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Posts by anhaltiner

    Name: Bleckwenn
    Vorname: Wilhelm Hermann
    Geboren: 21.Oktober 1906 in Berge, Krs. Bersenbrück (Niedersachsen)
    Gestorben: 10.Mai 1989 in Saarbrücken
    Letzter Dienstgrad: Generalmajor
    Auszeichnungen:
    Schutzwall-Ehrenzeichen, 20. März 1940
    Eisernes Kreuz II. Klasse, 21. Mai 1940
    Eisernes Kreuz I. Klasse, 1. Juli 1940
    Infanterie-Sturmabzeichen in Silber, 1. Juli 1940
    Verwundetenabzeichen in Schwarz, 10. September 1941
    Deutsches Kreuz in Gold, 14. April 1942
    Medaille Winterschlacht im Osten, 20. August 1942
    Verwundetenabzeichen in Silber, 20. August 1943
    Nahkampfspange in Bronze und Silber
    Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, 6. April 1944
    Eichenlaub zum Ritterkreuz, 18. Oktober 1944


    Suchbegriffe:
    Kommandeur GrenRgt 487 - 267.InfDiv
    Kommandeur 1.Marine-Infanteriedivision



    Signiertes Foto aus meiner RKT-Fotosammlung.

    Danke für Deinen Kommentar.
    Ja, die frühen EK-Urkunden interessieren mich auch besonders.



    Zu meinem 2.Beitrag oben:


    Quote

    Original von Bastel
    ...
    Kleine Anmerkung zu dem 2. Foto von Loch: Ich bin der Meinung, dass es nicht Loch sondern den RKT Generalleunant Hugo Höfl zeigt.
    ...


    Da hast Du recht, hatte Ihn unter falschem Namen auf der Festplatte.


    Hier nochmal die EK2-Urkunde und das richtige Foto von Herbert Loch.

    Name: Günthör
    Vorname: August
    Letzter Dienstgrad: Hauptmann (Ende 43) ??
    Auszeichnungen:
    • Deutsches Kreuz in Gold am 05.12.1943 als Hauptmann I./GrenRegt. 95
    Suchbegriffe: 17.Infanterie-Division - Grenadier-Regiment 95
    Unterschrift von: 10.07.1943

    So, das ist meine erste Vorstellung eines Urkunden-Nachlasses hier in Eurer Runde.
    Ich hoffe ich konnte Euch etwas unterhalten und bin für Anregungen und Kritik offen
    sowie für eventuelle Ergänzungen dankbar.

    Wenn es meine Zeit erlaubt, werde ich Euch ab und an noch an einigen Dingen aus
    meiner Sammlung teilhaben lassen - nur soviel sei verraten "Deutsches Afrika-Korps"
    & "Transportflieger", die beiden Themen sind hier ja noch nicht übermäßig vertreten.


    Ich fahr jetzt erstmal ein paar Tage in den Urlaub und wünsche Euch einen ruhigen
    Jahresausklang.


    M.

    Zum Abschluß noch die erfreuliche Nachricht, das Willy Borgartz den Krieg überlebt hat.
    Der Volksbund führt Ihn weder als gefallen noch als vermisst.


    Außerdem ist auf der Rückseite der Beförderungsurkunde ein Stempelaufdruck vorhanden
    als Nachweis für einen gestellten Antrag vom 14.April 1954 auf Leistungen nach dem KgfEG,
    gestellt bei der Heimkehrerbetreuungsstelle Krefeld.


    Der tapfere Sanitäter ist also - wenn wahrscheinlich auch erst lange Zeit nach Kriegsende - heimgekehrt.

    Bei den Kämpfen am Mius wird Willy Borgartz dann am 24.Juni 1943 verletzt.
    Dafür wird Ihm am 12.Juli 1943 das Verwundetenabzeichen in Schwarz verliehen.
    Die Verletzung scheint nicht so schwerwiegend gewesen zu sein denn B. verblieb
    augenscheinlich bei der Truppe an der Front.
    Das Besitzzeugnis wurde nämlich vom Führer des I./Gren.Rgt. 95 Hauptmann
    August Günthör unterschrieben.
    Dieser bekam in gleicher Funktion am 5.Dezember 1943 noch das Deutsche Kreuz
    in Gold verliehen.


    Auch von ihm besitze ich weder kein Foto noch weiterführende Angaben
    und bitte wiederum um Mithilfe.

    Jetzt vergehen für Willy Borgartz fast 3,5 Jahre bei der Truppe, über die mir keine Informationen vorliegen.
    Er ist jetzt in der Stabskompanie des mittlerweile umbenannten Grenadierregiments 95.
    Die Division kämpft in dieser Zeit im Frankreich- und Rußlandfeldzug.


