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Posts by Pie

    Hallo zusammen,

    dritter Brief: die Verlegung der Division in Arnotal aus der Adria.


    Absender: Gefr. Schwaiger Otto, 40609A.

    An Familie Otto Schwaiger, 14, Pliezhausen, Kr. Tübingen, Kelterstraße 36


    O.U den 13.7.1944


    Meine Lieben!

    Wir sind nun gestern wieder in unsere alte Unterkunft zurückgefahren zur Stabs.komp., weil unser Division verschoben wird u. zwar voraussichtlich in den Raum südlich Florenz. Heute Abend fahren wir noch weg, mindenstens der Pizug. Wie u. was werden wir dan erfahren. Heute bekam ich 4 Briefe: von meinem Schatz 2 N° 30 u. 31, dan von
    Elfriede u. Einem von Paul. Herzlichen dank.


    Oh, mein Liebling ich weis es ganz gut wie es Du jeden Tag uns Herz sein mag, vor lauter Sehnsucht nach wir, es wird dan desto schöner werden wenn ich wieder nach Hause komme. Mir geht es manchmal genau so, aber ich darf soetwas nicht überhand nehmen lassen, es hat keinem Zweck unter solchen Umständen. Nun hast Du also wieder 6 Kücken. Es ist das allerdings nicht viel, außer das wären nicht alle. Ich glaube das Viehzeug würde auch mir recht Spass machen.

    Vor zwei Jahre am 4 Juli da war die Stimmung ganz anders. Damals glauben wir, wir hätten den Krieg hinter uns u. jetzt haben wir ihn noch vor uns. Nun ja, wen ich jetzt wieder zur Front gehe, dan habe ich das groß Vertrauen zu unserem Allmächtiger, dass ich auch dieses Mal aus den Kampf herauskomme.


    Mein Bruder Adolf ist als auch in Raum von Florenz schreibe wir gleich seinem Truppenteil damit ich mich umsehen kann. Heute habe ich einem Paketchen weggeschickt mit ¼ Öl u. 80 Zigaretten. Sobald ich die Gelegenheit habe, werde ich einem Füller kaufen, der meine auch nicht mehr ganz in Ordnung. Es tut doch gut wen man Dinkelacker etwas bekommt, wen es auch nicht viel ist aber man ist dafür sehr
    dankbar. Mit Euren Blumen, da habt Ihr meine Lieben diese Jahr besonders Glück. Es freut mich sehr dass mein Liebling so Erfolg hat.


    Mein Bruder Karl ist also noch in Dänemark das gämme ich Ihn von Herzen. In der letzten 4 Tage bezw. Nächte haben mich die Flöhe geplagt, das war eine Katastrophe vorsgestern Nacht könnte ich keine Minute einschlafen einem Stich aus anderen war am ganzen Körper. Demnoch war ich froh als wir gestern abrückten, aber welche Enttäuschung. Heute Nacht lag ich im Wald in einem Zelt u. Das Viehzeug hat mich
    wieder so geplagt. Ich habe anscheinend in meinen Klamotten eine ganze Anzahl von die Biester mitgeschleppt am heutigen Tag, habe ich bis jetzt schon 14 Stück aus meinen Kleiden herausgeholt u. Momentan stiecht mich wieder so ein Biest. Nun will ich für heute Schluß machen, wir mußen noch verladen u. Die Post muß auch weg.


    Also behüt Euch Gott meine Lieben u. Laßt Euch recht herzlich grüße u. Küße
    von Euren Gatten u. Vater

    Hallo zusamenn,

    heute stelle ich Euch ein Wehrpass eines Soldat der 20. Felddivision (L) vor, der in Italien während die Rückzuckskämpfen von Juni 1944 gefallen ist.


    Rudolf Weick wurde am 20. Juni 1921 in Karlsruhe

    geboren. Rudolf wurde am 17. Juni 1940 als Dienstpflichtiger gemustert und nächstes Jahr wurde er am 17. Juli 1942 rückte er beim Flieger-Regiment 22 in Gent ein. Dann wurde Rudolf zur Fliegerhorstkompanie 217/XII in Avord (Frankreich) bis 16. Februar 1943 versetzt. Während dieser Zeitspanne hatte er seine Grundausbildung. Dann war Rudolf einen Monat beim Heereszeugamt Hannover, wo er einen Lehrgang für Waffentechnisches Personal besuchte.

