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Posts by Bolgorby

    Ein paar Monate später, am 18. Januar 1944 kommt wieder Post für den Vater. Diesmal direkt von der Einheit seines Sohnes, Feldpostnummer 18103 = Stab / Radfahr-Abteilung 5 (später Aufklärung-Abteilung 5). In dem Umschlag befindet sich die nachträglich verliehene Ostmedaille und die dazugehörige Urkunde. Unterschrieben hat auf dem Anschreiben der Adjutant der Radfahr-Abteilung 5 direkt aus dem Abteilungsgefechtsstand.


    Die Unterschrift kann ich bedauerlicherweise nicht zuordnen. Eventuell hat hier noch jemand eine Idee?


    Auf der Urkunde selbst hat hier dann der damalige Kommandeur der Radfahr-Abteilung 5, Freiherr von Gemmingen unterschrieben.


    Urkunde Ostmedaille


    Beste Grüße

    Bol Gorby

    Am 6. September 1943, mehr als ein Jahr später, bekommt sein Vater Kurt Härtel Post von der Kavallerie-Ersatzabteilung 18 aus Bad Cannstatt. In diesem Briefumschlag liegt die Gefallenenurkunde seines Sohnes und das Gedenkblatt der Kavallerie-Ersatzabteilung 18, welche den Ersatz für die Radfahr-Abteilung 5 stellt. Sicher nochmals ein bitterer Tag für den Vater der seinen Sohn viel zu früh verloren hatte .....


    Gefallenenurkunde

    Gedenkblatt

    Doch die schöne Zeit in Frankreich sollte schnell zu Ende sein......


    Schon im Januar 1942 kommen besorgniserregende Nachrichten vom russischen Ilmensee. Dem Gegner waren im tief verschneiten Gelände, mit frisch eingetroffenen Truppen, schwere Ein- und Durchbrüche durch die deutsche Front gelungen. Durch diesen Vorstoß war es den Russen gelungen ein komplettes deutsches Armeekorps, das II. A.K. mit 5 deutschen Divisionen im "Kessel von Demjansk" einzuschließen. Noch Ende Januar 1942 wird die Division nach ihrer Umgliederung in die 5. leichte Infanterie-Division sofort in Marsch gesetzt. Die ersten Einheiten werden am 7. Februar 1942 in Staraja-Russa ausgeladen und sofort vom Bahnhof aus in den Kampf geworfen. Kurz darauf trifft auch Härtel mit seiner Schwadron der Aufklärungsabteilung 5 im Gebiet von Staraja-Russa ein. Bei eisigen Temperaturen und in tief verschneitem Gelände kämpfen sich die Männer unter ständigem gegnerischen Beschuss vor. Am 22. Februar bricht ein feindliches Skibataillon rechts des Jäger-Regiments 75 tief in die Stellungen der Nachbardivision ein. Es ist in weißen Schneehemden auf Skiern in langer Reihe hindurch- und vorgefahren ohne zunächst besonderes Aufsehen zu erregen, weil die russische Winterkleidung der deutschen täuschend ähnlich sieht. (Die weiße Schneebekleidung der deutschen Soldaten erhält deshalb bald darauf einen schwarzen Querstreifen auf dem Oberarm). An diesem 22. Februar 1942 fällt auch der junge Gefreite Heinz Dieter Härtel bei Belojussow Bor......

    Nach kurzem Aufenthalt im Feld-Ersatz-Bataillon wird er zu seiner Fronteinheit, zum Nachrichtenzug der Aufklärungs-Abteilung 5, der 5. Infanterie-Division kommandiert. Jedoch befindet sich die 5. Infanterie-Division zu diesem Zeitpunkt gerade in der Ablösung und wird auf die Schlacht von Wjasma vorbereitet. Härtel wird schon einen Tag später zur Radfahr-Schwadron der Aufklärungsabteilung 5 (AA5) unter Rittmeister Walter Bettag versetzt. Mit dieser Einheit kämpft er bis vor die Tore Moskaus, bevor die Division am 13. Oktober 1941 den Befehl zur Einstellung sämtlicher Marschbewegungen bekommt. Die Division wird im November 1941 zur Auffrischung und Umgliederung nach Frankreich transportiert......

