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Posts by Austria12

    Servus Baska,


    vielen herzlichen Dank f眉r die zus盲tzlichen Informationen zu Johann Rattenberger. Dein Fachwissen zum K盲rntner Abwehrkampf sucht wirklich ihres Gleichen.

    Und auch herzlich Willkommen hier bei uns im Dokumentenforum!


    Sch枚ne Gr眉脽e aus Tirol


    Samuel

    Servus,


    heute kann ich Euch eine Neuerwerbung vorstellen, den Wehrpass des Obergefreiten Geza Kropf, der mit dem GJR 141 der 6.GebDiv auf Kreta und sp盲ter im Hohen Norden k盲mpfte.


    Geza Kropf wurde am 20.05.1911 wohl in Kukmirn, damals Deutsch-Westungarn geboren. Nach dem Zerfall der Doppelmonarchie wurde dieser Teil der Ungarischenreichsh盲lfte, 脰sterreich zugesprochen und wurde als Burgenland das neunte Bundesland 脰sterreichs.

    Geza Kropf erlernte in der Zwischenkriegszeit das Fleischerhandwerk. Am 16.10.1939 wurde er im WBK Wien I als kv. gemustert und zum Nachersatz bereitgestellt.

    Am 15.06.1940 erfolgte seine Einberufung zur 2./Geb.J盲g.Ers.Rgt. 138 in Leoben, hier erhielt er seine Grundausbildung zum Gebirgsj盲ger und an den Waffen: K98k und MG34. Mit 01.09.1940 erfolgte seine Versetzung zur Fronttruppe, in seinem Falle die 3./GJR 141 der jungen 6.GebDiv. Die Division lag zu jener Zeit an der franz枚sischen Kanal- und Atlantikk眉ste zum K眉stenschutz. 1941 ging es f眉r Geza Kropf 眉ber das Heimatkriegsgebiet nach Rum盲nien und Bulgarien. Vom 06.04.1941 ab nahm er im Verband der 6.GebDiv am Angriff und der Besetzung Griechenlands teil, zuerst bei der Erst眉rmung der Metaxas-Linie bis hin zur Besetzung Athens. Nach kurzer Besatzungszeit am Festland folgte ein erneutes Unternehmen. Unter dem Stichwort "Unternehmen Merkur" begann die Luftlandeoperation um Kreta am 20.05.1941. Auch zwei Bataillone des GJR 141 wurden f眉r diese Unternehmen angesetzt, Geza Kropf wurde mit seinem Kameraden an Bord einer Ju52 nach Kreta geflogen und nahm an dem K盲mpfen um die Suda-Bucht bis hin nach Iraklion teil. Bereits bevor alle K盲mpfe auf Kreta beendet waren, wurden die Teile des GJR 141 wieder zur眉ck auf das griechische Festland gebracht, hier wurde Geza Kropf am 01.06.1941 zum Gefreiten bef枚rdert.

    Im Sommer 1941 wurde die 6.GebDiv ins Heimatkriegsgebiet verlegt und f眉r einen weiteren Einsatz aufgefrischt. Nachdem an der gesamten Ostfront der Russlandfeldzug begann, wurden neue Divisionen zur Verst盲rkung angefordert. Im Hohen Norden, westlich von Murmansk erlitten die 2. und 3.GebDiv hohe Verluste und mussten dringend abgel枚st werden, die 6.GebDiv sollte die dringend notwendige Verst盲rkung an der Eismeerfront werden. Mit 20.10.1941 war die Abl枚ste im hohen Norden abgeschlossen und die Kretak盲mpfer des GJR 141 fanden sich ein der winterlichen Tundra, in den Stellungen westlich des Flusses Liza, wieder.

    Noch w盲hrend seines ersten Polarwinters erlebte der Gefreite Kropf eine weitere harte Pr眉fung, die sowjetische Gro脽offensive im Mai 1942, die trotz hoher Verluste abgewehrt werden konnte. Bereits am 17.03.1942 wurde ihm das k枚niglich Bulgarische Soldatenkreuz des Tapferkeitsordens 4.Klasse verliehen.

    Am 09.06.1942 wurde Geza Kropf zum Stab/Div.Nachsch.Fhr. 91 versetzt, dies geschah nicht ohne Grund. Wie auf Seite 26 des Wehrpasses ersichtlich ist, er wurde laut Verordnung aus der k盲mpfenden Truppe zur眉ckgezogen. Dies konnte geschehen, wenn der jeweilige Soldat, alle Br眉der oder den Vater in diesem Krieg oder im 1.Weltkrieg verloren hat, und somit der letzte Namenstr盲ger der Familie war.

    Der Vater von Geza, Richard Kropf ist laut Wehrpass 1916 verstorben. In den kuk. Verlustlisten konnte ich einen Richard Kropf, Gefreiter im k.u. LIR Nr. 18, 11.Komp., geboren 1883 in Rohoncz (Rechnitz im Burgenland), der 1916 verwundet wurde, gefunden.

    Von nun an wurde Geza Kropf im r眉ckw盲rtigen Operationsgebiet bei verschiedenen Divisionstruppen wohl als Koch eingesetzt. Ab dem 11.01.1943 bei der Kl.Kw.Kol. 1/91, ab dem 27.01.1943 bei der 3./Nachsch.Komp. (K) 91, und ab dem 23.02.1943 bei der 2./Nachsch.Komp. (K) 91. Bereits am 03.09.1942 wurde Geza Kropf zum Obergefreiten bef枚rdert,am 25.09.1942 wurde ihm die Ostmedaille verliehen und f眉r seine Teilname an der Eroberung Kretas wurde ihm am 20.04.1943 das 脛rmelband Kreta verliehen und am 01.09.1944 erhielt er das KVK 2.Klasse mit Schwertern.

    1943 wurde mittlerweile jene Verf眉gung, die ihn vor einer Verwendung bei der fechtenden Truppe sch眉tze wieder aufgehoben, doch er blieb bis 1945 in r眉ckw盲rtigen Diensten.

    Nachdem im Oktober 1944 sowjetische Truppen die Eismeerfront 眉berrannten zogen sich die Deutschen Verb盲nde k盲mpfend nach Nordnorwegen zur眉ck, Obergefreite Kropf nahm noch an der Verteidigung der Kilpisj盲rvi-Stellungen teil, ehe sich die letzten Verb盲nde nach Norwegen zur眉ckzogen. Bis Kriegsende verblieb Geza Kropf als Besatzungssoldat und zum K眉stenschutz in Nordnorwegen, noch am 06.02.1945 wurde er zur 2./Aufkl.Abt. 112 der 6.GebDiv versetzt. Mit dieser erlebte er die Kapitulation in Norwegen und die anschlie脽ende Internierung in Reservationen.

    In der Reservation wurde ihm am 20.07.1945 der Lapplandschild verliehen.

    Wohl nach kurzer Gefangenschaft konnte Geza Kropf in seine 脰sterreichische Heimat zur眉ck kehren.


    Ich hoffe Euch gef盲llt dieser interessante Wehrpass genauso wie mir. Er zeigt das interessante Schicksal eines Soldaten, der sowohl unter der br眉tenden kretischen Sonne wie auch im Schein der Polarlichter an der Eismeerfront k盲mpfte.


    Sch枚ne Gr眉脽e aus Tirol


    Austria12

    Servus,


    hier ein Neuzugang. Ein Feldwebel, vermutlich von der San.Abt. 17, mit gro脽er 枚sterreichischer Ordensspange.


