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Posts by anhaltiner

    Vielen Dank für das Einstellen der Urkunde.

    Beim Verleihungsdatum des DK 2 Tage vor seinem Freitod kann man davon ausgehen, das von Spies den Orden nicht mehr persönlich verliehen bekam und noch nicht mal mehr etwas von der Verleihung erfahren, hat bevor er aus dem Leben schied.


    Gruss, anhaltiner.

    Hallo Armin,


    schön das Du mal wieder eine Deiner Vorstellungen "hervorholst" und ergänzen kannst.


    Ich möchte auch noch etwas zu den Umständen seines Todes beitragen.

    Dr. Herbert von Spies beging am 2.März 1942 um 7:00 Uhr auf dem Gut Riedhof bei Wolfratshausen Selbstmord durch Erschießen.

    Er wurde auf dem Münchner Waldfriedhof beigesetzt.

    Als letzter Dienstgrad wird Oberstleutnant und als letzter Truppenteil Inf.Ers.Rgt. 7 angegeben.

    Ich kann damit die Aussage von Oberstleutnant a.D. Nagerl bestätigen.


    Gruss, anhaltiner.


    PS: Würde mich freuen, wenn Du die Urkunde zum Deutschen Kreuz in Gold auch noch hier zeigst.

    Heute möchte ich Euch ein coloriertes Foto von meinem Freund Heinz, Jahrgang 1926, zeigen.

    Er wurde 1944 Soldat und kam zur Ausbildung nach Insterburg/Ostpreußen (St.Kp.Pz.Gren.Ers.Btl. 413).

    Mitte Oktober 1944, als die Sowjetarmee erstmals reichsdeutschen Boden betrat, wurden über Nacht in Insterburg Alarmeinheiten aufgestellt und in Marsch gesetzt.

    Als MG-Schütze in einer solchen Alarmeinheit kam er zu seinem ersten Kampfeinsatz - der Rückeroberung der kleinen Ortschaft Nemmersdorf in Ostpreußen. Diese wurde am 20./21.Oktober 1944 von den Russen eingenommen und besetzt. Nach der Rückeroberung wurden eine Vielzahl von ermordeten Dorfbewohnern vorgefunden. Aber auch etliche tote Zivilisten, die einem der endlosen Flüchtlingstrecks angehörten, die zu dieser Zeit schon durchs Land zogen.

    Wie viele es tatsächlich waren, kann heute nicht mehr exakt nachvollzogen werden, da sich die Meldungen in der damaligen Zeit schon mit immer höheren Opferzahlen überschlugen. Ein anderer Bekannter von mir, der auch im Herbst 1944 in Nemmersdorf kämpfte, hat sich über 30 Jahre mit dem Thema beschäftigt und auch ein interessantes Buch dazu geschrieben.


    Zusätzlich noch ein Foto aus dem Fotoalbum von Heinz von einem Gasthaus als er dort war und zusätzlich ein Vergleichsbild von heute.

    Die Fotos von den Toten aus dem Album stelle ich hier nicht ein, da gibt es genug im Netz.


    Gruss, anhaltiner.

    ...

    existieren auch noch Papiere dazu?

    ...

    Hallo,


    Heinz hat außer ein paar Fotos nur noch seinen Entlassungsschein, welche er mir für mein "schw.PzJg.Abt. 560"-Archiv überlassen hat.


    Rolf hat seine Urkunden zum Panzerkampf- und Verwundeten-Abzeichen leider vor vielen Jahren einem Sammler überlassen. Mit dem stehe ich auch im Kontakt, aber er hat sich leider bisher nicht erweichen lassen. Aus diesem Grund kann ich diese also nicht veröffentlichen.

    Seine Fotos aus Panzerjägerzeiten sind noch zu Lebzeiten auf mysteriöse Weise verschwunden, besitze lediglich Scans und habe nur sein RAD-Fotoalbum "retten" können.


    Zur schweren Panzerjägerabteilung 560 eröffne ich einen separaten Beitrag im Supporter-Forum, in dem ich dann die Türen meines Archivs mal weit öffne und Euch daran teilhaben lasse. 8)


    Gruss, anhaltiner.

    Rolf kam im Frühjahr 1943 zur schweren Panzerjägerabteilung 560 als Panzerfahrer.

