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Posts by al-allein

    Fortsetzung:


    Hier die weiteren Scans vom Wehrpass. Ein interessanter Eintrag findet sich auf Seite 4: demzufolge soll Georg Kussinger auch Angehöriger der SS gewesen sein. Inwieweit dies tatsächlich zutrifft, ist mir nicht bekannt.


    Wie meistens bei meinen Vorstellungen habe ich bei Doppelseiten von Ausweisen, bei denen eine ohne jeden Eintrag ist, letztere im Scan beschnitten. Tatsächlich gibt es diese Kürzungen nicht. Bei den Unterschriften im Wehrpass bin ich leider ratlos. Ich konnte keine Informationen über diese Offiziere finden. Vielleicht weiß einer von Euch mehr?


    Wie Ihr aus den Scans seht, fehlen die Besitzzeugnisse zu den Verwundetenabzeichen in Schwarz und Silber, sowie zur Verleihungsurkunde zur Ostmedaille. Wenn einer der Leser dieses Betrages eine Idee hat, wo sich die fehlenden Urkunden, Bestallungsurkunden oder auch Fotos befinden, bin ich für jede Information dankbar. Natürlich auch über Anregungen oder Kritik an dem Beitrag.


    Es grüßt Alle – Armin.

    Guten Abend Freunde im Forum,


    heute möchte ich Euch das Dokumentenkonvolut des ehemaligen Wachtmeisters Georg Kussinger vorstellen, dass ich kürzlich für meine Sammlung bekam. Die kleine Gruppe besteht aus zwei Ausweisen und zwei Urkunden.


    Georg Kussinger wurde am 1.10.1918 in Furth im Wald geboren. Er erlernte den Beruf des Metzgers und übte diesen Beruf, wie sein Arbeitsbuch zeigt, auch mindestens zwei Jahre aus. Dieses Arbeitsbuch wurde am 25.2.1938 ausgestellt und bis kurz vor seine Einstellung beim Reichsarbeitsdienst geführt. Einen Eintrag finde ich interessant, nämlich die, wenn auch kurze, Beschäftigung bei der Metzgerei „Vinzenz Murr“ in München. Diese Metzgerei-Kette ist mir natürlich ein Begriff, ich wusste bisher nur nicht, dass es sie schon 1938 gab. (Ich hoffe, die letzten beiden Sätze werden mir nicht als Schleichwerbung ausgelegt!). Dieses Arbeitsbuch endet mit dem Eintrag seines Soldatentodes.


    Georg Kussinger wurde am 2.11.1938 zum Reichsarbeitsdienst einberufen. Als Vormann wurde er am 25.3.1939 entlassen.


    Am 31.8.1939 wurde er zur 1. schw. Ers.-Btr./Art.Rgt. 43 nach Landshut eingezogen. Hier wurde er am Karabiner und der schweren Feldhaubitze 18 ausgebildet. Am 29.10.1939 kam er zu seiner Feldeinheit, der I. Abt./schw. Art.Rgt. 43. Diese Abteilung eines Artillerieregimentes der Heerestruppe war für die gesamte Dauer des 2. Weltkrieges der 7. Inf.-Division unterstellt. Hier wurde er bei der 2. und 3. Batterie als Richtschütze I und als Geschützführer eingesetzt. Er bleibt Angehöriger dieser Abteilung bis zu seinem Soldatentod am 12.10.1943. Er machte den Feldzug in Frankreich und gegen die Sowjetunion bis zu seinem Soldatentod mit. Die Gefechtsbezeichnungen sind aus den eingeklebten Blättern auf Seite 32/33 schön ersichtlich.


    Georg Kussinger wurde bei der Abteilung zum Oberkanonier, Gefreiten, Obergefreiten, Unteroffizier und Feldwebel befördert. Er wurde am 11.11.1941 (Kämpfe bei Moskau) zum ersten Mal und am 6.8.1943 (Einsatz bei der 102. ID) zum zweiten Mal verwundet. Dafür wurde er mit dem Verwundetenabzeichen in Schwarz und Silber ausgezeichnet. Als Unteroffizier wurde er am 17.8.1942 mit der Medaille Winterschlacht im Osten und am 2.10.1942 mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Letztere Urkunde ist erhalten und trägt die Unterschrift von Generalmajor Jordan (später: General der Infanterie und Träger des Ritterkreuzes mit Eichenlaub und Schwertern).


    In der Zeit vom 12.8.1943 bis 12.10.1943 wurde seine Batterie oder die ganze Abteilung zur Unterstützung der 45. Inf.-Division abgestellt. (WP/S. 33). In der Chronik der 7. ID findet sich leider kein einziges Wort über diesen Einsatz. Durch die 45. ID wurde dem Wachtmeister Kussinger am 1.10.1943 das Eiserne Kreuz 1. Klasse verliehen. Die Urkunde unterzeichnete der Divisionskommandeur Generalmajor Freiherr von Falkenstein. Am 12.10.1943 ist Wachtmeister Kussinger gefallen. Das war der letzte Tag der Unterstellung bei der 45. ID.