    Er tr盲gt:


    x Eisernes Verdienstkreuz am Band der Tapferkeitsmedaille,

    x Karl-Truppenkreuz,

    x Verwundetenmedaille,

    x Frontk盲mpfer-Ehrenkreuz,

    x Kriegserinnerungsmedaille (脰sterreich),

    x Ehrenzeichen f眉r Verdienste um das Rote Kreuz in bronze,

    x Tiroler Landesdenkm眉nze 1914-18,

    x Malteser Verdienstmedaille in bronze,

    x Ungarische Weltkriegs-Erinnerungsmedaille,

    x Kriegserinnerungsmedaille 1915/18 Bulgarien,

    x Verwundetenabzeichen in schwarz,

    x SA-Wehrsportabzeichen in bronze


    Sch枚ne Gr眉脽e


    Samuel

    Servus,


    heute m枚chte ich Euch einen Neuerwerbung vorstellen. Das Soldbuch des San-Unteroffiziers Franz Egger, der im GJR 136, der 2.GebDiv gedient hat.


    Franz Egger wurde 1913 geboren, und lebte bei Ausbruch des Krieges in Tirol. Leider ist die erste Seite des Soldbuchs besch盲digt, deshalb sind genauere Angaben nicht mehr m枚glich. Sein Soldbuch wurde am 07.09.1939 von der 3./Gebirgsj盲ger-Feldersatz-Bataillon 67 ausgestellt. Das Bataillon stellte den feldnahen Nachersatz f眉r die in Polen eingesetzte 2.Gebirgs-Division, es lag zu diesem Zeitpunkt in Spisska-Bela in der befreundeten Slowakei, hier war auch das Aufmarschgebiet der 2.GebDiv f眉r den Polenfeldzug, wo diese 眉ber den Fluss San bis kurz vor Lemberg marschierte. Wohl nach dem Polenfeldzug wurde der J盲ger Egger zur 2./GJR 136 versetzt, Kompaniechef war Oberleutnant Hans Wolf Rode.

    Den Winter 1939/40 verbrachte Egger zusammen mit seiner Kompanie an der Westfront im Raum Hunsr眉ck. Hier wurde er auch am 01.02.1940 zum Gefreiten bef枚rdert.

    Im April 1940 wurde die 2.GebDiv nach Norwegen alarmiert, hier nahm der Gefreite Egger an dem Vormarsch der Division durch Mittelnorwegen teil. Im Anschluss folgte f眉r ihm der Dienst als Besatzungssoldat in Nordnorwegen. Wohl Anfang 1941 erfolgt seine Versetzung zur 4.(MG)/GJR 136 .Am 01.06.1941 wird Egger zum Obergefreiten bef枚rdert.

    Nachdem die 2.GebDiv im Verband des Gebirgskorps Norwegen vom 22.-28.06.1941 das finnische Petsamo-Gebiet besetzte, begann am 29.06.1941 der 脺berfall auf die Sowjetunion im Hohen Norden. Das GJR 136 bildete dabei das am weitesten n枚rdlich eingesetzte Regiment der gesamten Ostfront. Das erste Kampfziel war den Hals der Fischerhalbinsel zu sperren. Vorerst wurde die 4./136 nur zu Tr盲gerdienst eingesetzt, doch als am 30.06.1941 eine Sp盲hrtrupp der 2./136 auf H枚he 122 (Radfahrberg) in einen Hinterhalt geriet, wurden die zwei Kompanien zur Wegnahme diese wichtigen H枚he angesetzt. Das Gefecht um H枚he 122 war der erste Nahkampftag f眉r Franz Egger. Der Verlauf des Gefechtes, das am 01.07.1941 stattfand kann hier detailliert nachgelesen werden:

    Kampf um H枚he 122 (Radfahrberg)

    Die 4./136 und damit auch Franz Egger k盲mpften sich weiter nach Osten bis an den Fluss Liza, hier nahm er am 08.07.1941 bei den Nahk盲mpfen auf H枚he 240,8, westlich der M眉ndung der Liza in den Lizafjord, teil.

    W盲hrend des 1.Angriff 眉ber die Liza wurde der Obergefreite Egger schwer verwundet, am 18.07.1941 wurde er am HVPl der Geb.San.Kp.68 wegen Granatsplitterverletzung des linken Unterschenkels eingeliefert. Noch am selben Tag wurde er in das Feldlazarett 68 verlegt. Am 07.08.1941 wurde er auf das Lazarettschiff "Meteor" gebracht, welches in Kirkens ankerte, von hier aus wurde er nach S眉den, in das Kriegslazarett I/509 in Oslo evakuiert, welches er am 27.08.1941 erreichte. Bereits am 01.09.1941 brachte ihn das gro脽e Lazarettschiff "Stra脽burg" zur眉ck ins Reichsgebiet. Ab dem 06.09.1941 wurde er im Reserve-Lazarett Templin behandelt. Hier wurde ihm am 22.11.1941 das EK2 verliehen, die Verleihung ist r眉ckdatiert auf den 26.06.1941 und am 01.02.1942 wurde ihm das VWA in schwarz verliehen. Mit 24.03.1942 wird Franz Egger aus dem Reserve-Lazarett Templin entlassen und erh盲lt l盲ngere Zeit Erholung- und Heimaturlaub.

    Im Anschluss verbrachte er vom 02.10.1942 bis zum 01.09.1943 wieder im Reserve-Lazarett I Innsbruck um seine Granatsplitterverletzung zu behandeln. Gleichzeitig zu seinem Lazarettaufentalt konnte er wohl auch wieder etwas Dienst machen und durchlief die Ausbildung zum Sanit盲ts-Dienstgrad, und wurde am 10.03.1943 zum San-Obergefreiten ernannt. Wohl direkt nach seiner Entlassung aus dem Lazarett wurde San-Obergefreiter Egger der Heeres-Sanit盲tsstaffel Innsbruck zugeteilt und wirkte hier wohl in verschiedenen Lazaretten. Am 01.12.1943 wird Franz Egger zum San-Unteroffizier bef枚rdert.

    Vermutlich versah er bis Kriegsende seinen Sanit盲terdienst in Innsbruck.


    Wieder mal hat ein sehr interessantes Soldbuch eines Soldaten der 2.GebDiv seinen Weg zu mir gefunden. Es ist auch das erste Schriftst眉ck eines Soldaten, der beim Gefecht um H枚he 122 teilgenommen hat.


    Sch枚ne Gr眉脽e aus Tirol


    Austria12

    Quellenangabe:


    Literatur:

    x "Es war ein Edelwei脽..." - Leopold Stocker Verlag - M.Kr盲utler und Karl Springenschmied

    x Allgemeine schweizerische Milit盲rzeitschrift - Band 115 - Heft 7

    x "Eismeerfront 1941" - Scharnhorst Buchkameradschaft - Wilhelm Hess


    Karten:


    x Allgemeine schweizerische Milit盲rzeitschrift - Band 115 - Heft 7

    "Kampf um den Fischerhals Karte"

    x "Eismeerfront 1941" - Scharnhorst Buchkameradschaft - Wilhelm Hess
    " Abriegelung der Fischerhalbinsel"


    Abbildungen:


    x Paul Guns

    x Dmitri Dulitsch

    x grenseland museet

    x Archiv des Verfassers

    72 Jahre sp盲ter....


    Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2013, seit 1944 herrscht Frieden in der Tundra am Eismeer, und die Natur hat sie wieder in den ehemaligen Stellungen der Eismeerfront ausgebreitet. Nachdem die Fotos des Gefechts um H枚he 122 auch bis nach Murmansk gekommen sind, macht sich eine Suchmannschaft auf den Spurensuche nach den zwei get枚teten sowjetischen Soldaten.


