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Konvolut Petersen Stug184- Kurmark

  • Hallo Sammlerfreunde,


    Ich möchte euch ein wunderschönes Konvolut des späteren Leutnants Petersen vorstellen.


    Als erstes möchte ich aber meinen ausserordentlichen Dank an den User "Wupsch" ausdrücken, da er mir zu dieses Konvolut verholfen hat. Danke nochmals ;hump;


    Gefreiter Petersen diente als erstens beim Art. Rgt. 20 was der 20 ID. angehörte und im Frankreichfeldzug kämpfte. Am 29.10.1940 wurde Ihm bei Chatillon das
    Allgemeine Sturmabz. verliehen. Diese Urkunde trägt die Unterschrift von Generalleutnant Mauritz von Wiktorin der Träger des Ritterkreuzes war.


    Mittlerweile zum Unteroffizier befördert erhielt er am 22.03.1943 das EkI bei der Sturmgeschütz Abt. 184 für die Kämpfe im Kessel von Demjansk.
    Unterschrieben wurde die Urkunde vom Schwerter Träger Generalleutnant Wegener der Kommandeur der 32 ID. war.


    Am 15.02.1945 wird Leutnant Petersen durch das Pz. Rgt. Kurmark seiner am 10.10.1944 erlittenen Verwundung das Verwundeten Abz. in Schwarz verliehen.
    Die Urkunde ist unterzeichnet von Oberleutnant Lützow der Kommandeur des Pz. Rgt. Kurmark war.
    Da seine letzte Einheit die Kurmark war und er den Krieg überstanden hat scheint er wahrscheinlich durch die Hölle des Kessels von Halbe gegangen zu sein.


    Im Konvolut sind noch ein schönes Potraitfoto von 44 und
    ein paar Fotos bei der Stug Abt 184, sowie Bilder vom späteren Generalmajor und Eichenlaubträger Hoffmann Schönborn.


    Ich hoffe das euch dieses schöne Konvolut gefällt!


    Gruß Olli

  • Guten Abend,


    Danke für die gute Vorstellung und durch die Fotos wurde dieses Konvolut auch noch schön untermauert.


    Gruss
    Olli

    :!: Gesucht werden aktuell :!: Urkundengruppe mit Kubanschild & Demjanskschild :!:
    Achtung! Aus pers. Gründen dringend immer gesucht Dokumente, Wehrpässe, Soldbücher der 10.SS Panz. Div."Frundsberg" / 3. Inf. Div. (mot.) später 3.Panz. Gren. Div. / Panzer Grenadier Div. " Grossdeutschland" & Ihre Schwesterverbände sowie 8.Panz. Div. :!: Freue mich auf PNs von euch dazu ;tel;;KF;:!:


    Gruss
    Olli

  • Hallo Olli,


    ein feines StuG-Konvolut, welches mir sehr gut gefällt.


    Ich war neulich in Halbe, da ich einen Veteranen kenne,
    der im Kessel war und nur durch gückliche Umstände
    unversehrt rauskam.
    Habe auch der Kriegsgräberstätte einen Besuch abgestattet,
    die allein durch die Anzahl der Kreuze von den Schrecken
    der Kämpfe erzählt.


    Danke für die Vorstellung.


    Gruss, anhaltiner.


    PS:
    Es ist immer schön zu lesen, wenn sich Sammler
    gegenseitig unterstützen.


    PPS:
    Den Vornamen bei der Unterschrift auf dem Meldeschein
    musst Du noch schwärzen. ;)

    Suche:
    Urkunden/Besitzzeugnisse/Dokumente/Fotos: - zur rumänischen Erinnerungsmedaille "Kreuzzug gegen den Kommunismus" - zum Transportgeschwader 5 (vormals KG zbV 323 bzw. N) - zur Messerschmitt Me 321/323 „Gigant“ - zu den Messerschmittwerken Regensburg-Obertraubling u. Leipheim - zum Artillerieregiment 155 - zur schweren Panzerjägerabteilung 560 Nashorn(Hornisse)/Jagdpanther

  • Ich danke euch für euren netten Antworten. :D
    anhaltiner: klingt sehr interessant mit dem Veteran,
    bei welcher Einheit war er denn!
    Auf dem Friedhof war ich auch schon ein paar mal...
    Ist irgendwie immer ein sehr komischer Ort der sehr zum Nachdenken anregt.....diese vielen Gräber für nichts und wieder nichts!
    Gruß Olli

    Suche:
    Urkunden der Sturmgeschütze und Panzereinheiten. Ausserdem Dokumente von Einheiten die 45 im Kampfraum Berlin und Oder kämpften, egal welcher Zustand!