    Jetzt zu den Scans Teil I:

    Hallo Michael,


    danke für Deine Nachricht mit den Links.


    Leider habe ich kein Namensverzeichnis der Stabskompanie bzw. der anderen

    Kompanien, mit Ausnahme der 13. Kompanie (siehe Nachlass Tummer, hier im Forum).


    Irgendwie ist es gelungen, dass vom IR 19 bzw. GR 19 nach dem Krieg keine Regimentschronik erstellt worden ist, die genauere Aufschlüsse gäbe.


    Es grüßt Dich - Armin.

    Servus Austria12,


    in der Tat ein interessantes Soldbuch.


    Wenn ich den Eintrag auf Seite 2 hinsichtlich seines Berufes richtig lese, war er bereits vor dem Krieg Student der Medizin. Somit dürfte der Dienst beim Feldlazarett 54 nicht der erste, sondern ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Beruf Arzt gewesen sein. Das tut der Sache aber natürlich keinen Abbruch.


    Gratuliere Dir zu dem Soldbuch.


    Es grüßt Dich - Armin.

    Servus Samuel,


    Danke für diese Informationen.


    Mir liegt das Originaltagebuch von Oberstleutnant Nagerl vor.


    Unter dem 15.3.1938 ist nur der Vormarsch vom II./61 und Regimentstruppen bis Schwaz

    erwähnt. Dazu das Spalier, dass die Jenbacher Garnison bildete und der angebliche Erfolg des Standkonzertes der Regimentsmusik. Die Reiberei wird nicht erwähnt. Nagerl kann ich leider nicht mehr fragen.


    Aber etwas anderes habe ich gefunden bei den Fotos: die Umbauten der österreichischen MG-Karetten. Stelle ich demnächst hier in diesem Beitrag vor.


    Es grüßt Dich - Armin

    Guten Abend Freunde im Forum,


    ich möchte Euch heute ein Foto aus dem Fotonachlass von Oberstleutnant a.D. Nagerl zeigen.


    Das Foto stammt aus seinem zweiten Album, in dem der Einmarsch in Österreich des Inf.Rgt. 61 dokumentiert wird.


    Laut Bildunterschrift handelt es sich um die Truppen-Fahne des Landes-Schützen-Regimentes Hall in Tirol.


    Das Bild hat das Format 8x11cm.


    Es grüßt Euch - Armin.

    Guten Abend Freunde im Forum,


    diese Urkunde ist im Format DIN A5 und hat aufgrund der langen Zeit ein bisschen am Gesamtzustand gelitten. Die Unterschrift ist nicht original, sondern gedruckt.


    Von der in der Urkunde genannten Person hätte ich noch drei Verleihungsurkunden als Gefreiten der Stabskomp./Inf.Rgt. 61. Wenn Interesse besteht, stelle ich sie beim Thema "7. Inf.Div." ein.


    Es grüßt Euch - Armin

    Guten Abend Freunde im Forum,


    nur zur Ergänzung dieses kleinen Beitrages:


    In der "Chronik der 7. Infanterie-Division" ist der Hauptmann Langbein nicht erwähnt, wohl aber Major Fink als Kommandeur des I. Bataillons/Inf.Rgt 61.


    In einer Aufstellung über die Kommandeure des Inf.Rgt. bzw. Gren.Rgt. 61 (1935-1945), die durch Oberstleutnant a.D. Nagerl erstellt wurde, ist wie folgt notiert:


    Langbein, Hauptmann, mit der Führung des Rest-Btl. 61 beauftragt 19.12.41 - 8.1.42,

    Verbleib: versetzt (ohne weiteren Kommentar)

    Fink, Major, Führer des Rest-Btl. 61 vom 8.1.42 bis 8.4.42, Verbleib: Kdr. I./IR 61,

    (Deutsches Kreuz in Gold am 26.9.42)


    Laut Divisions-Chronik wurden die Infanterie-Regimenter 19, 61 und 62 aufgrund der schweren Verluste, die sie im Winter 1941/42 erlitten haben, nur noch als Rest-Btl. 19,

    61 und 62 bezeichnet. Im Frühjahr 1942 erhielten alle drei Bataillone die Zahl 4 voran gesetzt, also 419, 461 und 462. Damit sollte die sowjetische Aufklärung verunsichert werden. Als die Rest-Btl. im laufe des Sommers 1942 wieder auf Regimentsstärke aufgefüllt wurde, fielen diese Tarnbezeichnungen wieder weg.


    Von Major Fink habe ich ein Foto in meiner Sammlung gefunden und stelle es hier ein:


    Es grüßt Euch - Armin.

    Hallo Bolgorby,


    interessanter Wehrpass, den Du hier vorstellst. Dafür erst einmal vielen Dank.


