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Posts by beef_supreme

    Hallo!
    Die Kleine Medaille mit der Rechteckigen Bandaufh盲ngung ist die osmanische Liakat Medaille.Zu dieser geh枚rt auch die gro脽e Urkunde und das rot-gr眉ne Band mit der S盲belauflage.
    Die gr枚脽ere Medaille ist eine patriotische Medaille auf die Ayesha Fahrer (Emden Landkommando).
    Dazu noch der Eiserne Halbmond.
    Sind dazu noch mehrere Dokumente vorhanden?
    Das riecht mir hier sehr nach dem Rest eines Emden/Ayeshafahrers .
    Das ware eine kleine Sensation .
    Viele Gr眉脽e , Werner

    Hallo!
    Deiner Einsch盲tzung betreffend der Originalit盲t pflichte ich bei.
    Hier handelt es sich um eine originale Amtsmittelung der Stadt Wien.
    Bez眉glich einer preislichen Einsch盲tzung ( auf welche du sicher anspielst) , m枚chte ich dir keine gro脽en Hoffnungen machen.
    Ein sch枚ner Beleg wiener Heimatgeschichte.
    Viele Gr眉脽e , Werner

    Hallo!
    Bis auf einen Namen finden sich alle Namen der linken Liste auch auf der rechten Liste (jedoch mit anderen Nummern und teilweise anderer Schreibweise )
    Nummer linke Liste : Nummer rechte Liste
    38:44
    39:42
    40:43
    41:45
    42:47
    Viele Gr眉脽e , Werner

    Hallo!
    Da hat in Laibach wohl einer das Archiv aufger盲umt.
    Schade , da脽 sowas zerissen wird und verloren geht.
    Ich denke das war mal urspr眉nglich der komplette Bestand der Tr盲gerlisten.
    Viele Gr眉脽e , Werner

    Hallo!
    Klar reicht der Eintrag im Soldbuch , wenn dieses noch vorhanden ist.
    Ersatzfertigungen wurden ausgestellt , wenn die Urkunde schlicht und ergreifend aus irgendeinem Grund verloren ging oder vernichtet wurde UND der Beliehene das w眉nschte (Soldbucheintrag und Stammrolleneintrag war wichtiger) UND die Einheit das machte .
    Viele Gr眉脽e , Werner

    Hallo Nick!
    Du mu脽t davon weg kommen , Dokumente als "Handelsware" zu betrachten , sonst wirst du in dem Hobby nicht gl眉cklich.
    Sicher haben Dokumente wie z.B. Soldb眉cher einen monit盲ren Wert.
    Dieser richtet sich nach Zustand , Einheit , Auszeichnungen , Stempel Autographen etc.
    Es gibt auch Umst盲nde die den "wert" schm盲lern wie z.B. fehlende oder lose Seiten , Stock und Wassersch盲den ,Besch盲digungen etc.
    Doch woran man diesen "Wert" oder besser gesagt das was es DIR Wert ist , richtet sich nach dir.
    Was sammelst du , wo liegen deine Interessen ,wonach forschst du ...
    Es geht nicht darum , habe ich zu viel oder zu wenig gezahlt.
    Es geht darum , habe ich mir das "geleistet" was ich haben wollte und bin ich damit zufrieden.


    Viele Gr眉脽e , Werner

    Hallo!
    Da ich davon ausgehe , da脽 viele "Massenauszeichnungen" wie z.B. Treuedienst Ehrenzeichen oder Mutterkreuz nicht von Berlin (wie auf der Urkunde abgedruckt) , sondern von Gau oder Kreisebene auf die Reise gingen , ist es nicht ungew枚hnlich , da脽 der Schreiberling einer Kreisstadt diese Urkunden ausfertigte .
    Der hatte vielleicht seinen eigenen "Stil" , wie z.B. den Punkt.
    Von September bis Mai ist ja nicht so lang hin , da脽 es nicht der Selbe (mit der selben Maschine) gewesen sein k枚nnte.
    Viele Gr眉脽e , Werner