    Die Abteilung wurde nach der Aufstellung in Frankreich mit dem Panzerjäger Hornisse (später umbenannt in Nashorn) ausgerüstet.

    Erster Einsatz von Rolf mit der Abteilung im Sommer 1943 bei Charkow. Es folgten Kämpfe an der Ostfront bis Frühjahr 1944. Dann Rückverlegung nach Mielau und Umrüstung auf Jagdpanther im Sommer 1944.

    Einsatz ab Mitte Dezember bei der Ardennen-Offensive bei den Kämpfen in Belgien um Büllingen und die Domäne Bütgenbach bis Januar 1945, der 12.SS-Panzer-Division "Hitlerjugend" unterstellt.

    Dort wurde Rolf am 1.Weihnachtsfeiertag bei einem Artillerievolltreffer in das Haus, in dem er schlief, verschüttet und am Bein verwundet.

    Danach verlegte die Abteilung an die Ostfront zur Operation "Frühlingserwachen", dem Kampf am Plattensee in Ungarn.

    Rolf kam vom Lazarett im Frühjahr wieder zur Abteilung und geriet in Österreich erst in amerikanische, später dann in russische Gefangenschaft, aus der er durch glückliche Umstände kurze Zeit später wieder entkam.

    Rolf hat so fast unbeschadet den Krieg überlebt und verstarb als einer meiner besten Veteranen-Freunde leider letztes Jahr kurz vor Weihnachten.


    Das Foto zeigt Rolf in seiner Panzerjägeruniform. Auf dem anderen Foto, nach dem Krieg aufgenommen, sieht man das Haus, in dem Rolf verschüttet wurde und vorn rechts seinen Jagdpanther, den er auf dieser Wiese verlor.


    Gruss, anhaltiner.

    "Auf einer Vormarschstraße im Südabschnitt der Ostfront."

    Flüchtlingskolonnen, die ihre von den Bolschewisten in Brand gesteckten Dörfer verlassen


    Serie: 1523 a - 20.07.1942 - Bild 1

    Zeichnung: Kriegsberichter Dieck (Sch) / Akt. Bilderdienst, HG J.J. Weber, Leipzig

    Thema: Flüchtlingskolonnen auf der Vormarschstraße im Süden der Ostfront

    Heinz kam im Frühsommer 1944 zur schweren Panzerjägerabteilung 560. Diese lag zu diesem Zeitpunkt in Mielau/Ostpreußen und wurde dort von der Hornisse (Nashorn) auf den Jagdpanther umgerüstet.

    Heinz wurde als Richt- und Ladeschütze ausgebildet.

    Zu seinem ersten Kampfeinsatz mit dem Jagdpanther kam im Dezember 1944 in Belgien im Raum Büllingen/Bütgenbach während der Ardennenoffensive.

    Im Januar 1945 wurde die Abteilung nach Ungarn verlegt zur Operation "Frühlingserwachen" .

    Er kam zum Kriegsende in Österreich in amerikanische Kriegsgefangenschaft, aus der aber nach kurzer Zeit wieder entlassen wurde.

    Meines Wissens ist er der letzte noch lebende ehemalige Angehörige der schweren Panzerjägerabteilung 560.


    Gruss, anhaltiner.

    Jagdflieger Kurt steht kurz vor seinem 99.Geburtstag und wohnt bei mir über die Straße.


    Er flog 1944 mit einer FW 190 "Sturmbock" in der Reichsverteidigung gegen die Alliierten an der Westfront.

    Abschuss einer B 24 "Liberator" am 2.Dezember 1944, dafür Verleihung des Eisernen Kreuz 2.Klasse.

    Kurt wurde bei einem Luftkampf gegen eine B 17 an Heiligabend 1944 über Lüttich abgeschossen und geriet in englische Gefangenschaft.

    Anbei noch eine von ihm selbst angefertigte Bleistift-Zeichnung seiner Focke-Wulf 190 Sturmbock, der "Gelben 12".



    = Fortsetzung folgt ! =

    Weiter geht es mit Transportflieger Hans.


    Als Flugzeugführer flog er mit der Ju 52 Einsätze beim Transportgeschwader 3 bis zum Kriegsende.

