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Posts by UHF51

    Moin *AnDi*,


    nat眉rlich sind Du und Dieter Z. ein Begriff f眉r mich, da ich auch z.B. mit *RolandP*, seit Jahren, ein gutes Verh盲ltnis Pflege. Ronny H. und Klaus K. sind beide ebenfalls Forscher/Sammler auf dem Gebiet Polizei & W.-SS.

    Nachtrag:


    Die Gr盲ber von Selbstm枚rdern und standrechtlich Erschossenen wurden nicht mit Marken versehen, mussten aber erfasst und der WASt mitgeteilt werden. Die Gr盲ber dieser Toten erhielten auch nicht die f眉r gefallene Soldaten 眉blichen Grabzeichen, sondern nur einfache Holzkreuze mit Namen und Todestag, jedoch ohne Truppenteilangabe. Diese Gr盲ber wurden in der Regel nicht auf den von der Wehrmacht angelegten Ehrenfriedh枚fen bestattet, sondern auf 枚rtlichen Gemeinde- oder Stadtfriedh枚fen zur letzten Ruhe gebettet. In Ausnahmef盲llen (z.B. wegen unheilbarer Krankheit, Bombentod von Frau und Kind usw.) konnten Selbstm枚rder auf Anweisung eines Vorgesetzten, der mindestens im Range eines Kommandierenden Generals sein musste, mit milit盲rischen Ehren auch auf einem Soldatenfriedhof beigesetzt werden.


    Quelle:

    Klaus Woche, Leiter des Gr盲bernachweises in der DD-WAST in einem Beitrag des DSJB 1984, S. 434-437, Schild Verlag, M眉nchen

    Nachtrag:


    Die Postzensur


    W盲hrend man im Ersten Weltkrieg kein Geheimnis aus dem Standort von
    Gefangenenlagern machte, wurde im Zweiten Weltkrieg alle Lager nur
    unter Nummern gef眉hrt, aus denen die geographische Lage nicht
    hervorgehen sollte. Daher durften laut Vorschrift f眉r solche
    Sendungen von der Post nur stumme Stempel, d.h. ohne Ortsnamen,
    verwendet werden. Trotzdem findet man mitunter klare Ortsstempel auf
    Gefangenenbriefen: Briefe ohne Poststempel sind in Sammelsendungen
    oder durch Kurier bef枚rdert worden. Insgesamt sind in den Jahren
    1939 bis 1945 deutscherseits etwa 1,5 Milliarden Gefangenensendungen
    behandelt worden.

    Jedes Lager besa脽 eine eigene Postpr眉fstelle,
    ohne deren Stempel keine Sendung das Lager verlie脽. Die
    Stempelformem sind v枚llig uneinheitlich, selbst innerhalb eines
    Lagers gibt es abweichende, teils recht eigent眉mliche Ausf眉hrungen.
    Stets enthalten sie jedoch die Kennnummer des Lagers, die aus den
    r枚mischen Zahlen I bis XXI mit einem zus盲tzlichen Versal A bis K
    bestand. Au脽er dieser Lagernummer bezeichnete gew枚hnlich eine
    zweite Zahl die Nummer des betreffenden Zensors.

    Man unterschied
    Stammlager f眉r Mannschaftsdienstgrade (Stalag), Offizierslager
    (Oflag), Marine-, -internierten- und Durchgangslager (Marlag, Milag,
    Dulag), Straflager (Stralag), Arbeitslager (Arlag), Interniertenlager
    (Ilag), Arbeitsbataillone (Arbat), Hilfsunterlager (Hulag) und
    Heimkehrerlager (Heilag).


    Die Stammlager (Stalag) dienten der Unterbringung von Kriegsgefangenen
    der Mannschaftsdienstgrade.


    In der folgenden Tabelle sind alle Lager enthalten, die 1943 auf
    damals deutschen Boden bestanden und mit denen ein Postverkehr
    m枚glich war. Einige von ihnen wurden infolge des Kriegsverlaufs
    bereits 1944 aufgel枚st. Von s盲mtlichen existieren Zensurbelege,
    wobei die Lager V E, XII E und alle Nummern ab XVII A selten sind.