    Weiter geht es.....


    Im März 1940 meldet sich Härtel als Freiwilliger beim Wehrbezirkskommando Breslau I und wird zunächst in die Ersatzreserve überführt. Am 10. Februar 1941 beginnt jedoch auch für den jungen Härtel die Dienstzeit in der Wehrmacht. Er wird bei der Kavallerie-Ersatzabteilung 18 / Nachrichten-Ersatz-Schwadron in Bad Cannstatt eingestellt und bekommt hier vom 10.02.1941 bis zum 22.08.1941 die infanteristische Grundausbildung, bevor er zu seiner Fronteinheit kommandiert wird.

    Hallo liebe Sammlerkollegen,


    vor einiger Zeit konnte ich diesen Wehrpass des Boxers Hans Arenz aus Berlin bekommen. Hans Arenz war während des Dritten Reiches ein bekannter Boxer im Federgewicht. Ein anderer Teil seines Nachlasses wurde zu dieser Zeit auch verkauft, darunter auch Zeitungsartikel über seine Kämpfe und Karriere. Wer hat noch weitere Informationen über das Leben von Hans Arenz?


    Übrigens: Hans Arenz geboren am 23.04.1909 wurde auch als bekannter Boxer an die Front geschickt und fiel an der Ostfront am 19.11.1942 zwischen Staraja Russa und Demjansk durch einen Kopfschuss...


    Beste Grüße
    Bol Gorby

    Zu dieser Zeit befindet sich Heinz-Dieter Härtel schon im RAD (Reichsarbeitsdienst). Seit dem 5. April 1940 versieht er seinen Dienst in der RAD Einheit K3/110. Für die Immatrikulation an der Universität Wien wird ihm im August 1940 ein Urlaubsschein ausgestellt und mit der Annahme an der Universität gleichzeitig die Entlassung aus dem RAD bescheinigt.


    Wer kann noch nähere Angaben zur RAD Einheit K3/110 beisteuern?


    Urlaubsschein Reichsarbeitsdienst

    Im Jahr 1940 / 1941 stellt die Kartenstelle des Kulturamtes der Gaustudentenführung der Universität Wien den Studentenausweis für Heinz-Dieter Härtel aus. Seine Familie scheint in dieser Zeit nach Wien umgezogen zu sein und Heinz-Dieter´s Vater wird dort als Oberregierungsrat Dr. Kurt Härtel bezeichnet.


    Studentenausweis
    Gaustudentenführung

    Im Jahr 1939 besucht Heinz-Dieter Härtel die "Städtische Oberschule für Jungen in Breslau", die "Schule am Zwinger". Nach 1 1/4 Jahren schließt er diese am 2. März 1940 mit dem Zeugnis der Reife erfolgreich ab. Der junge Härtel hat konkrete Ziele für die berufliche Zukunft und will wie sein Vater, Recht studieren.....


    Zeugnis der Reife

    Im Jahr 1937 besucht Heinz-Dieter Härtel noch das ehrwürdige König-Wilhelm Gymnasium in Breslau. Unter dem Motto: "Gesundheit ist Grundstein des Glücks" beginnt er dort das Training und die Prüfungen für das Reichsjugendsportabzeichen. Am 21. Juni 1939 wird ihm dann das Abzeichen durch das Reichssportamt verliehen und er ist berechtigt dieses zu tragen.