    Und tats盲chlich, an genau dem selben Ort wie man auf den Fotos sieht, findet die Suchmannschaft auf H枚he 122 die Knochen zweier sowjetischer Soldaten. Besonders gro脽 ist die 脺berraschung als bei einem der Gefallenen eine Identit盲tskapsel gefunden wird, in ihr ist das Personalblatt trotz all der Jahre im Erdreich noch erhalten und leserlich. Somit konnte einer der Get枚teten identifiziert werden. Dabei handelt es sich um:


    Sergey Makarovich Korolkov


    Geboren 1912 im Dorf Chmelischtsche im Kreis Sereschenski im Pskower Gebiet. Er meldete sich am 22.06.1941, in Kirowsk, freiwillig zur Roten Armee. Vor Kriegsbeginn lebte er im Dorf Apatity und arbeitete in einem Bergbauunternehmen, er war verheiratet und hatte eine dreij盲hrige Tochter.

    Nach intensiven Recherchen konnte die Tochter von Korolkov gefunden werden, welche in der Region Tver lebt. Die sterblichen 脺berreste von Sergey Makarovich Korolkov wurden zu seiner Tochter gebracht und am 枚rtlichen Kriegerdenkmal bestattet.


    Der zweite sowjetische Soldat konnte noch nicht identifiziert werden.

    Kriegsverbrechen:


    Bei dem Gefecht wurden zwei sowjetische Soldaten von den Gebirgsj盲gern gefangen genommen. Nachdem der Sp盲htrupp Ostermann zermartert aufgefunden wurde, traf die Gebirgsj盲ger und auch Oberleutnant Rode eine tiefe Verbitterung, welche nach S眉hne verlangte.

    Die Gefangenen wurden kurz befragt, anschlie脽end hielt Oberleutnant Rode ein kurzes Standgericht, da die Gefangenen auch verd盲chtigt wurden Politkommissare zu sein und f眉r die Beteiligung an der Massakrierung des Sp盲htrupps. Daraufhin wurden die sowjetischen Soldaten an Ort und Stelle, auf den Befehl von Oberleutnant Rode hin, von den angetretenen Gebirgsj盲gern erschossen.

    Die zwei Toten wurden dann auf H枚he 122 verscharrt.


    Das ganze Gefecht, sowie die Befragung und Erschie脽ung der Gefangenen wurde durch einen Angeh枚rigen den Kompanie mit seiner Kamera festgehalten, und ist daher sehr gut dokumentiert.


    Weiter geht es im n盲chsten Beitrag....

    Nachwehen:


    Nachdem die 2./GJR 136 H枚he 122 genommen hatte, wurde nach dem vermissten Sp盲htrupp Ostermann gesucht. Die Gebirgsj盲ger fanden den gesamten Sp盲htrupp massakriert und verst眉mmelt vor, nur ein einziger J盲ger des Sp盲htrupps hatte verwundet 眉berlebt, er rettete sich durch einen Sprung 眉ber einen Felsen, in einen kleinen See. Er erz盲hlte, was die Kompanie bereits geahnt hatte, die sowjetischen Verteidiger haben die verwundeten Angeh枚rigen des Sp盲htrupps, auch nachdem sich diese bereits ergeben haben niedergemacht. Die Gebirgsj盲ger trift eine tiefe Verbitterung dieser Kampfweise, welche sich kurz darauf entladen wird.


    Mittlerweile werden Oberleutnant Rode vom Sanit盲tsfeldwebel die Verluste der Kompanie gemeldet. Die Kompanie beklagt 16 Gefallene, darunter 4 Oberj盲ger und 11 Verwundete, darunter ein Offizier und zwei Unteroffiziere. Die Verluste der 2./136 眉bertrafen in diesem Gefecht die Verluste des gesamten GJR 136 w盲hrend des Polen- und Norwegenfeldzuges.

    Noch am selben Tag wurden die Gefallenen in einem Kameradengrab auf H枚he 122 bestattet, sp盲ter wurden sie dann auf den Ehrenfriedhof in Parkkina-Petsamo umgebettet.



    Die Gefallenen der 2./GJR 136 beim Gefecht um H枚he 122:


    Ostermann Hugo, Oberj盲ger

    > 22.10.1919 in H枚tting/Innsbruck

    + 01.07.1941 H枚he 122


    Hofer Otto, Gefreiter

    > 28.12.1919 in Lustenau

    + 01.07.1941 H枚he 122


    Veider Josef, Oberj盲ger

    > 19.09.1919 in Bregenz

    + 01.07.1941 H枚he 122


    Angerer Johann, Oberj盲ger

    > 26.06.1916 in Klagenfurt

    + 01.07.1941 H枚he 122


    Brandtner Josef, Obergefreiter

    > 19.03.1913 in Bad Gastein

    + 01.07.1941 H枚he 122


    Kiechl Ludwig, Gefreiter

    > 01.12.1918 in Thaur

    + 01.07.1941 H枚he 122


    Biedermann Julius, Gefreiter

    > 04.12.1914 in Feldkirch

    + 01.07.1941 H枚he 122


    Katschthaler Karl, Obergefreiter

    > 25.07.1918 in Gerlosberg

    + 01.07.1941 H枚he 122


    Macher Josef, Gefreiter

    > 25.03.1919 in Graz

    + 01.07.1941 H枚he 122


    Bechter Siegfried, Obergefreiter

    > 23.10.1919 in Dornbirn

    + 01.07.1941 H枚he 122


    Strau脽 Herbert, J盲ger

    > 12.12.1920 in Bregenz

    + 01.07.1941 H枚he 122


    Theisen Jakob, Obergefreiter

    > 21.07.1915 in D眉lken

    + 01.07.1941 H枚he 122


    Eder Stanislaus, Gefreiter

    > 26.03.1917 in Pillberg

    + 01.07.1941 H枚he 122


    Huber Siegfried, Oberj盲ger

    > 17.11.1917 in Rattenberg

    + 01.07.1941 H枚he 122


    Leitner Ferdinand, Obergefreiter

    > 15.11.1919 in Innsbruck

    + 01.07.1941 H枚he 122


    Kohler Jodok, Obergefreiter

    > 24.01.1915 in Myweiler, Gemeinde Opfenbach

    + 01.07.1941 H枚he 122


    Weiter geht es im n盲chsten Beitrag.....

    Der Kampf um H枚he 122 am 30.06. - 01.07.1941 (Teil 2):


    Nach kurzem fertigmachen beginnt um 03:00 Uhr des 01.07.1941 der Angriff der 2./GJR 136 auf H枚he 122. Die Kompanie bricht schnell 眉ber den H枚henkamm hervor, und geht weit auseinander gezogen in die vor ihnen liegende Mulde vor, doch heftiges MG-Feuer von H枚he 122 zwing die Kompanie am Rand der Mulde in Deckung zu gehen. Den Sowjets war es gelungen ihre wahre St盲rke zu verbergen, unter diesen Umst盲nden war ein weiteres ann盲hern an die H枚he unm枚glich. Der sMG-Zug der 4./136 verblieb vorerst auf dem gegen眉berliegenden H枚henkamm zur Sicherung und Feuerunterst眉tzung.


    Oberleutnant Rode gibt von der Deckung aus einen neuen Angriffsbefehl an die Z眉ge. Sobald der erwartete Morgennebel vom Eismeer her die H枚he eindeckt, sollen die Z眉ge die H枚he zangenf枚rmig aufrollen. Wenn die ersten Truppen den Rand der H枚he erreichen, sollen die zwei 8 cm Grantatwerfer der 2./136 und der sMG-Zug die Verteidiger m枚glichst lange niederhalten bis die J盲gerz眉ge selbst wirken k枚nnen. Der Angriff ist ein Wagnis, der von einem ungewissen Nebel abh盲ngt.