  • Hallo Olli,


    mein Bekannter war ursprünglich bei der SS-Panzergrenadier-Brigade 49. Nach den Kämpfen in der Normandie, wo er schon im Kessel von Falaise steckte, kam er über verschiedene Stationen an die Oderfront und schlussendlich in den Kessel von Halbe, aus dem er körperlich gesund rauskam während ihm seine Erlebnisse psychisch heute noch zu schaffen machen.


    Er hat darüber auch ein Buch geschrieben: Walter Scheinpflug "Über Leichen zum Sieg. Der Irrsinn des Krieges"


    Gruss, anhaltiner.

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  • Danke anhaltiner, das die meisten Soldaten aber auch Zivilisten einen psychischen Knacks nach dem grausamen Gemetzel weg hatten ist glaube ich normal.
    Diese Bilder begleiten einen ein Leben lang!
    Dein Bekannter hat ja so gesehen zum normalen Kriegsalltag der schon nicht ohne war 2 mal die Hölle erlebt.
    Das Buch kenne ich noch garnicht muss ich mir mal anschauen.
    Viele Grüße Olli

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  • Hallo,


    also, hier verhält es sich wie folgt:


    Der Oberleutnant Lützow war Chef der Panzerjäger-Sturmgeschütz-Abteilung 1551 der 551. Volksgrenadierdivision, die im Oktober 1944 im Osten eingesetzt war (siehe VWA Schwarz). Ausrüstung waren Sturmgeschütz III und es war tatsächlich eine Kompanie, keine Abteilung.


    Diese Kompanie hat dann im Januar 1945 Jagdpanzer 38 (Hetzer) erhalten und ist zum Panzerregiment Kurmark gekommen.


    Zu lesen, laut Dokument:
    1. Kompanie der I. Abteilung (Jagdpanzer)/Pz.Rgt. Kurmark


    Die Frage, die ich mir stelle:
    Für Verwundung vom 10.10.1944 wurde erst am 15.02.1945 die Urkunde ausgestellt, daher die (eigentlich falsche) Einheitsbezeichnung. Etwas spät. Hat er also im Oktober seine Brandwunden an den Händen davongetragen und war gar nicht mehr bei der Einheit?


    Oder ist er tatsächlich dann im Februar 1945 wieder im Osten im Einsatz gewesen, die Verwundung war eigentlich eine "kleinere" und er hat noch sein Dokument dafür erhalten?


    Dann hättest Du auch einen Hetzer-Nachlaß :-)


    Oliver

  • Hallo Oliver,
    ich denke das seine Verwundung nicht so schwerwiegend war und er deshalb wieder zur Truppe kam.
    Außerdem haben Sie ja zum Ende, alles was einiger Maßen noch kriegstauglich war zur Front geholt.
    Was ich eigentlich interessanter finde ist das die Stug Brig. 184 sich ab 45 ja auch an der Oder befand, warum ist er nicht zu seiner Stammeinheit zurück gekommen...
    Ich denke das Sie bei der Kurmark noch fähige kampferprobte Offiziere suchten, da diese zum Ende ja immer weniger zur Verfügung standen.


    Gruß Olli

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  • Hallo Oliver,


    tja, Offiziere sind schon mal eher in andere Einheiten versetzt worden als das "gemeine Volk".


    Der Chef der Pz.Jg.Stug.Kp. 1151, Oblt. Lützow, kam auch von der Sturmari. Und das hat sich ja fast angeboten, da die Ausstattung dieser Einheit ja Sturmgeschütz III war.


    Und dann war es so, daß diese Kompanie und die Pz.Jg.Stug.Abt. 1542 von der 542. VGD als Jagdpanzerkompanien zur Kurmark kamen. War im Prinzip also nur eine "Umfirmierung", die Kurmark hat sich diese Offiziere nicht gedraftet :-)


    Oliver

  • Ich denke das es sich leider ohne Wehrpass oder SB schwer klären lässt, wie er von dort nach dort kam.
    Die Pz Jäg Abt Kurmark verfügte eher über "Hetzer" als über StugIII. Nur die 4-6 Kompanie der Art.Abt. Kk. besaß zum Teil Stug's.
    Gruß Olli

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  • Sag' ich ja:


    Herbst 1944 in Pz.Jg.Stug.Abt. 1551, Oblt. Lützow (Stug III)
    Anfang 1945 nach Neuausrüstung in 1.(Jagdpz)/Pz.Rgt. Kurmark, Oblt. Lützow (Hetzer)


    Die Kompanie war die selbe, nur ein anderer Name für das Kind, er hat die Einheit eigentlich nicht wirklich gewechselt. Nur ist er vorher irgendwann von der Sturmari zur Panzerjägertruppe gewechselt, was aber aufgrund Ausstattung mit Sturmgeschütz III keinen Kulturschock für ihn dargestellt hat :-)


    Oliver

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