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Wer von Euch macht Ahnenforschung?

  • ♔ Gustav
  • December 2, 2020 at 5:19 PM
  • ♔ Gustav
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    • December 2, 2020 at 5:19 PM
    • #1

    Hallo zusammen!

    Vielleicht können wir hier eine Ahnenforschergruppe anlegen? Wer von Euch betreibt denn Ahnenforschung oder ist auf entsprechenden Plattformen aktiv, wie z.B. ancestry, myheritage usw.?

    Oder hat jemand andere Anregungen oder Fragen zu diesem Thema?

    Grüße von Gustav

    Zeitgeschichtliche und militärhistorische Kenntnisse über das Beamten- und Militärwesen im Deutschen Kaiserreich, Schwerpunkt Preußen und Rheinprovinz, in der Zeit von 1871 bis 1918. Fachgebiete: Uniformen, Helme und Kopfbedeckungen, allgemeine Ausrüstungsgegenstände, Dokumente. Experte für die Beurteilung der optischen Stimmigkeit des Drucksatzes und Schriftbildes (heute oft Layout oder Typografie genannt) bei Dokumenten, Stempeln, Drucksachen.

  • ★ anhaltiner
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    • December 2, 2020 at 9:15 PM
    • #2

    Also mir fehlte bislang die Zeit, mich damit intensiver mit dem Thema zu beschäftigen.

    Zumal die Quellenlage gar nicht so schlecht ist. Wir haben väterlicherseits eine Stuttgarter Linie, die bis ins 17.Jahrhundert schon von jemanden nachvollzogen wurde und mütterlicherseits habe ich einen gut ausgefüllten Ahnenpass.

    Bei ancestry habe ich mich kostenpflichtig angemeldet, allerdings nur zur Recherche in den militärischen Verlustmeldungen.

    Gruss, anhaltiner.

    Suche:
    Urkunden/Besitzzeugnisse/Dokumente/Fotos: - zur rumänischen Erinnerungsmedaille "Kreuzzug gegen den Kommunismus" - zum Transportgeschwader 5 (vormals KG zbV 323 bzw. N) - zur Messerschmitt Me 321/323 „Gigant“ - zu den Messerschmittwerken Regensburg-Obertraubling u. Leipheim - zum Artillerieregiment 155 - zur schweren Panzerjägerabteilung 560 Nashorn(Hornisse)/Jagdpanther

  • ★ Barmbeker
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    • December 3, 2020 at 8:49 PM
    • #3

    Habe mich bisher immer vor einer kostenpflichtigen Anmeldung bei irgendeiner Plattform gesträubt, da meine Vorfahren ab einem gewissen Punkt immer auf die Herkunft Ostpreußen zurückzuführen sind.

    Und das ist genau mein Hauptproblem, da dort zu Kriegsende unglaubliche Mengen an Daten (auch der "Kirchspiele") wortwörtlich in Flammen aufgegangen sind. Da haben auch die Portale keine weiteren brauchbaren Informationen.

    Dennoch machte mich ein Arbeitskollege darauf aufmerksam, daß die polnische Regierung bzw. eine polnische Institution angefangen hat noch existierende Dokumente "online" zu stellen. Tatsächlich konnte ich das Geburtsregister meiner Großmutter (väterlicherseits) finden. Interessant war dabei die Tatsache, daß sie immer Marianne genannt wurde, aber ihr Name korrekt aber Marianna war.

    War aber auch schon alles.

    Zusätzlich haben die wirtschaftlich Verhältnisse der Jahrhundertwende und die kriegerischen Auseinandersetzungen des ersten und zweiten Weltkrieges dafür gesorgt, daß immer wieder neu geheiratet und geflüchtet wurde. Sehr, sehr verwirrend. Dazu kommt weiter erschwerend die hohe Geschwisteranzahl von damals plus evtl. Halbgeschwister durch Neuheirat etc.

    Darüber hinaus noch etwaige "Geheimnisse" der Umwelt gegenüber aufgrund gesellschaftlicher Konventionen. Für mich also "kompliziert".

    Immerhin kann ich behaupten, daß mein Name wohl auf die "Linie" dreier Brüder zurückgeht, die im 14. Jahrhundert als Mitglieder des Deutsch Ritterordens nach Ostpreußen kamen, um das Gebiet dort urbar zu machen und zu besiedeln.