    Tats盲chlich, gegen 05:00 Uhr zieht der Nebel vom Meer landeinw盲rts und verh盲ngt die H枚he in einen Nebelschleier. Im Schutz des Nebels st眉rmen nun die J盲ger 眉ber die freie Fl盲che der Mulde und durch die schmale Seeenge, wie befohlen deckt das Feuer der wenigen schweren Waffen die sowjetischen Stellungen auf der H枚he ein. Nun gelang den J盲gern der Einbruch auf die H枚he, in dem v枚llig un眉bersichtlichen Felsgel盲nde war es schwierig den 脺berblick zu behalten. So kam der Gruppenf眉hrer Kohler auf die Idee zu Jodeln, um sich mit den anderen Gruppe zu verst盲ndigen und um zu zeigen, dass hier eigene sind. Alsbald jodelte es auf der ganzen H枚he um in Kontakt zu bleiben und als Kampfruf der Tiroler Gebirgsj盲ger.

    Die Russen verteidigten die H枚he unerbittlich, sie wichen keinen Schritt zur眉ck und versteckten sich in Felsspalten und gut getarnten Felsbarrikaden, jeder einzelne musste niedergek盲mpft werden. Wenn ein Russe beim Vorgehen 眉bersehen worden ist, nahm dieser sofort im R眉cken der Gebirgsj盲ger wieder den Kampf auf. Nach schwerem Nahkampf war H枚he 122 gegen 06:15 Uhr von der 2./GJR 136 genommen. Major Hauck, der der Kompanie nachgeeilt ist, dr眉ck Oberleutnant Rode seine Anerkennung aus.


    Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt, die Stra脽e zwischen den Russenlagern Kutowaja und Titowka sind noch in der Hand der Sowjets, erst durch den Angriff der 2.Schwadron des Radf.Btl. 67 ist der Fischerhals gesperrt und die n枚rdliche Flanke der Division ist gesichert. Durch die wagemutige Wegnahme der H枚he 122, durch die 2./136 konnte ein schwere Kriese f眉r die 2.GebDiv abgewandt werden.


    Weiter geht es im n盲chsten Beitrag....

    Der Kampf um H枚he 122 am 30.06. - 01.07.1941 (Teil 1):


    Mittlerweile sind auch erste Kompanie des I./GJR 136 im Gebiet des Fischerhalses angekommen. Zuerst die 2./GJR 136 unter ihrem Kompaniechef Oberleutnant Hans-Wolf Rode, und die 4.(MG)/GJR 136.

    Oberleutnant Rode sieht im Schein der Mitternachtssonne von einer H枚he ca. 2km s眉dlich des Fischerhalses, das schier unfassbare, von der Fischerhalbinsel schiebt sich eine endlose Staubwolke nach S眉den, genau auf die 2./136 zu, es ist sowjetische Infanterie, die er auf mindestens zwei Infanterie-Regimenter sch盲tzt.


    Auf der gegen眉berliegenden H枚he 122 werden Truppenbewegungen erkannt, doch Rode ist nicht klar ob es Russen sind, oder Teile der eigenen Regimentssicherung. Um die Lage zu erkunden werden zwei Sp盲htrupps, unter der F眉hrung von bew盲hrten Offiziersanw盲rtern angesetzt. Der erste Sp盲htrupp unter Oberj盲ger Hugo Ostermann soll auf H枚he 122 vorgehen, der zweite weiter nord枚stlich soll Verbindung mit dem auf der Stra脽e vorgehenden Radfahr-Bataillon 67 aufnehmen. Ebenso nimmt die Kompanie Bereitstellung zum Angriff.


    Das Gel盲nde zwischen der Kompanie Rode und der H枚he 122, f盲llt zur Fischerhalbinsel fast 300 Meter schroff zu einer mit glatten Felswellen durchzogenen Mulde ab, die Mulde ist ca. 800 Meter breit und zur H枚he 122 sind es gut 1000 Meter. In der Mulde liegen zwei Seen, die nur eine schmale Seeenge f眉r den Angriff erm枚glichen.


    Nach zirka einer Stunde erreicht der Sp盲htrupp Ostermann den H枚henkamm der H枚he 122, pl枚tzlich vernimmt die Kompanie Rode Maschinenpistolensalven und Handgranatendetonationen von H枚he 122, nach kurzem Gefecht kehrt Stille ein und vom Sp盲htrupp ist nichts mehr zu sehen. Der Sp盲htrupp ist in einen russischen Hinterhalt geraten.


    Oberleutnant Rode ist sofort klar, dass die H枚he 122 tats盲chlich feindbesetzt ist, und durch die anr眉ckenden russischen Infanterieregimentern die offene Flanke der gesamten 2.GebDiv in h枚chster Gefahr ist. Nun gilt es zu handeln, bevor die Katastrophe einsetzt.

    Der Bataillons-Kommandeur I./136, Major Hauck, befindet sich bei der Kompanie Rode, Oberleutnant Rode erbittet den Angriffsbefehl f眉r seine 2./GJR 136 und des sMG-Zuges der 4./GJR 136 um die H枚he 122 im Sturm zu nehmen, und somit den Fischerhals zu sperren. Sowohl Hauck und Rode ist die schwere des Befehls bewusst, da f眉r diese Aufgabe nur diese Truppen zur Verf眉gung stehen. Die Masse des Regiments ist mit eine Vorsprung von 12 Stunden weiter 枚stlich und die Masse des I. Bataillons noch 4 Stunden weiter westlich beim Vortragen von Nachschub. Ebenso fehlte es v枚llig an schweren Waffen und Artillerie.

    Schweren Herzens willigt Major Hauck dem Angriff zu, da auch ihm die Wichtigkeit dieser H枚he bewusst ist.


    Weiter geht es im n盲chsten Beitrag....

    Servus,


    in diesem Beitrag m枚chte ich Euch nun m枚glichst detailliert den Verlauf eines tragischen und schicksalhaften Gefechtes des Gebirgsj盲ger-Regiment 136, am Beginn der K盲mpfe am Eismeer vorstellen. Dabei handelt es sich um das Gefecht um H枚he 122 am Halse der Fischerhalbinsel.


    Vorgeschichte:


    Am 29.06.1941 erging folgende Tagesmeldung an das OKW: " Am 29. Juni 1941 traten deutsche Gebirgsj盲ger im Scheine der Mitternachtssonne 眉ber noch schneebedeckte Tundren zum Angriff Richtung Murmansk an." Sieben Tage nachdem an der gesamten Ostfront bereits der 脺berfall auf die Sowjetunion begonnen hatte, griff nun auch das Gebirgskorps Norwegen das Staatsgebiet der UdSSR an. Der n枚rdlichste Abschnitt der Eismeerfront soll von der 2.Gebirgs-Division gest眉rmt werden. Die zwei Gebirgsj盲ger-Regimenter der Division wurden in Kampfgruppen umgegliedert das GJR 136 zur Kampfgruppe Nake, welches ganz im Norden, der K眉ste entlang nach Osten vormarschiert, sowie das GJR 137 (Kampfgruppe von Hengl) welches ostw盲rts von Petsamo die sowjetische Bunkerlinie als erstes Kampfziel hat.


    Die Kampfgruppe Nake erh盲lt als ersten Einsatzbefehl "Der Hals der Fischerhalbinsel ist zu sperren". Der deutschen F眉hrung war von Anfang an klar, dass es die einzige M枚glichkeit war, mit wenigen eigenen Kr盲ften einen n枚rdliche Flankenbedrohung abzuw盲hren. Die Fischerhalbinsel und das Gebiet am Hals der Halbinsel unterscheidet sich vom Rest der s眉dlicher gelegenen Tundra. In K眉stenn盲he werfen sich kahle und d眉stere Berge auf, dazwischen sind tief zerfurchte Schluchten und Seen, die h枚chste Erhebung am Fischerhals ist der " Mustatunturi" mit 240 m.. Das Gebiet an der K眉ste ist fast vegetationslos und v枚llig menschenleer, nicht mal mehr die Rentierhirten der Lappen verschl盲gt es hier her.