    Der Ort an dem er als vermisst gemeldet wird, ist auf Seite 34 erwähnt. Mir sagt der Name zunächst nichts. (Das besagt aber natürlich überhaupt nichts.).


    Laut Divisionschronik (Hertlein, Seite 200/201) war die 7. ID Ende August als "Gruppe v. Rappard" auf dem Rückzug vom Dnjepr. Die einzelnen Regimenter der Dvision waren anderen Divisionen unterstellt. Das Art.-Rgt. 7 befand sich mit der I./AR 43 ebenfalls anderweitig unterstellt. Das GR 19 war somit ohne Art.-Unterstützung und nur durch die Trosse des Divisionsnachschubführer 327 verstärkt.


    Chronologisch (in Kurzfassung):


    26.8.1943: Sowjet. Artilleriebeschuss durch 185 aufgeklärte Art.-Batterien und diverse nicht aufgeklärte Einheiten.

    27.8.1943: Sowjet. Infanterieangriff mit Unterstützung durch 15 Panzen. Davon wurden 10 Panzer durch Soldaten im Frontbereich vernichtet - Angriff wurde abgeschlagen.

    28.8.1943. Sowjet. Infanterieangriff mit Unterstützung durch 50 Panzern. Front wurde beim GR 19 aufgerissen und von Norden und Süden aufgerollt. Unterstützung durch GR 62 und Divisionseinheiten genügten nicht und die Einheiten haben sich nach Westen abgesetzt. hierbei wurde der Gefreite Burger vermisst.


    Ich bin schon dauernd am grübeln, weil ich meine ich kenne die Unterschrift des Hauptmannes, komme jetzt aber beim besten Willen nicht darauf. Vielleicht hat ein anderer eine Idee?


    Es grüsst - Armin.

    Hallo Afrika,

    in Tessin "Einheiten und Truppen der Wehrmacht - Band 3" wird genannt:


    Aufklärungs-Ers.-Abt. 9, Standort Fürstenwalde, WK III.


    Diese Abteilung war wie folgt unterstellt:


    Division 143 (1939), Division (mot) 233 (Mai 1942),

    Division 463 (1.4.1943) und Division 433 (1.6.1943)


    Grüße - Armin.

    Guten Abend Freunde im Forum,


    nachdem meine letzte Vorstellung den Wehrpass eines Waffenmeistergehilfen der 14. (Pz.-Jg.)/ Inf.Rgt. 19 betraf, möchte ich Euch heute den Wehrpass eines ehemaligen Obergefreiten und Waffenmeistergehilfen der 14. (Pz.-Jg.) des Inf.Rgt. 61 und vorübergehend des Inf.Rgt. 62 vorstellen. Es handelt sich dabei um das Dokument des Josef Schultes, der am 30.11.1912 in Traunstein geboren wurde.


    Dieser Wehrpass wurde am 10.10.1939 ausgestellt, die Musterung für Josef Schultes fand am 17.10.1939 statt. Er wurde dann zum 2.9.1940 zur 3. Pz.-Jg.-Ers.-Komp. 7 eingezogen. Nach der Grundausbildung (Waffen: PAK und Gewehr 98) erfolgte am 02.12.1940 seine Versetzung zur 14. (Pz.-Jg.-Komp.)/Inf.Rgt. 61. Bei dieser Kompanie verblieb er bis auf eine Unterbrechung bis zum 30.3.1945. Die Unterbrechung betraf eine dreimonatige Verwendung bei der 14. (Pz.-Jg.)/Inf.Rgt. 62 (Jan. bis April 1942). Ein knapp zweiseitiger Gefechtskalender ist auf der Seite 32/33 eingeklebt. Dieser Gefechtskalender reicht bis zum 21.6.1944 und trägt in der Überschrift die Bezeichnung Inf.Rgt. 61. Da sich das Rgt. 61 und das Rgt. 62 im Zeitraum Jan. bis April 1942 im gleichen Gefechtsraum befanden wurde hier offenbar nicht näher unterschieden. Dieser ausführliche Gefechtskalender ist ein Grund, warum ich den Wehrpass hier vorstelle.


    Der zweite Grund liegt darin, dass Josef Schultes in der Zeit vom 16.11.1942 bis 31.1.1943 eine Ausbildung zum Waffenmeistergehilfen machte. Stattgefunden hat diese Ausbildung beim Waffenmeisterzug der 7. Inf.-Division. Dieser Zug war angegliedert bei der Werkstattkompanie der Versorgungsdienste jeder Infanteriedivision. In meiner ganzen Sammlung das einzige Belegstück, in der diese kleine Einheit genannt wird. Insofern finde ich es schon interessant und das ist für mich der Hauptgrund, diesem Ausweis einen Platz in der elektronischen Datenwelt zu sichern.


