Guten Abend Freunde im Forum,
nochmal ein Oberwachtmeister, das Portrait im Postkartenformat;
dieses Mal ohne Tschako, dafür mit Schirmmütze und leider auch ohne Widmung.
Es grüßt Euch - Armin.
Guten Abend Freunde im Forum,
nochmal ein Oberwachtmeister, das Portrait im Postkartenformat;
dieses Mal ohne Tschako, dafür mit Schirmmütze und leider auch ohne Widmung.
Es grüßt Euch - Armin.
Guten Abend Freunde im Forum,
hier ein Portrait im Postkarten-Format; Rückseite mit Widmung von 1929,
habe ich mit eingescannt. Es zeigt einen bayerischen Oberwachtmeister.
Es grüßt Euch - Armin.
Servus Kollege,
freut mich, dass Dir die Vorstellung gefallen hat; Danke für Dein Feedback und die Namensberichtigung.
Grüße nach Tirol - Armin.
Guten Abend Freunde im Forum,
heute möchte ich Euch, anhand seines Wehrpasses, den militärischen Werdegang des ehemaligen Obergefreiten Ewald Hemeier vorstellen.
Dieser wurde am 18.10.1919 in Löhne, Kreis Herford-Minden, geboren. Er erlernte den Beruf des Schneiders und arbeitete als Schneidergeselle. Zum Zeitpunkt seiner Musterung war er ledig. Ewald Hemeier wurde am 7.7.1939 als Dienstpflichtiger beim Wehrbezirkskommando Herford gemustert. Der Entscheid lautete „tauglich – Ersatzreserve I“. An diesem Tag wurde auch sein Wehrpass ausgestellt. Eine Heranziehung zum Reichsarbeitsdienst ist in diesem Pass nicht eingetragen. Diese Entscheidung sollte als „Vorläufiger Entscheid“ durch gesonderte Aushändigung übermittelt werden. Ob dies erfolgte, geht aus dem Wehrpass nicht hervor. Herr Hemeier wurde vom WBK Herford am 14.6.1940 zum Infanterie-Ersatz-Bataillon 62 in Landshut ausgehoben.
Ewald Hemeier wurde am 21.6.1940 bei der 1. Schützen-Ersatz-Kompanie 62 in Landshut als Schütze eingezogen. Am Tag zuvor absolvierte er die Einstellungsuntersuchung, die er mit der Einstufung „kv“ (=kriegsverwendungsfähig) abschloss. Vom 21.6.1940 bis 11.10.1940 blieb er bei dieser Kompanie und es erfolgte die infanteristische Grundausbildung. Hierbei wurde er am Gewehr 98, sMG (=schweres Maschinengewehr) und lMG 34 (= leichtes Maschinengewehr) und Pistole 08 ausgebildet. Verwendet werden sollte er bei der Truppe als MG-Schütze.
Vom 12.10.1940 bis 30.8.1941 war er Angehöriger der 3. Komp./Infanterie-Regiment 62. Mit dieser Kompanie war er vom 12.10.1940 bis 12.4.1941 am Küstenschutz an der französischen und belgischen Kanalküste beteiligt. Vom 13.4.1041 bis 21.6.1941 war seine Kompanie im Verband der 7. Infanterie-Division als Besatzungstruppe im Ostraum (= Polen) eingesetzt. Dort fand in der Zeit vom 15.5.1941 bis 21.6.1941 die Bereitstellung für den Ostfeldzug statt.