    Dazu das LdW :
    „Ab dem 10. Mai 1940 nahm die Division am Frankreichfeldzug teil. Dem XII. Armeekorps unterstellt, marschierte die Division durch Luxemburg und hatte bei Longwy ihre Feuertaufe. Während der zweiten Feldzugphase, der "Schlacht um Frankreich" zog die Division über Rethel zwischen Maas und Marne in Richtung Bar-le-Duc. Am 18. Juni stürmte die Division Chaumont und marschierte durch Burgund bis zur Demarkationslinie. Anschließend verblieb die Division als Besatzungstruppe in Frankreich. Im Mai 1941 wurde die Division nach Polen verlegt, um ab dem 22. Juni 1941 am Rußlandfeldzug teilzunehmen. Die Division stieß nördlich an Brest-Litowsk vorbei und nahm an der Kesselschlacht im Bialystock teil. Anschließend marschierte die Division zur Beressina und in den Raum, um im August und September 1941 an der Schlacht um Tschernigow teilzunehmen. Aus dem Raum Brjansk stieß die Division Richtung Moskau über Kaluga nach Serpuchow vor. Die anschließenden schweren Rückzugskämpfe brachten die Division unter schweren Verlusten nach Malojaroslawez und Juchnow. Hier blieb die Division bis Mai 1942 in schweren Abwehrkämpfen in Stellung. Im Juni 1942 verlegte die Division zur Wiederaufstellung in die Bretagne. Im März 1943 kehrte die Division dann an die Ostfront zurück und kam an den Mius nördlich von Taganrog.“


    Dort wird der Sanitätsunteroffizier Willy Borgartz am 12.April 1943 rückwirkend zum 1.des Monats zum
    Sanitätsfeldwebel befördert.
    Die Bestallungsurkunde wurde vom Regimentskommandeur Oberstleutnant Richard Baur unterzeichnet.


    Zu Baur hab ich bisher folgende Daten zusammentragen können:


    * 09.03.1890 Straßburg/Elsass
    + 01.01.1965 Straßburg/Elsass


    verh. mit Natalie Bose (*22.05.1895 Saargemünd)


    Beförderungen:
    20.11.1909 Leutnant
    18.09.1915 Oberleutnant
    1920 Hauptmann a.D.


    01.10.34 Hauptmann (Inf.Reg.62)
    01.11.43 Oberst
    März 1943 bis Oktober 1944 Kommandeur des GrenRgt 95


    Leider fehlt mir ein Foto von ihm, vielleicht kann mir jemand aushelfen.

    Höchstwahrscheinlich ist Willy Borgartz im August 1939 gar nicht erst nach Hause gekommen sondern erhielt gleich im Anschluß
    an seine Wehrdienstzeit den Einberufungsbefehl zur kämpfenden Truppe, und zwar zur 7.Kompanie des Infanterieregimentes 95,
    welches hauptsächlich in Coburg aufgestellt wurde und der 17.Infanteriedivision unterstand.


    Die 17. war eine Division der 1.Aufstellungswelle und kämpfte vom 1.September 1939 an im Polenfeldzug.
    Die Division marschiert von Oels über die Grenze und kämpfte sich über Boleslawez, Sieradz, Pabianice nach Lodz.
    Die letzten Tage des Polenfeldzuges stand die Division in der Schlacht an der Bzura.
    Bereits im Oktober 1939 wurde die Division an die Westgrenze in die Eifel und den Hunsrück verlegt.


    Hier erhielt Willy B. am 9.November 1939 das Eiserne Kreuz 2.Klasse verliehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit für eine Tapferkeits-
    tat beim Einsatz in Polen.
    Die Urkunde trägt die Unterschrift vom Generalmajor und Kommandeur der 17.Division Herbert Loch, dem späteren Träger des
    Ritterkreuzes und Deutschen Kreuzes in Gold.


    > Nachtrag: EK2-Urkunde und Foto von GM Loch weiter unten <

    Willy Borgartz wurde am 2.November 1915 in Krefeld geboren. Leider ist mir über seine Kindheit/Jugend/Ausbildung nichts weiteres bekannt.


    Unmittelbar nach seinem 22.Geburtstag wird er zur Wehrmacht einberufen und kommt zur Heeres-Sanitäts-Staffel nach Coburg.
    Dort absolviert er als Sanitätsgefreiter vom 4.November 1937 bis August 1939 erfolgreich seine fast 2jährige Dienstpflicht,
    worüber ihm eine Urkunde ausgestellt wurde.
    Die Unterschrift stammt von einem mir leider unbekannten Oberstabsarzt.
    Der Stempel lautet: „Sanitätsstaffel Coburg – Standortarzt“


    Zu Erkennungsszwecken habe ich die Signatur nochmals vergrößert,
    vielleicht kann hier jemand helfen.

    Ein schöner umfangreicher Nachlass.


