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Posts by anhaltiner

    Der Unteroffizier Paul Bienstock, IR 94, ist 1915 im Oberweimar verstorben.

    Auf denkmalprojekt gibt es dazu einen Eintrag.

    In Weimar gab es im 1.WK ein Reservelazarett, vlt. ist er ja dort seinen Verletzungen erlegen. Dann sollte das Foto auf jedenfall in Weimar entstanden sein.


    Gruss, anhaltiner.

    Name: Benz

    Vorname: Heinrich

    Geboren: 10.04.1895

    Gestorben:

    Letzter Dienstgrad: Oberst

    Auszeichnungen:

    Suchbegriff: Kommandeur Flugzeugführerschule C 11 Zeltweg

    Unterschrift von: 15.12.1939


    - 1932 Ausbilder in der geheimen “Sportflug GmbH”

    - 1934 Major, Kdr. FFS C 7

    - 1937 Obstlt., Kdr. Schule/Fl.Ausb.Rgt. 10 (bis 31.03.39)

    - 01.04.39 Obstlt., Kdr. FFS C 11 Zeltweg und Kdt. Fl.H. Zeltweg

    - 01.02.42 Oberst

    - 01.02.43 Kdr. FFS A/B 11 Zeltweg (bis 15.10.44)

    - 15.06.43 gleichzeitig Kdt. Fl.H.Kdtr. A 20/XVII

    - 10.07.43 um Fronterfahrung zu sammeln zeitweise bei der IV./KG 77 (bis 17.07.43)

    - 10.01.45 versetzt zur Frontfliegersammelgruppe

    - 18.01.45 prov. Kdt. Fl.H.Kdtr. A(o) 113/XVII

    - 15.02.45 vorübergehend Lehrgang f. Fl.H. u. Koflug Kdt. (beendet 27.03.45)


    Quelle: de Zeng/Stankey - Luftwaffe Officer Career Summaries / Vers. 01.04.2020

    Hallo Don Alonso,


    ich habe für Deine Suchanfrage nach Deinem Großvater Leopold Parak jetzt ein Extra-Thema eröffnet und alle zugehörigen Beiträge hierhin verschoben.


    Ich stimme Dir zu, das die Suche in den Beständen des Militärarchivs Freiburg etwas gewöhnungsbedürftig ist.

    Wenn man sich jedoch eine Weile damit beschäftigt, kann man dann aber viele interessante Akten finden.

    Interessanterweise hat das Militärarchiv damit begonnen, einzelne Archivalien (keine Personalakten) öffentlich und kostenfrei als Digitalisat ins Netz zu stellen (z.B. das Kriegstagebuch Nr. 1 "meines" Transportgeschwaders 5, welches ich vor 3 Jahren im Lesesaal noch mühsam abfotografiert habe).


    Hier der Link zur Personalakte Deines Großvaters -> https://invenio.bundesarchiv.d…2-430e-a391-347eb5b01369/


    Vorgehensweise für die Bestellung:

    - Benutzungsantrag ausfüllen

    - Kopierauftrag Fa. Selke ausfüllen (als DVD)

    - Scan Personalausweis

    - alles zusammen per E-Mail an das Bundesarchiv senden

    - bei ca. 25 Seiten Personalakte kommen mit den Grundkosten, Porto und CD vielleicht Kosten von 30 Euro zusammen

    - Rechnung kommt vorab, Auslieferung nach Bezahlung

    - bei mir hat es jetzt ca. 1 Monat gedauert, ich habe allerdings auch 13 Perso-Akten bestellt


    Gruss, anhaltiner


    Hallo Don Alonso,


    im Bundesarchiv Militärarchiv Freiburg liegt die Personalakte von Deinem Großvater (Archivsignatur PERS6/8008).

    Die könntest Du Dir als Scan bestellen, die Kosten dafür sind recht moderat.

    Ich hab grad heute die Rechnung für meine aktuell Bestellung bekommen, ansonsten hätte ich die Akte wohl noch mit bestellen können.

    Normalerweise sollten sich darin alle Daten zum militärischen Werdegang Deines Großvaters befinden und wenn Du Glück hast auch ein Soldatenfoto (Porträt).

    Er wird dort als Oberstleutnant geführt.


    Don Alonso

    Für Hilfe wegen dem Bestell-Prozedere kannst Du Dich gern über Konversation an mich wenden.


    Gruss, anhaltiner.

    Hallo Armin,


    es ist schon ein hartes Schicksal für die Familie, wenn zwei Brüder als Soldat fallen.

    Wenn diese aber auch noch gegeneinander gekämpft haben, wenn auch nicht direkt an der gleichen Front, ist es für mein Empfinden eine noch größere Tragödie.

    Danke für das nochmalige "Hochholen".


    Gruss, anhaltiner.

    Vielen Dank für das Einstellen der Urkunde.

    Beim Verleihungsdatum des DK 2 Tage vor seinem Freitod kann man davon ausgehen, das von Spies den Orden nicht mehr persönlich verliehen bekam und noch nicht mal mehr etwas von der Verleihung erfahren, hat bevor er aus dem Leben schied.


    Gruss, anhaltiner.

    Hallo Armin,


    schön das Du mal wieder eine Deiner Vorstellungen "hervorholst" und ergänzen kannst.


    Ich möchte auch noch etwas zu den Umständen seines Todes beitragen.

    Dr. Herbert von Spies beging am 2.März 1942 um 7:00 Uhr auf dem Gut Riedhof bei Wolfratshausen Selbstmord durch Erschießen.

    Er wurde auf dem Münchner Waldfriedhof beigesetzt.