    Der Obergefreite Schultes wurde 1941 einmal und 1944 zweimal verwundet. Über Zeiten eines Lazarettaufenthaltes ist im Wehrpass nichts vermerkt. Für seinen Einsatz wurde er wie folgt ausgezeichnet: Infanteriesturmabzeichen (Zusatz „in Silber“ fehlt), Verwundetenabzeichen (Zusatz „in Schwarz“ fehlt), Ostmedaille, Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse m. Schwertern, Verwundetenabzeichen in Silber und Eisernes Kreuz 2. Klasse.


    Die letzte Eintragung in diesen Wehrpass betrifft die Versetzung des Schultes in die Stabskompanie des Grenadier-Regimentes 61 zum 1.4.1945. Zu diesem Zeitpunkt kämpfte die Division bereits im Kessel von Danzig. Für den Zeitraum bis Kriegsende gibt es keine Eintragungen mehr. Insofern ist mir auch nicht bekannt, ob Josef Schultes diesen Krieg überlebt hat. Auch wie der Wehrpass nach Bayern kam ist mir nicht bekannt, der Vorbesitzer konnte mir dazu keine Angaben machen. Der Wehrpass hat leider etwas gelitten: Die Innenseiten haben sich vom Einband gelöst. Die Seiten 1/2, 3/4 und 49/50 haben sich einzeln gelöst und wurden mit dem Einband verklebt. Aus diesem Grund sind die Scans manchmal leicht schräg stehend und Seiten überstehend. Das Foto von Josef Schultes wurde von Ihm, einem Familienmitglied oder einem anderen Vorbesitzer entfernt.

    Wie bei allen meinen Ausweisvorstellungen habe ich von Doppelseiten, bei denen nur eine Seite Eintragungen enthält, auch nur diese Seite ganz eingescannt. Die andere Seite ist natürlich nicht beschnitten.


    Und wie so oft beim der Vorstellung von Ausweisen: wenn einer von Euch Informationen zu weiteren Dokumenten oder Fotos von Josef Schultes hat, bin ich für jeden Hinweis äußerst dankbar.


    Jetzt zu den Scans.


    Es grüßt Euch – Armin.

    Servus Austria,


    sauber recherchierte Geschichte eines Unterführers, der so manches erlebt hat.


    Letztendlich hat er trotz der erlittenen schweren Verwundung noch Glück im

    Unglück gehabt und den Krieg offensichtlich überlebt.


    Den Begriff "Standschützen" habe ich schon öfters mal gelesen, jetzt weiß ich,

    was es damit genau auf sich hat.


    Gruß nach Tirol - Armin.

    Guten Abend Freunde im Forum,


    heute möchte ich Euch das Soldbuch des ehemaligen Gefreiten Rudolf Stadler vorstellen. Dieses erhielt ich ebenfalls aus einer Sammlungsauflösung ohne jegliche weiteren Dokumente oder Informationen des Vorbesitzers. Es ist relativ stark gebraucht und die ersten beiden Seiten haben sich gelöst, aber alle Seiten sind vorhanden und lesbar.


    Dieser wurde am 20.11.1923 in München geboren und war von Beruf Konditor. Er wurde als Schütze am 15.4.1942 zur 2. Kompanie/Infanterie-Ersatz-Batl. 19 eingezogen. Nach der Ausbildung kam er mit der 1. Komp./Feldersatz-Batl. 7/4 zum Einsatz bei der 2. Komp./Inf.-Rgt. 19. Der genaue Zeitpunkt ist leider aus dem Soldbuch nicht ersichtlich. Den besten Hinweis hätte die Seite 6/7 ergeben, da dort die Bekleidungsrückgaben/-ausgaben anlässlich von Abordnungen oder Versetzungen sichtbar sind. Diese beiden Seiten wurden durch ein späteres Ersatzblatt überklebt und sind nicht sichtbar.


    Der Einsatz beim Inf.Rgt. 19 muss jedoch vor dem 14.9.1942 stattgefunden haben, da dem Schützen Stadler an diesem Tag durch die 292. Infanterie-Division das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen wurde. Das Inf.Rgt. 19 war in der Zeit vom 14. bis 19.8.1942 der 292. Inf.Div. unterstellt. Laut Divisions-Chronik der 7. ID äußerte sich Generalmajor Seeger, Kommandeur der 292. Inf.Div. wie folgt: „Das IR 19 war das Rückgrad unserer Abwehr“. Dieser Einsatz fand im Raum Rshew statt. Der Schütze Stadler wurde dann am 23.8.1942 durch Infanteriegeschoß verwundet. Bis 13.10.1942 erfolgten verschiedene Lazarettaufenthalte, danach erfolgte seine Verwendung beim Inf.Ers.-Btl. 19. Dort wurde ihm am 19.10.1942 das Verwundetenabzeichen in Schwarz verliehen.


