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Posts by Spießschreiber

    Hallo Sammlerfreunde,


    ich möchte Euch heute ein interessantes geschichtliches Stück aus meiner Sammlung vorstellen:


    Einen Personalausweis für eine sudetendeutsche Frau von 1942 als Kennkarten-Ersatz.


    Nach der deutschen Kapitulation wurde dieses Personaldokument unter zunächst ungeordneter wilder tschechischer Herrschaft einfach weiter verwendet.
    Dies belegen die Abstempelungen in tschechischer Sprache. (Gablonz an der Neiße = tschech. "JABLONEC")
    Ein Stempel ist von der inoffiziellen tschechischen Polizei ("POLICIE JABLONEC"), je einer vom "Volksausschuß Niederpriem" ("NARODNI VYBOR DOLNI PRIM") und vom "Volksausschuß Gablonz a/N" ("NARODNI VYBOR JABLONEC").
    Die Eintragung auf der Rückseite vom 17.7.45 kann ich leider bisher nicht exakt deuten.


    Wie ich finde, ein Dokument welches Geschichte atmet.
    Unmittelbar in dieser Zeit begannen dann auch die brutalen Vertreibungen der Deutschen aus dem Sudetenland, welche sogar bis zu Morden von den noch heute gültigen Benesch-Dekreten gedeckt wurden und werden.


    Was mag aus dieser damals 20-jährigen Frau geworden sein?


    Mit Sammlergrüßen SPIEßSCHREIBER

    Hallo Sammlerfreunde,


    was haltet Ihr von diesem kleinen Dokument?


    Ich finde es einfach unglaublich, daß sich ein 86-Jähriger (!!!) zum VOLKSSTURM gemeldet hat am 7.April 1945. Zwar kam er nur ins allerletzte Aufgebot (Aufgebot IV - Innendienst) aber trotzdem - Hochachtung vor diesem Idealismus bzw. Patriotismus.


    Rückseitig sind seine "Einschränkungen" vermerkt: Herzfehler sowie Prostata-Vergrößerung.


    Was wird wohl aus ihm geworden sein? Leider habe ich sonst nichts von diesem tapferen VOLKSSTURM-Opa.


    Was meint Ihr?
    Sammlergrüße SPIEßSCHREIBER

    ;waaas; Ich stelle Euch hier meine Urkunde zur Kriegsverdienstmedaille vor. Zwar eine niederwertige Auszeichnung, auch keine besondere schöne Schmuckurkunde, aber das A5-Stück lebt von seinem Autograhen.
    Das Stück war zeitgenössisch gefaltet (vielleicht hier nicht gut zu erkennen), dennoch gehört es für mich zu meinen "Sahnestücken".
    Unterschrieben von SS-Obergruppenführer August Heißmeyer, dem "Höheren SS- und Polizeiführer Spree".
    Was meint Ihr dazu?


    Mit besten Sammlergrüßen Spießschreiber



    FOLGEND EIN PAAR INFOS ZU A. HEIßMEYER:


    August Heißmeyer aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

    August Heißmeyer (* 11. Januar 1897 in Gellersen; † 16. Januar 1979 in Schwäbisch Hall) war SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS und Polizei (1. Juli 1944) sowie Chef einer Dienststelle des SS-Hauptamtes. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er als Kriegsverbrecher zu einer Haftstrafe verurteilt. Er war verheiratet mit der „Reichsfrauenführerin“ Gertrud Scholtz-Klink.

    Nach seinem Schulbesuch trat er ins preußische Militär ein. Im Ersten Weltkrieg war er Leutnant und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse.
    Nach Kriegsende war Heißmeyer Mitglied eines Freikorps und beteiligte sich 1920 am Kapp-Putsch. Nach einem abgebrochenen Studium betätigte er sich als Fahrlehrer. 1923 kam er erstmals in Kontakt mit den Nationalsozialisten, denen er am 30. Januar 1925 (Mitglieds-Nr. 21.573) beitrat. Anfang 1926 wurde Heißmeyer auch Mitglied der SA. Er baute den „SA-Gausturm Hannover-Süd“ auf und war zeitweise dort stellvertretender Gauleiter.