    Stammlager (Stalag Mannschaften)

    Lager-Nr. = Standort

    I A = Stablak

    I B = Hohenstein

    I C = Heidekrug

    I E = Prostken


    II A = Neubrandenburg

    II B = Hammerstein

    II C = Greifswald

    II D = Stargard

    II E = Schwerin


    III A = Luckenwalde

    III B = F眉rstenberg

    III C = Alt-Drewitz

    III D = Lichterfelde-S眉d

    III E = Kirchhain/Niederlausitz


    IV A = Hoenstein

    IV B = M眉hlberg

    IV C = Wistritz

    IV D = Torgau

    IV E = Altenburg

    IV F = Hartmannsdorf/Chemnitz

    IV G = Oschatz


    V A = Ludwigsburg

    V B = Villingen

    V C = Offenburg

    V D = Stra脽burg

    V E = M眉lhausen/Elsa脽


    VI A = Hemer

    VI B = Neu-Versen

    VI C = Bathorn

    VI D = Dortmund

    VI F = Bocholt

    VI G = Bonn

    VI H = Arnoldsweiler

    VI J = Krefeld-Fichtenhain

    VI K = Paderborn


    VIII A = G枚rlitz

    VIII B = Teschen

    VIII C = Sagan


    IX A = Ziegenhain

    IX B = Wegschede

    IX C = Bad Sulza


    X A = Schleswig

    X B = Sandborstel

    X C = Nimburg/B枚hmen


    XI A = Altengrabow

    XI B = Fallingborstel


    XII A = Limburg

    XII B = Frankenthal

    XII C = Wiebelsheim

    XII D = Trier

    XII E = Metz

    XII F = Forbach


    XIII A = Bad Sulzbach

    XIII B = Weiden

    XIII C = Hammelburg

    XIII D = N眉rnberg-Langwasser


    XVII A = Kaisersteinbruch

    XVII B = Gneixendorf (Krems)


    XVIII A = Wolfsberg/K盲rnten

    XVIII AZ = Spittal

    XVIII B = Oberdrauburg

    XVIII C = Markt-Pongau

    XVIII D = Marburg/Drau


    XX A = Thorn

    XX B = Marienburg


    XXI A = Schildberg

    XXI B = Schubin

    XXI CH = Wollstein

    XXI CZ = Gr盲tz

    XXI D = Posen


    Die Offizierslager (Oflag)

    Die folgende Tabelle gibt den Stand der Offizierslager von 1943 wieder.
    Auch hier fanden laufend Verlegungen statt. 24 von ihnen bestanden
    1944 nicht mehr, 5 wurden zu Internierungslagern umgewandelt. Das
    Oflag IV B (K枚nigstein/Sachsen) diente als Unterkunft von Offizieren
    im Generalsrang. Die Oflag Tost/Oppeln (6) und Hohensalza (10)
    f眉hrten als einzige keine r枚mischen Ziffern in der Lagernummer.


    Lager-Nr. = Standort (Oflag)

    II A = Prenzlau

    II B = Arnswalde

    II C = Woldenberg

    II D = Gro脽born

    II E = Neubrandenburg


    III B = F眉rstenberg

    III C = L眉bben


    IV A = Hohnstein

    IV B = K枚nigstein

    IV C = Leipzig-Colditz

    IV D = Elsterhorst


    V A = Weinsberg

    V B = Biberach

    V C = Wurzach (dann Ilag)


    6 = Tost/Oppeln


    VI A = Soest

    VI B = Dossel-Warburg

    VI C = Osnabr眉ck

    VI D = M眉nster

    VI E = Dorsten


    VII = Laufen (dann Ilag)

    VII A = Murnau

    VII B = Eichst盲tt

    VII C, CH = Laufen

    VII C/Z = Tittmoning (dann Ilag)


    VIII A = Oppeln (dann Ilag)

    VIII B = Silberberg

    VIII C = Juliusburg

    VIII D = Hoyerswerda

    VIII E = Johannisbrunn

    VIII F = M盲hrisch-Tr眉bau

    VIII G = Feiwaldau

    VIII H/H = Oberlangendorf

    VIII H/Z = Kreuzburg (dann Ilag)


    IX A/H = Burg Spangenberg

    IX A/Z = Rosenburg/Fulda

    IX B = Weilburg


    10 = Hohensalza


    X A = Tuchel, sp盲ter Itzehoe

    X B = Nienburg

    X C = L眉beck

    X D = ?