    Anschließend erfolgte eine erneute Frontverwendung: Laut Soldbucheintrag wurde er mit der Genesenden-Marsch-Komp. VII/7/10 erneut an die Front abgestellt. Dieser Eintrag wurde jedoch gestrichen und mit einem kleinen Zettel überklebt: Wehrkreis VII/Genesenden-Komp. VII/7/28. Der Grund dafür und das genaue Datum sind mir nicht bekannt. Letztendlich brachte ihn diese Versetzung zu seiner nächsten Feldeinheit, der 1. Schwadron/Aufklärungsabteilung 7. Diese Abteilung wurde am 2.10.1943 in Füsilier-Btl. 7 umbenannt und Rudolf Stadler wurde dort im Juli 1943 zum Gefreiten befördert. Bei dieser Einheit wurde er am 18.7.1944 erneut durch Infanteriegeschoß verwundet und wurde bis 8.8.1944 im Reserve-Lazarett Bad Sassendorf behandelt. Einsatzort zum Zeitpunkt dieser Verwundung war der Raum Wyskow am Bug.


    Nach Ausheilung der Verwundung kam der Gefreite Stadler mit der Marsch-Schwadron/Aufkl.-Ers.-Abt. 7, bei der Ihm am 26.8.1944 das Infanteriesturmabzeichen in Silber verliehen wurde, erneut an die Front. Wieder war er Angehöriger der 1. Schwadron/Füsilier-Btl. 7. Er nahm an den Abwehrkämpfen an Bug und Narew, sowie Westpreußen bis kurz vor Marienburg teil. Am 20.1.1945 wurde er durch Granatsplitter erneut verwundet. Daraufhin erfolgten Lazarettaufenthalte in Bromberg und München. Dort wurde ihm für diese Verwundung das Verwundetenabzeichen in Silber verliehen. Wann der Krieg für Ihn beendet war, ist aus dem Soldbuch nicht ersichtlich. Ein Entlassungsvermerk oder auch eine Zeit als Kriegsgefangener ist nicht eingetragen.


    Vermutlich hat Rudolf Stadler das Lazarett in München ohne einen solchen Abschluss verlassen. Jetzt zu den Scans. Ich wünsche Euch viel Interesse beim Betrachten der Scans.


    Und ehe ich es vergesse: Falls einer der Betrachter Informationen über weitere Dokumente von Rudolf Stadler hat, freue ich mich über jeden Hinweis.


    Es grüßt Alle – Armin.

    Guten Abend Freunde im Forum,


    heute möchte ich Euch das Soldbuch eines Soldaten vorstellen, der den größten Teil seiner Militärdienstzeit beim Art.Rgt. 7 der 7. Infanterie-Division verbracht hat. Es handelt sich um das Dokument des ehemaligen Wachtmeisters Ludwig Rauscher. Dieses Soldbuch kam leider ohne weitere Begleitpapiere oder Informationen des Vorbesitzers in meine Sammlung, so dass ich Euch nur die Daten präsentieren kann, die in dem Soldbuch enthalten sind. Das Soldbuch ist in gebrauchtem Zustand und an zwei Stellen im Innenleben mit Pflasterband fixiert worden.


    Ludwig Rauscher wurde am 30.12.1916 in Weilheim geboren und war von Beruf landwirtschaftlicher Arbeiter. Wann genau er seinen militärischen Dienst begann, ist mir nicht bekannt. Das Soldbuch wurde am 26.8.1939 bei der 3. Batterie/Art.Rgt. 7 begonnen. Zu diesem Zeitpunkt war Ludwig Rauscher Kanonier. Bei der Unterschrift zur Ausstellung meine ich „Leeb“ zu lesen. Bin mir aber nicht sicher und ich habe keine weiteren Informationen über diesen Offizier gefunden. Vielleicht kann einer von Euch helfen?


    Ludwig Rauscher war in Folge Angehöriger der 8. und 9. Batterie des Art.Rgt. 7. In dieser Zeit wurde er zum Gefreiten (1.11.1939), Obergefreiten (1.11.1940) und Unteroffizier (1.2.1942) befördert. Aufgrund dieser Beförderungen ist es auch nicht wahrscheinlich, dass Herr Rauscher aus beruflichen Gründen (z.B. Ernteurlaub) vom Wehrdienst beurlaubt wurde. Ich gehe davon aus, dass er an den Feldzügen gegen Polen, Frankreich und die Sowjetunion teilgenommen hat. In diese Zeit fielen die Verleihungen des Richtabzeichens der Artillerie (ohne Datum), des Eisernen Kreuzes 2. Klasse (29.9.1941) und der Medaille Winterschlacht im Osten (17.8.1942). Kann einer von Euch den namen des Offiziers lesen, der diese Verleihungen bestätigte?


