Hallo,
vielleicht kann unser Spezialist zur 2.Gebirgsdivision ★ Eismeerfront etwas zur Radfahrer-Abteilung 67 beitragen.
Gruss, anhaltiner.
Hallo,
vielleicht kann unser Spezialist zur 2.Gebirgsdivision ★ Eismeerfront etwas zur Radfahrer-Abteilung 67 beitragen.
Gruss, anhaltiner.
Danke für den Hinweis.
Das ist der gesuchte Eduard Nittinger.
Quelle: VBL in der Online-Datenbank des DRK
Gruss, anhaltiner.
Hallo Pie,
danke für Vorstellung des militärischen Werdegangs von Johann Wex bis zu seinem tragischen Ende.
Mich verwundert es immer wieder, wenn Soldaten von einer Einheit, die nicht in vorderster Front mit aufgepflanzten Bajonett kämpfen musste wie z.B. der Flak oder sogar „nur“ als Besatzungstruppe im Einsatz stand, sich dann zu den „richtigen Frontschweinen“ wie den Fallschirmjägern melden.
Aber die Jungs hatten damals sicher ein anderes Verständnis vom Einsatz fürs Vaterland, wie es uns heute anerzogen wird.
Gruss, anhaltiner.
Und noch ein Einzelfoto Größe 6 x 9 cm in gewissem Abstand aufgenonmmen.
Rückseite beschriftet: "Segelflugzeug (200 Faß Benzin fassend) als Schlepp und Motorflugzeug bei Cholm 6.10.1941."
[Anmerkung: Zu diesem Zeitpunkt gab es den Giganten nur als reines Segelflugzeug, die motorisierte Version als Me 323 wurde erst 1942 konstruiert]
Eichenlaubträger Kapitänleutnant Schnee kehrt von erfolgreicher Feindfahrt zurück und wird von einer Geschützbedienung begrüßt.
Serie: 1540a - 16.11.1942 - Bild 1
Foto: Kriegsberichter Prokop (Sch.) / Akt. Bilderdienst, HG J.J. Weber, Leipzig
Thema: U-Boot-Krieg
Einzelfoto Größe 9 x 6 cm, wieder aus der Ferne fotografiert, anscheinend beim Vorbeifahren angehalten, da der Schatten eines Autos im Vordergrund zu sehen ist.
Interessant ist hier die rückseitige Bildbeschriftung mit Skizze:
"Mit solchen Segelflugzeugen (von 2 Ju 52 bis zum Ziel gezogen) wurden Sprit und Panzer nach vorne gebracht"
Das mit dem Sprit und den Panzern stimmt, es war jedoch unmöglich eine Me 321 nur mit zwei Ju 52 zu ziehen.
2 verschiedene Transportflieger mit Ihrer Liebsten.
Ein kleines Einzel-Foto in der Größe 9,2 x 5,5 cm.
Es wurde aus der Ferne fotografiert und rückseitig beschriftet mit "13.10.1941".
Decarli, Bruno mit Harry Liedtke in "Rebellenliebe"
„Vom Werden deutscher Filmkunst – Der Stumme Film“ // Album Nr. 10 - Bild Nr. 30
bürgerlicher Name Bruno Alfred Franz Eduard Schmidt,
Sohn des Hofopernsängers und Theaterschauspielers Eduard Decarli (eigentlich Eduard Schmidt)
geb. am 15.März 1877 in Dresden
gest. am 31.März 1950 in Tiverton, Devon, Vereinigtes Königreich
- Film- und Theaterschauspieler
- Theaterdebüt bereits 1895 in Meiningen
- Filmdebüt 1916, spielte in fast 40 Stumm- und Tonfilmen
- stand 1944 in der Gottbegnadeten-Liste des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda
- Mitglied der Leipziger Freimaurerloge Balduin zur Linde
Filmografie und weitere Infos: Bruno Decarli – Wikipedia
Bruno Decarli mit Liedtke, Harry in "Rebellenliebe"
„Vom Werden deutscher Filmkunst – Der Stumme Film“ // Album Nr. 10 - Bild Nr. 30
Biographien von Ernst Reuter und Foto:
Generalleutnant Erich Reuter - Lexikon der Wehrmacht
Hallo Armin,
sehr interessante Porträtfotos die Du hier vorstellst.
Zwei der Polizeioffiziere tragen das Abzeichen des SA-Treffen in Braunschweig 1931, einer das SA-Sportabzeichen.
Heißt das, die Polizisten waren erst in der SA und sind dann in die SS übergewechselt?
Gruss, anhaltiner.