    In Wikipedia ist zu finden:

    Entwicklung des Reichssportabzeichens im Nationalsozialismus

    Mit der nationalsozialistischen Diktatur begann eine neue Periode des Sports in Deutschland. Folgenschwere Probleme kamen auf Vereine und Verbände zu, die während der Weimarer Zeit gegründet worden waren oder mit der nationalsozialistischen Ideologie kollidierten. Auch der Deutsche Reichsausschuss für Leibesübungen (DRL) gab dem Druck der neuen Machthaber nach und löste sich 1933 auf (offizielles Datum der Auflösung: 10. Mai 1933). Damit händigte man den bürgerlich organisierten Sport den Nationalsozialisten aus. Eine der letzten Amtshandlungen des DRA war eine dem Regime angepasste weitere Namensänderung in Deutsches Reichssportabzeichen sowie Reichsjugendsportabzeichen (RJA), die noch im März desselben Jahres stattfand. Während dieser Umbruchphase beorderten die Nationalsozialisten für den Sport den SA-Gruppenführer Hans von Tschader und Osten, der am 28. April 1933 zum Reichssportkommisar für Turnen und Sport (ab dem 19. Juli 1933 als Reichssportführer tätig) berufen wurde. Häufig verhinderten Machtkämpfe innerhalb bzw. zwischen den sportlichen Abteilungen eine Zusammenarbeit, sodass kein gemeinsames Ziel verfolgt wurde. Die Verleihung wurde nach Auflösung des DRA stellvertretend für den Reichssportkommissar bzw. -sportführer auf Ortsebene durchgeführt. Am 9. März 1934 ging aus dem aufgelösten DRA der Deutsche Reichsbund für Leibesübungen (DRL) als neue oberste Sportbehörde im Deutschen Reich hervor. Sogleich wurden die Prüfungsbedingungen für das Reichssportabzeichen in geringem Umfang überarbeitet. Durch das Hinzufügen von wehrsportlichen Inhalten passte man das Reichssportabzeichen den „Erfordernissen des nationalsozialistischen Staates“ an. Ebenso oblag die Gestaltung des Abzeichens einiger Modifizierungen. Während der Verleihungszeit im Dritten Reich prangte fortan ein Hakenkreuz im unteren Bereich auf der Bandschleife und aus den Buchstaben DRA wurden die Buchstaben DRL (ab 1935).


    Beste Grüße
    Bolgorby


    Leistungsbuch durchs Leben

    Hallo Samuel,


    vielen Dank für das Zeigen dieses kleinen Nachlasses. Ich finde es immer sehr bewegend, wenn man sich intensiv mit der Geschichte und dem Schicksal eines einzelnen Gefallenen befasst und Details herausfindet.
    Vielleicht taucht auch einmal noch der Wehrpass, ein Bild oder andere Dokumente auf....


    Beste Grüße
    Bolgorby

    Hallo Pietro,


    vielen Dank für Deine Nachricht, das ist sehr, sehr interessant. Hier habe ich noch ein paar Fragen.


    1.) Ja - ich habe oft die Zeitschrift "Alte Kameraden" gelesen. Meinst Du eine bestimmte Ausgabe? Steht dort noch etwas über Hauptmann Schmidt?


    2.) Du hast die WAST Dateikarte hier abgebildet. Findet man diese alle bei Ancestry.de? Wie muss man da vorgehen? Kannst Du mir diese noch auf mein E-Mail schicken?


    Beste Grüße
    Bolgorby

    weiter im Text...


    Am 22. Juli 1938 wird der junge Härtel dann nach dem Gesundheitsstammbuch des Hauptamtes für Volksgesundheit der NSDAP untersucht. Der untersuchende Arzt bescheinigt ihn im Befund als tauglich und der Passinhaber ist verpflichtet diesen Ausweis stets bei sich zu tragen.


    Doch hier die Frage - tauglich für was? Tauglich nach den Rassengesetzen der NSDAP?


    Beste Grüße
    Bolgorby


    Gesundheitspaß

    Hallo Uwe,


    ich sammle seit vielen Jahren Bilder, Dokumente und sonstige Dinge der 5. Infanterie- und Jäger-Division. Zu jedem Nachlass finde ich viele Informationen in der Divisionsgeschichte von Reinicke. Jedoch sind Berichte privater Art doch sehr selten und auch bei den mir bekannten ehemaligen Soldaten des AR5 habe ich nie solche Aufzeichnungen gesehen. Ein Teil des Divisionstagebuches befindet sich in Freiburg und andere Dokumente sind in russischen Archiven vorhanden.