    Am 7. Juli 1943 wurde Rudolf zur 6. Batterie des Artillerie-Regiment 20 (L) versetzt, die Teil der neue aufgestellte 20. Felddivision (L) war. Die Division war in Dänemark eingesetzt. Die Artillerie-Regiment 20 (L) benützte Feldkanone 97/38.


    Ende Mai 1944 wurde die Division in Italien verlegt. Am 1. Juni 1944 befahl der Heeresgruppe C, dass die 20. Luftwaffen-Felddivision aus Raum Livorno der 14. Armee zugeführt wurde. Am 8. Juni hatte die Division ihren ersten Kampftag entlang der Via Aurelia und nach schwere Kämpfen konnte nicht die Durchbrüche zwischen Via Aurelia und Monte Romano (Viterbo) verhindern. Wie die AOK 14 berichtete am 15.15: «20. Lw.Feld.-Div. wurde von einem starken Panzerangriff getroffen, der die Division stellenweise überrollte»1.


    Die Division zog sich in den nächsten Tagen zurück, da die Allierten ihre Angriff erneuerten.

    Am 13. Juni 1944 schilderte die 14. Armee die Lage: «der Feind setzte seine schweren Angriffe an der gesamten Armeefront, mit Schwerpunkten am rechten Abschnitt 20. Lw. Feld.-Div. und bei I. Fallsch.Korps, fort. An allen Stellen wurden die Angriffe von starken Panzerkräften unterstützt»2. Laut der Kommandeur der 14. Armee waren die 20. Felddivision sowie 3. Panzergrenadier-Division «kaum noch als Divisionen anzusprechen»3, da die beiden Divisionen schwere Verluste erlitten hatten.


    Am 22. Juni war die Lage beiden Divisionen noch schwer: auf der Naht der Einheiten erzielten die Allierten einen tiefen Einrbuch und könnte sie wegen Kräftemangels den Front nicht wiederherstellen. Am 27.6.1944 wurden 2 leichte Abteilungen des Artillerie-Regiment 356 der 20. Felddivision zugeführt, weil der Schwerpunkt des allierten Angriffes bei 3. Panzergrenadier-Division und 20. Felddivision lag.

    An dieser Stelle am 28.6.1944 verunglückte Rudolf tödlich im Raum Colle di Val d'Elsa. Er wurde 10Km südlich der Stadt begraben, wie sein Batteriechef an Rudolfs Mutter schrieb.


    =Anmerkungen=

    1) T312, Roll 486, AOK 14 KTB, 8. Juni 1944.

    2) T312, Roll 486, AOK 14 KTB, Lage 13.6.1944.

    3) T312, Roll 486, AOK 14 KTB, Ferngespräche 13.6.1944.

    Ciao Christian,
    prima di tutto un caloroso benvenuto nel Dokumenten Forum anche da parte mia. Come ti ha anticipato Gustav, per qualunque necessità o chiarimento sono a tua disposizione.


    Riguardo il motivo della tua richiesta sono davvero incuriosito, tienici aggiornati.

    Soprattutto: il forum è frequentato da molte persone competenti e ben informate, sono sicuro che troverai le risposte alle domande che cerchi sulla cittadina di Bad Kreuznach.


    Un caro saluto,

    Pietro

    Hallo Olli,

    schöne Dokumente und Vorstellung!

    Die Vermutung von Uwe denke ich korrekt zu sein: die s. Pz.Abt. 503 wurde am Ende des Jahr 1944 dem Panzerkorps Feldherrnhalle unterstellt und da das Korps im Raum Slowakei im Jahr 1945 gekämpft hat, halte ich die Einlieferung des Soldaten ins Krankenhaus im Erzgebirge für logisch.


    mfG aus Italien,

    Buongiorno,


    condivido con voi una non comune tessera di riconoscimento della 1ª Brigata "Pietro Bruzzi". Bruzzi era un anarchico e partigiano fucilato nel febbraio 1945, mentre precedentemente queste formazioni erano denominate "Malatesta" in onore di Errico Malatesta uno dei più importanti esponenti del movimento anarchico italiano. Le formazioni "Bruzzi-Malatesta" dipendevano dalle Brigate "Matteotti" di orientamento socialista.