    XI A = Osterode, sp盲ter VIII B


    XII B = Mainz


    XIII A = Hammelburg

    XIII B = N眉rnberg


    XVII A = Edalbach


    XVIII A = Lienz

    XVIII B = Wolfsberg

    XVIII C = Spittal


    XXI A = Gr眉ne/Lissa

    XXI B = (Posen) Schubin

    XXI C = Schokken


    Standorte weiterer Lagerformationen

    Wie schon aus den Bezeichnungen Marlag, Milag und Luft hervorgeht,
    dienten diese Lager der Unterbringung von Gefangenen der
    verschiedenen Formationen der Marine, Luftwaffe und
    Marineinternierten. Je ein "Marlag & Milag Nord"
    bestanden in Barmstedt-Bremen und in Wilhelmshaven, an letzteren Ort
    auch das "Dulag Nord". Das "Dulag Luft" lag in
    Oberursel, als Durchgangslager f眉r gefangene Flieger, die in den
    Lagern Luft 2 in Bad Vogelsang, 3 in Sagan und 6 in Heydekrug
    untergebracht wurden. 脺ber Standorte der anderen Luftlager ist noch
    wenig bekannt. Ein Heimkehrerlager (Heilag V A) befand sich in
    Konstanz. Es wurde im Juli 1942 nach Compiegne verlegt.


    Die Frontstalags dienten im Juni und Juli 1940 in Frankreich als
    Auffanglager f眉r die beim Vormarsch Gefangenen. Von den urspr眉nglich
    errichteten 53 Lagern, f眉r die kein Postverkehr eingerichtet werden
    konnte, bestanden nach 1943 noch 25. In ihnen wurden vor allem
    Angeh枚rige von Truppenkontingenten aus 脺bersee untergebracht.
    Obwohl f眉r diese nunmehr die M枚glichkeit des Postverkehrs gegeben
    war, sind Belege selten. Als Lagerbezeichnung dienten dreistellige
    Nummern ab 100.

    Die Straflager (Stralag) beherbergten Gefangene,
    die gemeutert oder einen Fluchtversuch unternommen hatten. Nur von
    wenigen Stralag konnte bisher der Standort ermittelt werden; die
    Lagernummer war stets eine Zahl in den Dreihunderten.

    Man kennt:

    Markt Pongau = Nr. 317

    Rava Ruska = Nr. 325

    Forellenkrug bei Paderborn = Nr. 326

    Triest = Nr. 339

    Lamsdorf = Nr. 344

    Kobierzyn/Krakau = Nr. 369

    Stanislaw = Nr. 371

    Hohenfels = Nr. 383

    Altenburg = Nr. 384

    Kaisersteinbruch = Nr. 398

    Teschen = Nr. ?


    Hieraus wird ersichtlich, dass einige dieser Straflager als Nebenlager von
    Stammlagern errichtet waren.

    Aus arbeitswilligen Kriegsgefangenen
    wurden Arbeitsbataillone zusammengestellt und f眉r R盲umungszwecke in
    den durch Luftangriffe zerst枚rten deutschen St盲dten eingesetzt. Man
    erkennt ihre Postbelege an den vielf盲ltigen Stempeln mit den
    Bezeichnungen "Bau", "Dachdecker" oder "Glaser".
    Sie waren in gesonderten Arbeitslagern untergebracht, ebenso wie ab
    1943 jene italienischen Soldaten, die unter Mussolini nicht
    weiterk盲mpfen wollten und der deutschen Wirtschaft als Arbeitskr盲fte
    zugef眉hrt wurden.


    Quelle:
    Archiv f眉r deutsche Postgeschichte 1970 Heft 1, S. 29-52, Beitrag von Dipl.-Ing. Karl Kurt Wolter, M眉nchen.


    Zusammenstellung und Bearbeitung:
    UHF51 (14. August 2007)


    Siehe:


    Die Problematik der Luftwaffen-Felddivisionen,

    dargestellt am Beispiel der 20. Luftwaffen-Felddivision


    Autor: Dr. Walter Dann, Gymnasialprofessor a. D. (鈥)

    Abschrift und Bearbeitung: UHF51 鈾 Berlin (18.09.2009, New Times Roman, 39 DIN-A4 Seiten, Size 11.0)

    Quelle: Deutsche Soldatenjahrb眉cher (DSJB) 1990-1997, Hrsg. H. Damerau, Schild-Verlag M眉nchen

    Der neue Div.Stab nach Beendigung der Umgliederung, am 10. Jan. 1945, sah in etwa so aus: Gen.Maj. SCHULTE-HEUTHAUS, Hermann

    Ia: Oberstleutnant i.G. Dr. jur. ERASMUS, Johannes

    Ib: Major i.G. SPAETER, Helmuth

    IIb: Hauptmann WITAUSCHEK, Major i.G. VOLKMAR

    Div.Adjutant: Hauptmann LAU, Werner

    :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

    Hier einige wenige Namen von Angeh枚rigen dieser Truppe


    ABEL Herbert, Uffz., Stab I./Pz.Rgt. Div. Brandenburg (*18.9.20 Dresden 鈥
    vermisst 2/45 K眉strin)