Mit dem Infanterie-Regiment 62 nahm er im Rahmen der 7. Inf.-Div. am Vormarsch im Feldzug gegen die Sowjetunion teil (siehe Gefechtskalender auf Seite 32 des WP). Er wurde am 1.7.1941 zum Gefreiten befördert .Am 3.8.1941 wurde Ehmeier verwundet. Er erlitt einen Durchschuss des linken Oberarms und des rechten Unterschenkels. Für die Zeit der Behandlung und Ausheilung in den Lazaretten wurde er vom 1.9.1940 bis 8.4.1942 der 1. Genesenden-Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 62 unterstellt. Für die Verwundung wurde er mit dem Verwundetenabzeichen in Schwarz ausgezeichnet. Zuvor erhielt er für seinen Einsatz als Infanterist das Infanteriesturmabzeichen in Silber. Nach einer zweitägigen Wartefrist bei der 1. Komp./Inf.-Ersatz.-Btl. 62 wurde er am 11.4.1942 der 3. Kompanie des Feld-Ersatz-Bataillons 7/3 zugeteilt. Dieses Bataillon brachte den Nachersatz für die 7. Infanterie-Division aus dem Wehrkreis VII zur Fronteinheit. Je nach Zusammensetzung des Bataillons erfolgte gelegentlich im rückwärtigen Raum auf dem Transport noch eine zusätzliche infanteristische Ausbildung. Ab dem 1.5.1942 wurde Ehmeier bei der 3.Komp./Inf.-Rgt. 62 eingesetzt. Dort wurde er am 1.7.1942 zum Obergefreiten befördert. Das Regiment wurde am 15.10.1942 wie alle anderen Infanterie-Regimenter der Wehrmacht in Grenadier-Regiment umbenannt. Die Nummer 62 blieb hierbei beim Regiment.
Der Obergefreite Ehmeier machte mit dem GR 62 1942 die Kämpfe von Moshaisk und Gshatsk mit. Weiter führte ihn sein Weg über die Kämpfe von Spass-Demjansk zu den Stellungskämpfen im Orelbogen. Im Wehrpass ist dazu auf Seite 33 nur „Feldzug gegen Russland“ genannt. (Diese Schreibweise erfolgte immer dann, wenn zum Abschluss eines Wehrpasses die genauen Gefechtsbezeichnungen noch nicht feststanden). Am 28.6.1942 wurde der Obergefreite Ehmeier bei den Kämpfen von Gshatsk durch Granatsplitter am rechten Arm verwundet. Er verblieb jedoch zur Ausheilung dieser Verwundung bei seiner Kompanie. Am 24.7.1942 wurde ihm das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. Am 2.10.1943 ist er durch Kopfschuss bei Galki gefallen (siehe Kopie des Verlustlisten-Eintrages). Die Eintragungen zu Dienststellen, Beförderungen, Einsätze und Verwundungen wurden durch Leutnant Hoffmann unterzeichnet. Dieser erhielt als Hauptmann beim Grenadier-Regiment 62 das Deutsche Kreuz in Gold.
Bei Doppelseiten, bei denen eine Seite ohne jegliche Eintragungen ist, habe ich diese Seite gekürt gescannt. Die Seite ist im Original nicht beschädigt. Bevor ich nun zu den Scans komme, kommt wie meistens bei meinen Ausweis-Präsentationen die Frage: es würde mich sehr freuen, wenn mir einer der Betrachter Hinweise auf den Verbleib der Verleihungsurkunden oder Fotos des Obergefreiten Ewald Ehmeier geben könnte. Und jetzt geht es los:
Es grüßt Euch – Armin.
Guten Abend Freunde im Forum,
hier ein Polizei-Wachtmeister aus München.
Foto im PK-Format, Atelierstempel aus München "Franz Klaiber".
Rückseitig Widmung vom 17. Aug. 1925.
Es grüßt Euch - Armin.
Guten Abend Freunde,
ich habe in meiner Sammlung Wehrstammbücher sowohl von Mannschaftsdienstgraden, Unteroffizieren und auch Offizieren. Diese sind vom Aufbau her alle gleich. Ich habe hier einige im Forum bereits vorgestellt.
Die Wehrstammbücher befanden sich die ganze Kriegszeit beim Wehrmeldeamt bei dem der Soldat gemustert wurde. Die Wehrpässe wiederum befanden sich bei der Einheit des Soldaten, bei der der Soldat eingesetzt wurde. Die Wehrpässe wurden bei der aktuellen Einheit geführt und bei Versetzung oder Verlegung ins Lazarett dorthin geschickt. Von den Einheiten, bei denen der Soldat diente, wurden in den Schreibstuben Kriegsstammrollenauszüge angefertigt und ans Wehrmeldeamt geschickt, um dort die Wehrstammbücher zu ergänzen. Dies ist natürlich auch der Grund, dass die Wehrstammbücher in der Regel weniger Informationen erhalten, als ein Wehrpass, der mit dem Soldaten zum neuen Truppenteil kam. Am aktuellsten waren die Eintragungen bei den Wehrpässen mit denen die Soldaten entlassen oder die im Todesfall an die Hinterbliebenen geschickt wurden.
