Verleihungsberechtigt war - Die Funktionsstelle Reichsführer war garantiert nicht berechtigt.

      Die Person Himmler war in den Funktionen als Befehlshaber Esatzheer, als OB Heeresruppe und OB Heeresgruppe verleihungsberechtigt.
      In einer dieser Funktionen ist die Verleihung aber nicht erfolgt, sondern als Reichsführer und damit als nichtbefugt zur Verleihung.

      Einfache Tatsachen werden oft von Sammlern ignoriert und machen den Fälschern das Leben einfach.
      Vieleicht findet ja jemand die Funktion Reichsführer im Organigramm der Wehrmacht ;jeck;
      MfSG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kartätsche ()

    • Gut, tun wir dies.

      Ich hatte Deinen Beitrag, Kartätsche, zwar sofort gelesen, wollte aber erst mal abwarten, ob hier jemand antwortet, der mehr über - nennen wir sie mal - derartige Verleihungen weiß.

      Deine Argumentation erscheint schlüssig. Allerdings muss man sagen, dass Himmler sich nicht unbedingt an "Regeln" hielt. Besonders nicht in den letzten 12-15 Kriegsmonaten.

      Also sollten wir mal methodisch vorgehen, weil es nicht sein kann, dass wir hier nicht zu einem abschließenden Urteil kommen. Bitte alle, die sich berufen fühlen, mal diese Fragen beantworten:

      1. Wer unterzeichnete die EK- bzw. RK-Verleihungen an hohe und/oder herausragende (Waffen-)SS-Offiziere?

      2. Welche abschließende Meinung habt Ihr zu der/den Himmler-EK-Urkunden?

      3. Wie verfahren wir weiter, wenn wir HIER nicht weiter kommen?

      Vielen Dank und guten Rutsch

      Gustav
       
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    • Hallo!
      Es gibt einige Ergänzungen und Zusätze zu den Verleihungsverordnungen ,die bis heute völlig unbeachtet geblieben sind.
      Ein Beispiel:
      Am 24.01.1943 wurde auf Anordnung des Heerespersonalamt jedem Kompanieführer der 6. Armee gestattet EKIIs selbstständig zu verleihen , jedem Bataillonsführer wurde gestattet EKIs selbstständig zu verleihen.
      (Quelle:Funkspruch vom 24.01.1943 vin Heeresgruppe "Don" an 6. Armee).
      Hätte ein Dokument zu einer solchen Verleihung den Kessel überdauert , würde man ohne diese Info die Verleihung anzweifeln.

      Selbst wenn es von den Bestimmungen her nicht statthaft war , daß Himmler in dieser Funktion EKs verlieh , wird es ihm herzlich egal gewesen sein , da er in seinem Selbstverständnis als "Himmler" das einfach tat und sicherlich niemand wagte ,ihn auf seinen "Formfehler" Hinzuweisen oder gar zu rügen.
      Viele Grüße , Werner
    • Die Realität ausblenden und dann Vermutungen ableiten um eine Urkunde als Original einzustufen, naja, ist nicht meine Welt und auch nicht Wert weiter darüber zu diskutieren, letztendlich muss aber jeder für sich entscheiden, was er sich in die Sammlung legt.

      MfSG

      PS: Sebst bei der Verleihung der goldenen NKS hat der Hühnerzüchter die Bezitzzeugnisse nicht unterschrieben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kartätsche ()

    • Ich muss mich manchmal darüber wundern, wie Du was und in welchem Ton schreibst.

      1. Kann ich keine ausgesprochenen Vermutungen finden nach der Wiederaufnahme des Gesprächs hier, und selbst wenn...?

      2. Niemand stuft bisher die Urkunde expressis verbis als Original ein.

      3. Das, was Realität bedeutet, legst nicht Du fest.

      4. Wenn diskutieren nicht Deine Welt ist, dann geh' dorthin, wo man nicht diskutiert.

      Ich hätte gerne nicht unfreundlich geantwortet. Aber Du blendest das, was andere - z.B. beef_supreme - schreiben einfach aus und machst einen auf allwissend ohne Zulassen einer Diskussion. Da bleibt wenig Luft für eine andere Antwort.