    In questo caso è stata rilasciata a Bonfantini Angelo, membro della Brigata dal 15 dicembre 1944, dal CLNAI (Comitato di Liberazione dell'Alta Italia) nel periodo appena successivo alla liberazione di Milano. Notare i timbri del "Corpo Volontari della Libertà". Altro dettaglio interessante sul retro della tessera Angelo era «autorizzato a circolare armato».

    Hallo Armin,
    herzlichen Dank für deine Nachricht! Ja, man findet über die 162. ID (turk.) wenig Informationen.
    Ich habe Dir ein PN geschrieben.

    mfG

    Hallo zusammen,

    Ich möchte euch das Wehrpaß des Soldat Kunst Paul vorstellen.

    Er wurde am 30. Juni 1920 in Remscheid (Düsseldorf) geboren, Sohn von Paul und Margarete Kunst. Er lernte bis zur Berufschule 3. Klasse und war ein Farmer. Am 8. Januar 1942 wurde Paul gemunstert: «kriegsverwendungsfähig» und am 19. Januar rückte er bei der Infanterie-Geschütz-Ersatz-Kompanie 491, Standort Schröttersburg, und erhielt die Grundausbildung: Karabinier 98K und Nachrichtenausbildung.


    Ab 2. März 1942 diente er im Infanterie-Regiment 696, 13. Kompanie (I.G) der 340. Infanterie-Division. Im Mai wurde die Division in den Osten, mit Ausladung in Wolkowysk, verlegt. Nach einem Landmarsch trat die Division am 7. Juli 1942 im Raum Kastornoje an und am nächsten Tag löste sie die Stellungen der 9. Panzer-Division ab.

    Die 340. ID verteidigte ihre Stellungen während des Sommer nördlich von Woronesch gegen mehrere Angriffen. Die Division erlitt schwere Verluste, zum Beispiel: zwischen 21. und 26. Juli 13 Offiziere und 754 Unteroffiziere/Mannschaften. Die Kämpfen gingen bis Oktober weiter, als der Front stabilisiert wurde. Am 16. Dezember 1942 führten die Rote Armee ihre Offensive "Kleiner Saturn" gegen die italienische 8. Armee und im Raum der 340. ID gab es Fesselungsangriffe bis zum 24. Januar 1943, wenn die sowjetische Offensive "Woronesh-Kastornoje-Operation" im Raum der deutsche 2. Armee durchgeführt wurde: die 340. ID zog sich, der Gruppe Beukemann unterstellt, zurück.


    Am 30. Februar wurde Paul zum I.G [Grenadier-]Ersatz-Regiment 11 versetzt. Hier hatte er eine Untersuchung: A3 (Mandelentzündung), k.v. Drei Tage danach kam Paul zum Infanterie-Regiment 303, 162. Infanterie-Division (turk.), an.
    Die 162. Infanterie-Division (turkestanische) wurde im Mai 1943 im Generalgouvernement mit den 1., 2. Turkmenische- und
    Aserbaidschanischen-Legionen aufgestellt. Am Anfang war das Verhältnis zwischen deutsche und sowjetisch Personal 1/1, aber die deutschen Personalquote wurde im folgenden Jahr erhöht: während der Sommerkämpfen in Italien die Soldaten zogen sich unter Artilleriefeuer ohne Befehl zurück oder viele desertierten; laut der Divisionskommandeur war die Division kein «Kampfgemeinschaft» mehr1.

    Ab Oktober 1943 war die Division dem II. SS-Panzerkorps unterstellt und im Raum Udine eingesetzt. Hier nahm die Einheit an verschiedene Banden- Säuberungsoperations zur teil:


    • Am 6. Oktober 1943 ein Unternehmen im Natisone-Tal (Udine): 69 Tote und 51 Verwundeten Partisanen. Für die Division sollte das Unternehmen «zur Ausbildung der Truppe» dienen2.


    Dann wurde die Division im Raum Laibach verlegt, nur das Feldersatzbataillon und 1 Kompanie des Pionier-Bataillon 936 blieben im Raum Görz.


