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Wehrpass für einen Sanitäts-Oberfeldwebel der San.-Abt. 7 und II. Abt./Art.Rgt. 7

  • Guten Abend Freunde im Forum,


    da alle Truppengattungen, die es bei meinem Hauptsammelgebiet gibt, einigermaßen gerecht vorgestellt werden sollen, geht es heute um den Wehrpass des Sanitäts-Oberfeldwebel Christoph Zitzelsberger, also einem ehemaligen Angehörigen der Sanitäts-Abteilung 7.


    Dieser wurde am 27.01.1916 in München geboren und übte den Beruf des Schlossers und Mechanikers aus.

    Im Juni 1936 wurde er gemustert und als „tauglich“ befunden. Daraufhin meldet er sich im Januar 1937 freiwillig zur Sanitäts-Abteilung 7. Nach Ableistung der Dienstpflicht im Arbeitsdienst vom 3.4.1937 bis 29.10.1937 wurde er am 3.11.1937 zur 2. Komp./Nachr.-Abt. 7 eingezogen.

    Zum 01.04.1938 erreicht er sein eigentliches Ziel und wurde mit diesem Tag zur San.-Abt. 7 versetzt. Hier erfolgte seine Ausbildung zum Sanitäter.


    Als solcher wurde er am 04.08.1939 zur 6. Batterie/Art.Rgt. 7 versetzt und dort als Sanitäter verwendet. Er blieb bei der 6. Batterie und beim Stab II.Abt./Art.Rgt. 7 bis zu seiner Verwundung am 20.09.1941. Mit dieser Abteilung machte er die Feldzüge gegen Polen, Frankreich und die Sowjetunion mit. Den genauen Gefechtskalender könnte Ihr auf den Seiten 32/33 lesen. Da dort ein Zusatzblatt eingeklebt wurde, musste ich den Scan zweimal machen.


    Bei der am 20.09.1941 erlittenen Verwundung, Granatsplitter im Kopf, handelte es sich offensichtlich um eine Verletzung mit schweren Folgen. Das zeigt die Verleihung des Verwundetenabzeichens in Schwarz am 09.10.1941 und des Verwundetenabzeichens in Silber am 3.12.1941 für dieselbe Verwundung.


    Nach Ausheilung dieser Verwundung wurde er nicht mehr an der Front eingesetzt. Der am 1.11.1944 zum Sanitäts-Oberfeldwebel beförderte Zitzelsberger wurde bei verschiedenen San.-Ers. und San.-Ausbildungsabteilungen im Wehrkreis VII verwendet. In dieser Zeit nahm er auch erfolgreich am Lehrgang für Truppenentgiftung teil und absolvierte die Oberfeldwebelprüfung.


    Am 23.3.1942 wurde ihm durch das Stellv. Gen.-Kdo VII. AK in München das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Verleihung der Erinnerungsmedaille Sudetenland nachgetragen. Die letzten Einträge in diesem Wehrpass sind eine Überprüfung der Kriegsbrauchbarkeit vom 20.2.1945 (Seite 35) und die Versetzung zur San.-Abt. Augsburg vom 01.04.1945 (Seite 13). Vermutlich endete dort für ihn der Einsatz in diesem Krieg.


    Dieser Wehrpass stammt aus derselben Quelle, wie das kürzlich vorgestellt Soldbuch des Unteroffiziers Senft. Deswegen habe ich auch hier keine weiteren Dokumente dieses Soldaten. Wenn einer von Euch dazu irgendwelche Hinweise geben kann, bin ich immer sehr verbunden.


    Jetzt zu den Sancs – es grüßt Euch – Armin.

  • ... und hier der Teil 2 der Scans zu diesem Wehrpass. Wie immer habe ich bei einer Doppelseite auf der nur eine Seite Eintragungen enthält, die leere Seite nicht komplett eingescannt.

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