      Und zu guter letzt: Es handelt sich sowieso fast immer um Faksimile-Unterschriften. Daher ist der Hinweis auf die NKS wenig hilfreich in Bezug auf den Hühnerzüchter.
       
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    • Lieber Gustav,

      danke für die Moderation dieses wirklich guten Threads.
      Gut ist der Thread deshalb, weil sich der geneigte Leser selber eine Meinung zu dieser "Realie" bilden kann und ggfs. sogar noch einen Erkenntniszuwachs verzeichnen kann.
      Mein Erkenntniszuwachs besteht darin, dass man aus der Psyche der Herrn Himmler die Möglichkeit der Originalität der diskutierten Urkunde ableiten kann - das wusste ich so noch nicht, danke.

      Dir, lieber Gustav, möchte ich an dieser Stelle ein frohes neues Jahr wünschen und natürlich auch noch ganz besonders viel Sammlerglück.

      MfSG
    • Hallo Kartätsche,

      danke für die netten Worte. Sieh' doch bitte die Qualität dieses Forums einfach auch mal darin, dass niemand leichtfertig eine so kompliziert zu bewertende Urkunde mal so einfach durchwinkt. Ein Versuch, dies hier zu tun, wäre gescheitert.

      Man muss die Dinge in mehrfacher Hinsicht beleuchten. Allgemein gilt: Objekte, die in den namhaften Foren für gut befunden werden, erfahren sowas wie einen Ritterschlag, der teilweise bares Geld bedeutet. Den hier Anwesenden muss ich die Namen der besten Militariaforen nicht nennen. Wir kennen sie alle und die Mehrheit von uns sind auch dort aktiv. Für Dokumente glaube ich sagen zu können, dass wir uns aufgrund der hier tätigen Menschen bestimmt mindestens zu den Top fünf Foren weltweit für Deutsche Dokumente zählen dürfen.

      So etwas wächst nicht so aus dem Nichts und bedarf jahrelanger Arbeit. Dass es mit den starken Foren so ist, habe ich schon öfters dahingehend erlebt, dass ich Verkäufer gesehen habe, die ausgedruckte Forenthreads - auch als PDF-Dateien - quasi als Expertise - ihren Objekten beilegten. Klar ist auch, dass niemand hier Falsifikate auf dem Markt haben will und wir mit unserer Arbeit und Kenntnissen auch ein Stück weit es den Fälschern schwer machen, einfach so Dinge auf den Markt bringen zu können. Viele User fragen ja hier oder woanders nach, BEVOR sie etwas kaufen. Das fängt beim EKI an und hört bei einer Urkunde auf. Deswegen ist alles auch ein Stück weit eine moralische Verantwortung, die wir hier (mit) tragen.

      Kommen wir zurück zu diesem Thread. Für mich persönlich gelten diese Grundsatzfragen bei jedem Thread, die ich mir stelle, bevor ich schreibe:
      1. Kann ich fundiert etwas beitragen?
      2. Wer ist die Quelle der Anfrage?
      3. Bin ich bereit, mit Halbwissen etwas als Vorlage/Gedankenanstoß für die wirklichen Experten beizutragen?

      Viele werden dies wohl ähnlich handhaben. Bei der Daluege-Urkunde kann ich folgendes sagen:

      1. Ich kann bestätigen, dass ich auf den Fotos keine technischen Anhaltspunkte für ein Falsifikat erkenne.
      2. Die Personen, die das Dokument zeigen, sind mir seit vielen Jahren als seriöse und namhafte Experten bekannt, mit weitreichenden Kontakten in der - nennen wir sie mal - "Szene".
      3. Ich kann mir vorstellen, dass ich mich als recht geschichts- und personenhistorisch firm bezeichnen kann und mir auch vorstellen, dass Himmler durchaus in fremden Revieren wilderte. Es war ihm egal. Aber als nichts mehr kann und soll diese Rand-Einschätzung auch bewertet werden. Ich war ja zum Glück nicht dabei, als die Urkunde gefertigt wurde. So oder so.