Beste Grüße - Armin.
Servus Kollege,
ein interessanter Wehrpass eines Mannes der in zwei Kriegen Soldat sein musste. Hat aber das Glück gehabt, dass er beide Kriege, zumindest körperlich, unversehrt überlebte.
Ich kann mir auf dem Einband des Wehrpasses nur nicht den Stempel "Luftwaffe" erklären. Denn sowohl die Grenzwacht-Kompanie XVIII/19 wie auch das Landesschützen-Ers.- und Ausb.-Btl. 18 waren Heereseinheiten der Infanterie. Oder welchen Punkt habe ich übersehen?
Was ich auch noch nicht gesehen habe, ist die Bezeichnung "überführt zum Oberschützen". Das heißt dann doch, dass er zuvor einen anderen Dienstgrad gehabt haben muss. Wahrscheinlich wäre die Antwort in seinem Militärpass aus dem I. WK zu finden.
Grüsse nach Tirol - Armin.
Hallo Uwe,
da hat sich der Herr Nickel aber Mühe gegeben. Was es nicht alles gab.
Konnte mir bei der Ansicht der Bilder ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen.
Und ich gebe Dir Recht - groß produziert worden ist diese Vorrichtung glaube ich nicht.
Ich kann es mir nicht so richtig vorstellen. Gesehen habe ich so eine Vorrichtung noch nie.
Beste Grüße - Armin.
Servus Pie,
interessantes Dokument mit einer Top-Ergänzung: den Fotos.
Gratuliere Dir zur Aufnahme in Deine Sammlung und Danke für die Vorstellung.
Es grüßt Dich - Armin.
...und hier der dritte und letzte Teil der Präsentation des Dokumenten-Konvolutes Penz. Zum Schluss habe ich noch ein Exemplar seines Jahreszeugnisses der fachlichen Fortbildungsschule für Gärtner für das Jahr 1927/28 angehängt.
Bei den Unterschriften im Wehrpass muss ich leider passen. Ich habe sie in der Divisions-Chronik von Herrn Hertlein und in den Verleihungslisten nicht gefunden. Ich bin Euch da für jeden Hinweis dankbar.
Wünsche, Kritik und Verbesserungsvorschläge von Euch sind bei mir immer willkommen.
Es grüßt Euch - Armin.
Hier die letzten Scans:
...hier der Teil II der Vorstellung:
Am 3.2.1944 wurde der Obergefreite Penz durch Granatsplitter am Unterleib und am Kopf verletzt. Zu diesem Zeitpunkt kämpfte das Gren.Rgt. 61 in den Pribjet-Sümpfen bei Bagrimowitschi am Fluß Ptitsch. Bis 7.2.1944 wurde Josef Penz noch beim Gren.Rgt. 61 geführt, danach bis 13.11.1944 bei der Infanterie-Geschütz-Ersatz-Komp. 467 in München. In diese Zeit fielen auch seine Lazarett-Aufenthalte wegen dieser schweren Verwundung. Beim Reserve-Lazarett in Teupietz wurde ihm für diese schwere Verwundung (seine zweite insgesamt) das Verwundetenabzeichen in Gold verliehen. Das Besitzzeugnis unterzeichnete ein Oberfeldarzt und Chefarzt, ich meine „Bennemann“ zu lesen. Weitere Informationen über ihn habe ich nicht gefunden. –der Verwundeten-Begleitzettel für den Obergefreiten Penz blieb erhalten. Die Kennzeichnung mit einem roten Streifen an der linken Längsseite zeigt, dass er transportfähig war. Trotz des stark gebrauchten Zustandes kann man bei der Rubrik "Verletzung" erkennen: Schädelverletzung, Granatsplitter Schläfengegend, linkes Auge und Hoden.
