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Posts by anhaltiner

    "Der erste Einzelkämpfer der Kriegsmarine mit dem Ritterkreuz"


    Walther Gerhold erhält das Ritterkreuz von Admiral Heye.


    Das signierte Porträtfoto hat er mir zu Lebzeiten für meine Sammlung geschickt, leider besaß ich damals das PK-Foto noch nicht.


    Serie: 1628 b - 25.07.1944 - Bild 6
    Foto: Kriegsberichter Böltz (Sch.) / Akt. Bilderdienst, HG J.J. Weber, Leipzig
    Thema: RK-Verleihung an Walther Gerhold

    Das vorerst letzte PK-Foto zum Thema "Giganten" aus meiner Sammlung.


    Es zeigt 3 Angehörige des Transportgeschwaders 5 an der Seitentür im hinteren Teil des Flugzeuges.


    PK Seeger, 11.43, Atlantic Pressebilderdienst


    Abgebildet sind:


    1) Ernst Peter, leider verdeckt, dafür mit seinem Hund.

    Er ist der Autor des Buches " ...schleppte und flog Giganten" über seine Fliegerzeit mit den großen Vögeln.

    Bei der Maschine handelt es sich bestimmt auch um "seinen" Giganten mit dem Namen "Peterle".

    Im Anhang noch ein Foto seiner Maschine von vorn, wo auch sein Hund mit drauf ist.


    2) Major Günter Mauss, Gruppenkommandeur der I./TG 5, zeitweise vertretungsweise sogar Geschwaderkommodore des TG 5


    Mauss, Günther


    "schleppte und flog Giganten" - Major Günther Mauss


    Bei dem Dritten bin ich mir nicht sicher, aber das bekomme ich eines Tages auch noch verlässlich heraus.

    Die Me 323 "Gigant" im Fluge


    Presse-Hoffmann (Thiel)


    Interessanterweise handelt es sich um ein "internationales" PK-Foto, der Text auf der Rückseite wurde zuerst in Englisch, dann in Deutsch gedruckt.


    Bis 1942 stand die Berichterstattung über die und das Fotografieren von der Me 321/Me 323 noch unter Bestrafung wegen Hochverrates - ich kenne diesbezüglich ein Dokument - und ein Jahr später werden mehrsprachige Pressefoto in alle Welt geschickt.

    Guten Morgen,


    hier ein paar weiterführende Angaben zu Deinem Grabfoto:


    Gefreiter
    Franz Xaver Rebitzer


    10.Kp./Infanterieregiment 446


    Erk.Marke 583 - 2./Ers.Kp. 480


    geb. 5.März 1911 in Amberg/Oberpfalz
    gef. 23.März 1942 im Feldlazarett 2/572 Karatschew 11:10 Uhr


    Erstgrab Deutscher Heldenfriedhof Karatschew (Russland) an der Rollbahn Brjansk-Orel


    R. hatte einige Verletzungen, an denen er im Lazarett verstarb:


    - Granatsplitter-Durchschuss linker Oberarm
    - Lungensteckschuss
    - Kreislaufschwäche


    Er hinterließ seine Ehefrau Elisabeth in Fürth/Bayern.


    Mehr hab ich leider nicht.


    Gruss, anhaltiner.

    "Im Güterzug der Luft"


    Ein Fabelwesen gelandet...


    PK Trapp



    Ich habe einen zeitgenössischen Zeitungsausschnitt mit einem Bericht über die ME 323 "Gigant" angehängt.
    Ein schönes Beispiel, wozu die Aufnahmen und Berichte der Propaganda-Kompanien in der Heimat genutzt wurden.


    Gruss, anhaltiner.

    Hallo Olli,


    noch ein paar Daten zur Ergänzung:


    Unteroffizier Karl Bickel


    3.Kp./Kradschützenbtl. 20


    (EKM #135 - 12./IR 115)


    geb. am 17.Januar 1915 in Wahlheim Kr.Alzey
    gef. am 31.Januar 1942 in Karpowa


    B. ist durch einen Herzschuss gefallen und wurde in einem Kameradengrab in Karpowa bei Juchnow beigesetzt.


    Gruss, anhaltiner.

    Hallo,


    mein Interesse liegt darin begründet, das ich 3 Veteranen des AR 155 kannte, die alle in Afrika in Gefangenschaft kamen.
    Einer hat mir seine Papiere und ein großes Fotoalbum hinterlassen, damit fing es an.
    Das AR155 wurde ja im Mai 1943 in Tunesien vernichtet und dann mit der 21.Panzerdivision in Frankreich wieder neu aufgestellt mit fast ausschließlich neuem Personal.
    Aus diesem Grund hört mein Interesse am AR 155 nach Mai 1943 auf.


    Gruss, anhaltiner.

    "Die Gruppe hat einen neuen Ritterkreuzträger"


    Das Foto entstand anlässlich der Ritterkreuzverleihung an Oberfeldwebel Günther Glasner am 31.12.1943.
    Er war Bordschütze beim Stab des Kampfgeschwader 6 und flog im Flugzeug bei Hermann Hogeback,
    Träger des Eichenlaub mit Schwerter zur Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.


    Die Besatzung Hogeback, mit dem Beobachter Wilhelm Dipberger, dem Funker Wilhelm Lehnert und
    dem Bordschützen Günther Glasner, war die einzige Kampffliegerbesatzung der Luftwaffe, die bei
    Kriegsende ausschließlich aus Ritterkreuzträgern bestand.


    Ich hatte das Glück, Günther Glasner noch persönlich kennenlernen zu können.
    Er hat das Pressefoto und ein Porträt-Foto für mich signiert.