    • Am 19. Oktober 1943 nahm die Division am Unternehmen "Wolkenbruch" teil, als Sicherungsgruppe von le Fort: Grenadier-Regiment 303 und 314, Divisions-Bataillon, verst. SS-Panzergrenadier-Regiment 1, Gebirgsjäger-Regiment Admont und 2 Ustascha-Bataillonen. Es war ein große Bandenunternehmen in Raum Slowenien, wo auch Einheiten der 71. ID, des XII. Panzerkorps und des Polizei-Regiment 19 eingesetzt wurden. Der Ziel war die Zerstörung den Partisaneneinheiten in Süd-Slowenien und in Kroatien. Zwei Tage vorher berichtete die 162. ID kleine Kämpfen mit Partisanen im Raum Goli Vhr (Zagreb), wo der Stützpunkt überrant wurde und dann wieder genommen.
      Das Regiment 303 fand am 22. Oktober im Abschnitt Krasic-Erjavec-Zadoborje (40 km. SW Zagreb) teilweise stärkeren Widerstand. Am 23. und 24. Oktober wurde das Unternehmen fortgesetzt: die Einheiten der 162. ID erreichten die Linie Vivodina – Tupcina (W Zagreb) und Zumberacko – Petricko Selo (NW Zagreb). Nach zwei Tagen war die Widerstand den Partisaneneinheiten gegen die 162.ID schwächer. Am 3. November hatte die 162. ID keine Feindberürhung, aber am nächsten Tag die Division führte im Raum Ilova Gora ein Sonderunternehmen «gegen eine Starke, gut asugerüstete Bandengruppe» durch: die Deutsche zählten am Ende 135 Tote der Partisanengruppe. Ohne weitere größe Kämpfe wurde das Unternehmen "Wolkenbruch" abgeschlossen3.


    Am 12. November besetzte die 162.ID mit Grenadier-Regiment 314 die Linie Kalce – Pocsrai del Piro – Zolla und mit Grenadier-Regiment 303 die Linie Planina – Postumia – Eruscevie Orecca – Vipacco – Zolla. Weiteres Unternehmen der 162. ID im Raum Planina – Postumia am 14. November. Ab 15. November wurde die 162. ID im Raum Görz stationiert, wo die Partisaneneinheiten sehr aktiv waren.


    • Zwischen 17. und 19. November führte das Infanterie-Regiment 303 mit Aufklärungs-Abteilung 236 und 1 Kp des II./314 eine Unternehmen «zur Säuberung» des Raumes ostwärts von Görz durch4.

    Bis Ende November war die Tätigkeit der Banden schwach: am 21. November im Raum der 162. ID stoß ein Partisanengruppe stoß auf Miliz-Posten in Cividale an und am 24. wurde ein Angriff aud Bahnhof Monte Santo (Görz) abgeschlagen. Nur kleine Gruppe wurden bei der Division dort festegstellt. Die Division bleibte bis Februar 1944 im Raum Triest und dann wurde sie in Raum Livorno verlegt und dem LXXV. Armeekorps unterstellt. Am 1. April 1944 hatte die 162. ID eine Stärke von 8.800 turkestanische und 7.590 deutsche Soldaten. Die Stimmung der Truppen war «im allgemeinen gut»5.


    Die Allierten setzten seit ende Mai 1944 ihre Offensive fort, Rom wurde am 5. Juni befreit. Die Wehrmacht war in Schwierigkeiten geraten, da die Divisionen schwere Verluste erlitten haben.

    In der Nacht vom 5. Juni 1944 befahl das Heeresgruppe C die Verwendung eines mot. Kampfgruppe der 162. ID (turk.) im Süden, so berichtete der Oberst Nagel des Armee-Abteilung von Zangen: «Kampfgruppe so stark wie möglich machen, alle Möglichkeiten ausnutzen. Lage erfordert es dringend»6. Die Zusammensetzung der Kampfgruppe: Stab Grenadier-Regiment 303, II./ G.R 303, Divisionsbataillonen 162, 3./ Pionier-Bataillon 936 und 4. / Artillerie-Regiment 236.


    Die 162. ID wurde südlich von Grosseto in Rückzugskämpfe eingesetzt. Am 15. Juni 1944 berichtete die 14. Armee: die Division «war es gelungen, nach schweren Kämpfen gegen feindliche Panzerverbände, [...] in neue Stellungen zurückzogen». Die Heeresgruppe befahl die Ablösung der Division durch die 19. Luftwaffen-Felddivision, da die turkmenische Soldaten durch die Propaganda der Allierten leicht beeinflussbare waren7. Am 16. Juni 1944 griffen die amerikanische Einheiten mit Unterstützung von Artillerie (besonders Phosphor-Munition) die Stellungen der 162. ID wieder an. Die Front der Division wurde in Istia d'Ombrone (östlich von Grosseto) durchgebrochen. Schon in 2 Wochen war die Kampfkraft der Division erheblich gesunken: der Regiment Gruppe 314 hatte nur 196 Soldaten und 21 M.G, 2 schwere Granatwerfer, 2 Ofenrohre und 30 Faustpatronen.