    Gruß

  • ★ anhaltiner
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    • December 4, 2020 at 12:27 PM
    • #4

    Hallo,

    hat jemand Erfahrung mit einem DNA-Test bzw. schon einen gemacht, der dann in die Suche mit einfließt um neue Anhaltspunkte zum Nachforschen zu finden?

    Die schreiben ja auf den verschiedenen Seiten der Anbieter, das manchmal ungeahnte Ergebnisse zum Vorschein kommen können.

    Ein Bekannter von mir hat 10% italienische Wurzeln/Einflüsse bescheinigt bekommen, obwohl weit vor ihm kein (bekannter) Vorfahre aus Italien stammt - ein Schelm wer Böses dabei denkt ;))

    Gruss, anhaltiner.

    PS: Ich suche immer noch den reichen Adligen, von dem ich (gefühlt) abstamme :))

    Suche:
    Urkunden/Besitzzeugnisse/Dokumente/Fotos: - zur rumänischen Erinnerungsmedaille "Kreuzzug gegen den Kommunismus" - zum Transportgeschwader 5 (vormals KG zbV 323 bzw. N) - zur Messerschmitt Me 321/323 „Gigant“ - zu den Messerschmittwerken Regensburg-Obertraubling u. Leipheim - zum Artillerieregiment 155 - zur schweren Panzerjägerabteilung 560 Nashorn(Hornisse)/Jagdpanther

  • ♔ Gustav
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    • December 4, 2020 at 1:36 PM
    • #5

    Hallo,

    meine Meinung ist, dass man mindestens 1 x in bezahlte Mitgliedschaften bei den top Seiten wie myheritage investieren und alle bekannten Daten einpflegen sollte. Wenn nach einem Jahr - auch nach manuell bestätigter Recherche zu den eingegebenen Vorfahren - nichts passiert - dann kann man immer noch entscheiden, ob man auf eine kostenlose Basismitgliedschaft downgraded oder doch noch mal bezahlt.

    Wenn man gute Funde hat und sich die Familie vergrößert oder sogar noch andere (alte und vielleicht neue) Familienmitglieder an den Ergebnissen Freude haben, dann kann man die Kosten umlegen und diese Familienmitglieder in die Stammbäume einladen, sodass auch sie etwas für ihr Geld bekommen indem sie aktiv reinschauen und Daten pflegen können.

    Ich konnte von meiner Familie überliefert her auf einen Strang zurückschauen, der 16 Generationen umfasst, was schon ungewöhnlich viel ist. Diese Daten habe ich teilweise auch so in einem der Portale eingepflegt und (logischerweise) bestätigt bekommen aber hauptsächlich habe ich dort ergänzt, interessant sind nach einiger Zeit, wenn sogenannte "smart matches" kommen, die sich ergebenden Querverbindungen (Verwandtschaften) oder neue, noch nicht aufgeklärte Stränge vertieft werden können.

    Da ich sehr viel über meine Vorfahren weiß, verzichte ich auf den DNA-Test und auch. weil mir nicht zu 100% klar ist, was mit den Daten sonst noch so gemacht werden könnte. Klar ist aber, dass darüber schon sehr viel gefunden wurde, wie man nachlesen kann.

    Fazit: Es lohnt sich auf jeden Fall, es ein Mal mit einer bezahlten Mitgliedschaft zu versuchen. Die Ergebnisse können sehr erstaunlich sein. Und wer mag, kann natürlich auch den DNA-Test machen.

    Viele Grüße

    Gustav

    Zeitgeschichtliche und militärhistorische Kenntnisse über das Beamten- und Militärwesen im Deutschen Kaiserreich, Schwerpunkt Preußen und Rheinprovinz, in der Zeit von 1871 bis 1918. Fachgebiete: Uniformen, Helme und Kopfbedeckungen, allgemeine Ausrüstungsgegenstände, Dokumente. Experte für die Beurteilung der optischen Stimmigkeit des Drucksatzes und Schriftbildes (heute oft Layout oder Typografie genannt) bei Dokumenten, Stempeln, Drucksachen.

