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Tapferer Feldwebel der Gebirgsjäger

  • Seit längerer Zeit habe ich eine kleine aber äusserst interessante (für mich zumindest) Gruppe in meiner Sammlung.


    Es handelt sich um einen Oberfeldwebel des Geb.Jäg.Rgt.99


    Der Soldat durchlebte den gesamten Krieg an der vordersten Front.
    Beachtlich ist der Verlauf der Nahkampftage. Fast jeden Tag kam ein neuer hinzu. Die Einträge der Nahkampftage enden mit dem 49. Tag im Dezember 44.


    Im März wurde der Oberfeldwebel dann durch einen Streifschuß einer PAK schwer verwundet und verbrachte den restlichen Krieg, sowie einige Monate danach im Lazarett.


    Die Wunde war zwar sehr schwer, doch gesundete er ohne Einschränkung.


    Neben dem Abgebildeten Soldbuch und dem Auszug aus dem Krankenblatt, sind noch weitere Medizinische Unterlagen vorhanden, die das Auf und Ab seiner Gesundheit kurz nach der Verwundung zeigen.

  • hallo mac,


    ein wirklich nettes Soldbuch ;) hast Du auch weitere Unterlagen des Gebirgsjägers wie z.B Besitzzeugnisse z seinen Auszeichnungen?!
    wenn ja würde sich die Sammlergemeinde auch über dren Vorstellung freuen. :D


    Gruss
    Olli

    :!: Gesucht werden aktuell :!: Urkundengruppe mit Kubanschild & Demjanskschild :!:
    Achtung! Aus pers. Gründen dringend immer gesucht Dokumente, Wehrpässe, Soldbücher der 10.SS Panz. Div."Frundsberg" / 3. Inf. Div. (mot.) später 3.Panz. Gren. Div. / Panzer Grenadier Div. " Grossdeutschland" & Ihre Schwesterverbände sowie 8.Panz. Div. :!: Freue mich auf PNs von euch dazu ;tel;;KF;:!:


    Gruss
    Olli

  • Leider nicht, die kleine Gruppe besteht nur aus Soldbuch, einem Sportausweis, ein paar kleineren Dokumenten und den vollständigen medizinischen Unterlagen zu seiner letzten Verwundung (sehr umfangreich).
    Diese Unterlagen hat er sich wohl bei der Entlassung aushändigen lassen.


    Die Suche nach den restlichen Urkunden blieb bisher erfolglos


    Auch hier im Forum hatte ich eine Suche gestartet...


    Suche zur Vervollständigung

  • Hallo Mac,


    tolles Soldbuch mit beeindruckender Liste der Nahkampftage!


    Wäre es Dir möglich, die Seite 4 bzw. 17 mit den Einheiten des Mannes noch einzustellen.


    Herzlichen Dank und noch eine schöne Vorweihnachtszeit.


    Es grüßt Dich - Armin.

    Suche Soldbücher, Wehrpässe, Urkunden und Konvolute folgender Einheiten: 1. 7. Inf.-Div.: Inf.-Rgt. 19, 61 und 62, Div.-Einheiten 7, 2. gute Portraitaufnahmen der Dt. Polizei bis 1945. SAMMLUNG AUSGELAGERT!!!

  • Hallo Mac,


    danke für das Vorstellen dieser interessanten Unterlagen.
    Sehr schön ist es, dass Du immerhin ein Foto des Mannes hast und der Nachlass damit ein konkretes Gesicht bekommt.
    Die Aneinanderreihung der Nahkampftage ist sehr beeindruckend, aber auch furchteinflössend - fast Tag für Tag im brutalen Nahkampf quasi Mann gegen Mann!
    Ich freue mich für den Oberfeldwebel, dass er "zum Glück" verletzt wurde und nicht in einem der Nahkämpfe sein Leben genommen bekam.
    Wie gesagt, sehr interessant und beeindruckend!


    Sammlergrüße!

    S P I E ß S C H R E I B E R
    Ich suche folgende Urkunden:
    - Besitzzeugnis für BdM- & JM-Leistungsabzeichen | - Grubenwehr-Ehrenzeichen 1938
    - SS-Dienstauszeichnungen 4 + 8 Jahre | - Landwehr-Dienstauszeichnung Baden vor 1913
    - Baden Felddienstauszeichnung mit Spange 1870-1871
    - Sachsen - Medaille Brandkatastrophe Weißwasser 1992

  • Anbei noch die Seite 4. Seite 17 ist nicht beschriftet, daher habe ich diese Seite weggelassen.