Josef Penz wurde von der Heeres-Entlassungsstelle 1/XVII Wien am 16.11.1944 aus dem Heeresdienst als Obergefreiter entlassen. Er wurde in die Ersatzreserve beim Wehrmeldeamt Wien 4 überwiesen. Ergänzt werden die vorgestellten Dokumente durch Röntgenbefunde und ärztliche Bescheinigungen, ausgestellt z.B. durch Augenklinik Wien. Da diese meiner Meinung nach sehr persönliche Dokumente des Josef Penz sind bzw. waren, habe ich auf eine Veröffentlichung hier verzichtet.
Trotz seiner schweren Verletzungen hat Josef Penz diesen Krieg überlebt. Nach Eintrag in seinem 1940 ausgestellten Arbeitsbuch war er vom 3.6.1947 bis 4.11.1950 bei der Brotfabrik Brothammerwerke in Wien beschäftigt. (Das Arbeitsbuch wurde auch nach Verwendung vom 8.5.1945 nicht entnazifiziert).
Am 11.5.1951 wurde Josef Penz Mitglied im Kriegsopferverband Wien, Niederösterreich und Burgenland. In seinem ersten Mitgliedsbuch, geführt bis 1955, wird seine Verletzung mit „Hirnverletzung, linkes Auge verloren“ dokumentiert. Auch die Bemessungszahl wird wieder erwähnt. Sein zweites Mitgliedsbuch dieser Vereinigung habe ich bereits bei der Rubrik „Österreich nach 1945“ vorgestellt.
Guten Abend Freunde im Forum,
heute möchte ich Euch das Dokumentenkonvolut des ehemaligen Obergefreiten Josef Penz vorstellen. Dieser wurde am 9.6.1911 in Wien geboren und war dort wohnhaft. Er erlernte 21.7.1926 bis 21.3.1930 den Beruf des Gärtners. Ein Jahreszeugnis der öffentlichen fachlichen Fortbildungsschule für Gärtner habe ich bei den zivilen Einzeldokumenten des Themas „Österreich“ vorgestellt, ein zweites hier in diesem Beitrag. Herr Penz arbeitete bis zum 30.1.1935 bei verschiedenen Gärtnereien und bis zum 8.7.1940 als Viktualienhändler (siehe Arbeitsbuch).
Am 21.10.1939 wurde beim WBK Wien II sein Wehrpass ausgestellt. An diesem Tag wurde er als Wehrpflichtiger gemustert. Seine Einstufung war „kriegsverwendungsfähig“, zugeteilt wurde er der Ersatzreserve I. Am 26.4.1940 wurde er zur Schützen-Ersatz-Kompanie 7 des Infanterie-Regimentes 133 nach Linz eingezogen. Im Rahmen der infanteristischen Grundausbildung wurde er am Gewehr M 95 (Mannlicher) und am leichten MG 34 ausgebildet. Vom 18.4.1941 bis zum 22.8.1941 war er Angehöriger der Ersatz-Komp. 5/Inf.Rgt. 133. Am 23.8.1941 erfolgte seine Versetzung zur 2. Kompanie des Marsch-Bataillons XVII/10. Mit diesem Bataillon sollte seine Zuführung als Ersatz zum Infanterie-Regiment 133 erfolgen. Das IR 133 war zu dieser Zeit im Raum Gomel/Kiew im Mittelabschnitt der Ostfront im Verband der 45. Inf.-Division eingesetzt.
Am 27.9.1941 wechselte Josef Penz zur 2. Kompanie/Feld-Ersatz-Btl. VII. Aus welchen Gründen und mit wie vielen anderen Soldaten des Marsch-Btl. XVII/10 dieser Wechsel erfolgte, ist aus dem Wehrpass und der Chronik der 7. Infanterie-Division (7. ID) nicht ersichtlich. Ich vermute, dass die 7. ID, die zu dieser Zeit bereits erhebliche Verluste erlitten hat, dringend Nachersatz brauchte. Der Schütze Penz war bis zum 23.10.1941 Angehöriger des Feld-Ersatz-Btl. VII. Danach war er vom 24.10.1941 bis zum 24.1.1942 Angehöriger der 13. (Infanterie-Geschütz) Komp./Inf.Rgt. 61. Bei dieser Kompanie wurde er am 1.11.1941 zum Gefreiten befördert. Mit der 13. Kompanie machte er den Vormarsch der 7. ID über Wjasma und Briansk (Doppelschlacht) nach Woronesch und bis vor Moskau mit.