    Die Kapfgruppe Nake hat als Kampftruppen nur zwei Gebirgsj盲ger-Bataillone des GJR 136( II. und III. Btl.), die unterstellte 5./GAR 111 und einen Zug Pioniere. Die restlichen Truppen m眉ssten als Tr盲ger eingesetzt werden, da nicht mal die Tragtiere in dieser unwirklichen Gegend eingesetzt werden k枚nnen. An der K眉ste gibt es keinen einzigen Weg Richtung Osten, auf finnischem Gebiet bei "Pikko Mattivuono" wir vom GJR 136 ein Nachschublage angelegt.


    Am ersten Tag werfen die Spitzenkompanien des II./GJR 136 eine schwache sowjetische Grenzsicherung. Der vom Eismeer immer wieder hinein ziehende Nebel wird genutzt um von der russischen Sicherung unerkannt weiter vorzur眉cken. Gegend 09:00 Uhr beginnt sich der Nebel zu lichten, und die Gebirgsj盲ger erkennen zum ersten Mal das Gel盲nde des Fischerhalses. Im Westen liegt der "Mustatunturi" mit vielen Felskuppen und weit nach Osten reichenden Ausl盲ufern. Rechts und links am Hals der Fischerhalbinsel gl盲nzt das Meer, welches durch tief eingeschnittene Buchten die Landenge bildet. Im Westen liegt die Mattivuonobucht, im Osten die Kutowajabucht. An der Kutowajabucht sehen die J盲ger mit ihren Feldstechern auch zum ersten mal eine Stra脽e, der nach S眉dosten l盲uft, sowie einen Weg der entlang der Fischerhalbinsel l盲uft. In der Kutowajabucht befindet sich auch ein Barackenlager, das Truppenlager Kutowaja. Mit den Ferngl盲sern erkennen die J盲ger, die am Exerzierplatz, friedensm盲脽ig, angetretenen Truppen. Von den Zugf眉hrern wird gerade Verpflegung und Munition ausgeteilt. Auf der Stra脽e erkennt man Truppenbewegungen, eine Staubwolke zieht vom Truppenlager Titowka nach Norden, ebenso sieht man Truppen nach S眉den marschieren. Die ganze Streitmacht der Fischerhalbinsel ist im Aufbruch, doch da es den Gebirgsj盲gern an schweren Waffen fehlt, k枚nnen die erkannten Feindtruppen nicht bek盲mpft werden. Gegen 14:00 Uhr waren die die H枚henz眉ge des Fischerhalses von deutschen Gebirgsj盲gern besetzt, somit das Kampfziel vorerst erf眉llt. Oberst Albin Nake marschiert mit dem III./GJR 136 weiter in Richtung des Truppenlagers Titowka, das II./136 verbleibt als Sicherung am Fischerhals, das I./136 liegt noch weiter westlich und tr盲gt Verpflegung und Munition nach vorne.


    In der hellen Polarnacht verschlechtert sich doch die Lage sehr, bei einem Vorsto脽 des II./136 auf die Ausl盲ufer des Mustatunturi st枚脽t dieser auf den gefechtsbereiten Feind, der sich z盲h verteidigt. 脺berraschend wird der Ostteil des Fischerhalses von russischen Truppen, aus dem Kutowajalager, besetzt, der scharenweise die H枚henz眉ge erst眉rmt, und somit in die offene Flanke des vom Major 脰rtel gef眉hrten II./136 eindringt. K眉stenbatterien auf der Fischerhalbinsel nehmen nun auch die kaum ausgebauten Stellungen der Gebirgsj盲ger unter Feuer. Im Morgengrauen des 30.06.1941 landet die sowjetische Nordflotte neue Truppen an der K眉ste und die Zerst枚rer und Kanonenboote beschie脽en mit der Schiffsartillerie die deutschen Stellungen.

    Um die brenzliche Situation zu entsch盲rfen wird der Regimetsradfahrzug zum Angriff angesetzt, doch er wird abgewiesen, die sMG-Kp, des I. Bataillons (4./136) wird als Flankensicherung eingesetzt. Das III.Bataillon traf am sp盲ten Nachmittag des 30. 06.1941 auf der Stra脽e n枚rdlich des Lagers Titowka auf eigene Teile des Radfahr-Bataillon 67.


    Die Russen haben mittlerweile die strategisch wichtige H枚he 122, die den Ostteil des Fischerhalses beherrscht besetzt, und kann damit in den R眉cken des II./136 schie脽en. Die H枚he wird sp盲ter "Radfahrberg" genannt.


    Weiter geht es im n盲chsten Beitrag ......




    Servus,


    manchmal ist das Gl眉ck und der Zufall auf der Seite von uns Sammlern. Vor einiger Zeit konnte ich in eBay das Sterbebildchen vom Bruder des Bernhard Mayer ersteigern.


    Franz Mayer, auch er ist in den Kapuzinerorden eingetreten und erhielt den Ordensnamen Frater Hartwig. Er diente als J盲ger bei der 8./GJR 85.


    geb.: 18.02.1922 in G枚tzis, Vorarlberg

    gef.: 12.10.1942 bei Pleskau durch Fliegerbombenvolltreffer


    Sch枚ne Gr眉脽e aus Tirol


    Austria12

    Servus,


    vor einiger Zeit habe ich Euch den Polizei-Dienstpass von Friedrich Fischer vorgestellt. Rottwachtmeister Friedrich Fischer

    Dieser hatte sich im K盲rntner Abwehrkampf 1918/19 die beiden Stufen des K盲rntnerkreuz errungen.


    Nun konnte ich auch ein h枚chst seltenes Portrait eines K盲rntner Abwehrk盲mpfers erwerben. Es zweit einen Unteroffizier, der w盲hrend drei Konflikten gedient hat. Dem 1.Weltkrieg, im K盲rntner Abwehrkampf und im 2.Weltkrieg.


    An Auszeichnungen tr盲gt er als Bandspange:


    x Band zur Tapferkeitsmedaille,

    x Karl-Truppenkreuz


    im Knopfloch:


    x Band zum allgemeinen K盲rntnerkreuz f眉r Tapferkeit


    und als Steckdekoration:


    x Besonderes K盲rntnerkreuz f眉r Tapferkeit


    Das besondere K盲rntnerkreuz wurde nur 1009 Mal verliehen, dieser Umstand macht das Portrait zu einer kleinen Rarit盲t, darum verzeiht mir bitte den Kopieschutz.


    Sch枚ne Gr眉脽e aus Tirol


    Austria12

    Servus Pietro,


    wieder Mal ein sehr sch枚nes Soldbuch mit einer gut recherchierten Pr盲sentation.


    St眉cke mit Bezug zur Garnison Landeck sind f眉r mich immer besonders interessant.

    Einmal da mein Gro脽onkel Alois, 1941 und mein Gro脽vater im April 1945 in Landeck ihren Wehrdienst begonnen haben. Und zum anderen, da auch ich 2016 meinen Wehrdienst in der Landecker Pontlatz-Kaserne absolviert habe.


    Sch枚ne Gr眉脽e aus Tirol


    Samuel

    Servus Armin,


    vielen Dank f眉r Deine Antwort! Mir geht es gleich wie Dir, trotzdem, dass man schon einige Jahre sammelt, wird man immer wieder 眉berrascht, was es alles gab. Selbst bei der eigenen Division findet man St眉cke von denen man nie getr盲umt h盲tte, dass es sowas gab.


