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Stabsgefreiter Anton Resch, Kr.Kw.Zg. 2/67

  • Servus,


    heute möchte ich Euch eine Neuerwerbung vorstellen, die mich wieder sehr freut.


    Dabei handelt es sich um den Wehrpass des Stabsgefreiten Anton Resch, der den größten Teil des Krieges beim Kr.Kw.Zg. 2/67, 2.GebDiv gedient hat.


    Anton Resch wurde am 31.08.1909 in Innsbruck geboren, wie sein Vater erlernte er den Beruf des Malers. Er wurde am 12.05.1939 im WMA Innsbruck als k.v. gemustert.

    Am 26.08.1939 wurde er zur Geb.San.Kp.67 in Kufstein einberufen, mitten in der Mobilmachung zum Polenfeldzug. Im Verband der 2.GebDiv, sollte Anton Resch bis 1945 verbleiben. Anton Resch erhielt eine Ausbildung am Gewehr 98k und am lMG 34, sowie die Krankenträgerausbildung. Mit der 2.GebDiv nahm er am am Polenfeldzug teil, bei den Durchbruchkämpfen in Westgalizien bis zur Einschließung von Lemberg. Nach kurzer Besatzungszeit in Polen, wurde Anton Resch, mit der 2.GebDiv, nach dem Westen verlegt und war im Winter 1939/40 an der Sicherung der Westgrenze im Raum Hunsrück beteiligt.

    Nachdem die Operation Weserübung angelaufen war, wurde auch die 2.GebDiv alarmiert, und nach Norwegen verlegt. Hier kämpfte sich die 2.GebDiv durch Mittelnorwegen, um eine Landverbindung mit der Gruppe Narvik aufzubauen. Am 01.04.1940 wurde Anton Rasch zum Gefreiten befördert. Nach der erfolgreichen Besetzung Norwegens verblieb der Gefreite Resch als Besatzungssoldat in Nordnorwegen.

    Mit 13.08.1940 wurde der Gefreite Resch zum Krankenkraftwagenzug 2/67 (Kr.Kw.Zg. 2/67) versetzt. Nach dem ersten Polarwinter in Nordnorwegen, brachte das Jahr 1941 eine radikale Veränderung mit sich. Am 29.06.1941 trat die 2.GebDiv, im Rahmen des Gebirgskorps Norwegen, zum Angriff auf die Sowjetunion an, Kampfziel Murmansk.

    Nach anfänglichen Erfolgen, blieb der Vormarsch der deutschen Gebirgsdivisionen in der sowjetischen Tundra, östlich des Flusses Liza liegen. Die San-Einheiten der 2.GebDiv erhielten einen, bis dato unbekannten Anfall an Verwundeten. Der Kr.Kw.Zg. 2/67 war wesentlich an der Verwundetenversorgung der Eismeerfront beteiligt. Durch sie wurden Verwundete, auf den wenigen Wegen in der Tundra, zu den, im rückwärtigen Operationsgebiet gelegenen Lazaretten transportiert.

    Am 01.09.1941 wurde Anton Resch zum Obergefreiten befördert.


    In den folgenden 4 Jahren verbleibt Anton Resch an der Eismeerfront und leistete seinen Samariterdienst an seinen Kameraden. In diesen Jahren war der Sanitätsdienst an der Eismeerfront immer wieder stark gefordert, wie beim Maieinsatz 1942 oder den schweren Abwehrkämpfen in Oktober 1944.

    Am 28.02.1942 wurde dem Obergefreiten Anton Resch das KVK 2.Klasse mit Schwertern verliehen. Am 08.10.1942 legte Anton Resch die Prüfung zum Wehrmacht-Führerschein der Klasse 3, bei der Werkstattkomapnie (mot) 67, positiv ab. Von da an war er wohl als Kraftfahrer in einem San-Ka der 2.GebDiv eingesetzt. Mit 01.08.1944 wurden die zwei Krankenkraftwagenzüge der 2.GebDiv zur Kr.Kw.Kp.67 zusammengefasst.

    Kurz vor der sowjetischen Oktober-Offensive 1944, wurde Anton Resch, am 01.10.1944, zum Stabsgefreiten befördert. Während den harten Rückzugskämpfen durch Nordwestrussland, Nordfinnland bis nach Norwegen waren die Sanitätsdienste und damit der Stabsgefreite Resch wieder stark gefordert.

    Zum Jahreswechsel 1944/45 wurde die 2.GebDiv, im Eiltransport von Norwegen an die Westfront verlegt, Ende Jänner 1945 trafen die ersten Verbände der Division im Elsass ein, und wurden sofort in die Front geworfen. Im Kampf gegen die amerikanischen und französischen Verbände häuften sich die Verluste der Division. Auch hier waren die San-Einheiten stark gefordert. Kontinuierlich zog sich die Division durch das Elsass über die Saarpfalz nach Osten zurück.

    Die letzte Eintragung im Wehrpass des Stabsgefreiten Anton Resch ist vom 04.04.1945, wo das Ende seiner Zugehörigkeit zur Kr.Kw.Kp.67 eingetragen wurde.

    Wie Anton Resch das Kriegsende erlebt hat, geht leider nicht aus dem Wehrpass hervor.



    Es freut mich wirklich, dass dieser interessanter Wehrpass in mein Archiv gefunden hat. Es muss nicht immer ein Dokument eines Frontkämpfers sein. Gerade zu den Divisionstruppen der 2.GebDiv findet man nur recht wenig.


    Schöne Grüße aus Tirol


    Austria12

  • Hier die restlichen Seiten des Wehrpasses.

  • Hier noch das Prüfungsergebnis für seine Prüfung für den WH-Führerschein der Klasse 3. Ausgefertigt von Oberschirrmeister (K) Max Gruber, von der Werkstattkompanie (mot) 67.

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