    Laut der Kommandeur des XIV. Panzerkorps war die 162. ID «in keiner Weise gewachsen. Beim Kampf um die feindliche Einbruchsstelle an der Naht zu 3. Pz.Gren.Div. war die letztere völlig auf sich angewiesen und
    erhielt sehr wenig Unterstützung durch 162. (Turk-) I.D». Der Hauptprobleme war die Führung den Turkmenen, wie er berichtete: «Bei feindlichen Angriff laufen die Turkmenen davon, während das in der Hauptsache kampfunerfahrene deutsche Rahmenpersonal z.T. sich aufopfert, andererseits von den weglaufenden Turkleuten mitgerissen wird».8


    Die Einheiten der 162. ID kämpften weiter ohne Erfolg und zog sich zurück nördlich von Montepescali (Grosseto), hier fiel Paul am 19 Juni während die Absetzbewegung seines Regiment: er war 24 Jahre alt. Paul ruht heute auf der Kriegsgräberstätte in Pomezia.




    = Anmerkungen=

    1) Bundesarchiv Freiburg, RH 20-10/134, Bericht über die Fahrt des Offz.f. Frw. Verbände zur 162. (Turk.) Div. Am 7.7.1944.

    2) NARA, T354, Roll 606, KTB 1.10.1943.

    3) Ivi, KTB 3.11.1943.

    4) Ivi, KTB 17.11.1943

    5) NARA, T314, Roll, 1569, Meldung vom 1. April 1944
    6) NARA, T314, Roll 1639, Aktennotiz 5.6.1944

    7) NARA, T312, Roll 486, KTB AOK 14, 15.6.1944

    8)Ivi, Ferngespräche, 18.6.1944

    Hallo Uwe,

    danke für uns zeigen diesen Konvolut. Die 24. Panzer-Division war auch im September 1943 in Italien und teil an der Entwaffnung der italienische Armee nahm. Das Foto wurde in Venedig aufgenommen!


    mfG

    Pietro

    Hallo zusammen,

    ich möchte Euch ein kleines Urkundenkonvolut vorstellen. Es besteht aus zwei Urkunden des Gefreiten Piper Rudolf, 305. Füsilier-Bataillon der 305. Infanterie-Division:


    - Urkunde zum Eisernes-Kreuz II. Klasse am 14. Juni 1944. Der Unterschrift ist von der Divisionskommandeur Wilhelm Hauck.


    - Urkunde zum Verwundenten-Abzeichen in Schwarz. Der Unterschrift is von Dr. Baumgarten, Chefarzt des Reservelazarett Bad-Wörishofen.


    Der Gefreiten Rudolf Piper bekam das Eisernes-Kreuz für einige Einsatz während des Rückzug nach Nord. Das Füsilier-Bataillon 305 kämpfte im Raum Arezzo und im Casentino-Tal bis Anfang September, als es als Korpsreserve des LI. Gebirgskorps eingesetzt wurde. Rudolf Piper wurde dann am 17. September 1944 in Italien verwundet.

    Dieser Tag ist einer den bedeutenden Tage der Kämpfe um die Grüne-Linie in Italien: die 4. Fallschirmjäger-Division war nach 6 Tage ununterbrochenen Kämpfen am Giogo-Paß fast dezimiert; die 715. Infanterie-Division hatte ebenso viele Verluste im Raum Poggio Prefetto (962 m.) – Poggio Signorini (884.) gegen die Einheiten der 1. Infanterie-Division (eng.) und teile der 85. Infanterie-Division (am.).