    Die Urkunde zur Aufstellung der 6.Gebirgs-Division muss wohl nur bei h枚heren Offizieren in Umlauf gewesen sein, die von Hptm. Ueberschaar ist die einzige die ich kenne, obwohl man immer wieder Nachl盲sse der Division sieht, taucht diese Urkunde so gut wie nie auf.


    Sch枚ne Gr眉脽e aus Tirol


    Samuel

    Servus,


    heute darf ich Euch das Soldbuchfragment vom Obergefreiten Franz Tschretnik von der 1./GAR 111, der 2.GebDiv, vorstellen. Leider ist das Soldbuch nicht mehr im besten Zustand und es fehlt der Einband sowie die erste und letzte Seite, doch als Belegst眉ck eines Soldaten der 2.GebDiv ist es immer noch sammelw眉rdig.


    Franz Tschretnik war ein Untersteirer und kam aus dem ehemals zu Jugoslawien geh枚rigen Kreis Cilli. Mit Fortlaufen des Krieges wurden immer mehr M盲nner aus dem CdZ-Gebiet Untersteiermark zur Wehrmacht einberufen. Seine Grundausbildung erhielt er wohl bei der Radfahr-Ersatz-Kompanie 402 in Innsbruck, im Anschluss kam er zum Feldersatzbataillon 2/2 Salzburg, 4.Kompanie mit welchem er als Nachersatz zur 2.GebDiv an die Eismeerfront kam. Hier wurde er der 1./Geb.Art.Rgt. 111 zugeteilt, ein interessanter Laufbahnwechsel von der Infanterie zur Artillerie. Die 2.GebDiv lag 1942/43 in einer Stellungsfront an den Fl眉ssen Liza und Titowka. Mit 01.08.1943 wird Tschretnik zum Gefreiten bef枚rdert. Am 06.09.1943 wird er in das Kriegslazarett 1/521 wegen 31 b (Granatsplitterverletzung) eingeliefert, er wurde durch Granatsplitter an der Brust und dem linken Ellenbogen verwundet. Am 29.09.1943 wurde er mit einem Lazarettschiff verlegt und wurde in des Reserve-Lazarett Riesenburg eingeliefert, abermals kam er ein ein weiteres Lazarett dieses mal das Reserve-Lazarett Marburg an der Drau, hier wurde er am 03.05.1944 als bedingt kv entlassen.

    Bereits am 17.08.1943 wurde ihm das EK2 und das VWA in silber verliehen, diese Eintragung wurde von der Geb.San.Kp. 2/67 gemacht, also ist zu vermuten, dass seine Verwundung bereits Anfang/Mitte August 1943 passiert ist. Nach seiner Genesung verblieb er in der Heimat in verschiedenen Landessch眉tzenkompanien am 29.06.1944 wird er von dem Ldsch.Ers.Btl. II/18 zum Obergefreiten bef枚rdert. In weiterer Folge dient er bei der Landessch眉tzen-Kompanie 1034 und auch bei der Transportsicherungskompanie Hall.


    Wie genau er das Kriegende erlebt hat geht leider nicht aus dem Fragment hervor.


    Sch枚ne Gr眉脽e aus Tirol


    Austria12

    Servus,


    vor kurzem konnte ich eine Dokumente des Hauptmann Friedrich Ueberschaar bekommen. Er diente unter anderem als Regiments-Adjutant beim GJR 143 an der Eismeerfront.

    Von seiner Zeit beim GJR 143 ist eine Schmuckurkunde zum 3.Jahrestag der Aufstellung der 6.GebDiv erhalten. Diese zeigt sch枚n die wichtigsten Etappen der Division, die Annas盲ule in Innsbruck, die Akropolis in Athen und der Glockenturm von Parkkina. Unterschrieben wurde die Urkunde von Generalleutnant Christian Philipp, Kdr. 6.Gebirgsdivision.


    Als zweites erhielt er von seinem Regimentskommandeur Oberstleutnant Reinhold Kreitmeyer ein Exemplar des Buches "Wehrmachtsberichte - Weltgeschichte" mit einer pers枚nlichen Widmung und einer stilisierte Karte des Liza-Br眉ckenkopfes.


    Sp盲ter kam Friedrich Ueberschaar zum GJR 91 der 4.GebDiv, vom 01.09.1944 bis zum 20.11.1944 war er Bataillons-F眉hrer des III./GJR 91. Am 09.12.1944 wurde ihm das Ritterkreuz verliehen.


    Nach dem Krieg war Friedrich Ueberschaar sehr aktiv in der Kameradschaft der ehem. Gebirgstruppe, vor allem bei jener der 4.GebDiv. Durch regelm盲脽ige Zuwendungen unterst眉tze er den Bau mehrerer Denkm盲ler.



    Zwar sind nur zwei Schriftst眉cke aus seiner Zeit an der Eismeerfront erhalten, doch sind diese sehr sch枚ne Belegst眉cke. Auch die wenigen Papiere zu seinem Engagement f眉r die Kameradschaft runden den kleinen Nachlass ab.


    Sch枚ne Gr眉脽e aus Tirol


    Austria12

    Servus Pietro,


    vielen Dank f眉r das Vorstellen dieses sehr interessanten Nachlasses. Gerade die Brenner-Bahnlinie war eine der Hauptschlagadern f眉r den Nachschub nach Italien. Interessant finde ich die Sicherungsma脽nahmen, beim Transport durch die eigentlich sicheren T盲ler Nord-und S眉dtirols, die Operationsgebiete der Partisanen begannen ja eigentlich weiter im S眉den.

    Viele 盲ltere Jahrg盲nge aus Tirol wurden auch bei Grenzwacht-Kompanien eingesetzt, die gr枚脽tenteils in S眉dtirol und Oberitalien 盲hnliche Aufgaben hatten, z.B. den Objekt- und Bahnschutz. Einer meiner Urgro脽onkel (Jg. 1898) war auch bei einer solchen Kompanie.


    Auf jeden Fall hast Du da ein sehr sch枚nes Konvolut und wegen dem Tirolbezug gef盲llt es mir sehr.


    Sch枚ne Gr眉脽e aus Tirol


    Samuel

    Wohl zur selben Zeit, d眉rfte Aufgefallen sein, dass f眉r Josef Fl眉r nie ein Wehrpass angelegt wurde. Es ist mir sch枚n 枚fters aufgefallen, dass f眉r 枚sterreichische Soldaten, die direkt vom Bundesheer in die Wehrmacht 眉bernommen wurden, erst recht sp盲t ein Wehrpass ausgestellt wurde. In der Tiroler Heimat wurde nun eine Wehrpass f眉r Josef Fl眉r ausgestellt, doch die Nachtr盲ge der Eintragungen wahren schwerer als gedacht, zuerst konnten nur durch eigene Angaben die Eintragungen gemacht werden, diese Wurden erst sp盲ter durch Archive und deutschen Dienststellen best盲tigt.


    Nach seinem zweiten Polarwinter kam f眉r Josef Fl眉r eine weitere Bew盲hrungsprobe, die sowjetische Mai-Offensive 1942. Hier mussten auch Soldaten aus den r眉ckw盲rtigen Diensten als Infanteristen eingesetzt werden. Die Gebirgsj盲ger mussten schwere Verluste verkraften, in einem Befehl von General Sch枚rner bem盲ngelt er z.B. dass er bei einem Besuch an der HKL die Meldung eines Obergefreiten und Tragtierf眉hrers entgegennahm, der als Zugf眉hrer eingesetzt war, nachdem alle Unterf眉hrer ausgefallen waren.

    Aber auch diese Probe 眉berstand Josef Fl眉r unbeschadet.