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    • December 4, 2020 at 10:12 PM
    • #6

    Hier ist man für erste Informationen recht gut aufgehoben: http://wiki-de.genealogy.net/Portal:Basiswissen

    Gruß, Gustav

    Zeitgeschichtliche und militärhistorische Kenntnisse über das Beamten- und Militärwesen im Deutschen Kaiserreich, Schwerpunkt Preußen und Rheinprovinz, in der Zeit von 1871 bis 1918. Fachgebiete: Uniformen, Helme und Kopfbedeckungen, allgemeine Ausrüstungsgegenstände, Dokumente. Experte für die Beurteilung der optischen Stimmigkeit des Drucksatzes und Schriftbildes (heute oft Layout oder Typografie genannt) bei Dokumenten, Stempeln, Drucksachen.

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    • December 8, 2020 at 10:24 PM
    • #7

    Servus,

    jetzt habe ich einen falschen Klick gemacht beim Zitieren ….;sx;

    Meine Meinung: Vorsicht vor solchen DNA-Tests. Eine FS-Doku wies vor einiger Zeit nach, dass sich dieses "DNA-Wissen" massiv missbrauchen lässt ….. So lässt sich auch die DNA puzzleartig von völlig Unbeteiligten erstellen/erschlüsseln.

    Positives wäre dies etwa bei der Verbrechensbekämpfung, aber das lässt sich auch ins Negative verkehren.

    (Genauere Details habe ich mir leider nicht gemerkt - aber ich lasse die Finger weg).

    Zu den gen. "10%" ital. oder andere Einflüsse ist zu sagen, dass die Ergebnisse bei den meisten Testpersonen ähnlich sind und bislang wenig Aussagekraft besitzen. Das kann man in Europa eigentlich "blind" von fast jedem sagen, wenn man die Geschichte betrachtet. (Wer sich seit 2500 Jahren alles in Europa rumgetrieben hat ;))….)

    Genaueres wäre erst möglich, wenn sich der Großteil der Europäer testen ließe.

    Aber dann auch wiederum mit den negativen Gefahrenaspekten ….

    Gruß Eddy

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    • December 8, 2020 at 11:12 PM
    • #8

    Für den Landkreis Troppau (Opava) in Tschechien gibt es seit einigen Jahren eine kostenfreie Online-Recherche (Tauf-, Heirats- Sterbematriken u.a.)

    Digitales Archiv des Landesarchivs in Troppau:

    http://digi.archives.cz/da/index4Clear.jsp

    Gruß Eddy

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    • December 8, 2020 at 11:20 PM
    • #9

    In Deutschland kann man jetzt endlich auch vielfach kostenfrei online recherchieren, die Bistümer ergänzen die Bestände laufend:

    Matricula online

    Kirchenbücher (Tauf-, Trauungs- und Sterbebücher), auch Matriken oder Matrikel genannt, aus Österreich, Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Luxemburg und Serbien.

    Start | Matricula Online (matricula-online.eu)

    Gruß Eddy

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    • December 9, 2020 at 10:53 AM
    • #10

    Ein kleiner Hinweis noch zu ancestry:

    Hier gibt es zwischendurch (z.B.letztes Jahr vor Weihnachten/Jahresende) "Sonderangebote"; man kann sich für eine Woche o.ä. in einem Probeabo für ein paar EUR austoben.

    Man muss halt mit entsprechenden Suchinhalten "vorbereitet" sein, damit man möglichst viel in kurzer Zeit erledigen kann,

    und darf nicht vergessen, rechtzeitig zu kündigen ...;))

    Gruß Eddy

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  • ♔ Gustav
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    • December 13, 2020 at 6:00 PM
    • #11

    Mal eine andere Frage in die Runde:

    Wer von Euch arbeitet bei einem Wiki-Projekt mit und kennt sich mit der Wiki-Software aus wie zum Beispiel MediaWiki ?

    Danke und Grüße

    Gustav

    Zeitgeschichtliche und militärhistorische Kenntnisse über das Beamten- und Militärwesen im Deutschen Kaiserreich, Schwerpunkt Preußen und Rheinprovinz, in der Zeit von 1871 bis 1918. Fachgebiete: Uniformen, Helme und Kopfbedeckungen, allgemeine Ausrüstungsgegenstände, Dokumente. Experte für die Beurteilung der optischen Stimmigkeit des Drucksatzes und Schriftbildes (heute oft Layout oder Typografie genannt) bei Dokumenten, Stempeln, Drucksachen.