    Beachte auch, die kleine "Delle" an seinem Gesicht. Diese stammt von einer verheilten Granatsplitterverletzung.
    Der Soldat erhielt bereits am 05.06.40 das Verwundetenabzeichen in schwarz.


    Für mich ein sehr interessantes Belegstück eines Mannes, der den Krieg erleben musste.
    Im Zivilleben gelernter Schuhmacher wurde er zu Kriegsbeginn eingezogen und erlebte von Frankreich bis zum Kriegsende die Kämpfe im Verband der 1. Gebirgsdivision.


    Die Kriegsgefangenschaft blieb ihm aufgrund der schweren Verwundung erspart. Er wurde Ende Juni 45 in das Reservelazarett Bad Reichenhall verlegt und kehrte nach der Genesung als Zivilist nach Hause zurück.

    Files

    • 0004.jpg

      (123.02 kB, downloaded 90 times, last: )

    Suche alles zur 5. Gebirgsdivision

  • Guten Abend Mac,


    interessantes Soldbuch eines Mannes, der sehr oft das "Weiße" im Augen des Gegners gesehen hat, so wie es auch wörtlich in den Bedingungen zur Anerkennung eines Nahkampftages steht:
    "Als Nahkampftage galten alle Kampftage, an denen die ausgezeichneten Kämpfer Gelegenheit fanden, das Weiße im Auge des Feindes zu sehen, d. h. mit Nahkampfwaffen mit dem Gegner Mann gegen Mann im Kampf bis zur letzten Entscheidung zu stehen."


    Was man sich darunter vorzustellen hat, können wir "Friedenskinder" nur erahnen.
    Ich hatte dazu mal ein interessantes Gespräch mit einem Träger der Nahkampfspange in Gold, bei dem mir so mancher Schauer über den Rücken gelaufen ist.


    Mit 49 Nahkampftagen stand er kurz vor der Verleihung der NkSPiG und hätte zudem sicher das Deutsche Kreuz in Gold erhalten.
    ("Spätestens bei Verleihung der Goldenen Nahkampfspange war zu überprüfen, ob der Beliehene nicht auch gleichzeitig das Deutsche Kreuz in Gold zu erhalten hatte.")


    Wobei es sicher wichtiger ist, das er seine schwere Verwundung überstanden und den Krieg überlebt hat, noch dazu ohne Gefangenschaft.


    Danke fürs Vorstellen.


    Gruss, anhaltiner.





    (zitierte Quelle: wikipedia)

    Suche:
    Urkunden/Besitzzeugnisse/Dokumente/Fotos: - zur rumänischen Erinnerungsmedaille "Kreuzzug gegen den Kommunismus" - zum Transportgeschwader 5 (vormals KG zbV 323 bzw. N) - zur Messerschmitt Me 321/323 „Gigant“ - zu den Messerschmittwerken Regensburg-Obertraubling u. Leipheim - zum Artillerieregiment 155 - zur schweren Panzerjägerabteilung 560 Nashorn(Hornisse)/Jagdpanther

  • Danke für die Antworten...


    Er hat mit Sicherheit die 50 Nahkampftage überschritten.
    Wie man an dem Nachweis erkennt, wurden die Nahkampftage immer im Block nachgetragen. So hatte er auch die 15 Tage am 22.11.42 beisammen, erhielt die Spange aber erst nach dem Eintrag der Nahkampftage und nach der Prüfung der Voraussetzungen am 12.7.43
    Bei der Stufe II gings schneller. Hier waren die Tage am 29.09.44 erreicht, die Spange erhielt er am 5.11.44.


    Vom 29.09.44 bis zum letzten Eintrag 19.12.44 hatte er 19 weitere Nahkampftage beisammen (ohne eine weitere Verwundung!!!!).
    Doch bis zu seiner Verwundung im März 45 ist kein Eintrag mehr vorgenommen worden.


    Es ist wohl höchstwahrscheinlich, dass der Soldat die 50 weit überschritten hat, die Ereignisse den Nachtrag der Tage nicht mehr zugelassen haben. Mit seiner Verwundung hatte die Kompanie nicht mehr die Möglichkeit das Soldbuch einzuziehen um dies nachzuholen.


    Aber wie du schon sagst, ist dies alles nur nebensächlich. Viel mehr freut es mich, dass der Soldat den Krieg überlebt hat und sicherlich schon vor Ende 45 voll gesundet bei seiner Familie war.

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