    ABERER Anton, Gefr., 4. Gen.Kp./4. Rgt. Brandenburg/Heimatstab (*23.5.25
    Oberaudorf 鈥 vermisst 1/45 Stettin)

    ABRAHAM Herbert, Jg., 15. (Fsch.)/4. Rgt. Brandenburg (*20.8.26 Spremberg 鈥
    vermisst 12/44 K枚nigsberg)

    ADAM Marcel, ?, 1. Bttr. I./Pz.Art.Rgt. Div. Brdbg. (*12.2.09 Stra脽burg 鈥
    vermisst 1/45 Jarotschin)

    ADELHARDT Georg, Schtz., III./4. Rgt. Brandenburg (*19.10.27 Jugoslawien 鈥
    vermisst 9/44 Rum盲nien)

    ADERKAS Klaus, Lt. d.R., ab 1.11.44 Heimatstab Brdbg., RDA: 1.10.43 / WBK:
    Kalisch

    ADRIAN Ernst, Oschtz., 1./I./Lehr-Rgt. Brandenburg (*23.1.11 Gelldorf 鈥 vermisst
    3/45 Berlin)

    AFHELDT Eckart, Oblt., II./2. Jg.Rgt. Brandenburg

    AHLHEIM Herbert, Gefr., 2./Pz.Jg.Abt. Div. Brandenburg (*4.7.24 Gimbsheim 鈥
    vermisst 1/45 Kutno)

    AHRENS Bruno, Objg., 1./I./4. Rgt. Brandenburg

    AHRENS Herbert, Jg., K眉stenj盲ger-Abt. Div. Brandenburg (*14.7.26
    Preetz/Holst. 鈥 vermisst 12/44 Ribarik)

    AICHER Franz, Gefr., 2. Bttr. I./Pz.Art.Rgt. Div. Brdbg. (*3.11.25
    Halfing/Bay. 鈥 verm. 1/45 Jarotschin)

    AIDNIK Werner, Ogefr., II./1. Rgt. Brandenburg [Unternehmen
    "Wildkatze"]

    ALBERT Kurt, Ogefr., 4./Pz.Jg.Abt. Div. Brandenburg (*23.2.10
    Schweinbach/Th眉r. 鈥 vermisst 4/45 Spremberg)

    ALBRECHT H. Rainer, Lt. d.R., 1.11.44 Heimatstab Brandenburg, RDA: 1.12.43 /
    WBK: Berlin VII

    ALBRECHT Hermann, Oschtz., 1. Rgt. Brdbg. (Heimatstab), zuvor Verb. 801
    (*14.4.24 E脽lingen 鈥 verm. 2/45 Ketz眉r)

    ALDAG Werner, Gefr., 2./I./3. Rgt. Brandenburg (*16.7.20 Hamburg 鈥
    vermisst 2/45 Schlesien)

    ALFEIN Wilhelm, Gefr., 3./I./3. Rgt.Brandenburg (*25.10.12 Ellerndorf 鈥
    vermisst 2/45 Liegnitz)

    ALLARY Erhard, Gefr., 15. Kp. 4. Rgt. Brandenburg (*21.9.26 K枚nigsberg 鈥
    vermisst 1/45 Ostpreu脽en)

    ALLGAIER Lorenz, Sold., F.E.B. Div. Brandenburg (*9.8.18 Ungarn 鈥 vermisst
    10/44 Osten)

    ALM脕SY Ladislaus, Hptm./Maj.

    ALTENBURG Otto, Gefr., K眉stenj盲ger-Abt. Div. Brandenburg (*27.11.25 Pommern 鈥
    vermisst 11/44 Knin)

    ALTVATER Hermann, San.Uffz., (6/43) Stab I./4. Rgt. Brandenburg

    AMMER Max, Gefr., Stab I./4. Rgt. Brandenburg ab 6/43 Ast Athen


    v.ANDERKAS Klaus, Lt. d.R., Heimatstab Brandenburg, RDA: 1.10.43 / WBK:
    Kalisch

    ANDERL Anton, Ogefr., I./4. Rgt. Brandenburg (*17.4.22 CSR 鈥 vermisst 10/44
    Belgrad)

    ANDERSEN Karl, Sold., 14./III./4. Rgt. Brandenburg (*28.9.25 Schleswig 鈥 vermisst
    9/44 Siebenb眉rgen/Rum.)