    Das 305. Füsilier-Bataillon unter Rittermeister d. R. Cadenbach war ab 14. September der 715. unterstellt und wurde in Marsch nach Poggio-Prefetto eingesetzt: die Allierten nahmen seit Tage die Paßstrasse und die Hauptkampflinie der 715. Infanterie-Division unter Kanonenabeschuss. Als Wilhelm Hauck berichtete: «Wer diese teuflische Situation auf einer der Serpentinenstraßen des Gebirges einmal erlebt hat, wird sie so leicht nicht vergessen».(1)


    Dann wurde das Bataillon dem 735. Grenadier-Regiment unterstellt und zwischen dem I. und II. Bataillon des Regiment eingesetzt. Bereits am Morgen des 17. September griff das Infanterie-Regiment 337 der amerikanische 85. Division die zarte Linie des Grenadier-Regiment 735 am Poggio Signorini.


    Aus dem Kriegstagebuch des Royal-Scots Bataillon, 1. Infanterie-Division (eng), am späten Nachmittag des 17. September nach dem Angriff des IR. 337:

    «the Coy sent out a fighting patrol [...] to 948973 [500 NO Poggio Prefetto] to clear the M.G. posn in this area. They cleared up this area killing two Germans the remainder withdrew through the trees. Documents from a wounded P.W. showed him to belong to A/A 2 Bn 305 Recce Regt [305. Füsilier-Bataillon]».(2)


    Am 18. September zogen die Einheiten der 4. Fallschirmjäger-Division, der 362. und der 715. Infanterie-Division nach die Grüne-Linie II zurück. Das 305. Füsilier-Bataillon kämpfte mit der 715. Infanterie-Division bis 23. September und am Ende es hatte nur die Hälfte seinem Kampfstärke.


    1) Urkunde zum EKII.

    2) Urkunde zum VWA Schwarz.

    3) Eine Karte (eigene Bearbeitung) der Hauptkampflinien des 735. Grenadier-Regiment und des 305. Füsilier-Bataillon am 17. September 1944.


    Grüße,

    Pietro

    __________________

    (1) F.W. Hauck, Eine deutsche Division in Russland und Italien. Die 305. Infanteriedivision 1941-1945

    (2) KTB, Royal Scots, 17. September 1944

    Un caloroso benvenuto anche da parte mia, caro utente italiano!

    Gustav mi aveva a suo tempo parlato dell'idea di creare una sezione italiana nel Dokumentenforum ed ero molto entusiasta all'idea per le tante tematiche possono essere sviluppate relative al cartaceo italiano.

    Penso ad esempio alle franchigie militari che, dalla Grande Guerra fino al Secondo Conflitto Mondiale, sono state prodotte in tante e variegate serie. Senza ovviamente tralasciare le fotografie, i diplomi e, perché no, anche il materiale filatelico e non civile: siamo un Forum, o meglio un Museo online, che tratta documenti di ogni genere ed era.


    Naturalmente per quanto riguarda il materiale tedesco ci sono le apposite stanze ed anche qua l'invito a postare: se non conosci la lingua puoi usare un traduttore online o, senza problemi, mi metto a Tua disposizione per eventuali traduzioni di Topic.


    Quindi il mio sincero invito è quello di partecipare, di sbizzarrirsi e non avere paura a creare Topic per temi, un singolo documento o postare anche dei lotti / lasciti di singoli soldati - quelli che in Germania sono chiamati Konvolute o Nachlässe -.


    Ricordati, come già scritto da Gustav, della qualità delle immagini che riteniamo importante: quindi non è necessario ridurle prima di postarle. In ogni caso, per qualsiasi dubbio non esitare a chiedere, sono a tua disposizione!


    Che cos'è il Dokumentenforum? Vedi traduzione Google comunicato stampa.


    VEDERE LE SEZIONI DEL FORUM


    Quindi, non mi resta che dire ad maiora!


    Pietro

    Hallo Afrika,

    schöne Solduch, schade um das Portrait!


    § Es könnte die Aufklärungs-Ersatz-Abteilung 3 der Division Nr. 409 sein. Laut Lexikon: "Im April 1945 wurde der Divisionsstab als schwache Kampfgruppe Zehler bei Kassel eingesetzt, zuletzt in Marburg. Die am 25. März 1945 durch die Aktion Leuthen aufgerufenen Ausbildungseinheiten wurden nicht mehr geschlossen eingesetzt".


    § "Kämpfer der Infanterie" war eine Anerkennung, besser ein Geschenk wie der Führerpaket, für die Frontsoldaten.


    § Für mich ein Sturmgewehr. Er war oft im Feld "Pistole" geschrieben!


    viele Grüße,

    Pietro