    Darf ich fragen, was der Grund Deines Interesses ist?


    Beste Grüße
    Bolgorby

    Hallo Ihr Lieben,


    nun will ich dieses Thema nochmals herausholen, da ich für die Vervollständigung dieses Nachlasses ein sehr wichtiges und doch recht seltenes Puzzleteil noch bekommen konnte.


    Ihr könnt euch vielleicht noch erinnern, dass Hauptmann Schmidt 1936 den 1. Preis für Preisschießen mit PAK bekommen hatte. Ich kannte diese Medaillen nur für Artillerie und
    MG-Schützen. Doch nun wurde genau diese Medaille angeboten - 1936 und dann auch noch der 1. Preis. Welches Glück und welche Freude.....


    Beste Grüße
    Bolgorby

    weiter geht es....


    Heinz Dieter Härtel schien sich in seiner Jugend für Flugzeuge zu interessieren und Flugliteratur zu lesen. 1938 verloste dann der Verlag C.J.E. Volckmann Berlin Charlottenburg Erstlingsflüge mit dem Flugzeug der Deutschen Jugend, welche durch den Hansa Flugdienst GmbH vorgenommen wurden. Der erste Flug in dieser Zeit muss sehr, sehr aufregend für den jungen Heinz Dieter gewesen sein.....


    Hat jemand noch Informationen über die Geschichte der Hansa Flugdienst GmbH?


    Beste Grüße
    Bolgorby


    Flugurkunde

    Guten Morgen Liebe Forumskollegen,


    heute habe ich wieder einmal Zeit gefunden und möchte Euch den Nachlass des Gefreiten Heinz Dieter Härtel vorstellen.


    Härtel wurde am 27. Juni 1921 als Sohn von Kurt Härtel (Doktor der Rechte) und seiner Frau Ellinor in Breslau geboren.


    Heinz Dieter Härtel war 1937 im Gau Schlesien im Reichsverband für Deutsche Jugendherbergen. Laut seinem Bleibenausweis für Jugendliche, unternahm er im Juli 1937 eine 14-tägige Reise in das Seebad Zinnowitz auf der Insel Usedom.


    Zinnowitz ist ein Ostseebad auf der Insel Usedom in Mecklenburg-Vorpommern. Das Ortsbild ist geprägt durch Bädervillen und touristische Einrichtungen wie die Seebrücke.


    Nachdem 1937 die Peenestrombrücke vor Wolgast fertiggestellt war, hätte eigentlich der Fremdenverkehr noch verbessert werden können. Doch 1938 wurde der normale Tourismusbetrieb des Ortes für lange Zeit unterbrochen: Das Sperrgebiet der neugegründeten Heeresversuchsanstalt Peenemünde umfasste auch Zinnowitz. Im Wald zwischen Zinnowitz und Zemplin sind heute noch einige Überreste von Startstellen zur Erprobung der V1 vorhanden, die zwischen 1943 und 1945 in Betrieb waren. Auch bis Koserow auf dem Streckelsberg wurde das Sperrgebiet ausgeweitet. Gleichzeitig entstand ab Bahnhof Zinnowitz der Bahnabzweig nach Peenemünde, der von der S-Bahn der HVA bedient wurde.


    Liebe Grüße
    Bolgorby

    Hallo Armin,


    ich kann mich hier Walle nur anschließen. Die Bescheinigung der kämpfenden Truppe habe ich so auch noch nie gesehen und ist sehr interessant. Nach meiner Meinung muss diese Bescheinigung aber etwas "bewirkt" haben - einfach so ist diese doch sicher nicht ausgestellt worden. Es könnte gut sein, dass solche Bescheinigungen als "Passierschein" im rückwärtigen Gebiet gegolten haben.