  • ♔ Gustav
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    • January 4, 2021 at 3:55 PM
    • #12
    Quote from Gustav

    Wer von Euch arbeitet bei einem Wiki-Projekt mit und kennt sich mit der Wiki-Software aus wie zum Beispiel MediaWiki ?

    Ich suche immer noch nach einer Antwort.

    Danke.

    Zeitgeschichtliche und militärhistorische Kenntnisse über das Beamten- und Militärwesen im Deutschen Kaiserreich, Schwerpunkt Preußen und Rheinprovinz, in der Zeit von 1871 bis 1918. Fachgebiete: Uniformen, Helme und Kopfbedeckungen, allgemeine Ausrüstungsgegenstände, Dokumente. Experte für die Beurteilung der optischen Stimmigkeit des Drucksatzes und Schriftbildes (heute oft Layout oder Typografie genannt) bei Dokumenten, Stempeln, Drucksachen.

  • ♘ PBtl24
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    • January 4, 2021 at 9:01 PM
    • #13
    Quote from Barmbeker

    Habe mich bisher immer vor einer kostenpflichtigen Anmeldung bei irgendeiner Plattform gesträubt, da meine Vorfahren ab einem gewissen Punkt immer auf die Herkunft Ostpreußen zurückzuführen sind.

    Und das ist genau mein Hauptproblem, da dort zu Kriegsende unglaubliche Mengen an Daten (auch der "Kirchspiele") wortwörtlich in Flammen aufgegangen sind. Da haben auch die Portale keine weiteren brauchbaren Informationen.

    Dennoch machte mich ein Arbeitskollege darauf aufmerksam, daß die polnische Regierung bzw. eine polnische Institution angefangen hat noch existierende Dokumente "online" zu stellen. Tatsächlich konnte ich das Geburtsregister meiner Großmutter (väterlicherseits) finden. Interessant war dabei die Tatsache, daß sie immer Marianne genannt wurde, aber ihr Name korrekt aber Marianna war.

    War aber auch schon alles.

    Zusätzlich haben die wirtschaftlich Verhältnisse der Jahrhundertwende und die kriegerischen Auseinandersetzungen des ersten und zweiten Weltkrieges dafür gesorgt, daß immer wieder neu geheiratet und geflüchtet wurde. Sehr, sehr verwirrend. Dazu kommt weiter erschwerend die hohe Geschwisteranzahl von damals plus evtl. Halbgeschwister durch Neuheirat etc.

    Darüber hinaus noch etwaige "Geheimnisse" der Umwelt gegenüber aufgrund gesellschaftlicher Konventionen. Für mich also "kompliziert".

    Immerhin kann ich behaupten, daß mein Name wohl auf die "Linie" dreier Brüder zurückgeht, die im 14. Jahrhundert als Mitglieder des Deutsch Ritterordens nach Ostpreußen kamen, um das Gebiet dort urbar zu machen und zu besiedeln.

    Gruß

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    Hallo Barmbeker,

    die Nazis ließen sämtliche Kirchenbücher des Reiches auf Mikrofilm verfilmen.

    Da Du von Ostpreußen sprichst, gehe ich davon aus das die Familie evangelisch war. Dann richte Deine Suche bitte an das ev. Kirchenbucharchiv, Jebensstraße, Berlin (Hausnummer hab ich grade nicht im Kopf, steht aber im Web...)

    Mit netten Grüßen

    Uwe

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    • January 4, 2021 at 9:06 PM
    • #14

    Ich habe Ahnenforschung betrieben und kann meine väterliche seite per Kirchenbucheinträge in Berlin bis 1580 zurückverfolgen (Berlin- Zehlendorf).

    Darüber hinaus stammt die Familie aus dem heutigen Ort Neuheim bei Kloster Zinna.

    Der Ort hieß ursprünglisch slawisch Zinnow und wurde von den Mönchen im Mittelalter in Dorf Zinna umbenannt, die späteren Bewohner wurden von den Nazis umgesiedelt da das Dorf direkt neben dem Artillerie- Übungsgelände Jüterbog liegt und dort einige Male verirrte Granaten landeten...