Die Me 321 A mit dem Stammkennzeichen W2+SH wurde im Frühsommer 1941 im Messerschmittwerk Regensburg-Obertraubling gebaut. Das „A“ in der Typbezeichnung des Flugzeugs bedeutet, dass es sich um die erste Version mit der Einmannkanzel handelt.
Der Lastensegler war nach dem Beginn des Russlandfeldzuges im Herbst 1941 an die Ostfront unterwegs und landete in der Nähe der Ortschaft Cholm in der Oblast Novgorod. Es wurde aufgegeben bzw. stand zumindest über einen sehr langen Zeitraum dort auf einem Acker und da es ein neuer Flugzeugtyp und aufgrund seiner Größe ein sehr imposanter Flieger war, diente er den vorbeikommenden Soldaten oft als Fotomotiv.
Über die Jahre habe ich eine Menge dieser Fotos aus unzähligen Quellen bekommen, die ich hier nach und nach zeigen werde.
Zu Beginn eine kleine Serie von 6 Fotos, die alle hinten mit „Cholm Lastensegler Me 321“ beschriftet sind. Die Fotos haben die übliche Größe von 6 x 9 cm. Für das letzte Foto hat sich der Fotograf in das Innere des Riesenvogels begeben und die Flugzeugführerkanzel fotografiert. Hier ist schön zu sehen das es sich um eine ME 321 A mit nur einem Flugzeugführersitz handelt.
Auf den Fotos sind am Bugtor vorn und hinten seitlich die Beschädigungen zu sehen, die der Lastensegler anscheinend bei der etwas härteren Landung abbekommen hat.
[Ich habe mich entschlossen, auf die besseren Fotos einen kleinen Kopierschutz zu legen, da ich für einige der Fotos auch ein paar mehr Euros bezahlt habe.]
In diesem Beitrag zeige ich eine meiner größten Bildersammlung, bei der alle Fotos ein und dasselbe Motiv haben – eine Messerschmitt Me 321 „Gigant“, dem zu seiner Zeit größten Lastenseglers der Welt.
Entwickelt wurde er ab Ende 1940 nach einer Wettbewerbsausschreibung zwischen Messerschmitt und Junkers. Die Me 321 „Gigant“ setzte sich gegen die Ju 322 „Mammut“ von Junkers durch, von welchem es nur einen Prototyp gab, der aber nicht über seinen Jungfernflug hinauskam und bei dem er nur 5 km Luftlinie von meinem zu Hause entfernt auf einem Acker ein Notladung machte. Der neue Flugzeugtyp sollte ursprünglich Truppen und schwere Waffen bei der geplanten Operation „Seelöwe“ nach England transportieren, zu der es ja bekanntlich nicht kam.
Die Me 321 war voll beladen nur im (komplizierten und auch gefährlichen) Troikaschlepp mit drei Me 110 zu schleppen, teilweise zusätzlich mit Hilfe von Startraketen, später dann mit der 5 motorigen Version der He 111 Z (willing).
Es wurden in Summe 198 Stück Me 321 A/B gebaut, die ersten mit Einmannkanzel (A), später dann mit zwei Flugzeugführern (B), da sie nicht leicht zu steuern war.
Der Weg an die Ostfront erfolgte ab 1941 von den Messerschmitt-Werken in Regensburg-Obertraubling oder Leipheim meist mit Zwischenstopp in Merseburg, wo ebenfalls einige der Lastensegler endmontiert wurden. Für viele der Lastensegler wurde ihr erster Einsatzflug dennoch zu ihrem letzten. Sei es wegen Beschädigung durch Feindeinwirkung – er war ja langsam in der Luft und nicht zu übersehen, durch Landebruch oder weil er auf Flächen landete, die für einen Neustart nicht geeignet war. Der Einsatz auf der Insel Ösel endete zum Beispiel so.
Messerschmitt Me 321 – Wikipedia
Start eines Troikaschlepps in bewegten Bildern, schön zu sehen ist das Abwerfen des Fahrwerkes unmittelbar nach dem Start, die Landung erfolgte später dann auf Kufen:
Ein Foto aus meiner Sammlung, auf dem man sehr schön den Troikaschlepp in der Luft mit den drei Me 110-Schleppmaschinen sehen kann :
Vorläufige Verleihungsurkunde zur Kreuzzugmedaille der Res.Flak-Abteilung 254, verliehen an den Obergefreiten Wolfgang Märkl.
Verleihung vom 17.10.1942, sehr kleiner Schreibmaschinenvordruck in Größe A6 Hochformat.
Unterschrieben wurde die Urkunde vom Abteilungskommandeur Oberstleutnant d.R. -> Bosch Dr., Bernhard.
Die Abteilung war ab August 1941 in Rumänien in der Hafenstadt Constanza am Schwarzen Meer eingesetzt.