    Als letzte Feldeinheit ist die 1. Batterie/leichte Art.-Abt. 851 eingetragen. Das genaue Versetzungsdatum ist aus dem Soldbuch nicht erkennbar. Diese Abteilung wurde am 15.5.1943 als Ersatz für die in Stalingrad vernichtete schwere Art.-Abt. 851 aufgestellt. Der Personalersatz für die neue Abteilung wurde aus dem Wehrkreis VII gestellt. Ob Herr Rauscher vom Art.Rgt. 7 direkt zur 851 versetzt wurde oder er sich zum Aufstellungstermin bei der Ersatzeinheit in München/Freising befand ist für mich nicht ersichtlich. Laut Meldung der lei. Art.-Abt. 851 wurde Ludwig Rauscher dort am 1.8.1943 zum Wachtmeister befördert. Die Abteilung war, wie auch die 7. ID, Juli/August 1943 im Raum Orel eingesetzt. Dort wurde Wachtmeister Rauscher am 5.8.1943 schwer verwundet. Es erfolgte ein Aufenthalt in verschiedenen Lazaretten bis 28.11.1944, gefolgt von der Versetzung zur Heeres-Entlassungsstelle 2/VII in Augsburg.


    Am 27.8.1943 wurde dem Wachtmeister Rauscher im Reserve-Lazarett Schmalkalden für diese einmalige Verwundung das Verwundetenabzeichen in Silber verliehen. Am 14.3.1944 erfolgte im Lazarett Herrsching ein zweiter Eintrag zur Verleihung der Medaille „Winterschlacht im Osten“.


    Interessant finde ich einen Eintrag auf Seite 19 vom 24.2.1945: „Entlassungsgeld nicht zuständig, da mit Marschanzug entlassen“.

    Mit Wirkung von diesem Tag wurde der Wachtmeister Ludwig Rauscher aus der Wehrmacht entlassen.


    So jetzt zu den Scans – und wie meist bei meinen Ausweisvorstellungen – sollte einer der Betrachter dieser Vorstellung Informationen über weitere Dokumente von Ludwig Rauscher haben, bin ich für jede Information dankbar.


    Es grüßt Euch – Armin.

    Guten Abend Freunde im Forum,


    heute möchte ich Euch das Soldbuch des früheren Unteroffiziers Karl Eichlinger vorstellen.


    Dieser wurde am 1.11.1912 in Ingolstadt geboren. Das Soldbuch wurde am 19.2.1942 ausgestellt. Zu diesem Zeitpunkt war Herr Eichlinger bereits Gefreiter. Das bedeutet, dass er schon vorher seine Dienstpflicht oder freiwillige Verpflichtung erfüllt hat und dann aus dem Wehrdienst entlassen wurde. Auf Seite 22 ist vermerkt, dass er am 31.5.1940 mit der „Erinnerungsmedaille 1.10.1938“ ausgezeichnet wurde. Diese könnte ihm während seiner ersten Dienstzeit bei der Wehrmacht oder Angehöriger einer anderen Organisation/Verbandes verliehen worden sein. Ich vermute, dass er danach aufgrund seines Berufes „Kaufmann“ als „uk = unabkömmlich“ gestellt wurde.


    Nach der erneuten Kurzausbildung kam er als Feldeinheit mit der 2. Komp./Feldersatz-Btl. 7/II an die Ostfront zur 4. Komp./Infanterie-Rgt. 61. Hier wurde er am 1.8.1942 zum Obergefreiten und am 1.8.1943 zum Unteroffizier befördert. In diesem Zeitraum fanden die Stellungskämpfe im Raum Gshatsk und die Rückzugskämpfe im Raum Spass-Demjansk statt. Diese endeten März 1943 im Orelbogen. Nach monatelangem Stellungskampf erfolgte im Juli/August 1943 die Angriffsschlacht von Orel. Dabei wurde der Unteroffizier Karl Eichlinger am 1.9.1943 schwer verwundet (Explosionsgeschoß an beiden Beinen).


    Ab dieser Verwundung wurde Karl Eichlinger bei verschiedenen Lazaretten bis zum 13.1.1944 bei behandelt. Dann wurde er als „Kriegsverwendungsfähig = K.v.“ zur Truppe entlassen. Aufgrund seiner schweren Verwundung blieb ihm aber ein weiterer Fronteinsatz erspart. Eingesetzt wurde er bei der Granatwerfer-Ausb.-Kp. des Wehrkreis-Unterführer-Lehrganges VII in Hohenfels/Oberpfalz. Hier geriet er auch in amerikanische Gefangenschaft. Am 7.5.1945 wurde er vom 203. CID-Kommando entlassen. So wie ich den Eintrag auf Seite 3 verstehe, war eine ständige Anwesenheit als Kriegsgefangener nicht notwendig.


    Für seinen Einsatz bei der 4. Kompanie/Inf.Rgt. 61 bzw. nach Umbenennung 4. /Gren.-Rgt. 61, wurde er nach seiner schweren Verwundung mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse, dem Infanteriesturmabzeichen in Silber und dem Verwundetenabzeichen in Schwarz ausgezeichnet.