Vom 25.1.1942 bis zum 9.4.1942 wurde er bei der 12. (MG)/Inf.Rgt. 61 eingesetzt. Mit dieser Kompanie nahm er an den Abwehrkämpfen vor Moskau und dem Rückzug in den Raum Moshaisk und Gshatsk teil. Vom 10.4.1942 bis 7.2.1944 nahm er am Rückzug mit der 13. Kompanie des Grenadier-Regimentes 61 (die Inf.Rgter. wurden Sept. 1942 in Gren.-Rgter. umbenannt) teil: Von Mai bis Dezember 1942 befand sich das Grenadier-Regiment 61 im Stellungskampf im Bereich Gshatsk. Im Februar/März 1943 kämpfte das Regiment im Raum Spass-Demjansk. Am 1.5.1942 wurde Josef Penz zum Obergefreiten befördert. Von April bis Oktober 1943 nahm die 7. Infanteriedivision an den Abwehrkämpfen im Raum Orel und im Juli/August 1943 an der Angriffsschlacht von Orel teil. Hierbei erlitt die Division laut Divisions-Chronik sehr große Verluste. Josef Penz blieb bis zum 7.2.1944 Angehöriger der 13. Komp./Gren.Rgt. 61 und machte den Rückzug über Desna, Gomel in die Pribjiet-Sümpfe mit.
Der Obergefreite Penz wurde am 15.1.1943 mit dem Infanteriesturmabzeichen in Silber ausgezeichnet. Das Besitzzeugnis wurde durch Major Ludwig Gümbel, Führer des Gren.Rgt. 61 (Ritterkreuz als Oberst am 29.11.1944 beim Gren.Rgt. 308) unterzeichnet.
Josef Penz wurde am 9.8.1943 durch Granatsplitter am linken Oberschenkel verwundet. Er konnte trotz dieser Verwundung bei seiner Kompanie verbleiben. Für diese Verwundung wurde er mit dem Verwundetenabzeichen in Schwarz ausgezeichnet. Das entsprechende Besitzzeugnis wurde durch Major Graf unterzeichnet. Dieser fungierte vom 23.10.1943 bis 1.12.1943 als Kommandeur der Aufkl.-Abt. 7 und zugleich Führer des Rest-Kommandos des Gren.Rgt. 61 (Er war Träger des Deutschen Kreuzes in Gold). Bereits am 4.8.1942 wurde dem Obergefreiten Penz die Medaille „Winterschlacht im Osten 1941/42“ und am 16.9.1943 das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen (siehe Wehrpass Seite 23). Die Verleihungsurkunde zur Medaille „Winterschlacht im Osten“ fehlt leider. Die Verleihungsurkunde zum EK 2. Klasse wurde durch den damaligen Divisions-Kommandeur, Generalleutnant v. Rappard, unterzeichnet.
Wie immer habe ich beim Einscannen von Doppelseiten eines Ausweises nur die Seite komplett eingescannt, die mit Einträgen versehen ist. Nicht beschriftete Seiten demzufolge also nicht eingescannt. Diese Seiten sind also nicht beschädigt oder beschnitten.
Jetzt zum Teil I de Scans:
Guten Abend Freunde im Forum,
in diesem Fall ist das Jahreszeugnis für die Berufsgruppe Gärtner.
Ausgestellt wurde es am 28.6.1929 für das Schuljahr 1928/29 durch die Fortbildungsschule Wien XXI. Bezirk.