    Es folgte im Sommer 1942 die 脺bername der Liza-Br眉ckenkopfstellung durch die 2.GebDiv. Kurz vor Beginn des Winters wird Josef Fl眉r am 14.10.1942 in die Heimat versetzt, zuerst bei der 3./Vet.Ers.Abt. 18, ehe er in verschiedenen Einheiten des GAER 112 als Beschlagmeister eingesetzt wird. Am 19.10.1943 kommt er zum Stab/Geb.Res.Art.Rgt. 112, mit dem er nochmal ins Felde zieht, mit diesem sicherte er vom 09.-20.11.1943 den oberitalienischen Raum. 1944 kommt er wieder zu Ersatztruppenteilen in die Heimat. Am 23.11.1944 wird er zur 4.(schw.)/Heeres-Unteroffiziers-Schule f眉r Gebirgsj盲ger in W枚rgl versetzt, hier wird er als Beschlagmeister f眉r die Pferde der Schule eingesetzt. Am 20.04.1945 wird er aufgrund einer Erkrankung aus der Wehrmacht entlassen. Das Kriegsende erlebt Josef Fl眉r als Zivilist in der Heimat.


    Josef Fl眉r verstarb am 08.05.2001.



    Es freut mich sehr, diesen Wehrpass in mein Archiv bekommen zu haben. Der Kamerad Tragtier war an der Eismeerfront ein gern gesehener Bote auf den St眉tzpunkten. Eine Gebirgsj盲gerkompanie hatte 79 Pferde, zahlreiche M盲nner waren zu ihrer Versorgung und Pflege abgestellt, aber man findet leider nur selten Zeugnisse von ihnen, darum ist dieser Wehrpass des Beschlagmeister der 11./GJR 136 ein sch枚nes Beispiel f眉r das Tiragtierwesen bei der Wehrmacht.


    Sch枚ne Gr眉脽e aus Tirol


    Austria12

    Servus,


    heute darf ich Euch eine Neuerwerbung vorstellen, die mich wieder einmal sehr freut. Hierbei handelt es sich um den Wehrpass des Beschlagmeister Josef Fl眉r von der 11./GJR 136, der 2.GebDiv. Gerade bei den Gebirgsj盲gern hatten die Tragtiere einen hohen Stellenwert, und Dokumente von ihrem Betreuungspersonal findet man auch nur selten.


    Josef Fl眉r wurde am 22.02.1913 (im Wehrpass ist das Geburtsdatum falsch eingetragen) in Karr枚sten/Tirol geboren. Er erlernte das Handwerk des Schmids, was im landwirtschaftlich gepr盲gten Tirol ein wichtiger Beruf war. Am 06.11.1933 r眉ckte Josef Fl眉r zum Telegraphen-Bataillon 6, des Bundesheer der 1. Republik, in Innsbruck ein. Im April 1935 wurde er zu einer mir unbekannten Einheit, M.G. 2 in Innsbruck versetzt, bei dieser blieb er bis zum Anschluss und der Eingliederung des Bundesheer in die deutsche Wehrmacht. Mit 14.03.1938 kam er zum neu aufgestellten I./GJR 136 mit Friedensgarnison Innsbruck. Im Bundesheer erreichte er den Dienstgrad Gefreiter, bei der 脺berf眉hrung in die Wehrmacht wurde er am 15.03.1938 als Obergefreiter 眉bernommen. Beim neuen GJR 136 wird der Obergefreite Fl眉r am k98 und der P08 ausgebildet, und hier wird er auch seine Laufbahn als Hufschmied im Heeresdienst eingeschlagen haben. Am 31.08.1938 erfolgte die Bef枚rderung zum Unteroffizier, in dieser Zeit f盲llt wohl auch seine Ausbildung zum Beschlagsunteroffizier. Normalerweise m眉sste er mit dem GJR 136 an der Besetzung des Sudetenlandes teilgenommen haben, doch geht dies nicht aus dem Wehrpass hervor. W盲hrend der Mobilmachung f眉r den Polenfeldzug, wird auch in der Innsbrucker Garnison eine Personalrochade durchgef眉hrt, mit 26.08.1939 wird Uffz. Fl眉r zum Heimat-Pferdelazarett Salzburg versetzt. Mit 13.04.1940 erfolgt f眉r Fl眉r die Versetzung zur fechtenden Truppe, er kommt zur 11./GJR 136, welche zu jener Zeit noch Sicherungsaufgaben an der Westfront erf眉llt. Doch kurz nach seiner Ankunft wird die 2.GebDiv nach Norden verlegt um an der Besetzung Norwegens teilzunehmen. Vom 01.05. bis zum 12.06.1940 k盲mpft sich die 2.GebDiv von Drontheim bis Bod枚 in Mittelnorwegen nach Norden durch. Im Anschluss verblieb Josef Fl眉r als Besatzungssoldat in Nordnorwegen.

    Wohl im Fr眉hsommer 1941 verpflichtete sich Uffz. Fl眉r f眉r eine 12 j盲hrige Dienstzeit. Kurz darauf, begann am 29.06.1941, unter dem Schein der Mitternachtssonne der 脺berfall auf die Sowjetunion, an der Eismeerfront.

    Das GJR 136 hatte den n枚rdlichen Abschnitt 眉bernommen, und k盲mpfte sich der K眉ste entlang zum Hals der Fischerhalbinsel. Josef Fl眉r geh枚rte dem Gefechtstross der 11./136 an, dieser folgte dem k盲mpfenden Teil der J盲gerkompanien. In der wegelosen Tundra waren die Tragtiere einer jeden Kompanie unverzichtbar f眉r die Versorgung mit Verpflegung und Munition, sowie f眉r den Abtransport der Verwundeten. Bis Mitte Juli 1941 konnte die 2.GebDiv die Fl眉sse Titowka und Liza erreichen, am Ostufer der Liza konnte ein Br眉ckenkopf errichtet werden, doch die Versorgungslage wurde immer schwieriger, woraufhin ein Marschhalt eingelegt werden musste. Am 01.08.1941 wird Fl眉r zum Beschlagmeister der 11./136 ernannt. Nachdem auch w盲hrend der September-Angriffe kein Durchbruch bis Murmansk erreicht werden konnte, gingen die Gebirgsj盲ger in die Verteidigung 眉ber. Ende Oktober 1941 wurde die 2.GebDiv von der 6.GebDiv abgel枚st, daraufhin ging es f眉r Beschlagmeister Fl眉r in die Ruhestellungen im Operationsgebiet.


    Weiter geht es im n盲chsten Beitrag....


    Sch枚ne Gr眉脽e aus Tirol


    Austria12

    Servus Armin,


    wieder mal eine sehr sch枚ne und detaillierte Vorstellung vom Schicksal eines Soldaten der 7.Infanterie-Division.


    Es freut mich, dass ich Dir den Tipp geben konnte, damit Du diesen sch枚nen Wehrpass in die Sammlung bekommst. Ich halte immer die Augen offen, falls ich mal etwas sehe, was einem anderen User hier im Forum in die Sammlung passt.


    Sch枚ne Gr眉脽e aus Tirol


    Samuel

    Servus,


    heute kann ich Euch wieder einen Wehrpass eines Tiroler Landsmann vorstellen, der w盲hrend des 2.Weltkrieges an der Eismeerfront gedient hat.


    Peter Hohlrieder wurde am 29.03.1920 in Breitenbach am Inn, in Tirol geboren. Am 16.08.1939 wird Peter Hohlrieder tauglich gemustert. Bevor er seinen Wehrdienst antreten kann, muss er noch seine Reichsarbeitsdienstpflicht erf眉llen. Vom 26.02.1940 bis zum 28.09.1940 dient er in der RAD-Abteilung 5/331 und wird dort zum Flughafenbau im Heimatkriegsgebiet eingesetzt.