      Dennoch habe ich mich bisher mit diesen Äußerungen zurückgehalten. Meine Kenntnsse und vor allem Nichtkenntnisse weiß ich sehr gut einzuschätzen und haushalte dementsprechend. Es gibt hier Leute, die haben und wissen Sachen, das ist, gelinde formuliert, nicht von schlechten Eltern. Und davor habe ich Respekt. Respekt ist nicht Devotismus.

      Daher haben wir hier insgesamt ein Niveau erreicht, wo es vorkommen kann und muss, dass sehr komplexe Objekte in eine ausführliche Diskussion eingebracht werden. Niemand kann dann sagen: Das ist so und basta. Das hast Du so auch nicht gesagt aber es entstand der Eindruck, dass Dir die Diskussion nicht schmeckte. Nun weiß ich nicht, wo Du Dich vorher oder auch bewegt hast, aber hier sind keine kleinen dummen Jungs, die mal so eben irgendwas mit Hakenkreuz zeigen und sagen "die ist von Himmler". Das würden wir hier auch garnicht dulden und haben Erfolg damit, weil wir uns historisch qualifiziert mit der Materie und den Objekten auseinandersetzen. Das ist die Stärke des Dokumentenforum.de und ein Stück weit bin auch ich stolz darauf und möchte, dass das so bleibt.

      Fazit: Du kannst sagen, dass für Dich die Urkunde ein Falsifikat ist. Dein Argument ist bekannt. Aber bitte lasse weitere Antworten zu und kommentiere sie gerne und immer, aber höflich.

      Ich würde mich sehr darüber freuen und wünsche Dir ein frohes und gesundes neues Jahr 2013.

      Gustav
       
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    • Meine grundsätzliche Meinung zur Verleihung von Auszeichnungen durch Himmler:
      Die Höheren SS- und Polizei-Führer waren für ihrer jeweiligen Gebiete, in meinem Beispiel Nordost durch Hans Haltermann, berechtigt an Polizeiangehörige Auszeichnungen zu verleihen. Heinrich Himmler als Reichsführer SS und Chef der Polizei als Vorgesetzter der jeweiligen Höheren SS- und Polizei-Führer sollte als erst recht in der Lage gewesen sein Auszeichnungen an Angehörige der Polizei zu verleihen.

      Außerdem gibt es z.B. eine Urkunde zum Bandenkampfabzeichen in Silber verliehen an SS-Obergruppenführer Curt von Gottberg, welche auch von Himmler unterzeichnet wurde und ein definitives Original ist!
      Wurde mal bei Niemann verkauft, ich habe das Bild mir abgespeichert.
      Dateien
    • @ Turtle

      Genau in diese Kerbe wollte ich heute auch noch schlagen - Du bist mir zuvor gekommen - :DHabe mich nach der gestern erneut aufflammenden Diskussion nochmal mit dieser Sachlage beschäftigt und bin in der Fachliteratur auf eine Urkunde zum KVK 2. Klasse
      ( Standartvordruck DIN A 5 " Im Namen des Führers und obersten Befehlshabers usw. " mit KVK im Kopf ) gestossen - ausgestellt auf einen Revieroberwachtmeister der Schutzpolizei - Die Urkunde trägt die Unterschrift des "... Höheren SS und Polizeiführer Russland - Süd - SS Obergruppenführer und General der Polizei Prützmann ( Kiew 20.4.43 ) - Nun könnte man argumentieren , daß diese Polizei-Einheit dem OKW unterstellt war, nur, war nicht die gesamte Waffen-SS der Wehrmacht unterstellt ?! - Himmler blieb aber trotzdem formal, da Reichsführer SS auch Reichsführer der Waffen-SS. Wenn nun ein Generalsrang der Polizei bzw.SS ( durch OKW Beschluss ) das recht hatte Orden ( Und bei KVK und EK waren die Verleihungs-Abläufe im Gegensatz zu diversen Kampfabz. in etwar gleich ), so meine ich hat ein Reichsführer SS schon alle mal die Befugnis einen Orden zu verleihen. In wieweit und ob es hier vielleicht sogar Befürwortungen durch übergeordnete Wehrmacht-Dienststellen bei den Verleihungen durch Himmler, bzw. durch Prützmann gab, kann von niemandem ( auch von Kartätsche nicht ) nachvollzogen werden sind aber durchaus möglich !!!