    Beste Grüße
    Bolgorby

    Hallo Daniel08,


    ja - dann meinen Glückwunsch. Für mich ist es immer wieder schön zu sehen, wenn Dinge zusammenfinden welche zusammengehören.
    Vielleicht finden sich auch noch weitere Dinge dieses Soldaten. Wenn Du magst, könntest Du die Urkunde vom Verwundetenabzeichen in Silber
    noch zeigen. Würde diesen Bericht noch abrunden.....


    Ich drücke ganz fest die Daumen.


    Beste Grüße
    Bolgorby

    So - nun möchte ich zum Abschluss noch ein paar Bilder von der Kranken-Kraftwagen-Kompanie 5 zeigen. Auch die Nachschubtruppen und die Versorgungseinheiten hatten ein schweres Los. Schnee, Schlamm und die ständige Angst vor Partisanen zehrte auch hier an den Kräften und forderte viele Opfer.



    ENDE


    Beste Grüße
    Bolgorby

    Hallo Rossano,


    das nicht, aber wenn Du eventuell an den Webmaster eine e-mail schreibst, kann er eventuell in seiner Dokumentation oder seinem Archiv schauen ob er den Namen findet. Sonst kann ich das auch für Dich machen.... Als Major und Regimentsführer muss dieser Offizier ja ziemlich bekannt sein...


    Beste Grüße
    Bolgorby

    Liebe Nadja,


    nun zur Frage zwei:


    2.) Als nächster Eintrag kommt am 9.05. 1945 "Entwaffnung bei...….. "
    Dieser Ort ist mit ein Räsel. Er beschreibt in den folgenden 3 Tagen einen Fußmarsch von etwa 130 km ins Lager nach Pacov (Tschechien). Es könnte daher "Kudenberg" heißen --> und richtig geschrieben wäre es "Kuttenberg". Oder aber es bedeutet Kupferberg. Beide Standorte würden in etwa hinkommen.
    Nun frage ich mich, was zwischen Loslau und ggf. Kuttenberg oder Kupferberg geschehen ist.


    Ich lese hier den Namen "Kudenberg", jedoch kann dieser auch vom Ersteller falsch geschrieben worden sein, was nicht selten vorkam. Den Ort Kuttenberg gibt es in der Gegend und würde nach meiner Meinung gut passen. Es würde sich um das heutige "Kutná Hora" handeln, was etwa 80 Kilometer von Pacov entfernt liegt. Mit Umwegen können es gefühlte 130 Kilometer sein.....


    https://de.wikipedia.org/wiki/Kutná_Hora


    Nun die Frage - was ist zwischen diesen Tagen und Wochen geschehen. Wenn man sich die Lage zu dieser Zeit anschaut, waren alle Einheiten bedacht, soweit wie möglich nach Westen zu kommen um nicht den Russen in die Hände zu fallen. Somit wird auch diese Einheit den Rückzug kämpfend in Richtung Westen geführt haben. Am 8. Mai kapitulierte dann die Deutsche Wehrmacht und diese Einheit wurde noch vor Erreichen der Westalliierten entwaffnet und ging wahrscheinlich in russische Gefangenschaft.


    Vielleicht kann jemand noch meine Einschätzung bestätigen.


    Beste Grüße
    Bolgorby

    Liebe Nadja,


    danke für diese Informationen und ich will mal versuchen "etwas" zu helfen.


    1.) Am 24.03.1945 gibt es den Eintrag, der meiner Meinung nach "Loslau an" bedeutet. das würde heißen er war in Polen. (ggf. es heißt tatsächlich Loslau)


    P.K.W. Opel von ..... getroffen. Meine Sachen alle kaputt. Fritz Raff gefallen.


    Der Obergefreite Fritz (Friedrich) Raff wurde am 25.11.1909 in Bernhausen geboren und ist am 24.03.1945 in Loslau (Polen) gefallen. Somit scheint diese Angabe im Kalender eindeutig zu sein.

    Beste Grüße
    Bolgorby