Das Format dieses Zeugnisses ist ca. DIN A4. Das Original ist drei cm länger als der Scan. Es fehlen die die letzten drei Zentimeter. Auf diesen sind die Noten für "Betragen" und "Fortgang" abgedruckt: 1 = sehr gut, 2 = gut, 3 = entsprechend/genügend und 4 = nicht entsprechend/nicht genügend.
Hier de Scan - es grüßt Euch - Armin.
Guten Abend Freunde im Forum,
dieses Mitgliedsbuch fand ich im Nachlass des ehemaligen Obergefreiten Josef Penz, den ich demnächst im Thema "7. Infanteriedivision" vorstellen werde.
Dieses Mitgliedsbuch ist im Format 8x12cm und umfasst 31 Seiten. Die Seiten 16-31 habe ich bisher nicht eingescannt, da sie lediglich die allgemeinen Bestimmungen der Bezirks- und Ortsgruppensatzungen dieses Verbandes enthalten.
Das Mitgliedsbuch wurde ausgestellt am 3.4.1956 für das Mitglied Josef Penz. Dieser ist bereits seit 11.5.1942 Angehöriger des Verbandes. im Mitgliedsbuch sind bis zum Jahr 1971 pro Kalenderjahr 12 Beitragsmarken eingeklebt. Auf Seite 14 ist in der Rubrik Fürsorgenachweis ein Radioschein eingetragen.
Seite 3 nennt bei den Personaldaten eine "Bemessungszahl". Ich vermute es handelt sich um eine errechnete Quersumme aus der Art der Verletzung, der vorhandenen Folgen und Arten der Therapie/Behandlung. Das wird sich vermutlich bei der Sichtung der restlichen Unterlagen klären. Vielleicht kann aber einer der Betrachter diese Zahl erklären?
Jetzt zu den Scans.
Es grüßt Alle - Armin.
Guten Abend Freunde im Forum,
beim Dokumentennachlass eines österreichischen Angehörigen der 7. Inf.Div. befand sich unter anderem sein Banksparbuch der Länderbank Wien, gültig ab dem 01.05.1940. Geführt wurde es bis zum 24.8.1948.
Das Sparbuch hat das Format11,5x17cm. Aus dem ausgefüllten Teil habe ich je ein Doppelblatt aus der Kriegszeit und eines aus der Nachkriegszeit eingescannt.
Ich wünsche den Bankangestellten viel Interesse bei der Betrachtung.
Grüße an Alle - Armin.
Guten Abend Freunde im Forum,
als Ergänzung zur Urkundengruppe des Obergefreiten Josef Seethaler möchte ich die drei Urkunden des Obergefreiten Kurt Seifert hier vorstellen. Dieser war ebenfalls als Obergefreiter Angehöriger der 14. Komp./Gren.Rgt. 19 (=Panzerjäger-Kompanie).
Auch er wurde mit dem Infanteriesturmabzeichen in Silber und dem Kraftfahrbewährungsabzeichen in Silber ausgezeichnet. Die Verleihungen erfolgten am selben Tag wie bei Seethaler. Auch die Unterschriften stammten von demselben Offizieren. Im Gegensatz zu dem Obergefreiten Seethaler wurde der Obergefreite Seifert mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Diese Verleihung erfolgte am 31.10.1943. Unterzeichnet wurde die Urkunde durch Oberst Andre, der die Division vertretungsweise vom 02.10.1943-30.11.1943 führte (Träger des Dt. Kreuzes in Gold).
Die Urkunden sind die Standart-Vordrucke, jeweils einmal gefaltet, sonst in schönem Zustand.
Außer diesen drei Urkunden habe ich keine weiteren Dokumente oder Fotos von Kurt Seifert. Wenn einer der geneigten Betrachter weitergehende Informationen haben sollte, würde ich mich über eine entsprechende Nachricht sehr freuen.
Grüße an Alle - Armin.