Emil Jannings mit Porten, Henny in "Die Ehe der Luise Rohrbach"
„Vom Werden deutscher Filmkunst – Der Stumme Film“ // Album Nr. 10 - Bild Nr. 12
voller Name Henny Frieda Ulricke Porten
Schwester von Porten, Rosa
geb. 7.Januar 1890 in Magdeburg
gest. 15.Oktober 1960 in Westberlin
- Theaterschauspielerin und Stummfilmstar
- spielte ab 1906 in zahlreichen Stummfilmen und später auch in einigen Tonfilme
- war mit einem jüdischen Arzt verheiratet, deshalb Sanktionen der Nationalsozialisten
- stand dennoch 1944 auf der Gottbegnadeten-Liste
- nach dem Krieg zeigte die westdeutsche Filmindustrie kein Interesse mehr an ihr, deshalb drehte sie 2 Filme für die ostdeutsche DEFA in Babelsberg
- verstarb 1960 nach schwerer Krankheit und erhielt auf Beschluss des Berliner Senats ein Ehrengrab auf dem Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Friedhof
- im Jahr 1960 erhielt sie das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Filmografie und weitere Infos: Henny Porten – Wikipedia
Henny Porten mit Jannings, Emil in "Die Ehe der Luise Rohrbach"
„Vom Werden deutscher Filmkunst – Der Stumme Film“ // Album Nr. 10 - Bild Nr. 12
Hauptmann Wilhelm Vogt
Fliegerkompanie Luftnachrichten-Regiment 4
10.7.1941 Peilflugleiterzeugnis II./Ln.Vers.Rgt. (mot) Köthen
22.12.1941 Eisernes Kreuz 2.Klasse
3.10.1942 Krimschild
1.12.1942 Frontflugspange für Transportflieger in Bronze
Pola Negri mit Jannings, Emil in "Vendetta"
„Vom Werden deutscher Filmkunst – Der Stumme Film“ // Album Nr. 10 - Bild Nr. 35
Emil Jannings mit Negri, Pola in "Vendetta"
„Vom Werden deutscher Filmkunst – Der Stumme Film“ // Album Nr. 10 - Bild Nr. 35
(richtiger Name Theodor Friedrich Emil Janenz)
geb. 23.Juli 1884 in Rorschach, Schweiz
gest. 2.Januar 1950 in Strobl, Österreich
- Sohn eines US-Amerikaners und einer Deutsch-Russin, wuchs als deutscher Staatsbürger in der Schweiz und Deutschland auf
- Theater- und Filmschauspieler, spielte in unzähligen bekannten Stumm-und Ton-Filmen mit
- trug den Titel "Bester Schauspieler der Welt"
- allererster Oscar-Gewinner 1929 in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller"
- zurückgekehrt nach Deutschland spielte er mit Marlene Dietrich in "Der blaue Engel"
- ab 1933 wirkte er in NS-Propagandafilme mit und stand auf der NS-"Gottbegnadeten-Liste", worauf ihn die Amerikaner nach dem Krieg mit einem lebenslangen Auftrittsverbot belegten
- starb 1950 an Leberkrebs
Filmografie und weitere Infos: Emil Jannings – Wikipedia
Emil Jannings mit Negri, Pola in "Die Augen der Mumie Ma"
„Vom Werden deutscher Filmkunst – Der Stumme Film“ // Album Nr. 10 - Bild Nr. 58
Pola Negri mit Jannings, Emil in "Die Augen der Mumie Ma"
„Vom Werden deutscher Filmkunst – Der Stumme Film“ // Album Nr. 10 - Bild Nr. 58
Foto von Otto Hartmann
Vorläufiges Besitzzeugnis und gleichzeitig Trageerlaubnis zur Kreuzzugmedaille der Luftsperrabteilung 102, verliehen an den Hauptmann Wilhelm Gaede.
Frühe Verleihung vom 16.05.1942, Schreibmaschinenvordruck in Größe A5 Hochformat.
Unterschrieben wurde das Besitzzeugnis vom Abteilungskommandeur Hauptmann
Schönes Porträtfoto von Oberfeldwebel Gerhard Mitscherling.
Bordschütze bei der Kampfgruppe z.b.V. 106 und Transportfliegergeschwader 2.
Er trägt als Auszeichnungen neben dem Band zum Eisernen Kreuz 2.Klasse die Frontflugspange für Transportflieger, das Fliegerschützenabzeichen und eine Bandspange mit Kriegsverdienstkreuz 2.Klasse, Dienstauszeichnung für 4 Jahre, Sudetenlandmedaille und die italienische Afrikafeldzugmedaille.