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Posts by Turtle

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    Insbesondere die schnellen Beförderungen, die recht frühe Verleihung des EKII und natürlich auch der Dienst in einer Maschinengewehr–Scharfschützen Abteilung sind interessant!
    Außerdem habe ich noch seine Volksschullehrer Karteikarte angefügt. In diesem Archiv kann man nach Lehrern recherchieren:
    http://bbf.dipf.de/de
    http://bbf.dipf.de/kataloge/ar…B1891-%5D&reccheck=216484

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    Ich möchte hier den Wehrpaß des Volksschullehrers Nikolaus Spanier vorstellen. Er gehörte im 1.WK zu den jungen Kriegsfreiwilligen, die nach kurzer Frontbewährung, um die horrenden Verlusten an Offizieren auszugleichen, beschleunigt zum Reserveoffizier ausgebildet wurden. Nach Kriegsende diente er auch noch freiwillig bei der Eisernen Division im Baltikum. Im 2. WK diente er noch kurz in einem zur Kriegsgefangenenbewachung eingesetzten Landesschützenbataillon.


    Persönliche Daten
    Geburtsdatum: 06.04.1891
    Geburtsort: Karthaus / Trier
    Staatsangehörigkeit: Deutsches Reich
    Religion: katholisch
    Familienstand: verheiratet
    Beruf: Lehrer
    Tauglichkeitsgrad: wehruntauglich (26.10.1944)
    Erkennungsmarke: Landes–Schützen–Bataillon VI Nr. 10218


    Militärischer Lebenslauf
    04.08.1914: Rekruten–Depot Infanterie–Regiment 29
    09.09.1914: Reserve–Infanterie–Regiment 237
    21.11.1914: Infanterie–Regiment 29
    01.03.1915: Infanterie–Regiment 28
    25.11.1915: Infanterie–Regiment 140
    27.11.1916: Rekruten–Depot & MG–Kursus
    17.01.1917: 2. Ergänzungs-Maschinengewehr-Kompanie II.Armee Korps & 3. Maschinengewehr-Kompanie Infanterie Regiment 617
    18.03.1917: Maschinengewehr–Scharfschützen Abteilung 69
    19.02.1918: 1. Ergänzungs-Maschinengewehr-Kompanie II.Armee Korps & Maschinengewehr Scharfschützen Kommando West–Tongern
    08.01.1919: aus der Reichswehr entlassen
    15.02.1919: Jäger–Bataillon der Eisernen Division
    10.07.1919: entlassen
    02.02.1942: 3./ Landes–Schützen–Bataillon 6
    20.04.1942: 5./ Landes–Schützen–Bataillon 6
    26.05.1942: 2./ Landes–Schützen–Ersatz–Bataillon 6
    20.09.1942: aus der Wehrmacht entlassen


    Ausbildungen mit der Waffe
    Pistole 08, Gewehr 98, Maschinengewehr 08/15


    Beförderungen
    23.12.1914: Gefreiter
    01.03.1915: Unteroffizier
    06.11.1915: Leutnant der Reserve
    01.05.1940: Leutnant der Reserve zur Verfügung


    Orden und Ehrenzeichen
    20.07.1915: Eisernes Kreuz II. Klasse 1914
    05.07.1917: Eisernes Kreuz I. Klasse 1914
    00.00.1919: Baltenkreuz
    00.00.1935: Ehrenkreuz für Frontkämpfer
    00.00.1938: Treudienstehrenzeichen II. Klasse

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    Original von al-allein


    Einer meiner Großonkel war als Mediziner und Hauptmann d. Schupo ein Bataillonsarzt im SS-Pol.-Rgt. 19. Dessen polizeiliche Akte liegt im Stadtarchiv München. Konnte sie mir schon mal im Original anschauen und auch fotokopieren - aber herausgegeben haben die Burschen von der Stadt die Originale natürlich nicht.


    Würdest du die Dokumente deines Großonkels mal vorstellen?

    Schöne Kollektion mit interessanten Auszeichnungen! Wäre toll die Geschichte hinter manchen zu kennen, z.B. Meister mit U-Boot Kriegsabzeichen aus dem 1.WK oder von den Wachtmeistern mit den spanischen Dekorationen oder dem Bandenkampfabzeichen!

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    Original von Turtle
    Hat jemand ein Volkssturmsoldbuch mit eingetragenen Orden, oder einer eingetragenen Beförderung? Auch ein Soldbuch des Volkssturms mit möglichst vielen sonstigen Einträgen würde ich gerne sehen!!


    Um mal die Frage zu erneuern.