Guten Abend Freunde im Forum,
heute möchte ich Euch den militärischen Werdegang des Alfons Blickenberger anhand der Daten seines Wehrpasses vorstellen:
Alfons Blickenberger wurde am 16.2.1918 in München geboren. Er war verheiratet und von Beruf kaufmännischer Angestellter. Er wurde am 27.10.1935 als Arbeitsmann beim Reichsarbeitsdienst eingestellt und der RAD-Abt. 3/303 zugeteilt. Hier wurde er am 1.4.1936 zum Vormann und am 1.7.1936 zum Obervormann im Reichsarbeitsdienst befördert. Am 26.9.1936 wurde er als Obervormann vom Reichsarbeitsdienst entlassen.
Seine Wehrersatzdienststelle war das Wehrmeldeamt München 1. Hier wurde am 7.9.1936 sein Wehrpass ausgestellt. Alfons Blickenberger wurde am 26.2.1936 als Freiwilliger bei der 14./Inf.Rgt. 19 gemustert und als „tauglich 2“ eingestuft. Der Annahmeschein als Freiwilliger in der Wehrmacht wurde ihm am 14.4.1936 ausgehändigt. Einstellungstag und zugleich Tag der Einstellungsuntersuchung bei der 14. (Pz.Abw.)Komp./Inf.Rgt. 19 war der 15.10.1936.
Alfons Blickenberger blieb bis zum 2.1.1941 Angehöriger dieser Kompanie. Mit der Waffe wurde er dort an der Pistole 08, dem Karabiner 98 K und der Panzerabwehrkanone (Standartwaffe der Infanterie-Panzerjägerkompanien war die PAK 3,7cm) ausgebildet. Weitere Ausbildungen erfolgten als Obergefreiter, Kanzleischreiber und Militärführerschein der Klasse 1. Am 1.10.1937 erfolgte seine Beförderung zum Gefreiten und am 1.10.1938 die Beförderung zum Unteroffizier (lt. Regimentstagesbefehl 66 Ziffer 1 vom 1.11.1938). Mit der 14. Kompanie nahm er am Einmarsch in Österreich und Sudetenland (1938) sowie am Feldzug gegen Polen und Frankreich teil. In dieser Zeit wurde ihm das Schützenabzeichen PAK 1937/1938, das Scharfschützenabzeichen PAK 1938/1939, die Erinnerungsmedaille für den Einmarsch in Österreich und Sudetenland verliehen. Die genauen Gefechtsbezeichnungen könnt ihr den Seiten 32 und 33 entnehmen.
Der Unteroffizier Blickenberger wurde am 3.1.1941 zum Stab III. Btl./Inf.Rgt. 19 versetzt. Dort wurde er am 1.3.1941 zum Feldwebel befördert und nach bestandener Hauptfeldwebel-Ausbildung am 1.11.1941 zum Hauptfeldwebel ernannt. Beim Stab des III. Bataillons/Inf.Rgt. 19 verblieb er bis zum 14.8.1942. Er nahm mit diesem Bataillon an allen Einsätzen des Inf.Rgt. 19 teil. Bis 8.1.1942 sind sie auf Seite 23 gelistet. Am 22.7.1941 erfolgte eine Kopfverwundung durch Granatsplitter. Für diese Verletzung wurde ihm das Verwundetenabzeichen in Schwarz verliehen. Er verblieb aber zur Ausheilung der Verwundung bei seinem Bataillon. Der weitere Einsatz erfolgte im Stellungskampf im Bereich Moshaisk/Gshatsk bis zu seinem Soldatentod am 14.8.1942. An diesem Tag wurde er schwer verwundet und verstarb am selben Tag im Verbandsplatz Trochany. Hauptfeldwebel Blickenberger wurde mit dem Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern und der Ostmedaille 1941/42 ausgezeichnet.
Alle Einträge in diesem Wehrpass wurden durch Leutnant Wiesinger (oder Wieninger?) unterzeichnet. Der Wehrpass ist in einem sehr schönen Zustand und mit einem Passbild in RAD-Uniform versehen. Leider konnte ich zu diesem Wehrpass keine Verleihungsurkunden oder sonstige Dokumente erhalten. Deswegen meine Frage an Euch: wer kann mir über den Verbleib weiterer Dokumente von Alfons Blickenberger Informationen zukommen lassen? Bei Rückfragen zu Einträgen im Wehrpass bitte kurze Nachricht an mich.
