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Obergefreiter Penz, 13. (Inf.Gesch.) Komp./Gren.Rgt. 61

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  • March 22, 2026 at 11:01 PM
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    • March 22, 2026 at 11:01 PM
    • #1

    Guten Abend Freunde im Forum,

    heute möchte ich Euch das Dokumentenkonvolut des ehemaligen Obergefreiten Josef Penz vorstellen. Dieser wurde am 9.6.1911 in Wien geboren und war dort wohnhaft. Er erlernte 21.7.1926 bis 21.3.1930 den Beruf des Gärtners. Ein Jahreszeugnis der öffentlichen fachlichen Fortbildungsschule für Gärtner habe ich bei den zivilen Einzeldokumenten des Themas „Österreich“ vorgestellt, ein zweites hier in diesem Beitrag. Herr Penz arbeitete bis zum 30.1.1935 bei verschiedenen Gärtnereien und bis zum 8.7.1940 als Viktualienhändler (siehe Arbeitsbuch).

    Am 21.10.1939 wurde beim WBK Wien II sein Wehrpass ausgestellt. An diesem Tag wurde er als Wehrpflichtiger gemustert. Seine Einstufung war „kriegsverwendungsfähig“, zugeteilt wurde er der Ersatzreserve I. Am 26.4.1940 wurde er zur Schützen-Ersatz-Kompanie 7 des Infanterie-Regimentes 133 nach Linz eingezogen. Im Rahmen der infanteristischen Grundausbildung wurde er am Gewehr M 95 (Mannlicher) und am leichten MG 34 ausgebildet. Vom 18.4.1941 bis zum 22.8.1941 war er Angehöriger der Ersatz-Komp. 5/Inf.Rgt. 133. Am 23.8.1941 erfolgte seine Versetzung zur 2. Kompanie des Marsch-Bataillons XVII/10. Mit diesem Bataillon sollte seine Zuführung als Ersatz zum Infanterie-Regiment 133 erfolgen. Das IR 133 war zu dieser Zeit im Raum Gomel/Kiew im Mittelabschnitt der Ostfront im Verband der 45. Inf.-Division eingesetzt.

    Am 27.9.1941 wechselte Josef Penz zur 2. Kompanie/Feld-Ersatz-Btl. VII. Aus welchen Gründen und mit wie vielen anderen Soldaten des Marsch-Btl. XVII/10 dieser Wechsel erfolgte, ist aus dem Wehrpass und der Chronik der 7. Infanterie-Division (7. ID) nicht ersichtlich. Ich vermute, dass die 7. ID, die zu dieser Zeit bereits erhebliche Verluste erlitten hat, dringend Nachersatz brauchte. Der Schütze Penz war bis zum 23.10.1941 Angehöriger des Feld-Ersatz-Btl. VII. Danach war er vom 24.10.1941 bis zum 24.1.1942 Angehöriger der 13. (Infanterie-Geschütz) Komp./Inf.Rgt. 61. Bei dieser Kompanie wurde er am 1.11.1941 zum Gefreiten befördert. Mit der 13. Kompanie machte er den Vormarsch der 7. ID über Wjasma und Briansk (Doppelschlacht) nach Woronesch und bis vor Moskau mit.

    Vom 25.1.1942 bis zum 9.4.1942 wurde er bei der 12. (MG)/Inf.Rgt. 61 eingesetzt. Mit dieser Kompanie nahm er an den Abwehrkämpfen vor Moskau und dem Rückzug in den Raum Moshaisk und Gshatsk teil. Vom 10.4.1942 bis 7.2.1944 nahm er am Rückzug mit der 13. Kompanie des Grenadier-Regimentes 61 (die Inf.Rgter. wurden Sept. 1942 in Gren.-Rgter. umbenannt) teil: Von Mai bis Dezember 1942 befand sich das Grenadier-Regiment 61 im Stellungskampf im Bereich Gshatsk. Im Februar/März 1943 kämpfte das Regiment im Raum Spass-Demjansk. Am 1.5.1942 wurde Josef Penz zum Obergefreiten befördert. Von April bis Oktober 1943 nahm die 7. Infanteriedivision an den Abwehrkämpfen im Raum Orel und im Juli/August 1943 an der Angriffsschlacht von Orel teil. Hierbei erlitt die Division laut Divisions-Chronik sehr große Verluste. Josef Penz blieb bis zum 7.2.1944 Angehöriger der 13. Komp./Gren.Rgt. 61 und machte den Rückzug über Desna, Gomel in die Pribjiet-Sümpfe mit.

    Der Obergefreite Penz wurde am 15.1.1943 mit dem Infanteriesturmabzeichen in Silber ausgezeichnet. Das Besitzzeugnis wurde durch Major Ludwig Gümbel, Führer des Gren.Rgt. 61 (Ritterkreuz als Oberst am 29.11.1944 beim Gren.Rgt. 308) unterzeichnet.