    Schöner Nachlass, ich finde Pioniertruppe ja immer besonders interessant, vielen Dank für die Vorstellung! Meiner Meinung nach trägt der Gefreite die Bandspange des Schutzwallehrenzeichens mit aufgelegter Miniatur, eine doch sehr seltene Trageweise. Die Bandfarben weiß-braun-weiß und die hochovale Auflage müssten auf das Schutzwallehrenzeichen hindeuten.
    http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/dsez.html


    Hast du ein Geburtsdatum des Mannes, der müsste dann schon ca. 1939/40 beim RAD oder der Wehrmacht gewesen sein. Würde dann auch bedeuten, dass er den Krieg von Anfang an mitgemacht hat.

    Sehr schöner Nachlass, vielen Dank für die ausführliche Präsentation! Nach den Beurteilungen wirklich ein Mann mit hervorragenden Kompetenzen. Ich finde gerade die Konvolute, die sich über einen langen Zeitraum ziehen oft sehr interessante!
    Laut der, in der Militär-Dienstzeitbescheinigung des 1. WK vermerkten, Verwundung, hätte ihm ja auch noch das Verwundetenabzeichen in Schwarz zugestanden.

    Sehr beeindruckender Nachlaß, vielen Dank für die Vorstellung! Schutztruppenkonvolute sind, meiner Meinung nach, mit die interessantesten, die es gibt! Ich finde es interessant, dass der Mann, obwohl er zur Besatzung eines Schiffes gehörte, dennoch kein Marine-Angehöriger im Sinne der Verleihung des Verwundetenabzeichen war.

    Hallo,
    leider geht aus dem Wehrpaß nichts weiter zu seiner Dienstleistung bei der Feldgendarmerie Einheit hervor, hier kann ich leider auch nur raten, warum er in dieser Einheit diente.
    Nur mal so ins Blau hinein, vielleicht gabs da nen Lehrgang in Verkehrsregelung, könnte ja sein, dass Lds. Sch. Btl., im Rahmen ihres Sicherungsauftrages im Rückwärtigen Raum, auch für solche Aufgaben verwandt wurden?!

    Ich möchte hier den Wehrpaß eines Soldaten vorstellen, der nach einer schweren Verwundung (der besonders unangenehmen Art) ausgemustert wurde:


    Johannes Günther


    Persönliche Daten
    Geburtsdatum: 11.01.1907
    Geburtsort: Gausingen
    Staatsangehörigkeit: Deutsches Reich
    Religion: evangelisch
    Familienstand: verheiratet
    Schulabschluss: Volksschule
    Beruf: Maurer
    Tauglichkeitsgrad: wehruntauglich (22.06.1944)


    Militärischer Lebenslauf
    19.06.1941: 2./ Landes– Schützen–Ersatz–Bataillon 9
    08.08.1941: 4./ Feldgendarmerie–Ersatz–Abteilung 3
    16.08.1941: Genesenden–Kompanie Landes–Schützen –Ersatz–Bataillon 9
    22.08.1941: 1./ Landes–Schützen–Bataillon 638
    21.02.1942: Genesenden–Kompanie Landes–Schützen–Ersatz–Bataillon 9
    27.02.1943: Heeresentlassungsstelle 2/IX
    30.04.1943: aus der Wehrmacht entlassen


    Ausbildungen mit der Waffe
    Gewehr 98, Gewehr 24(t), Maschinengewehr–26(t)


    Beförderungen
    01.11.1942: Gefreiter


    Orden und Ehrenzeichen
    31.03.1942: Verwundetenabzeichen in Schwarz 1939
    21.05.1942: Verwundetenabzeichen in Silber 1939
    20.08.1942: Medaille Winterschlacht im Osten (Ostmedaille)
    26.11.1942: Eisernes Kreuz II. Klasse 1939


    Schlachten / Unternehmen
    22.08.1941: Feldzug gegen Russland (bis 20.02.1942)


    Verwundungen und Erkrankungen
    20.02.1942: Damm– und Hodensackdurchschuss


    Nach meinen (begrenzten) Informationen war das Landes–Schützen–Bataillon 638 im rückwärtigen Raum zu Sicherungsaufgaben eingesetzt, mutmaßlich könnte die Verwundung also im Kampf mit versprengten Truppen oder Partisanen erfolgt sein.

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    Ein wirklich absolut herausragender Nachlass, vielen Dank für die Vorstellung! Nebenbei ist natürlich auch die sehr frühe Verleihung des EK2 und die sehr späte Verleihung der Anschlussmedaille nicht uninteressant.

    Sehr interessanter Dienstpaß, danke für die Vorstellung, insbesondere durch die Ausbildung zum Bergführer, neben der Verleihung des EK2, sticht der Dienstpaß besonders heraus!!


    Ich würde mich sehr über die Vorstellung von weiteren Dienstpässen aus deiner Sammlung freuen!