    Mir gefällt besonders das Glückwunschschreiben zur Beförderung zum Oberst,
    da dieses wohl ein Unikat sein dürfte und an der Front sicher mit Hand gezeichnet
    wurde.

    Was vielleicht einige nicht wissen:
    Das Wechselgeld im Intewrshop kleiner als 50 Pfennig hieß "Milka", Stück-Wert 10 Pfennig. :D


    Wenn man beispielsweise etwas für 5,80 DM kaufen wollte, mußte man 6,00 Forum-Scheck´s hinblättern
    und bekam 2 kleine "Milka"-Tafeln rausgegeben, solche Einstück-Mini-Dinger.

    Und wieder schöne Stücke eines Afrika-Kämpfers, die sich auch in meiner Sammlung recht gut machen würden. :D


    Was auch alles in so ein Soldbuch eingetragen wurde:
    "Inhaber hat am 7.9.43 von ... eine Armbanduhr zum Preise von RM 22.00 gekauft", sogar mit Nummer der Uhr.
    War das etwas so Besonderes, das es Pflicht war, dies ins Soldbuch zu übernehmen?
    Oder ging es da um eine Art Eigentumsnachweis als Schutz vor eventuellen Diebstahl oder ähnlichem??

    Schöner Nachlass eines "Afrikaners"


    Interessant ist die Urkunde zur Erinnerungsmedaille für den italienisch-deutschen Feldzug in Afrika.
    Du schreibst "verliehen am 05.03.1943", das ist laut Urkunde auch richtig.
    Laut Soldbuch wurde diese jedoch schon 7 Monate (sic!) vorher, nämlich am 8.8.42 als verliehen eingetragen.


    Wäre denn in diesem Fall (oder in allen ähnlich gelagerten Fällen) die richtige Lesart:
    "Verliehen am 8.8.42, beurkundet am 5.3.43" ?
    Oder gilt das Urkundendatum als höherwertig und wäre Deine Schreibart "verliehen am 05.03.1943" die geltende??

    Unmöglich sicher nicht, dennoch für mich nicht ganz nachvollziehbar.
    Deutschland liegt in Schutt und Asche, während ein Soldat in Hannover Münden,
    2 Wochen bevor die Amerikaner die Stadt einnehmen, sich die Abschrift seiner
    EK1-Urkunde beglaubigen lässt. Wofür bzw. warum sollte er das tun?
    Die Originalurkunde kann nicht zerstört worden sein, da es sonst keine Abschrift wäre.
    Auch das er in diesen knapp 2,5 Wochen zwischen Verleihung und Abschrift von
    Frankfurt/Oder nach Hannover Münden gelangt ist, obwohl an der Front jeder Mann
    gebraucht wurde, um dann dort zur Partei zu gehn um einen Amts-Akt ausführen zu lassen.


    Vlt. hatte der moderne "Kujau" aber auch nur eben diesen Stempel zur Hand.


    Andererseits macht es für mich keinen Sinn, das sich jemand die Mühe macht,
    eine Urkundenabschrift von einem "normalen" Soldaten anzufertigen.

    Reimann war Geschwaderkommodore, kein Gruppenkommandeur.


    In der Signaturen-Datenbank eines anderen Forums wird die Unterschrift auf einer Urkunde mit selben Datum dem Kommandeur der I. Gruppe Major Kurt Schneidenberger zugesprochen.


    Die I. und II. Gruppe wurde zusammen mit dem Stab lt. verschiedenen Quellen allerdings schon im Oktober 1944 aufgelöst, auch Reimann soll nur bis zu diesem Zeitpunkt Kommodore gewesen sein.
    Was danach mit den Gruppen/Ihren Kommandeuren passierte weiss ich i.M. nicht.
    Beide Urkunden wurden von Dezember 44 auf Januar 45 umdatiert, was ja auf keinen geregelten Betrieb schließen lässt.

    Ich hab jetzt einen Wehrpass eines Angehörigen des Art.Rgt. 187 bekommen.
    Der Inhaber wurde nach dem Westfeldzug am 20.12.1940 UK-gestellt und nach
    Großörner im Mansfelder Land entlassen.
    Dort wurde der Adler auf der Vorderseite zu einem unbestimmten Zeitpunkt mit
    dem Stempel des "Amtsvorsteher der Ortspolizeibehörde in Großörner" überklebt -
    höchstwahrscheinlich zeitnah nach Kriegsende, vlt. als er ihn ausgehändigt bekam.
    Indrinnen jedoch ist alles "beim Alten", d.h. keine Schwärzungen oder ähnli von Hakenkreuz & Co.

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    Hast Du die Urkunde mittlerweile wieder verkauft??


    Hab die Abbildung dieser Urkunde eben als Verkaufsangebot bei einem Internethändler entdeckt,
    allerdings mit widersprüchlicher Beschreibung.