    Herr Karl Eichlinger hat den Krieg somit überlebt. Das Soldbuch ist mit einem ausdrucksvollen Uniformbild versehen, auf dem man schön die Schulterstückauflagen „61“ erkennen kann. Leider ist der Zustand stark gebraucht, aber das ist kein Wunder, wenn man bedenkt, wie lange es gebraucht wurde. Naja und wie meistens: Wenn ein Betrachter dieser Vorstellung Informationen über den Verbleib weiterer militärischer Dokumente von Herrn Eichlinger hat, freue ich mich über jede Nachricht.


    Jetzt zu den Scans – es grüßt Euch Armin.

    Guten Abend Freunde im Forum,


    heute möchte ich Euch den Wehrpass eines ehemaligen Angehörigen der 14. Komp. (Pz.-Jg.)/Inf.Rgt. 19 vorstellen. Es handelt sich um das Dokument des ehemaligen Waffenmeistergehilfen und Feldwebel Sebastian Schmidhuber.


    Dieser wurde am 17.7.1915 in Rottach/Miesbach geboren und war von Beruf Feinmechaniker-Lehrling und Laufbursche (das Wort danach kann ich nicht richtig lesen, ich meine es heißt in Anstellung). Vom 1.4.1936 bis 26.9.1936 leistete er Dienst beim Reichsarbeitsdienst. Sein Wehrpass wurde am 10.9.1936 ausgestellt und zeigt ihn in der Uniform als Arbeitsmann. Am 27.7.1937 wurde er gemustert und am 14.10.1937 für die 14. (Pz.-Jäg.)/Infanterie-Regiment 19 ausgehoben. Beide Einträge wurden durch Oberst (E) Nüßlein unterzeichnet. Den Wehrpass seines Sohnes, der als Leutnant beim Inf.Rgt. 62 gefallen ist, habe ich hier im Forum bereits vorgestellt.


    Sebastian Schmidhuber war vom 3.11.1937 bis zum 18.8.1942 Angehöriger der 14./IR19. Er wurde bei dieser Kompanie zunächst als Waffenmeistergehilfe verwendet. Wie lange er dies blieb, bzw. ob er selber als Waffenmeister (ohne eingetragenen Lehrgang) verwendet wurde, geht aus den Eintragungen nicht hervor. Er wurde bei der Kompanie zum Gefreiten, Obergefreiten, Unteroffizier und Feldwebel befördert. Eingetragen ist auf Seite 35 sein Einsatz beim Einmarsch in Österreich 1938. Die Verleihung der entsprechenden Einmarschmedaille ist auf Seite 23 ebenso eingetragen, wie die Verleihung der Einmarschmedaille Sudetenland. Ein entsprechender Eintrag bezüglich des Einsatzes fehlt aber in dem Wehrpass.


    Von Kriegsbeginn, 1.9.1939, bis 18.8.1942, den Tag an dem der Feldwebel Schmidhuber gefallen ist, ist ein zweiseitiger Gefechtskalender gestempelt und eingetragen bzw. eingeklebt. Der Stempel für den Einsatz im Feldzug gegen Polen ist relativ verblasst. Deswegen hier die Reinschrift:


    - 1.9.39 Gefechte an Zwardon-Sattel und Istebna

    - 2./3.9.1939 Durchbruch durch die Bunkerlinie Wegierska-Gorka

    - 4.-12.9.1939 Verfolgungskämpfe bis zum San

    - 17/18.9.1939 Gefechte bei Szkio, Leischewka und Janow

    - 18.-21.9.1939 Gefecht bei Heleska (auch für mich schlecht lesbar im Original, keine weiteren Informationen zum Ort in der Regimentschronik)


    Für seine Verdienste/Leistungen wurde der Feldwebel zudem mit dem Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern, dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und der Medaille „Winterschlacht im Osten 1941/42“ ausgezeichnet.


    Auf Seite 36 befindet sich ein Eintrag des Wehrmeldeamtes Miesbach, dass er am 18.8.1942, sein Todestag, in die Ersatzreserve I überführt wurde. Ich habe die Seite eingescannt. Kann mir einer der geneigten Betrachter den Sinn dieser Eintragung erklären?


    Das Grabfoto war beim Wehrpass als ich ihn aus einer Sammlungsauflösung erhielt. Den Namen konnte ich trotz der Vergrößerung des Scans nicht entziffern. Ich muss es einfach glauben, dass es sich um ein Foto des Grabes vom Feldwebel Schmidhuber handelt.


    Sollte einer von Euch Informationen über seine sonstigen militärischen Dokumente haben – würde mich über jede PN sehr freuen. Jetzt zu den Scans – es grüßt Euch – Armin.

    Guten Abend Freunde im Forum,


    nur zur Ergänzung dieses Dokumentenkonvolutes: die nachstehenden drei Portraits fand ich in der elektronischen Bucht, angeboten von einem belgischen Militaria-Händler. Interessanterweise stand in der Beschreibung dass diese Fotos aus dem Nachlass des Stabsgefreiten Otto Kopold. 3./schw. Art.Rgt. 43, stammen. Dieser Nachlass liegt aber seit mindestens 10 Jahren in meiner Sammlung.


