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Posts by anhaltiner

    PS:
    Auf der Bestallungsurkunde zum Feldwebel hat sich der Schreiberling aber sehr viel Mühe gegeben, die Anfangsbuchstaben mit Schnörkeln zu versehen.
    Hab ich bisher auch nur einmal auf einer ähnlichen Urkunde in meiner Sammlung.

    Eine sehr interessante Gruppe, noch dazu mit Fotos des Inhabers.
    Mit 10 Dokumenten doppelt so gross wie jede meiner Gruppen.
    Auch wenn als Dein "Wermutstropfen" die EK1-Urkunde fehlt -
    Glückwunsch zu diesem Nachlass und danke fürs Zeigen.


    Gruss, anhaltiner.

    Werner Ziegler passt sowohl von der Unterschrift her als auch von den Daten.


    Aus dem LdW:


    Quote

    Nach dem Verlust der Krim und der Evakuierung nach Ungarn wurde er am 1. Juni 1944 zum Oberstleutnant befördert und Kommandeur des Grenadier-Regiments 186.

    Josef Scharinger
    Unteroffizier in der K.Gr.z.b.V. 400 und im Transportgeschwader 4


    ~ 01.12.1918 Jageredt, Pf. Kopfing / Ober-Österreich
    + 16.04.1944 Toplitz, Kr. Orsova / Rumänien


    Das Transportgeschwader 4 ging aus der K.Gr.z.b.V. 400 hervor, welche mit der Ju 52 von 1941 bis 1943 Transporteinsätze nach Afrika flog.
    Josef Scharinger muss eine geraume Zeit dieses Einsatzes miterlebt haben, erhielt er doch mind. 3 seiner Auszeichnungen für den Afrikaeinsatz.
    Er kam bei einem Frontflug in Rumänien ums Leben.



    Eintrag beim Volksbund:
    Nachname:
    Scharinger
    Vorname:
    Josef
    Dienstgrad:
    Unteroffizier
    Geburtsdatum:
    01.12.1918
    Geburtsort:
    Kopfing
    Todes-/Vermisstendatum:
    16.04.1944
    Todes-/Vermisstenort:
    bei Toplitz, Krs. Orsova


    Josef Scharinger wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
    Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Orsova - Rumänien



    Auszeichnungen:
    Deutsches Kreuz in Gold am 12.12.1943 als Unteroffizier in der 12. Staffel/III.Gruppe, Transportgeschwader 4
    Ehrenpokal am 09.11.1942 als Bordschütze
    Frontflugspange für Kampfflieger in Gold
    Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse
    Deutsch-Italienische Feldzugsmedaille
    italienisches Kriegsverdienstkreuz
    Ärmelband „Afrika“
    Verwundetenabzeichen in Schwarz
    Flugzeugführerabzeichen



    Sollte jemand noch weitere Fotos oder Ergänzungen haben - immer her damit.


    Gruss, anhaltiner



    Edit:
    Nachtrag zu Scharinger hier --> klick



    .

    Und noch ein Kampfflieger:


    Josef Forst
    Unteroffizier in einer Fernkampfflugstaffel


    ~ 11.06.1923 Andorf/Ober-Österreich
    + 21.10.1944 LW-Lazarett Trondheim, Norwegen


    Verstorben im Lazarett nach einem Unglücksfall, scheinbar ohne Feindeinwirkung.
    Auf dem Flugplatz in Trondheim lagen verschiedene LW-Einheiten, u.a. das KG 26 und 40,
    so das die Geschwader-Zugehörigkeit i.M. nicht bekannt ist.



    Eintrag beim Volksbund:
    Nachname:
    Forst
    Vorname:
    Josef
    Dienstgrad:
    Unteroffizier
    Geburtsdatum:
    11.06.1923
    Geburtsort:
    Andorf
    Todes-/Vermisstendatum:
    21.10.1944
    Todes-/Vermisstenort:
    Drontheim Luftw.Laz.


    Josef Forst ruht auf der Kriegsgräberstätte in Trondheim-Havstein.
    Endgrablage: Reihe 14 Grab 25


    Auszeichnungen:
    Deutsches Kreuz in Gold (Verl.-Datum unbekannt)
    Frontflugspange für Kampfflieger in Gold mit Anhänger
    Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse
    Ostmedaille


    Auf dem Sterbebild wird neben der „Kampfflugspange“ (Frontflugspange) in Bronze, Silber und Gold
    noch eine „goldene Einsatzspange“ erwähnt. Dabei wird es sich m.M.n. um den Anhänger zur Frontflugspange handeln.


    Auch für Josef Forst wurden 2 unterschiedliche Sterbebilder angefertigt, mittlerweile habe ich auch das 2. in meiner Sammlung.


    Sollte jemand noch weitere Fotos oder Ergänzungen haben - immer her damit.


    Gruss, anhaltiner

    Hallo zurück,


    das Papier mit dem Golddruck-Rand wurde vlt. als Blanko vorgehalten und für verschiedene Urkunden verwendet.
    Die Buchstaben beim Namen und bei "Nahkampfspange" sehen für mich so schön gleich aus.
    Mit einem Vergleichsstück kann ich leider nicht dienen.


    Gruss in den SLK
    anhaltiner

    Mit 7 Urkunden eine schöne große zusammengehörige Gruppe, vor allem die NKS-Urkunde gefällt mir.
    Findet man so auch nicht alle Tage.


    Mit Sammlergrüßen
    anhaltiner



    PS: Kleine Anmerkung am Rande, deine Anmerkungen zu den Unterschriften sind immer so komprimiert, dass sie sich schlecht lesen lassen.