    ANDERSEN Kurt, Sold., 9./III./1. Rgt. Brandenburg (*1.2.25 Flensburg 鈥
    vermisst 11/44 Belgrad)

    ANDR脛 Georg, Gefr., II./2. Rgt. Brandenburg (*20.3.25 脰sterreich 鈥
    vermisst 9/44 Belgrad)

    ANDRAE
    Leonhard, Ogefr., Stab 2. Rgt. Brandenburg (*13.5.16 M眉nchen 鈥 vermisst 2/45 Glogau)

    ANDRES Georg, Stfw., Rgts.Bttr. 2. Rgt. Div. Brandenburg (*1.1.12 Oberbayern
    鈥 vermisst 11/44 Belgrad)

    ANKE Siegfried, Oblt. d.R., Pz.Gren.Div. Brdbg. ab 29.11.44, zuvor
    Sturm-Div. Rhodos (*15.8.16 鈥 鈥15.3.45)

    ARNDT Kurt, Zahlm., Stab III./Pz.Art.Rgt. Div. Brdbg. (*13.4.09 Erfurt 鈥
    vermisst 2/45 Glogau)

    ARNDT Reinhold, Sold., II./Pz.Rgt. Div. Brandenburg (*3.10.25 Tilsit 鈥
    vermisst 1/45 Brandenburg)

    ARNIM, Oblt.

    ARNOLD, Gefr., Lehr-Rgt. Brandenburg z.b.V. 800

    ARNOLD Karl, Ogefr., IV./Lehr-Rgt. Brandenburg (*3.12.22 Rheinland 鈥 vermisst 2/45 Sagan)

    ARNOLD Kurt, Obersold., 3./I./3. Rgt. Brandenburg (*1.5.26 Mannheim 鈥
    vermisst 1/45 Arys)

    ARNZ Horst, Lt. d.R., Zugfhr., 1. Jg.Rgt. Brdbg. ab 1.11.44, RDA: 1.4.44 / WBK: M眉nchen-Gladbach

    ASAM Berthold, Uffz., 15. Kp. 4. Rgt. Brandenburg (*28.5.20 Augsburg 鈥 vermisst 3/45 Gumbinnen)

    ASMUS Albert, Gefr., s.Pz.Aufkl.Kp. Brdbg. (*4.9.25 Holstein 鈥 vermisst 1/45 Wiersewitz)

    ASMUTH Eckhardt, Sold., 3./Pz.Aufkl.Abt. Div. Brandenburg (*13.10.27 Kassel 鈥 vermisst 3/45 Berlin)

    ASSMUS Georg, Uffz., Leg.-Btl. Auch [Unternehmen "Wildkatze"]

    ASTF脛LLER Johann, Oschtz., I./2. Rgt. Brandenburg (*6.4.25 脰sterreich 鈥
    vermisst 10/44 Belgrad)

    AUBERER Paul, Gefr., Stab I./2. Rgt. Brandenburg (*20.9.24 Ehingen 鈥 vermisst 11/44 Apatin)

    AUCH, Hptm. u. Fhr. I. Abt./Verb. 804, ab 3/43 Fhr. Erg.Abt./805, ab 7/44
    Maj. u. Kdr. Ausb.Btl. (U) Div.Brdbg.

    v. AUER Friedrich , Lt. d.R., Leg.-Btl. Auch ["Wildkatze"]
    Zugfhr., 2. Jg.Rgt. Brdbg. ab 1.11.44, RDA: 1.4.43 / WBK: Posen

    AUER Kurt, Oblt., I./2. Rgt. Brandenburg (*13.5.19 Innsbruck 鈥 鈥23.10.44 bei Belgrad)

    v. AULOCK Hubertus, 10/40 Maj., & Kdr. z.b.V. 800

    AURACHER Kurt, Gefr., II./2. Rgt. Brandenburg (*3.11.24 Fu脽ach 鈥 vermisst 12/44 Jugoslawien)

    (...)


    Feldpost-Nummern (Fp.脺. Teil III, Band 1, 11. Neudruck Stand vom 20.10.1944, enth盲lt

    Berichtigungslisten Nr. 1 bis 1631)


    Kommando: 05 411

    Einsatzstaffel: 01 535

    Stab V.O. West Div.Brdbg.: 20 336 (wird ab 16.1.45 Stab u. Einh. SS-Jgd.Verb. Ost)

    Nachsch.Stelle: 59 257

    Kfz. u. Werkst.Lehrgruppe: 59 671

    W.Wi.Stab 85: 48 927 (5.8.44, zuvor Verb. "Wildsch眉tz", wird ab 16.1.45 Stab u. Einh. SS-Jgd.Verb. S眉dwest)

