Servus,
heute darf ich Euch den kleinen Nachlass des Gendarmerie Hauptwachtmeisters Peter Schweinberger vorstellen, der als Postenführer im Bandenkampf in der Untersteiermark eingesetzt war.
Peter Schweinberger wurde am 18.01.1911 in Strechen in der Steiermark geboren. Nach dem Besuch der Volks-, Haupt- und Gewerbeschule erlernte Peter Schweinberger den Beruf des Tischlers. Vom 07.04.1930 bis zum 31.12.1935 diente er als Korporal im Alpenjäger-Regiment 9 in Graz. Wohl während seines letzten Dienstjahr im Bundesheer wurde er beurlaubt, um in die Bundesgendarmerie einzutreten. Vom 01.02.-05.12.1935 besuchte er die theoretische Ausbildung in der Gendarmerieschule Bruck an der Mur. Nach der bestandenen Ausbildung wird Peter Schweinberger mit 06.12.1935 dem Gendarmerieposten Fürstenfeld zugeteilt, wo er am 01.01.1937 zum Gendarm befördert wird. Nach dem Anschluss Österreichs an das deutsche Reich, wird auch Peter Schweinberger in die reichsdeutsche Gendarmerie übernommen und versieht weiterhin Dienst am Posten Fürstenfeld. Am 05.06.1938 heiratete er seine Frau Maria in Fürstenfeld. Vom 17.09.-16.12.1938 nahm er an der Besetzung des Sudetenlandes teil, hier wurde er auch am 01.10.1938 zum Bezirks-Oberwachtmeister befördert und ihm wurde die Medaille zur Erinnerung an den 01.10.1938 verliehen. Am 01.03.1940 tritt Peter Schweinberger in die SS ein und am 01.04.1940 in die NSDAP.
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