    Alle drei Portraits sind in Postkartengröße. Die Schulterstückauflagen "43" sind mit der Lupe erkennbar. Beschriftet sind die Fotos leider nicht. Sie zeigen jeweils einen Wachtmeister des AR 43, davon einer als Hauptwachtmeister-Diensttuer.


    Es grüßt Euch - Armin.

    Guten Abend Freunde im Forum,


    heute möchte ich Euch das Soldbuch eines ehemaligen Artillerieangehörigen vorstellen. Es handelt sich um das Dokument des damaligen Stabsgefreiten Karl Aumer. Dieses Soldbuch konnte ich bei einer Sammlungsauflösung bekommen. Es ist leider ohne Begleitdokumente, so dass ich nur die Fakten liefern kann, die es enthält. Leider ist auch der Zustand stark gebraucht. Aber alle Einträge sind lesbar und die Seiten sind komplett. (Scans habe ich nur von den Seiten mit wesentlichen Einträgen gemacht, damit ich nicht über die Zahl 10 komme.)


    Karl Aumer wurde am 21.10.1916 bei Regensburg geboren und war von Beruf Landwirt. Das genaue Datum seines Diensteintrittes ist mir nicht bekannt. Das Soldbuch wurde am 01.08.1939 bei der 1. Batterie/Art.Rgt. 43 ausgestellt. Die Ausstellung wurde unterzeichnet durch den Batteriechef Hauptmann Hans Mack (Deutsches Kreuz in Gold 1942, seinen Dokumentennachlass habe ich hier im Forum bereits vorgestellt). Karl Aumer war bei der Ausstellung dieses Soldbuches bereits Gefreiter. Da in diesem Soldbuch auch die Verleihung der beiden Erinnerungsmedaillen 13.3.1938 und 1.10.1938 eingetragen sind, muss er vor dem 13.3.1938 Soldat geworden sein. Diese beiden Verleihungen wurden am 2.1.1941 eingetragen. Die Feldpostnummer 22676 war der I. Abt./Art.Rgt. 43 zugeteilt.


    Karl Aumer war vom 01.08.1939 bis 22.04.1942 Angehöriger der 1. Batterie. Mit dieser nahm er an den Feldzügen in Polen, Frankreich und der Sowjetunion (Bialystok, Minsk, Moskau und Gshask) teil. In diese Zeit fand auch die Beförderung zum Obergefreiten (Okt. 1940) und die Verleihung des Kriegsverdienstkreuzes 2. Klasse mit Schwertern (18.9.1941) statt. Welche Funktion Herr Aumer bei der Abteilung ausübte, geht aus dem Soldbuch nicht hervor. Da diese Abteilung nicht motorisiert, sondern mit Pferden bespannt war, und sein Beruf Landwirt war, nehme ich an, dass die Verleihung damit zu tun hatte.


    Am 22.4.1942 wurde der Obergefreite Aumer ins Lazarett verlegt. Dort verblieb er bis zum 30.6.1942. Interessanterweise hatte er trotz der Diagnose „Tonsillitis“ im Soldbuch eine Raucherkontrollkarte eingetragen. Mit dieser Diagnose blieb ihm eine weitere Frontverwendung im Osten erspart. Der Obergefreite Aumer wurde am 31.6.1942 zur schw. Art.-Ers.-Abt. 7 versetzt. Dort wurde ihm am 27.7.1942 das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. Leider habe ich weder zu dieser Unterschrift auf Seite 22, noch zu den beiden anderen Verleihungen weitere Informationen.


    Laut den Bekleidungsvermerken auf Seite 6 wurde der Obergefreite Aumer am 20.10.1942 zur Res.-Art.-Abt. 7 abgestellt. Diese wurde aus der Art.-Ers.Abt. 7 gebildet und war in Grenoble/Frankreich stationiert. Dort wurde Karl Aumer am 13.11.1942 die Medaille „Winterschlacht im Osten“ verliehen. (Feldpost-Nr. 31222 = Res.-Art.Abt. 7). Am 1.7.1943 wurde er bei der Abteilung zum Stabsgefreiten befördert.


    Die Res.-Art. Abt. 7 wurde im Oktober 1944 die II. Abt./Art.-Rgt. 1057 der 157. Gebirgs-Division. Ob der Stabsgefreite Karl Aumer zu diesem Zeitpunkt noch Soldat war, ist mir nicht bekannt. Der letzte Eintrag im Soldbuch ist ein Impf-Eintrag vom 30.4.1944. Der letzte Urlaubseintrag ist vom Dezember 1943. Das weitere Schicksal von Karl Aumer ist mir nicht bekannt. Der Vorbesitzer des Dokumentes wusste es ebenfalls nicht.


    Falls Ihr irgendwelche Informationen über seine Person oder seine anderen militärischen Dokumente habt, bin ich für jede Information dankbar. Jetzt zu den Scans.


    Es grüßt Euch – Armin.