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Wehrpass für einen Gefreiten des Inf.-Rgt. 19 und 1. Fahrschwadron 7

  • Guten Abend Freunde im Forum,


    heute möchte ich die Zeit nutzen und Euch den Wehrpass eines Soldaten vorstellen, dessen Waffengattung ich in letzter Zeit etwas vernachlässigt habe.


    Es handelt sich um den Ausweis des Gefreiten Eduard Dambeck, der nach kurzer Zeit als Infanterist bei der Versorgungstruppe Dienst leistete.


    Eduard Dambeck wurde am 21.01.1903 geboren und 1937 zum ersten Mal gemustert. Der landwirtschaftliche Arbeiter wurde dabei als „tauglich 1“ gewertet, dass mit immerhin schon 34 Jahren. Am 8.7.1940 wurde er erneut gemustert und erhielt ein „kv“. Als Kriegsverwendungsfähiger wurde er am 9.4.1941 zur 3. Schtz.Ers.-Kp. 62 eingezogen. Nach erfolgter Ausbildung an Gewehr und MG34 sollte er als MG-Führer eingesetzt werden. Mittlerweile war er 37 Jahre alt. Herr Dambeck hatte aber zum ersten Mal Glück und wurde „uk“ gestellt. Warum er „Unabkömmlich“ war, geht aus dem Eintrag auf S. 26 nicht hervor. Nach der uk-Einstellung wurde er am 8.7.1941 in die Landwehr überführt.


    Am 22.1.1942 wurde Herr Dambeck erneut eingezogen. Dieses Mal zur 2./Feldersatz-Btl. 7. Vom 17.2.1942 bis 30.7.1942 war er als einfacher Infanterist Angehöriger der 9. und 3. Komp. des Inf.Rgt. 19. Das Regiment kämpfte in dieser Zeit im Bereich Wjasma bis zum Orelbogen. Dann hatte Herr Dambeck das zweite Mal Glück, denn es erfolgte seine Versetzung aus einer Kampfeinheit der vordersten Linie zu einem Verband des Versorgungs-Rgt. 7. Hier verrichtete er seinen Dienst in der Fahrkolonne 5/7 und in der 1. Fahrschwadron 7. Also nicht mehr ständig in der vordersten Linie, aber immer noch mit Risiko versehen. Am 5.7.1943 wurde er durch Bombensplitter bei der Schlacht von Orel am Rücken verwundet. Er konnte jedoch offensichtlich bei der Truppe verbleiben. In den Jahren 1943/1944 kämpfte sich die 7. Inf.-Division vom Orelbogen über Desna, Gomel, die Pripjet-Sümpfe zur Linie Bug/Narew zurück.


    Herr Dambeck wurde für seine Dienste wie folgt ausgezeichnet:

    - Ostmedaille 41/42

    - Kriegsverdienstkreuz 2. Kl. m. Schwertern und

    - Verwundetenabzeichen in Schwarz.


    Am 1.3.1943 wurde er zum Gefreiten befördert. Am 26.8.1944 ist er gefallen.


    Wie immer bei Ausweisdokumenten habe ich von Doppelseiten nur die befüllten Seiten eingescannt.


    Zu den Offizieren, die die einzelnen Einträge abgezeichnet haben, kann ich leider keine weiteren Details nennen. Wenn einer von Euch dazu Informationen hat, freue ich mich über jede Nachricht.


    Jetzt zu den Scans.


    Es grüßt Euch Armin

  • ... und hier kommt der zweite Teil der Scans.

    Die Gefechtsbezeichnungen in diesem Wehrpass sind leider sehr ungenau, so dass ich diese ergänzt habe. Ausnahmsweise habe ich auch die Rückseite dieses Wehrpasses eingescannt, da diese mit einem Dienstsiegel versehen wurde. Der Grund dafür ist mir nicht bekannt.


    Wenn es noch irgendwelche Informationen zu Eduard Dambeck geben sollte, bin ich immer sehr dankbar dafür.


    Es grüßt Euch - Armin.

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