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Gefreiter des Inf.-Rgt. 62 und Feldwebel im Gren.-Ers.-Btl. 62

  • Guten Abend Freunde im Forum,


    heute möchte ich Euch das Soldbuch des ehemaligen Feldwebels Maximilian Morhard vorstellen. Dieser wurde am 25.2.1920 geboren und am 14.l10.1940 bei der 2. Schützen-Ersatz-Komp. 62 eingestellt. Nach erfolgter Grundausbildung wurde er zur 9. Komp./Inf.Rgt. 62 versetzt. Der genaue Tag lässt sich auf der Seite 6-8 „Mitgegebene Bekleidung und Ausrüstung“ feststellen: 15.11.1940.


    Bei dieser Kompanie wurde er am 1.3.1941 zum Gefreiten befördert. Mit dieser Kompanie machte er den Feldzug gegen die Sowjetunion bis Mitte 1942 mit. Der Weg des IR 62 führte über Bialystok, Minsk, Smolensk, Wjasma bis in die Außenbezirke von Moskau. In den Monaten Januar bis April 1942 erfolgte der Rückzug über Moshaisk in den Raum Gshatsk. Für seinen Einsatz wurde im Jahr 1941 wurde er am 3.12.1941 mit dem Infanteriesturmabzeichen ausgezeichnet.


    Am 16.10.1941 wurde der Gefreite Morhard verwundet. Die Art der Verwundung kann ich auf Seite 12/13 nicht lesen. Irgendetwas mit „…riß“. Das entsprechende Verwundetenabzeichen in Schwarz wurde ihm am 20.3.1943 verliehen. Worauf dieser zeitliche Abstand beruht, weiß ich leider nicht. Ein Eintrag auf Seite 18 unten zeigt, dass seine Kriegsgebührnisse ab dem 1.10.1942 von der Standortgebührenstelle Landshut übernommen wurde.


    Weitere Einträge auf Seite 12/13 zeigen, dass er im Jahr 1944 mehrmals im Reservelazarett Landshut, zuletzt in der Schleusenabteilung, behandelt wurde. Als Kürzel für die Krankheit/Verletzung „U 49“ konnte ich in den entsprechenden Verzeichnissen die Ursache „Herzkrankheiten“ finden. Er wurde zuletzt als „a.v.“ (=arbeitsverwendungsfähig) entlassen.


    Da die Beförderung zum Unteroffizier am 1.10.1942 und zum Feldwebel am 1.10.1944 beim Gren.-Ers.-Btl. 62 stattfanden, vermute ich, dass sein Fronteinsatz im Herbst 1942 endete. Am 9.9.1943 wurde ihm beim Gren.-Ers.-Btl. 62 das Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern verliehen. Welche Funktion er beim Ersatztruppenteil inne hatte, ist aus dem Soldbuch für mich nicht ersichtlich.


    In der Rückseiteninnentasche des Soldbuches fand ich einen Ausweis zur Benutzung eines Fahrrades, Format 6x9 cm und ausgestellt beim Gren.-Ers.-Btl. 62. Ebenso erhalten geblieben ist sein Entlassungsschein aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft. dieser ist im Format DIN A4, nur einseitig bedruckt. Seine Kriegsgefangenschaft endete demzufolge am 28.6.1945.


    Wie immer bei der Vorstellung eines Ausweises: wenn einer von Euch eine Idee hat, wo sich die Urkunden oder Fotos vom Maximilian Morhard befinden, bin ich für jeden Tipp dankbar. Und ebenfalls wie immer bei Ausweisvorstellungen: wenn bei einer Doppelseite eine Seite keine Einträge enthält, habe ich diese nur zu einem kleinen Teil eingescannt. Diese Seiten sind nicht beschnitten.


    Jetzt zu den Scans – wünsche Euch Interesse beim Betrachten.


    Es grüßt Euch – Armin.

  • ...hier der kleine Teil 2 der Vorstellung:


    es zeigt die Erlaubniskarte zur Fahrradbenutzung (Format ca. 6x9cm) und ist auf die Rückseite einer Erlaubniskarte zum Verlassen der Unterkunft geschrieben.


    Dazu noch der Entlassungsschein aus amerikanischer Gefangenschaft.


    Es grüßt Euch - Armin.

  • Hallo,


    danke für die Vorstellung.

    Hab mir jetzt eine ganze Weile die Verletzungsbezeichnung angeschaut - leider wie Du, ohne Ergebnis.


    Gruss.

    Suche:
    Urkunden/Besitzzeugnisse/Dokumente/Fotos: - zur rumänischen Erinnerungsmedaille "Kreuzzug gegen den Kommunismus" - zum Transportgeschwader 5 (vormals KG zbV 323 bzw. N) - zur Messerschmitt Me 321/323 „Gigant“ - zu den Messerschmittwerken Regensburg-Obertraubling u. Leipheim - zum Artillerieregiment 155 - zur schweren Panzerjägerabteilung 560 Nashorn(Hornisse)/Jagdpanther

  • Servus Armin,


    vielen Dank für die Vorstellung dieses interessanten Soldbuchs eines Angehörigen der 7.InfDiv.


    Ich würde bei der Eintragung auf Seite 12/13 "Bandriss..." lesen. Dafür sprechen würde die Eintragung vom Kriegslazarett 1/605, die wohl die selbe Verwundung betrifft. Die Krankennachweisnummern 30 = Muskel- und Gelenkrheumatismus bzw. das unterstrichenen 34 = Schädigungen durch Unfall.


    Eventuell riss sich der Gefreite Monhard beim Angriff ein Band, was dann als Beschädigung unter Feindeinwirkung gewertet wurde und somit zur Verleihung des VWA in schwarz geführt hat.


    Schöne Grüße aus Tirol


    Samuel

    Ich suche immer Dokumente der 2.GebDiv und deren Teileinheiten dem GJR 136, 137, GAR 111, GebPi.Btl.82 und den Divisionseinheiten 67. Ferner suche ich auch immer Fotos von deutschen Soldatenfriedhof Parkkina-Petsamo. Ich bin Experte für die Geschichte der 2.GebDiv und allgemein zur Eismeerfront. Und ich besitze einiges an Literatur, auch selten Zeitgenössische zu dem Thema. Wenn jemand Hilfe oder Informationen braucht stehe ich gerne zur Verfügung.

  • Servus Samuel,


    Danke für den Hinweis, das sollte wohl die Erklärung sein.


    Schöne Grüße nach Tirol - Armin.

    Suche Soldbücher, Wehrpässe, Urkunden und Konvolute folgender Einheiten: 1. 7. Inf.-Div.: Inf.-Rgt. 19, 61 und 62, Div.-Einheiten 7, 2. gute Portraitaufnahmen der Dt. Polizei bis 1945. SAMMLUNG AUSGELAGERT!!!

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