Jetzt zu den Scans – es grüßt Euch Armin.
Guten Abend Freunde im Forum,
als Zusatz zu diesem Thema:
die deutsche Polizei hatte zu Beginn des zweiten Weltkrieges eine Gesamtstärke von ca. 131000 Polizisten. Nach Abzug der Polizei-Verwaltungsbeamten und Sicherheitspolizei blieben der Ordnungspolizei noch ca. 121000 Mann für Polizeiaufgaben zur Verfügung. Zu diesen traten bei der Mobilmachung ca. 95000 Mann der Polizeireserve hinzu. Weitere Ergänzungswellen gab es im Laufe des Krieges. (Quelle: Geschichte der Ordnungspolizei von Tessin, Huck und Neufeldt).
Darunter waren viele ältere Jahrgänge, (z.B. 1901-1918, ungedient für die Wehrmacht, wurden als Wachtmeister eingezogen), aber auch einige jüngere Jahrgänge (z.B. 1918-1920, wurden als Polizei-Bewerber eingezogen).
Hier einmal ein paar Beispiele für die älteren Wachtmeister (SB):
Nicht ausschließen kann ich bei meiner Vorstellung, dass doch der eine oder andere langgediente Polizist dabei ist, der es aufgrund wessen Umstandes auch immer, keine Beförderung zum Meister der Schutzpolizei erhalten hat. Alle Fotos sind im Postkartenformat. Das letzte Bild (unten rechts) trägt auf der Rückseite den Vermerk "1942 - 64 Jahre alt".
Es grüßt Euch - Armin.
Hallo Anhaltiner,
auf Deine Frage muss ich leider passen. Das SA-Treffen in Braunschweig war 1931.
Wann das Stoffabzeichen der "Allgemeinen SS" offiziell eingeführt worden ist, weiß ich nicht. Das sollte sich aber bei einer Recherche herausfinden lassen.
Offiziell gab es diese Gruppierung lt. kleiner Netz-Suche seit November 1934.
Es grüßt Dich - Armin.
Guten Abend Freunde im Forum,
nachdem ich zuletzt am 6.11.2021 einen Polizeioffizier mit dem Olympia-Ehrenzeichen vorgestellt habe, möchte ich dieses Thema mit drei weiteren Fotos beleben.
Alle drei Fotos sind im PK-Format.
Es grüßt Euch - Armin.
Guten Abend Freunde im Forum,
um diesen Beitrag wieder aus der Versenkung zu holen, möchte ich ihn um vier Portraits von Offizieren der Schutzpolizei erweitern.
Alle vier Fotos sind im PK-Format. Beim vierten Foto , unten rechts, sieht man zwar kein Polizei-Ärmelabzeichen, dafür trägt der Hauptmann in seiner Feldspange an dritter Stelle die Polizei-Dienstauszeichnung. Zusätzlich hat das Foto eine signierte Widmung von Ihm, mit der Dienststellenbezeichnung Hauptmann der Schutzpolizei, Ludwigshafen, 8.6.1942.
Es grüßt Euch - Armin.
Guten Abend Taubenberger,
vielen Dank, dass Sie meiner Bitte um ein Uniformbild von Balthasar Huber nachgekommen sind und und zusätzlich noch als Ergänzung die Mitteilung seines Kompaniechefs über sein Ableben als Soldat eingescannt haben. Das hat mich als Ergänzung zum Wehrpass von Balthasar Huber sehr gefreut.
Ich wünsche Ihnen noch viele interessante Besuche hier im Dokumentenforum.
Schöne Feiertage und beste Grüße - Armin.
Guten Abend Taubenberger,
auch von mir ein "Willkommen" im Dokumentenforum.
Ich schließe mich Anhaltiner an, es würde mich freuen, wenn Sie die
Wehrpass-Präsentation um ein Foto von Balthasar Huber in Uniform oder eventuell auch die Verleihungsurkunden ergänzen könnten.
Grüße - Armin.
Servus Anhaltiner,
eine sehr interessante Fotogalerie und auch für den LW-Laien, also mich, sehr schön erklärt.
Vielen Dank - Armin.