    Im Januar 1930 wurde Heißmeyer Mitglied der SS (Mitglieds-Nr. 4.370) und 1932 Mitarbeiter des SS-Hauptamtes. Er machte rasch Karriere, wurde 1933 Mitglied des Reichstages und stieg 1935 zum Chef des SS-Hauptamtes auf. Damit hatte er eine Schlüsselposition in der Organisationsstruktur der SS inne. Er löste Curt Wittje als Amtschef ab und wurde am 9. November 1936 zum SS-Obergruppenführer und zum „Inspekteur der Nationalpolitischen Erziehungsanstalten“ ernannt.


    1939 wurde Heißmeyer zusätzlich zum SS-Oberabschnittsleiter „Ost“ und zum „Höheren SS- und Polizeiführer Spree“ ernannt. Ihm unterstand damit unmittelbar der Raum Berlin-Brandenburg. Am 9. November 1939 wurde Heißmeyer zum stellvertretenden Inspektor der Konzentrationslager und der Verstärkten Totenkopfstandarten ernannt. Er trat damit die provisorische Nachfolge Theodor Eickes an, der nun als Kommandant der SS-Division „Totenkopf“ verwendet wurde. Am 31. Juli 1940 wurde Heißmeyer von Eickes Stellvertreter in der KZ-Inspektion, Richard Glücks, abgelöst.


    Mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges errichtete Heißmeyer die „Dienststelle SS-Obergruppenführer Heißmeyer“ und war damit für die militärische Ausbildung der Schüler der Nationalpolitischen Erziehungsanstalten zuständig. Am 23. August 1940 besuchte er gemeinsam mit der Reichsfrauenführerin Gertrud Scholtz-Klink, die er im gleichen Jahr heiratete, das Konzentrationslager für Frauen in Ravensbrück. Am 14. November 1944 wurde Heißmeyer zusätzlich noch General der Waffen-SS.


    Nach Kriegsende tauchte er gemeinsam mit seiner Frau bei Schloss Leitzkau und auf Vermittlung der Fürstin zu Wied in Bebenhausen bei Tübingen unter, wo er bis zu seinem Tode lebte. August Heißmeyer arbeitete als Landarbeiter und erhielt falsche Papiere unter dem Namen „Heinrich Stuckenbrock“. Heißmeyer wurde aber erkannt und im Februar 1948 von der französischen Besatzungspolizei verhaftet. Bei der Entnazifizierung wurde er als Hauptschuldiger eingestuft, zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt und sein Privatvermögen von Amts wegen eingezogen. Nach dem Krieg arbeitete er zunächst als Arbeiter in einer Waschmaschinenfabrik, danach als Angestellter einer Coca-Cola-Niederlassung in Reutlingen. 1979 verstarb er in einem Schwäbisch Haller Krankenhaus.
    August Heißmeyer ist auf dem Friedhof in Gellersen, Krs.Hameln-Pyrmont in einem Familiengrab beigesetzt.

    Hallo Sammlerfreunde!


    Würde Euch gern mein "SA-Sportabzeichen in Bronze" in der Verleihungsschachtel mit dazu gehörigem Buch und Schutzhülle zeigen. Bei dem Abzeichen handelt es sich genau um das laut Buch verliehene Stück (Nummerngleichheit). Rücktext des Abzeichens: "EIGENTUM D. CHEFS D. AUSBILDUNGSWESENS"
    Ist diese Gruppe denn irgendwie besonders selten wegen des dabei befindlichen Verleihungsetuis (oder besser -pappkästchens)?
    Zumindest hatte ich da durchaus schon Verkaufsanfragen.


    Freundliche Grüße an Alle!

    Hallo Sammlerfreunde,
    ich möchte Euch gern ein Hochzeitsfoto zeigen, welches ich sehr interessant finde. Es hat die Originalmasse von 15 x 22 cm und ist auf Karton. Stempel rückseitig "Willy Tasche, Heimatelier, Falkenberg Bez. Halle, Fernruf 272".
    Ich kenne die abgebildeten Personen zwar nicht und das Foto ist auch ungerahmt - trotzdem habe ich mich über diesen Flohmarktfund gefreut. Ich denke für 5,-€ hab ich da bestimmt nichts falsch gemacht.
    Wie findet Ihr das Bild?

    Ich bin zwar ganz neu hier, möchte Euch aber gern eine kleine Dokumentengruppe aus meiner Sammlung zeigen. Die entsprechenden Orden dazu habe ich ebenfalls. Ich hoffe, dass das für Euch interessant ist und ich Euch nicht langweile damit.
    Mit Sammlergrüßen SPIEßSCHREIBER


    Konvolut eines Hamburger Soldaten im 1. & 2. Weltkrieg (Teil 2)