    Hallo!
    H盲ufig sieht man sie nicht , doch es ist nichts ungew枚hnliches.
    Es ist zwar nicht mehr die "zur Verleihung ausgefertigte" Urkunde , doch weswegen sollte sie weniger wert sein?
    Der historische Wert ist geringer , wenn durch ein anderes Datum oder neue Einheit , sich die urspr眉ngliche Verleihung nicht mehr herausfinden l盲sst.
    Viele Gr眉脽e , Werner

    Hallo!
    Hier mal eine kurze Einf眉hrung in die Beurkundungspraxis im 1.Weltkrieg.
    Ich werde in diesem Beitrag nur die Praxis der Legitimationen an den K.u.K. Mannschaftsstand beleuchten.
    Die Auszeichnungen , welche im 1.Weltkrieg an Unteroffiziere und Mannschaftsdienstgrade verliehen wurden, waren in der Regel:
    Die Tapferkeitsmedaillen ,das Karl Truppenkreuz ,Das Eiserne Verdienstkreuz mit und ohne Krone , die Verwundetenmedaille und das Goldene und Silberne Verdienstkeuz jeweils mit und ohne Krone.


    Sagen wir heute im Scherz "in der K.u.K. Armee beginnt man erst als Offizier ein Mensch zu sein", war das damals teilweise t枚dlicher Ernst und spiegelte sich im Umgang mit den Mannschaften wider. So schrieb ein Offizier in seinem Bericht 眉ber einen Fliegerangriff auf seine Kolonne vom 23.9.1918 w枚rtlich:"...angegriffen und verloren dabei,nebst einigen Mannschaftspersonen, s盲mmtliche Kochkisten und Wasserf盲sser ...".
    Durch dieses Selbsverst盲ndnis erfuhr die Beurkundung einer K.u.K. Mannschaftsauszeichnung nicht die selbe w眉rdige Form ,wie wir sie von
    anderen L盲ndern kennen.Man musste Nachweisen ,dass der Beliehene die Auszeichnung zu Recht trug ,wie war wiederum zweitrangig.
    Zu Beginn des 1. Wks begann man "Legitimationszettelchen" als Verleihungsbest盲tigung auszustellen.
    Diese Legitimationen sollten zusammen mit dem Legitimationsblatt in der Legitimationskapsel aufbewahrt werden.
    Legitimationsblatt und Legitimationskapsel in der K.u.K. Armee
    Die Legitimationen waren kleine Zettel , manchmal Vordrucke , aber oft auch handschriftlich , auf welchen Name und Dienstgrad des Beliehenen , die verliehene Auszeichnung , die Tagesbefehlnummer und die Unterschrift des beglaubigenden Offiziers zu finden waren (Bild1,2).
    Manchmal benutze man f眉r die Bezeichnung der Auszeichnung die Abk眉rzungen aus dem Milit盲rchematismus, z.B O2= Kleine Silberne Tapferkeitsmedaille 2. Klasse ,OB= Bronzene Tapferkeitsmedeille , Strich durch den Kreis(O)=Wiederholungsverleihung (Wiederholungsspange)(Bild3).
    Diese Zettelchen wurden unter keinerlei "dekorativen" Aspekt gefertigt , wie z.B. die EKII Urkunden im deutschen Heer.
    Selbst Tr盲ger der Goldenen Tapferkeitsmedaille erhielten ein solches Zettelchen.
    Vergleicht man das verh盲ltnism盲脽ig seltene Auftreten von Auszeichnungslegitimationen im Gegensatz zur Gr枚脽e des K.u.K. Heeres , stellt man eine Diskrepanz fest.
    (Ein Vergleich in die Bucht per Stand Heute gen眉g:Urkunden nur zum EKII 100-150 , Legitimationen zu K.u.K. Auszeichnungen 0).
    Dies l盲脽脽t nur einen Schlu脽 zu:
    In der Regel erfolgte der Eintrag einer Auszeichnung nur im Personalakt , das Ausstellen von Legitimationen wurde nicht immer praktiziert.
    Sogar die Beliehenen selber ma脽en dem Zettelchen keine gro脽e Bedeutung bei ,die Auszeichnungen wurden ja in der Dienstzeitbest盲tigung vermerkt.
    Hinzu kommt , da脽 diese kleinen Zettelchen mit den Jahren schlicht und einfach versch眉tt gegangen sind.