    Als letzter Dienstgrad wird Oberstleutnant und als letzter Truppenteil Inf.Ers.Rgt. 7 angegeben.

    Ich kann damit die Aussage von Oberstleutnant a.D. Nagerl bestätigen.


    Gruss, anhaltiner.


    PS: Würde mich freuen, wenn Du die Urkunde zum Deutschen Kreuz in Gold auch noch hier zeigst.

    Heute möchte ich Euch ein coloriertes Foto von meinem Freund Heinz, Jahrgang 1926, zeigen.

    Er wurde 1944 Soldat und kam zur Ausbildung nach Insterburg/Ostpreußen (St.Kp.Pz.Gren.Ers.Btl. 413).

    Mitte Oktober 1944, als die Sowjetarmee erstmals reichsdeutschen Boden betrat, wurden über Nacht in Insterburg Alarmeinheiten aufgestellt und in Marsch gesetzt.

    Als MG-Schütze in einer solchen Alarmeinheit kam er zu seinem ersten Kampfeinsatz - der Rückeroberung der kleinen Ortschaft Nemmersdorf in Ostpreußen. Diese wurde am 20./21.Oktober 1944 von den Russen eingenommen und besetzt. Nach der Rückeroberung wurden eine Vielzahl von ermordeten Dorfbewohnern vorgefunden. Aber auch etliche tote Zivilisten, die einem der endlosen Flüchtlingstrecks angehörten, die zu dieser Zeit schon durchs Land zogen.

    Wie viele es tatsächlich waren, kann heute nicht mehr exakt nachvollzogen werden, da sich die Meldungen in der damaligen Zeit schon mit immer höheren Opferzahlen überschlugen. Ein anderer Bekannter von mir, der auch im Herbst 1944 in Nemmersdorf kämpfte, hat sich über 30 Jahre mit dem Thema beschäftigt und auch ein interessantes Buch dazu geschrieben.


    Zusätzlich noch ein Foto aus dem Fotoalbum von Heinz von einem Gasthaus als er dort war und zusätzlich ein Vergleichsbild von heute.

    Die Fotos von den Toten aus dem Album stelle ich hier nicht ein, da gibt es genug im Netz.


    Gruss, anhaltiner.

    ...

    existieren auch noch Papiere dazu?

    ...

    Hallo,


    Heinz hat außer ein paar Fotos nur noch seinen Entlassungsschein, welche er mir für mein "schw.PzJg.Abt. 560"-Archiv überlassen hat.


    Rolf hat seine Urkunden zum Panzerkampf- und Verwundeten-Abzeichen leider vor vielen Jahren einem Sammler überlassen. Mit dem stehe ich auch im Kontakt, aber er hat sich leider bisher nicht erweichen lassen. Aus diesem Grund kann ich diese also nicht veröffentlichen.

    Seine Fotos aus Panzerjägerzeiten sind noch zu Lebzeiten auf mysteriöse Weise verschwunden, besitze lediglich Scans und habe nur sein RAD-Fotoalbum "retten" können.


    Zur schweren Panzerjägerabteilung 560 eröffne ich einen separaten Beitrag im Supporter-Forum, in dem ich dann die Türen meines Archivs mal weit öffne und Euch daran teilhaben lasse. 8)


    Gruss, anhaltiner.

    Rolf kam im Frühjahr 1943 zur schweren Panzerjägerabteilung 560 als Panzerfahrer.

    Die Abteilung wurde nach der Aufstellung in Frankreich mit dem Panzerjäger Hornisse (später umbenannt in Nashorn) ausgerüstet.

    Erster Einsatz von Rolf mit der Abteilung im Sommer 1943 bei Charkow. Es folgten Kämpfe an der Ostfront bis Frühjahr 1944. Dann Rückverlegung nach Mielau und Umrüstung auf Jagdpanther im Sommer 1944.

    Einsatz ab Mitte Dezember bei der Ardennen-Offensive bei den Kämpfen in Belgien um Büllingen und die Domäne Bütgenbach bis Januar 1945, der 12.SS-Panzer-Division "Hitlerjugend" unterstellt.

    Dort wurde Rolf am 1.Weihnachtsfeiertag bei einem Artillerievolltreffer in das Haus, in dem er schlief, verschüttet und am Bein verwundet.

    Danach verlegte die Abteilung an die Ostfront zur Operation "Frühlingserwachen", dem Kampf am Plattensee in Ungarn.

    Rolf kam vom Lazarett im Frühjahr wieder zur Abteilung und geriet in Österreich erst in amerikanische, später dann in russische Gefangenschaft, aus der er durch glückliche Umstände kurze Zeit später wieder entkam.

    Rolf hat so fast unbeschadet den Krieg überlebt und verstarb als einer meiner besten Veteranen-Freunde leider letztes Jahr kurz vor Weihnachten.


    Das Foto zeigt Rolf in seiner Panzerjägeruniform. Auf dem anderen Foto, nach dem Krieg aufgenommen, sieht man das Haus, in dem Rolf verschüttet wurde und vorn rechts seinen Jagdpanther, den er auf dieser Wiese verlor.


    Gruss, anhaltiner.

    "Auf einer Vormarschstraße im Südabschnitt der Ostfront."

    Flüchtlingskolonnen, die ihre von den Bolschewisten in Brand gesteckten Dörfer verlassen


    Serie: 1523 a - 20.07.1942 - Bild 1

    Foto: Kriegsberichter Dieck (Sch) / Akt. Bilderdienst, HG J.J. Weber, Leipzig

    Thema: Flüchtlingskolonnen auf der Vormarschstraße im Süden der Ostfront