      Was die KVK-Medaillen-Urkunde betrifft, so könnte hier bestenfalls noch argumentiert werden, daß es sich bei Königsberg um ein Gebiet handelt, daß keinem Wehrmachtbefehlshaber unterstellt war, also letztlich eine, ich nenne es mal Zivilverleihung. - Polizeikräfte wie die in Südrussland ( KVK Urkunde ) waren aber formell auch der Wehrmacht unterstellt. Und das an diese Polizei-Einheiten neben KVK auch EKs ( Partisanenkampf ) verliehen wurden, dürfte bekannt sein.


      Die Originalität der Himmler-Urkunde kann auch ich nicht beurteilen, wollte mit meinem Beitrag nur verdeutlichen, daß m. M. nach Himmler schon das Recht hatte Orden ( EK + KVK ) zu verleihen - Eventuell auch erst
      nach Absprache mit dem OKW, aber als formeller Reichsführer der
      ( Waffen)-SS auf jeden Fall. ( Dietrich und Hausser dürfen und Himmler nicht - unwahrscheinlich ?( )
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gebirgsgrenadier ()

    • "Die Waffen-SS, vielfach als "vierter Wehrmachtsteil" bezeichnet, hatte formell keinen eigenen Oberbefehlshaber, sie unterstand in taktischer Hinsicht der Wehrmacht" Mehner Kurt (1993): Die deutsche Wehrmacht 1939-1945, Führung und Truppe, Militär-Verlag, Norderstedt, 2. Auflage, S.195.
      Bitte nicht vergessen, Reichsführer ist ein reines Parteiamt gewesen, das Himmler "nur" die Macht über die politische oder allg. SS sicherte. Die faktische Macht beruhte auf der Funktionstelle "Chef der deutschen Polizei und Innenminister.
      Wir diskutieren über die Verleihung eines Eisernen Kreuzes , KvK usw. kann und will ich nicht beurteilen. Eiserne Kreuze wurden ausschließlich durch A.H. oder die in den Durchführungsbestimmungen genannten Kommandoebenen verliehen (Einschränkung RK -wurde durch das deutsche Volk verliehen laut Urkunden). Ein Eisernes Kreuz erwerben konnte jeder Soldat der Wehrmacht und der Ihr unterstellten Verbände (Polizei usw.) aber eben nur durch einen Verleihungsberechtigten der Wehrmacht und nicht durch ein Parteiamt. H. hätte in seinen militärischen Funktionen EK verleihen können - dann würde/müsste aber auch die militärische Funktion auf der Urkunde stehen.
      MfSG
    • " Seit mitte März 1940 war sie ( die Waffen SS ) organisatorisch eigenständig
      und unterstand dem direkten Oberbefehl des Reichsführer SS Heinrich Himmler."
      ( Hans Buchheim " Anatomie des SS-Staates "- München 1967 )



      Auch KVK wurden nur " Im Namen des Führers... " oder " Im Namen des deutschen Volkes " verliehen


      Und schliesslich - Auch auf der gezeigten Urkunde wurde ja " Im Namen des Führers " ( Und nicht im Namen des RFSS ) verliehen - Bei Himmler drückte
      Hitler ( Schon bei Schaffung der Waffen-SS und diversen Umstrukturierungen)
      viele Augen zu - Man kann nie sagen, ober er de facto ein "okey" von Hitler bzw. dem OKW bezüglich EK Verleihungen bekommen hat.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Gebirgsgrenadier ()