    Nachsch.Stelle: 42 297


    K眉stenj盲ger-Abt. Brandenburg

    F眉hrungsstab: 01 754

    Heimatstab: 06 378

    1. Kp.: 30 994

    2. Kp.: 11 518

    3. Kp.: 05 937

    4. Kp.: 48 783


    Nachr.Abt. Brandenburg

    Stab: 26 485

    1. Kp.: 67 175

    2. Kp.: 42 654

    3. Kp.: 40 941

    4. Kp.: 58 773

    5. Kp.: 26 485 E

    Kol.: 26 485 A


    Pz.Pi.Btl. Brandenburg (Zuteilung Fp.Nr. ab 7.11.44)

    Stab: 65 072 A

    1. Kp.: 65 072 B

    2. Kp.: 65 072 C

    3. Kp.: 65 072 D

    Br眉cken-Kol.: 65 072 E


    Pz.Aufkl.Abt. Brandenburg (Zuteilung Fp.Nr. ab 8.11.44)

    Stab u. St.Kp.: 67 708 A IX

    le.Pz.Aufkl.Kp.: 67 708 B

    schw.Pz.Aufkl.Kp.: 67 708 C

    Versorg.Kp.: 67 708 D


    Panzer-Rgt. Brandenburg

    Rgts.Stab u. St.Kp.: 67 296 (Fp.Nr. ab 13.3.45)


    Stab I. Abt.: 13 107 (Fp.Nr. ab 2.4.45)

    St.Kp. I. Abt.: 13 107 A

    1. Kp.: 14 933 (ab 2.4.45)

    2. Kp.: 15 085 (ab 2.4.45)

    3. Kp.: 57 825 (ab 2.4.45)

    4. Kp.: 15 913 (ab 2.4.45)

    Werkst.Zug I: 57 311 (ab 2.4.45)


    Stab II. Abt. u. St.Kp.: 13 673 A (Fp.Nr. ab 11.2.45)

    1. Kp.: 13 673 B

    2. Kp.: 13 673 C

    3. Kp.: 13 673 D

    Werkst.Zug: 13 673 E

    Versorg.Kp.: 13 673 F


    Pz.Art.Rgt. Brandenburg

    Rgts.Stab u. St.Bttr.: 01 144 (Fp.Nr. ab Nov. 44)


    Stab I. Abt.: 65 177 A (Fp.Nr. ab 11.12.44)

    1. Bttr.: 65 177 B

    2. Bttr.: 65 177 C

    3. Bttr.: 65 177 D


    Stab II. Abt.: 02 949 A (Fp.Nr. ab 6.12.44, am 3.4.45 gestrichen)

    4. Bttr.: 02 949 B

    5. Bttr.: 02 949 C


    Stab III. Abt.: 05 938 A (Fp.Nr. ab 6.12.44)

    7. Bttr.: 05 938 B

    8. Bttr.: 05 938 C

    9. Bttr.: 05.938 D


    Stab IV. Abt.: 67 605 A (Fp.Nr. ab 11.12.44)

    10. Bttr.: 67 605 B

    11. Bttr.: 67 605 C


    Rgt. 1 Brandenburg

    Rgts.Stab: 32 775

    Rgts.Bttr.: 06 948 (Fp.Nr. ab 27.3.45 gestrichen)

    Rgts.Nachr.Zug: 41 799


    Stab I. Btl.: 39 708

    1. Kp.: 39 798 A

    2. Kp.: 39 798 B

    3. Kp.: 39 798 C

    4. Kp.: 03 813 F

    Nachr.Zug I: 39 708 N


    Stab II. Btl.: 25 722

    5. Kp.: 25 722 A

    6. Kp.: 25 722 B

    7. Kp.: 25 722 C

    Nachr.Zug II: 25 722 N


    Stab III. Btl.: 38 136

    9. Kp.: 38 136 A

    10. Kp.: 38 136 B

    11. Kp.: 38 136 C

    Nachr.Zug III: 38 136 N


    Rgt. 2 Brandenburg

    Rgts.Stab: 00 961

    Rgts.Bttr.: 02 953


    Stab I. Btl.: 44 927

    1. Kp.: 44 927 A

    2. Kp.: 44 927 B

    3. Kp.: 44 927C


    Stab II. Btl.: 06 343

    5. Kp.: 06 343 A

    6. Kp.: 06 343 B

    7. Kp.: 06 343 C


    Stab III. Btl.: 03 271 (Fp.Nr. ab 23.1.45 gestrichen)