    Serie: 1614 d - 22.04.1944 - Bild 14
    Foto: Kriegsberichter Große (Sch.) / Akt. Bilderdienst, HG J.J. Weber, Leipzig
    Thema: RK-Verleihung an OFw Glasner, KG 6


    Mit Hilfe von schwarzermai (und neuerdings selbst auch mit einem Abo "bewaffnet") kann ich die letzten Puzzle-Stücke zu Flugzeugführer Werner Golde und Informationen zu den Todesumständen von ihm und seinem Bordschützen Karl-Heinz Goetsch nachreichen.



    Werner Golde


    - geboren am 4.Juli 1920 in Bremen


    - Dienstgrad zum Todeszeitpunkt ist Unteroffizier, die Beförderung zum Feldwebel erfolgt nachträglich


    - Erkennungsmarke: 59164 / 45


    - 3.Staffel, Kampfgruppe z.b.V. 600 - Ju 52


    - schwer verwundet am 10.März 1943 beim alliierten Luftangriff auf den Flugplatz Tunis während eines Feindflugs


    - verstorben am 16.März 1943 im Lazarett Tunis um 4:45 Uhr


    - begraben auf dem Deutschen Heldenfriedhof El Aouina, Grab 382


    - beurkundet im Sterberegister am 4.Juni 1943 beim Standesamt Bremen-Mitte


    - Grablage heute in Bordj-Cedria, Tunesien (Hof NAS Ossario 6 - Tafel 19)



    Karl-Heinz Goetsch


    - geboren am 24.Juli 1919 in Lauenburg/Elbe


    - Dienstgrad zum Todeszeitpunkt ist Feldwebel (akt.)


    - Erkennungsmarke: 62834 / 95


    - 3.Staffel, Kampfgruppe z.b.V. 600 - Ju 52


    - schwer verwundet am 10.März 1943 beim alliierten Luftangriff auf den Flugplatz Tunis während eines Feindflugs


    - Art der Verwundung: Schädelverletzung durch Bombensplitter


    - verstorben am 11.März 1943 im Lazarett Tunis


    - begraben auf dem Deutschen Heldenfriedhof El Aouina, Grab 391


    - Grablage heute in Bordj-Cedria, Tunesien (Hof NAS Ossario 2 - Tafel 6)




    Ich denke mal, damit sind alle normal verfügbaren Quellen ausgewertet. Nun kann eigentlich nur durch Zufall mal noch etwas auftauchen.
    Sollte jemand über weitere Papiere von Werner Golde und Karl-Heinz Goetsch stolpern, darf er sich natürlich gern bei mir melden.


    Gruss, anhaltiner.



    PS: Möchte nochmal recht herzlichen Dank sagen an unser Forumsmitglied "schwarzermai", der mich auf Spur brachte.

    Hallo Armin,


    danke fürs Zeigen dieser interessanten Studioporträts.
    Bei diesen hattest Du ja das Glück, durch das jeweils zweite Foto einen Bezug herstellen zu können.
    Es gibt sicher zigtausende dieser Fotos, ähnlich wie in Deinem ersten Beitrag, in Sammlerhänden, die nicht wissen, wen oder was ihre Fotos darstellen, da sie zu wenig aussagekräftig für eine gezielte Bestimmung sind.
    Und dann werden solche Fotos häufig im Dutzend irgendwo billig angeboten und keiner interessiert sich wirklich für sie.


    Glückwunsch zu diesen beiden Ensembles.


    Gruss, anhaltiner.

    ... Leider habe ich bisher nicht in Erfahrung bringen können, ob Golde bei einem Flugzeugabsturz oder aber durch Kampfhandlungen so schwer verwundet wurde. Ich bleibe auf jeden fall dran, vielleicht bekomme ich eines Tages dazu noch Informationen ...

    Es hat über 3,5 Jahre gedauert, aber nun habe ich die fehlenden Informationen gefunden und kann zumindest noch einige Angaben zu dem Ereignis nachreichen, was zu der schweren Verletzung von Werner Golde führte, an der er einige Tage später verstarb.


    Am 10.März 1943 flog die alliierte Luftwaffe einen Luftangriff auf den Flugplatz in Tunis. Dabei wurden zahlreiche Maschinen am Boden getroffen und zerstört, unter anderem zwei Me 323 Gigant und mindestens 4 Ju 52 von verschiedenen Transporteinheiten.
    Ob Werner mit seiner Maschine gerade gelandet ist oder starten wollte, geht aus der offiziellen Verlustliste des OKL natürlich nicht hervor. Zumindest ist der Schaden der Maschine mit "nur" 60 % und nicht als Totalverlust angegeben, also ist sie nicht abgestürzt.


    Eintrag in der offiziellen Verlustliste des OKL:

    Verlust am 10.03.1943 durch Bombenwurf in Tunis
    Ju 52 der Kampfgruppe z.b.V. 600 - Werk-Nr. 1338 - Schaden 60 %


    Bordschütze Uffz. Heinz Goetsch – tot
    Flugzeugführer Uffz. Werner Golde – verletzt
    Bordfunker OGfr. Johann Frühwald – verletzt
    Bordmechaniker Uffz. Heinrich Püpke – verletzt


    Der Bordschütze Heinz Goetsch ruht ebenso wie Werner Golde auf der KGS Bordj-Cedria, Tunesien.
    Der Funker und der Mechaniker sind zumindest in diesem Zeitraum nicht als Gefallene beim Volksbund gelistet.


    Anbei die zwei Seiten aus den Verlustlisten des OKL zum Flugzeugverlust.
    Leider besitze ich diese Listen nur als (mehr schlecht als recht) abfotografierte Version, teilweise unscharf und schlecht lesbar.


    Gruss, anhaltiner.