    • Dann müsste es auch ein Oberkommando der Waffen-SS gegeben haben, es gab aber nur das sog. Kommandoamt der Waffen-SS. Die Wa... war bei ihren Einsätzen immer letzendlich dem OKW unterstellt. Wenn man konsequent in deiner Richtung weiter argumentiert, bedeutet das, dass das OKW gegenüber Himmler weisungsberechtigt gewesen wäre. Ist aber auch egal Eiserne Kreuze gabs nur durch berechtigte Kommandoebenen und dazu gehörte der Reichsführer nicht, genauso wie die Waffen-SS nicht der vierte Wehrmachtsteil war, sondern im Krieg taktisch der WH unterstellt waren. Natürlich waren die Divisionskommandeure der Wa... verleihungsberechtig, aber wie bei allen Verleihungen des Eisernen Kreuzes mussten diese eingereicht und genehmigt werden.

      MfSG
    • Laut Gesetzestext mag das ja alles stimmen - Aber wieviel von dem, was 1939 in den Verleihungsvorschriften geschaffen wurde hatte 1945 noch Gültigkeit ?
      Wieviel davon wurde schon von einem einfachen Btls. oder Rgts-Kdr. überschritten ? ( Man denke hier nur an die laut Vorschrift verbotenen Doppelverleihungen von Sturmabzeichen, EK Spontanverleihungen usw. ) - und nun soll der RFSS 1945 nicht einmal an einen
      seiner ( eventuell an die Wehrmacht verliehenen ) Polizisten ein EK " verleihen können.

      Wie schon geschrieben, ich maße mir nicht an die Originalität zu bestätigen, auch gebe ich Dir "de jure" zu Großteil sogar recht, ( EK und KVK bzw. KVK Medaille kann man nicht miteinader vergleichen) allerdings wundere ich mich nach langjähriger Sammlertätigkeit, insbesondere, was das Jahr 1945 betrifft über gar nichts mehr.

      Zusammengefasst ist für mich, die bloße Feststellung " RFSS nicht verleihungsberechtigt " kein Indiz dafür, daß es sich hier um eine Fälschung handelt.

      Gruß
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    • Möchte noch anmerken, daß ich in Besitz einer EK 2 Urkunde aus dem Frankreichfeldzug bin ( Keine Frontfertigung, sondern Standartvordruck)
      ausgestellt von einem Oberst und Regimentskdr. - Nicht " i. V ", auch nicht
      als Divisionsführer ( In der Regel der Dienstälteste Regimentskdr. der Division ), sondern als " Oberst und Regimentskdr " - Stempel ( nicht der Division ), sondern des Regiments.
      Ist diese Urkunde nun Müll, nur weil Regimentskdre laut Verleihungsvorschrift
      nicht verleihungsberechtigt waren ? - Bezüglich Unterschrift - Vordruck und Papier kann ich das verneinen, da klar original !!!

      Wie schon geschrieben, es gab nichts, was es nicht gab - Im Militaria-Forum, wurde jüngst in einem Konvolut ein BZ gezeigt ( Klar original ) - Infanterie-Sturmabzeichen verliehen an einen Fallschimjäger - Eigentlich auch ein
      klarer Verstoß gegen Verleihungsvorschriften ( Es gab ja ein Erdkampfabz. der Luftwaffe )

      Solche und ähnliche Dinge lassen sich beliebig fortführern, weswegen, wie schon geschrieben eine Berufung auf Verleihungsvorschriften bezüglich der gezeigten Urkunde kein Beweis für dessen Nichtorginalität darstellt.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gebirgsgrenadier ()

    • @ Gebirgsgrenadier,

      klar hat es Ausnahmen gegeben - keine Frage, aber Ausnahmen müssen plausibel sein.
      Und in unserem Fall gibt es aus meiner Sicht keinen nachvollziebaren Grund weshalb H.H. am Ende des 2. Weltkrieges auf einmal ein paar EK-Urkunden drucken lässt und verteilt.
      Die Ausnahme zur Regel machen, halte ich für brandgefählich. Den damit wird den Betrügern Tür und Tor geöffnet. Die Wehmacht war bis über das Ende hinaus ein funktionierender Beamtenapperat indem Vorschriften und Richtlinien einen extrem hohen Stellenwert hatten bzw. die den Handlungsfahmen der Akteure vorgaben. Es geht hier nicht um irgendetwas, sondern um eine Urkunde die eine Verleihung bezeugt/legitimiert.