    9. Kp.: 03 271

    10. Kp.: 03 271

    11. Kp.: 03 271


    Rgt. 3 Brandenburg

    Rgts.Stab: 02 087

    Rgts.Bttr.: 14 745


    Stab I. Btl.: 46 123

    1. Kp.: 46 123 A

    2. Kp.: 46 123 B

    3. Kp.: 46 123 C


    Stab II. Btl.: 02 836 A (Fp.Nr. ab 25.1.45 gestrichen)

    5. Kp.: 02 836 B

    6. Kp.: 02 836 C

    7. Kp.: 02 836 D


    Stab III. Btl.: 41 875

    9. Kp.: 41 875

    10. Kp.: 41 875

    11. Kp.: 41 875


    Stab (Btl. M): 34 458 [am 8.1.44: 13. (Leg.) Kp. Rgt. 3 Brdbg., 2.9.44 Stab Btl. (M), am 27.12.44 gestrichen]


    Rgt. 4 Brandenburg

    Rgts.Stab: 58 838

    Rgts.Bttr.: 08 037


    Stab I. Btl.: 35 302

    1. Kp.: 34 716

    2. Kp.: 08 393

    3. Kp.: 01 219

    4. Kp.: 09 529


    Stab II. Btl.: 34 922

    6. Kp.: 45 194

    7. Kp.: 00 825

    8. Kp.: 02 050


    Stab III. Btl: 44 414 (Abt. v. Koenen)

    11. Kp.: 44 414 A

    12. Kp.: 44 414 B

    13. Kp.: 44 414 C

    14. Kp.: 44 414 D

    15. Kp.: 39 958 (Fp.Nr. am 25.1.1945 gestrichen)


    Streifkorps Div. Brandenburg

    Biskaya:
    34 242 (Fp.Nr. ab 4.8.44, ab 13.1.45 Jagdeinsatz Ostland, SS-Jagdverband Ost)

    Italien:
    41 808 (Fp.Nr. ab 4.8.44, ab 16.1.45 Jagdeinsatz Italien, SS-Jgd.Verb. S眉dost)

    Nordfrankreich:
    40 478 (Fp.Nr. ab 4.8.44, ab 16.1.45 Jagdeinsatz Nordfrankr., SS-Jgd.Verb. S眉dwest)

    S眉dfrankreich:
    15 727 (Fp.Nr. ab 4.8.44, ab 16.1.45 Jagdeins. S眉dfrankr., SS-Jgd.Verb. S眉dwest, 29.2.45 gestr.)

    Ost:
    35 181 (Fp.Nr. ab 4.8.44, ab 16.1.45 Jagdeinsatz Russland, (SS-)Jgd.Verb. Ost.)

    Slowakei:
    23 222 (Fp.Nr. ab 25.8.44, ab 16.1.45 Jagdeinsatz Slowakei,
    SS-Jgd.Verb. S眉dost)


    Pz.Nachsch.Tr. Brandenburg

    Stab: 40 775 III (Fp.Nr. ab 16.1.45)

    Sammel-Kp.: 40 775 S (Fp.Nr. ab 14.4.45)

    1. Kp.: 43 767 (Fp.Nr. ab 16.11.44)

    2. Kp.: 41 719 II (Fp.Nr. ab 16.11.44, gestrichen am 25.1.45)

    3. Kp.: 07 783 Wkr. i.G. (Fp.Nr. ab 8.11.44)

    4. Kp.: 42 482 III (Fp.Nr. ab 16.11.44, gestrichen am 25.1.45)

    5. Kp.: 14 730 Wkr. i.G. (Fp.Nr. ab 8.11.44)


    Lehr-Rgt. Brandenburg

    Rgt.Stab: 07 578 (ab 5.6.44, zuvor Stab Alarm-Rgt. Brandenburg)


    Stab I. Btl.: 31 429 A (ab 20.7.44)

    1. Kp.: 31 429 B

    2. Kp.: 31 429 C

    3. Kp.: 31 429 D

    4. Kp.: 31 429 E


    Stab II. Btl.: 35 953 A (ab 20.7.44)

    5. Kp.: 35 953 B

    6. Kp.: 35 953 C

    7. Kp.: 35 953 D

    8. Kp.: 35 953 E


    Stab III. Btl.: 06 387 A (ab 20.7.44, zuvor Stab I./Alarm-Rgt. Brandenburg)

    9. Kp.: 06 387 B

    10. Kp.: 06 387 C

    11. Kp.: 06 387 D

    12. Kp.: 06 387 E


    Stab IV. Btl.: 11 851 A (ab 20.7.44, zuvor Stab II./Alarm-Rgt. Brandenburg)