    Beginnen möchte ich meinen Beitrag mit einem Träger des Deutschen Kreuzes in Gold und Inhaber des Ehrenpokals,
    von dem ich gleich 2 verschiedene Sterbebilder in meiner Sammlung habe, bisher ein Einzelfall:


    Franz Seierl
    Unteroffizier und Flugzeugführer in der I./Stuka-Geschwader 2 bzw. Schlachtgeschwader 10


    ~ 29.09.1917 Weichstätten/Österreich
    + 29.12.1943 Uman/Ukraine


    Seinen letzten Einsatz flog er beim Schlachtgeschwader 10 an der Ostfront in Südrußland.
    Die Stadt Uman liegt in der Ukraine und hatte am Stadtrand einen Feldflugplatz.



    Eintrag beim Volksbund:
    Nachname:
    Seierl
    Vorname:
    Franz
    Dienstgrad:
    Unteroffizier
    Geburtsdatum:
    29.09.1917
    Geburtsort:
    Weichstätten
    Todes-/Vermisstendatum:
    29.12.1943
    Todes-/Vermisstenort:
    Uman


    Franz Seierl liegt vermutlich auf der Kriegsgräberstätte Kiew als unbekannter Soldat.



    Auszeichnungen:
    Deutsches Kreuz in Gold am 29.04.1943
    Ehrenpokal am 13.09.1942
    Frontflugspange für Kampflieger in Gold mit Anhänger
    Eisernes Kreuz 1. und 2. Klasse
    Ostmedaille
    Verwundetenabzeichen in Schwarz
    Flugzeugführerabzeichen



    Auf dem Sterbebild steht noch „Bryansk“-Schild.
    Da es den nicht gab, könnte es sich vielleicht um den Demjansk-Schild handeln, klingt in der Lautsprache
    ja etwas ähnlich, allerdings ist kein Ärmelschild auf dem Foto zu sehen.


    Sollte jemand noch weitere Fotos oder Ergänzungen haben - immer her damit.


    Gruss, anhaltiner.

    Der "Sperrkommandant westliche Ostsee" war von Juli 1941 bis 1.Oktober 1942 Kapitän zur See Gerhard Schulz.
    Es sollte sich also um seine Signatur handeln.


    Die Befehlsstelle wurde dann zum 1.Oktober 1942 in "Küstenschutzflottille westliche Ostsee" und am 1.Oktober 1943
    in "1.Sicherungs-Flottille" umbenannt, deren Kommandant weiterhin Schulz war.

    Häng mich mal hier gleich mit meiner Frage ran.


    Hab in einem Nachlass eine Urkunde zur Sudetenlandmedaille eines Angehörigen der II./JG 77 mit der
    Unterschrift von C-A. Schumacher als Major und Gruppenkommandeur vom 18.September 1939.


    Was mich nun wundert ist die Tatsache, das S. allerdings schon am 01.März 1939 zum Oberstleutnant
    befördert wurde.
    Hat jemand eine Ahnung, wie das zusammenhängt ??

    Urkunde zur Dienstauszeichnung IV.Klasse für den Unteroffizier Alfred Kohla der Flugzeugführerschule Magdeburg vom 31.10.1938.
    Es handelt sich um einen Vordruck des Kommandeurs der Fl.-Schulen und Fl.-Ersatzabteilungen 6 in Münster.


    Unterschrieben wurde die Urkunde vom Oberst und späteren General der Flieger Alfred Mahncke.


    Mahncke war Träger des Deutschen Kreuzes in Gold und nach neuesten Forschungsergebnissen auch Träger des Ritterkreuzes zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern.
    Der am 14.04.1945 noch genehmigte Verleihungsvorschlag wurde erst kürzlich in einem russischen Archiv entdeckt.

    Technische Fachzeitschrift "Energie" - Ausgabe 11/12 1943


    Ich hatte Sie mir mal bei Ebay ersteigert, weil auf der Titelseite 2 Fotos von der Me323 "Gigant" abgebildet sind
    und dieses Flugzeug im Zusammenhang mit den Transportfliegern bekanntlich ja mein Steckenpferd ist.


    Titelseite
    - Messerschmidt 323 Gigant ohne weiteren Bezug im Heft


    Innenseite 1
    - Leitspruch von A.H.
    - Hinweise für Konstrukteure von Heergerät vom Beauftragten des Heereswaffenamtes
    - Antiijüdische Hetze


    3 Seiten Werbung
    u.a.
    - Siemens-Schuckertwerke AG
    - Knorr Bremse AG Berlin
    - Orion Hako
    - Bulli Spezialgeräte
    - Siemens Läppmaschine
    - Heuer KG Dresden


    Bastelbogen
    - für eine Laubsägemaschine


    ... und zu guter letzt darf natürlich der Kohlenklau nicht fehlen :D.


    Da das Heft relativ dünn ist - 9 Doppelseiten inkl. Umschlag - ist der Anteil an Werbung/Beiwerk in Proportion
    zur Information m.M.n. recht hoch.

    Eine Werbung der ehemaligen Siebel Flugzeugwerke aus meiner Heimatstadt Halle/Saale.


    Von der Siebel Fh 104 "Hallore" wurden zwischen 1939 und 1941 etwa 50 Stück gebaut, vom Muster Si 202 "Hummel" gerademal 38.

    Die Anzeigen-Quelle ist unbekannt, da ich nur die eine Seite besitze, die zwei anderen Werbungen befinden sich auf der Rückseite.