    Am 04.12.1940 r眉ckt Peter Hohlrieder als Funker zur 4.(Funk)/Geb.Nachr.Ers.Abt. 18 in Bad Reichenhall ein. Hier erh盲lt er die Ausbildung zum Funker im kleinen Funktrupp und eine infanteristische Grundausbildung. Mit 13.02.1941 wird der Funker Hohlrieder zur 3./Feld.Ers.Btl. f.d. 6.GebDiv, 91 versetzt. Die 6.GebDiv stand zu jener Zeit im S眉dosten und bereitete sich auf den bevorstehenden Griechenlandfeldzug vor. Hohlrieder wird in Griechenland wohl nicht in den Kampfeinsatz gekommen sein, sondern es wurde wohl im Feldersatzbataillon seine Ausbildung vervollst盲ndigt. Neben der Ausbildung an weiteren Infanteriewaffen wurde er auch Funker im mittleren Funktrupp, Gassp眉rer, Hilfskrankentr盲ger und Kraftfahrer f眉r die Klassen 2 und 3. Am 20.05.1941 wurde Hohlrieder zur 2./Geb.Nachr.Abt. 91 versetzt, in dieser Einheit sollte er bis Kriegsende bleiben. Mit der GNA 91 verbrachte er noch einige Monate als Besatzungssoldat im sonnigen Griechenland ehe es Anfang August 1941 zur眉ck ins Reich ging.

    Nachdem mittlerweile der Angriff auf die Sowjetunion im vollen Gange war, kam f眉r die 6.GebDiv ein neuer Einsatzraum. Im Hohen Norden, an der Eismeerfront, sind die dort eingesetzten 2. und 3.GebDiv v枚llig abgek盲mpft, und m眉ssen vor dem sich ank眉ndigenden Winter abgel枚st werden. Die 6.GebDiv wird im Eiltransport nach dem Norden gef眉hrt, wo sie Ende Oktober eintrifft. Die GNA 91 眉bernimmt die Nachrichtenverbindungen der GNA 67, mit 25.10.1941 k枚nnen die Kameraden der 2.GebDiv in ihre Ruhestellungen in Nordnorwegen und Nordfinnland einkehren, nun h盲lt die 6.GebDiv den n枚rdlichsten Pfeiler der deutschen Ostfront, an den Fl眉ssen Liza und Titowka.

    In der eisigen Tundra wird Hohlrieder am 01.12.1941 zum Oberfunker bef枚rdert. Hier in der wegelosen Tundra haben die Funktrupps eine gro脽e Bedeutung, als bewegliche Schnittstelle w盲hrend Jagdunternehmen aber auch auf den vielen Kampfst眉tzpunkten in der Weite. Am 01.04.1942 wird Hohlrieder zum Gefreiten bef枚rdert, doch die Freude d眉rfte nur kurz gewesen sein. Als Ende April 1942 die Sowjets eine Gro脽offensive starteten, die fast zur Einkesselung und Vernichtung der deutschen Truppen an der Eismeerfront gef眉hrt haben. Nur in z盲hen Abwehrkampf konnte dies verhindert werden, auch Nachrichtenm盲nner wurde w盲hrend des "Blutmai" am Eismeer als Infanteristen eingesetzt.

    Diesen schweren Einsatz hat der Gefreite Hohlrieder unbeschadet 眉berstanden, am 10.08.1942 wird ihm die Ostmedaille verliehen.

    Die folgenden Jahre sind durch den Stellungskrieg an der Eismeerfront gekennzeichnet, die 6. und 2.GebDiv wechseln sich j盲hrlich bei der Besatzung der Liza-Br眉ckenkopfstellungen ab. W盲hrend des kurzen Polarsommers 1943 wird Hohlrieder am 01.07.1943 zum Obergefreiten bef枚rdert.


    Am 07.10.1944 begann eine noch nie dagewesene Offensive der Roten Armee an der Eismeerfront, die schon am ersten Tag gro脽e Durchbr眉che erzielt. Der Obergefreite Hohlrieder nahm nun an den Abwehrk盲mpfen um Petsamo und Kirkenes teil, ehe sich die 6.GebDiv k盲mpfend nach Nordnorwegen zur眉ckzog. Ende November 1944 kam die Division in den Raum Lyngen-Narvik, wo sie bis zur Kapitulation die Stellungen hielt.

    Peter Hohlrieder kam in eine Reservation in Norwegen, diese Reservationen standen unter Deutscher Selbstverwaltung, so kam es hier noch nach Kriegsende zur Verleihung von Auszeichnungen. Am 21.07.1945 wird ihm der Lapplandschild verliehen.



    Es freut mich wieder einen Wehrpass eines Tiroler Eismeerfrontk盲mpfers hier vorstellen zu k枚nnen. Leider wurde das Passfoto entfernt, und auf Seite 2 ein Portraitfoto eingeklebt. Es ist fraglich, ob es Peter Hohlrieder zeigt.


    Sch枚ne Gr眉脽e aus Tirol


    Austria12

    Servus,


    in knapp einem Monat j盲hrt sich der 1. Mai 1940 zum mittlerweile 82. Mal. Wie es der Zufall will habe ich vor kurzem wieder ein Sterbebildchen eines der Gefallenen dieser zwei Torpedierungen bekommen. Es geh枚rte dem:


    Johann Singer, Gefreiter,

    10./GJR 136

    geb.: 07.03.1918 in H枚fen, Tirol

    gef.: 01.05.1940 Skagerrak, an Bord der "Bahia Castillo"


    Begraben in Frederikshavn Block 1 Grab 83


    Aufgrund neuer Quellen, die mir zur Verf眉gung stehen, habe ich bei den anderen Gefallenen ebenfalls den Truppenteil als auch das Schiff, auf denen sie den Tod gefunden haben, erg盲nzt.


    Sch枚ne Gr眉脽e aus Tirol


    Samuel

    Servus 鈸 Greifer ,


    es freut mich wirklich sehr, dass Dir der Nachlass von Pfarrer Scherrer auch so gut gef盲llt. Gerade, da Scherrer bei zwei Gebirgsdivisionen diente, ist dieser Nachlass sicher ein Highlight in meiner Sammlung, auch wenn ich eher zu den katholischen Feldgeistlichen tendiere. ;))

    Mir pers枚nlich gefallen Dokumente von Geistlichen sehr, auch wenn sie nur selten zu finden sind. Im letzten Jahr, konnte ich auch die Nachl盲sse von zwei katholischen Priestern bekommen, die in der Wehrmacht gedient haben, zwar als Sanit盲ts-Dienstgrade, doch dies machte ja den Gro脽teil der eingezogenen Priester aus.


    Sch枚ne Gr眉脽e aus Tirol


    Samuel

    Servus,


    vielen Dank f眉r Eure Antworten! Freut mich sehr.


    鈽 al-allein Diese komischen Stempel sind mir auch schon aufgefallen. Die sehen ja irgendwie aus als w盲hren sie genau umgekehrt, sprich das was bei normalen Stempeln farbig ist, ist hier wei脽 und das was wei脽 ist, ist farbig. 脛hnlich wie ein Siegelstempel f眉r Wachssiegel. Eventuell kann ein Experte zu Dienstsiegeln mehr dazu sagen?


    Das Dienstsiegel ist vom Festungsbereich Kolosjoki. Auch interessant, dass wohl in seinem Wehrpass bis 1944 kein Passfoto drin war. Der Wehrpass wurde auch erst 1941 ausgestellt, ist aber wohl keine Zweitschrift. Eventuell wurde dies bei Soldaten, die vom 枚sterreichischen Bundesheer in die Wehrmacht 眉bernommen wurden, hin und wieder vergessen. Vielleicht weil sie nicht nochmals im WBK gemustert wurden.


    Sch枚ne Gr眉脽e aus Tirol


    Samuel