    Nach dem 2. WK wurde das wüste Dorf mit Vertriebenen Deutschen aus Tschechien neu besiedelt und in Neuheim umbenannt.

  • UHF51
    Guest
    • January 4, 2021 at 9:40 PM
    • #15
    Quote from PBtl24

    Hallo Barmbeker,

    die Nazis ließen sämtliche Kirchenbücher des Reiches auf Mikrofilm verfilmen.

    Da Du von Ostpreußen sprichst, gehe ich davon aus das die Familie evangelisch war. Dann richte Deine Suche bitte an das ev. Kirchenbucharchiv, Jebensstraße, Berlin (Hausnummer hab ich grade nicht im Kopf, steht aber im Web...)

    Mit netten Grüßen

    Uwe

    Moin,

    es waren die Amis, welche die Verfilmung auf Microfiches nach dem 2. Weltkrieg der KBs bewerkstelligten.

    Woher du die Info hast, dass es die "Nazis" waren, ist mir schleierhaft.

    Kirchenbücher waren normalerweise in den Gemeinden zuhause, da auch Ortsdokumente. Als die Standesämter um 1875/76 im Dt. Reich eingeführt wurden und der "Staat" ab da die Geburten, Heiraten und Tode beurkundete, blieben die KBs in den Gemeinden.

    Kann mich erinnern, wie nach dem Mauerfall, auf dem Polenmarkt in Berlin damals, KBs aus Schlesien angeboten wurden!!

  • ♘ PBtl24
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    • January 5, 2021 at 5:52 PM
    • #16

    Moin Uwe,

    diese Info hatte ich von einem Pfarrer.

    Als Begründung sagte er mir, das die Nauzis damit sichergehen wollten, das kein Jude sich plötzlich taufen lässt und denen durch die Lappen geht. Damit war den Nazis der arische Nachweis bzw. die Rückverfolgbarkeit gesichert. Außerdem glaube ich nicht, das die Russen den Amis nach dem 2. WK noch gestattet hätten, bei denen irgendwelche KB's auf Mikrofilm zu verfilmen. Kalter Krieg lässt grüßen...

    Des weiteren sollte man bedenken, das etliche dieser KB's den Krieg gar nicht überlebt haben, da bei den Kämpfen 1944/45 vernichtet oder auf der Flucht "verschütt gegangen". Womit auch Deine Aussage plausibel klingt, das viele KB's nach der Wende von Polen zum Kauf angeboten wurden. Da hätten die Amis nach dem Krieg garantiert keinen Zugriff drauf gehabt.

    Mit netten Grüßen

    Uwe

  • ⓋⒺ ehansl02
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    • January 5, 2021 at 6:19 PM
    • #17

    Servus,

    es ist tatsächlich so, dass die Mikroverfilmung von Kirchenbüchern der früheren deutschen Ostgebiete lt. Wikipedia zurückgeht

    a) auf das NS-Reichssippenamt

    und

    b) ab 1930 auf die Mormonen aus religiösen Gründen,

    sie suchten nach ihren Vorfahren, um sie nachträglich stellvertretend taufen zu können

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mikroverf…henb%C3%BCchern

    Gruß Eddy

    Suche alles zu ..... 143. Reserve-Division ..... Füsilier-Bataillon 217

  • UHF51
    Guest
    • January 5, 2021 at 6:53 PM
    • #18

    Hat sich erledigt

  • ✪ Korrianke
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    • January 5, 2021 at 7:10 PM
    • #19

    Es gibt übrigens fast kein Google-Suchergebnis zu Ahnenforschung, bei dem die Mormonen nicht immer unter den ersten 10 Seiten sind. Verstanden warum habe ich das leider noch nicht.

    Schöne Grüße, Korrianke

    Ich bin für den Bereich Technik und Ordnung zuständig, helfe gerne bei Fragen und Wünschen. Kontaktaufnahme per Konversation.

  • ♘ PBtl24
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    • January 11, 2021 at 6:50 PM
    • #20

    Blöd nur, wenn's dann nichts mehr zu forschen gibt...