    Josef Penz wurde am 9.8.1943 durch Granatsplitter am linken Oberschenkel verwundet. Er konnte trotz dieser Verwundung bei seiner Kompanie verbleiben. Für diese Verwundung wurde er mit dem Verwundetenabzeichen in Schwarz ausgezeichnet. Das entsprechende Besitzzeugnis wurde durch Major Graf unterzeichnet. Dieser fungierte vom 23.10.1943 bis 1.12.1943 als Kommandeur der Aufkl.-Abt. 7 und zugleich Führer des Rest-Kommandos des Gren.Rgt. 61 (Er war Träger des Deutschen Kreuzes in Gold). Bereits am 4.8.1942 wurde dem Obergefreiten Penz die Medaille „Winterschlacht im Osten 1941/42“ und am 16.9.1943 das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen (siehe Wehrpass Seite 23). Die Verleihungsurkunde zur Medaille „Winterschlacht im Osten“ fehlt leider. Die Verleihungsurkunde zum EK 2. Klasse wurde durch den damaligen Divisions-Kommandeur, Generalleutnant v. Rappard, unterzeichnet.

    Wie immer habe ich beim Einscannen von Doppelseiten eines Ausweises nur die Seite komplett eingescannt, die mit Einträgen versehen ist. Nicht beschriftete Seiten demzufolge also nicht eingescannt. Diese Seiten sind also nicht beschädigt oder beschnitten.

    Jetzt zum Teil I de Scans:

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    • #2

    ...hier der Teil II der Vorstellung:

    Am 3.2.1944 wurde der Obergefreite Penz durch Granatsplitter am Unterleib und am Kopf verletzt. Zu diesem Zeitpunkt kämpfte das Gren.Rgt. 61 in den Pribjet-Sümpfen bei Bagrimowitschi am Fluß Ptitsch. Bis 7.2.1944 wurde Josef Penz noch beim Gren.Rgt. 61 geführt, danach bis 13.11.1944 bei der Infanterie-Geschütz-Ersatz-Komp. 467 in München. In diese Zeit fielen auch seine Lazarett-Aufenthalte wegen dieser schweren Verwundung. Beim Reserve-Lazarett in Teupietz wurde ihm für diese schwere Verwundung (seine zweite insgesamt) das Verwundetenabzeichen in Gold verliehen. Das Besitzzeugnis unterzeichnete ein Oberfeldarzt und Chefarzt, ich meine „Bennemann“ zu lesen. Weitere Informationen über ihn habe ich nicht gefunden. –der Verwundeten-Begleitzettel für den Obergefreiten Penz blieb erhalten. Die Kennzeichnung mit einem roten Streifen an der linken Längsseite zeigt, dass er transportfähig war. Trotz des stark gebrauchten Zustandes kann man bei der Rubrik "Verletzung" erkennen: Schädelverletzung, Granatsplitter Schläfengegend, linkes Auge und Hoden.

    Josef Penz wurde von der Heeres-Entlassungsstelle 1/XVII Wien am 16.11.1944 aus dem Heeresdienst als Obergefreiter entlassen. Er wurde in die Ersatzreserve beim Wehrmeldeamt Wien 4 überwiesen. Ergänzt werden die vorgestellten Dokumente durch Röntgenbefunde und ärztliche Bescheinigungen, ausgestellt z.B. durch Augenklinik Wien. Da diese meiner Meinung nach sehr persönliche Dokumente des Josef Penz sind bzw. waren, habe ich auf eine Veröffentlichung hier verzichtet.

    Trotz seiner schweren Verletzungen hat Josef Penz diesen Krieg überlebt. Nach Eintrag in seinem 1940 ausgestellten Arbeitsbuch war er vom 3.6.1947 bis 4.11.1950 bei der Brotfabrik Brothammerwerke in Wien beschäftigt. (Das Arbeitsbuch wurde auch nach Verwendung vom 8.5.1945 nicht entnazifiziert).

    Am 11.5.1951 wurde Josef Penz Mitglied im Kriegsopferverband Wien, Niederösterreich und Burgenland. In seinem ersten Mitgliedsbuch, geführt bis 1955, wird seine Verletzung mit „Hirnverletzung, linkes Auge verloren“ dokumentiert. Auch die Bemessungszahl wird wieder erwähnt. Sein zweites Mitgliedsbuch dieser Vereinigung habe ich bereits bei der Rubrik „Österreich nach 1945“ vorgestellt.

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    • March 22, 2026 at 11:23 PM
    • #3

    ...und hier der dritte und letzte Teil der Präsentation des Dokumenten-Konvolutes Penz. Zum Schluss habe ich noch ein Exemplar seines Jahreszeugnisses der fachlichen Fortbildungsschule für Gärtner für das Jahr 1927/28 angehängt.

    Bei den Unterschriften im Wehrpass muss ich leider passen. Ich habe sie in der Divisions-Chronik von Herrn Hertlein und in den Verleihungslisten nicht gefunden. Ich bin Euch da für jeden Hinweis dankbar.

    Wünsche, Kritik und Verbesserungsvorschläge von Euch sind bei mir immer willkommen.

    Es grüßt Euch - Armin.

    Hier die letzten Scans:

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