    Mit Verlauf des Krieges gingen einige Einheiten dazu 眉ber ,gr枚脽erformatige Legitimationen auszustellen ,um den Charakter einer "Auszeichnungsurkunde" zu unterstreichen (Bild 4).
    Eine richtige "Urkunde" , wie man sie von deutschen Einheiten kennt ,blieb jedoch eine extremste Seltenheit.


    Da manche Legitimationen nur mit Bleistift ausgef眉llt wurden , kamen einige Spitzklicker auf die Idee ,Legitimationen zu "bef枚rdern" um z.B. aus einer Bronzenen eine Goldene Tapferkeitsmedaille zu machen.
    Zum Gl眉ck kann man auf den ersten Blick sehen , ob eine Legitimation zur GTM "befummelt" wurde.


    Offiziere ,welche ein Karl Truppenkreuz oder eine Verwundetenmedaille verliehen bekamen , wurden 眉brigens ebenfalls mit einer Legitimation beehrt.


    Ich hoffe ich habe euch einen kleinen Einblick in dieses Thema geben k枚nnen und ich w眉nsche , da脽 man diesen kleinen Zettelchen die Bedeutung und W眉rdigung zukommen l盲脽t , die ihnen geb眉hrt:
    Es sind "VERLEIHUNGSURKUNDEN" !!!!
    Viele Gr眉脽e , Werner

    Hallo!
    Ich m枚chte euch hier ein Konvolut eines K.u.K. Offiziersdieners im 1.WK vorstellen.
    Aus mehreren Gr眉nden finde ich diesen kleinen Nachlass recht interessant.
    1.ab 1914 standen Offizieren , welche im Felde dienten , nur ab einem Major aufw盲rts Offiziersdiener zu .
    Da ihm 2 Tapferkeitsmedaillen und das KTK verliehen wurden , ist davon auszugehen , dass er "im Felde stand".
    2. Das Silberne Verdienstkreuz (zu welchem hier keine Urkunde , sondern "nur" eine Legitimation verliehen wurde ,stand in der Regel erst den Soldaten ab den Unteroffiziersdienstgraden zu.
    Da es ihm als Landsturmmann und Offiziersdiener verliehen wurde ,muss er anscheinend einen hohen F眉rsprecher gehabt haben .Evtl . Regiments oder Bataillonsf眉hrer.


    Das Cafe Br眉ckler war bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts ein Traditionscafe in Linz.
    Ich denke , als Sohn des Betreibers besa脽 er ein gewisses "Benimm" , was ihn als Offiziersdiener pr盲destinierte.
    Viele Gr眉脽e , Werner

    Hallo!
    Preisliche Einsch盲tzung ist immer schwierig , da es immer wieder Psychos wie mich gibt , welche f眉r bestimmte Einheiten und Orte mehr zahlen , obwohl das andere 眉berhaupt nicht interessiert.
    Ich sehe hier 2 Urkunden zum VWA , diese w眉rde ich pers枚nlich (unabh盲ngig von Ziegenhals und Bau.Btl) mit etwa 35 Euro bewerten.
    Wie gesagt , meine Einsch盲tzung.

    Hallo Karsten !
    Ein klasse Beitrag und eine super Ausf眉hrung.
    Diese Recherchen sind das Salz in der Suppe.
    Nach dem Erwerb eines Fotos f眉r deine Sammlung hat man sp盲ter noch
    ein 2. Erfolgserlebnis.
    Jeder der sich mit seinem Sammelgebiet besch盲ftigt und sich mit der Milit盲rgeschichte so auseinandersetz, wie in diesem Beispiel , verdient meine Hochachtung.
    Viele Gr眉脽e , Werner

    Hallo!
    Von Papa die Ohren , von Mutti die Augen.
    Vati scheint seine Feldspange verkehrt herum zu tragen.
    Und was hat er da f眉r ein Abzeichen am rechten Unterarm ?
    Viele Gr眉脽e , Werner