    Das älteste noch existierende Kirchenbuch der Mark Brandenburg ist das Zehlendorfer (heute zu Berlin gehörend) von 1580.

    Eigentlich erst nach dem 30 jährigen Krieg neu angelegt, konnte der Pfarrer aber aus seinem Gedächtnis (oder woher auch immer) noch viele Daten zurückdatieren, eben bis 1580.

    Danach hört es auf mit Nachforschung väterlicherseits.

    Von der Abstammung her helfen jetzt nur noch Archäologen, wenn dort irgendwann einmal die noch vorhandenen Hügelgräber erforscht werden und Knochenfunde gemacht werden. Dann könnte man mittels einer Blutprobe von mir Genforschung betreiben.

    Die Archäologen hätten Interesse daran, aber die Hügelgräber stehen noch nicht auf deren Programmliste...

  • ♘ PBtl24
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    • January 11, 2021 at 7:11 PM
    • #21

    Eine Frage in die Runde:

    ich bin auf der Suche nach Personen in Deutschland (oder noch besser im Raum Köln), die Mitglieder sind oder waren vom

    Internationalen Artistenverband "Sicher wie Jold" (ja, mit Jot).

    Dieser Artistenverband bestand fast ausschließlich aus Juden, wurde 1933 verboten und alle Vereins- Derivalien sowie die Kasse von den Nazis beschlagnahmt.

    Im Internet ist nachzulesen, das in den 1980 Jahren als kleine Sensation nur die Vereinsfahne vom Gründungsverein in Halle sowie die von Berlin gefunden wurden und dem Artistenmuseum in Klosterfelde bei Berlin übergeben wurden. Leider wurde das Museum mittlerweile aufgelöst und der Verbleib der beiden Fahnen ist mir nicht bekannt.

    Vor einigen Jahren konnte ich aus einem Müllcontainer die prunkvoll gestickte Fahne nebst Fahnenstock und silbernen Fahnennägeln der Sektion Köln retten sowie die Fahne von Wiesbaden.

    Nun liegt es für mich auf der Hand, möglichst viel über diesen Verein heraus zu finden.

    Bekannt ist lediglich, das der Verband als Unterstützungskasse gegründet wurde für in Nor geratene Artisten bzw. als Lebensversicherungskasse, da die Artisten zu damaligen Zeit noch nicht über Sicherungsnetze und sonstiges verfügten.

    Der Tod war ihnen quasi allgegenwärtig, staatliche oder sonstige Hilfe gab es nicht.

    Die noch existente Sektion in der Schweiz kann mir diesbezüglich leider nicht weiterhelfen, da diese keinerlei Unterlagen aus Deutschland besitzen.

    Viele Grüße

    Uwe

  • ♘ PBtl24
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    • January 13, 2021 at 7:44 PM
    • #22

    Dankeschön!

    Mal sehen was ich noch rausbekomme...

  • ⓋⒺ ehansl02
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    • February 22, 2021 at 8:15 PM
    • #23

    Servus miteinander,

    heute Abend kam in WISO (ZDF) eine neue Doku zur privaten Ahnenforschung, ancestry, myheritage, 23..... etc.

    Die ist sicher noch in der ZDF-Mediathek zu finden.

    Die AGB dieser Unternehmen lassen ja einiges an sog "Missbrauch" zu, da werden anscheinend/möglicherweise u.U. für Hunderte von Mio USD diese DNA- u.a. Daten verkauft …..

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    Eine interessante Sendung - sehenswert ;)

    Gruß Eddy

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  • Toberman
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    • February 26, 2021 at 3:43 PM
    • #24

    Hi zusammen,..

    also ich recherchiere nicht nach den Ahnen aber nach ca 1000 vermissten und gefallenen aus meiner Gemeinde....und da nutze ich ancestry dafür und bin schon sehr oft fündig geworden zu militärischen Akten und somit zu den Einheiten in welchen der Wehrdienst versehen wurde !!! Konnte darüber dann z.B bei vermissten beim DRK Suchdienst fündig werden !!

    Allen Ahnenforschern viel Erfolg in der Suche nach der Nadel im Heuhaufen aber immer wieder kommt ein Hinweis man muss nur Geduld haben :D !

    Gruß de Tober

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