    Im Frühjahr 1945 musste er mehrere Flüge, meist nachts, in die eingeschlossene Festung Breslau fliegen.

    Mit viel Geschick und Flieger-Glück kam er heil davon während viele seiner Kameraden dort ihr Schicksal ereilte.

    Ich habe erst kürzlich ein paar Papiere eines beim Breslau-Einsatz gefallenen Fliegers des TG 3 bekommen, die einen die schlimmen Ereignisse vor Augen führen.

    Zumal die meisten Einsätze sinnlose Himmelfahrtskommandos waren.


    Gruss, anhaltiner.

    Hallo Sammlerfreunde,


    ein guter Freund von mir hat für mich einige Fotos "meiner" noch lebenden Veteranen am PC nachträglich coloriert.

    Ich habe diese als Leinwandbilder drucken lassen und dann den bei einem Besuch den Kriegsteilnehmern überreicht.

    Ihr glaubt gar nicht, wie da die Augen geleuchtet haben, als sie sich auf der Leinwand als junge Männer sahen - so wie sie damals vor über 75 Jahren in den Spiegel schauten.


    Nicht zeitgenössisch, dennoch möchte ich Euch die Fotos mit ein paar Erläuterungen zeigen.


    Beginnen möchte ich mit den ältesten Veteranen.

    Georg und Herbert sind mittlerweile im 102.Lebensjahr, erfreuen sich aber immer noch guter Gesundheit und sind guter Dinge.

    Beide flogen als Flugzeugführer beim Transportgeschwader 5 eine Messerschmitt Me 323 "Gigant", am 22.April 1943 sogar in der gleichen Maschine.


    Gruss, anhaltiner.

    "Vormarsch in der Wüste Nordafrikas."

    Infanteristen und Pioniere gehen durch eine Gasse im Minenfeld.


    Serie: 1521 a - 06.07.1942 - Bild 1

    Zeichnung: Kriegsberichter Valtingojer (Sch.) / Akt. Bilderdienst, HG J.J. Weber, Leipzig

    Thema: Afrikakorps


    (Manche der Druckbilder werden beim Scannen sehr grobpixelig. Passiert mir auch bei Sterbebildern, , habe leider noch keinen Weg gefunden, das zu umgehen. :/)

    "Kriegsmarine und Luftwaffe bei der großen Schlacht in Nordafrika"

    Deutsche R-Boote im Mittelmeer auf dem Weg nach Tobruk // Tiefangriff eines Jägers auf einen feindlichen Panzerspähwagens über der Via Balbia



    Serie: 1520 b - 29.06.1942 - Bild 7

    Zeichnung: Kriegsberichter Pietsch (Atl.) / Akt. Bilderdienst, HG J.J. Weber, Leipzig

    Thema: Kämpfe in Norafrika

    Hallo Gustav,


    kannte "Heckenspringer" bis dato auch noch nicht, war also auch für mich neu..


    Hach, was war die deutsche Sprache früher einfach - allgemeinverständlich und zielführend.

    Dinge wurden einfach beim Namen genannt und nicht drumherumgeschwurbelt oder versucht, schnell ein englisches Wort dafür zu (er-)finden.


    Ich habe noch etliche Pressefotos die ich nach und nach hier einstellen werden.


    Die Nummerierung der PK-Fotos ist mir nun auch klar geworden.

    Zuerst steht die fortlaufende Seriennummer, gefolgt von den Kleinbuchstaben a - d,

    wobei

    a = Bild 1 - 4

    b = Bild 5 - 8

    c = Bild 9 - 12

    d = Bild 13 - 16

    bedeutet gefolgt von der jeweiligen Bildnummer - Beispiel: Serie 1513 a - Bild 3


    Gruss, anhaltiner.

    "Heckenspringer greifen an"

    Zeichnung von Heinkel He 173 im Fluge.

    Als sogenannte "Heckenspringer" helfen sie der Infanterie beim Angriff.


    (Leider ist das Pressefoto schon etwas mitgenommen)


    Serie: 1513 a - 11.05.1942 - Bild 1

    Zeichnung: Kriegsberichter Stockmann (Sch.) / Akt. Bilderdienst, HG J.J. Weber, Leipzig

    Thema: Heinkel He 173 im Einsatz