      Diese Urkunden gibt es meiner Meinung nach nur aus einem Grund: nämlich zum Schaden der Sammler.


      Zeig doch bitte deine EK-Urkunde, dann kann ich auch was dazu sagen.

      MfSG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kartätsche ()

    • Legen wir mal die damaligen Verleihungsvorschriften und die Frage, ob es sich hier um ein Falsifikat handelt, einfach kurz beiseite.

      Die Urkunde ist datiert vom 23. April 1945. Anscheinend wird vollkommen außer Acht gelassen, welche Zustände seinerzeit herrschten. Die Russen standen vor den Toren Berlins eines in Schutt und Asche liegenden Deutschland und es war eine Frage von Tagen, ja von Stunden, dass Himmler und Hitler ergriffen werden. Das war beiden durchaus bewusst, mit allen daraus folgenden Konsequenzen. Der Rest und der tatsächliche Verlauf der Geschichte ist ja bekannt.

      Himmler war zu der Zeit doch tatsächlich intentioniert, schwelgend in Fantasien, Hitler noch beerben zu können, "Friedensverhandlungen" mit den Alliiierten führen zu wollen. In zweifacher Hinsicht absurd: 1. riskiert er immer noch die Exekution wegen Landesverrat und 2. glaubt er fälschlicherweise, die Alliierten würden zu dem Zeitpunkt auf solche Verhandlungen überhaupt noch eingehen.

      Den Bock schießt er noch ab, als er - wie der in der Gefangenschaft noch herumstolzierende Fettwanst, Parvenü und Faulpelz (Der Untergang) Göring tatsächlich glaubt, die Alliierten würden IHN BRAUCHEN.

      Natürlich hatte der Mann jedwe Raison und die Sicht der Realitäten vollkommen verloren. Womöglich seit seiner Geburt? Es ist doch vollkommen klar, dass das Letzte, was ihn kümmerte, irgendwelche "Verleihungsvorschriften" waren. Es ist mit Sicherheit ein gutes Ablenkungsmanöver, noch schnell so zu zun, als hätte man den Krieg damit verbracht, nur Orden zu verleihen, um vielleicht damit und anderen vorgetäuschten Beschäftigungen dem Galgen zu entkommen. Das hat er ja dann nur noch mit Zyankali schaffen können.

      Grüß, Gustav
       
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    • Hallo Freunde im Forum,

      immer wieder interessant, was man im neuen "Wohnzimmer" so alles findet. Zum Beispiel habe ich mir eben meinen Beitrag von Gestern "Angehörige des IR 19 mit höheren Auszeichnungen" angesehen und finde darunter unter der Rubrik "Ähnliche Themen" diesen Beitrag.

      Diesen Threat habe ich mir jetzt in aller ruhe zu Gemüte geführt. Ich weiß jetzt leider nicht, ob es den User "Kartätsche" hier noch gibt - aber er wollte vom Gebirgsgrenadier ein Beispiel für eine bestimmte Urkunde sehen. Es ging um eine Urkunde für ein EK2, dass sein Regimentskommandeur unterzeichnet hat. Gebirgsgrenadier hat nicht reagiert und Kartätsche nicht weiter nachgefragt, auf Deutsch, der Beitrag ist eingeschlafen.

      Also wenn es Kartätsche noch gibt, hätte ich so eine Urkunde hier und könnte sie ebenfalls vorstellen, sofern noch Interesse besteht.

      Gruß an Allle - Armin.
       
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    • al-allein schrieb:

      immer wieder interessant, was man im neuen "Wohnzimmer" so alles findet.
      Ich hatte gerade auch sehr viel Freude bei der Lektüre dieses 8 bzw. 5 Jahre alten Reliktes. Erstaunlich, wie kontrovers, ja teilweise über die Stränge schlagend seinerzeit noch diskutiert wurde. Sorry, ist off topic. Verzeiht mir.

      Grüße

      Gustav
       
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