    13. Kp.: 11 851 B

    14. Kp.: 11 851 C

    15. Kp.: 11 851 D

    16. Kp.: 11 851 E


    17. Lehrg.Kp.: 47 681 A (ab 20.7.44, zuvor Heimatstab u. Einh. Rgt. 4 Lehr-Rgt. Brandenburg)

    18. Kp.: 07 578 A (ab 5.6.44)

    1. Genesenden-Kp.: 02 152 (ab 20.7.44)

    2. Genesenden-Kp.: 03 813 (ab 20.7.44)

    3. Genesenden-Kp.: 44 040 (ab 20.4.44, zuvor Heimatstab u. Einh. Rgt. 3
    Lehr-Rgt. Brandenburg)

    4. Genesenden-Kp.: 47 681 B (ab 20.7.44, zuvor Heimatstab u. Einh. Rgt. 4 Lehr-Rgt. Brandenburg)


    Lehr-Kdo. Fallsch.Btl.: 47 681 F (ab 20.7.44 Restkdo. F.S.Btl. Lehr-Rgt. Brandenburg; s.o.)

    1. Kp. (Leg.Lehr.Btl.): 41 286


    Lehr-Rgt. K眉rf眉rst

    Rgts.Stab: 48 848 (war zuvor Rgts.Stab Lehr-Rgt. 5 Brandenburg)

    I. Abt.: 48 457 (Fp.Nr. ab 29.8.44)

    III. (techn.) Abt.: 35 971 (Fp.Nr. ab 29.8.44)


    Stab (Abw.Stamm-Abt.): 27 207 [zuvor Stab (Abw.Stamm-Abt.) Verband 805
    Sdr.Verb. Brdbg.]

    1.V-Kp. (Abw.Stamm-Abt.): 48 347 [zuvor 1. V-Kp. (Abw.Stamm-Abt.) Lehr-Rgt. 5
    Brandenburg]

    3. V-Kp. (Abw.Stamm-Abt.): 03 568 [zuvor 3. V-Kp. (Abw.Stamm-Abt.)
    Verband 805 Sdr.Verb. Brdbg.]

    4. V-Kp. (Abw.Stamm-Abt.): 45 817 (wird 16.1.45 Jagdeinsatz Donau, SS-Jgd.Verb. S眉dost)


    Nachr.Kp.: 08 434 (Fp.Nr. ab 25.2.44, gestrichen am 17.1.45)

    Techn.Kp.: 15 553 (Fp.Nr. ab 17.10.43)

    Abw.Schule: 48 596 (zuvor Abw.Schule Lehr-Rgt. 5 Brandenburg)

    Ausb.Btl. (U) d. Div. Brandenburg: 57 281 (Fp.Nr. ab 5.7.44, wird 28.4.45 Feld-Ers.Btl. Brandenburg)

    (...)


    Regiment 1 Brandenburg

    formiert 01.04.1943 in Freiburg aus dem Verband 801;

    J盲ger-Rgt. 1 Brandenburg seit 15.09.1944 bei Bildung der Pz.Gren.Div. Brandenburg; nach Einsatz bei Belgrad Auffrischung bei Wien; gab 20.12.1944 das III. Btl. als II./Korps-F眉s.Rgt. "GD" ab; auch als Pz.J盲g.Rgt. 1 Brandenburg bezeichnet.

    Gliederung

    1943: I. Btl. (1. - 3. Kp.), II. Btl. (5. - 7. Kp.), III. Btl. (9. - 12. Kp.), 4. Kp. sp. Bttr.

    1944: I. Btl. (1. - 4. Kp.), II. Btl. (5. - 8. Kp.), III. Btl. (9. - 12. Kp.), 13. u. 14. Kp.

    1945: I. Btl. (1. - 4. Kp.), II. Btl. (5. - 8. Kp.), 9.(s.I.G.) Kp. und 10.(Pi.)Kp.

    Unterstellung Div.Brandenburg

    I.: Estland, Steiermark, Saloniki, Lamia, Split, Kroatien;

    II.: Kroatien (1944);

    III.: Peloponnes, Theben, Leros.


    Pz.Gren.Div. Brandenburg (Okt. 1944 Belgrad, 1945 Ostpreu脽en, Oder, M盲hren).

    Regiment 2 Brandenburg formiert 01.04.1943 in Admont aus dem Verband 802, wegen seines Einsatzes aus den Alpenl盲ndern auch als 2. (J盲g.-)Rgt. Brandenburg bezeichnet;

    J盲ger-Rgt. 2 Brandenburg seit 15.09.1944 bei Bildung der Pz.Gren.Div. Brandenburg; Einsatz bei Belgrad; nach Auffrischung wurde das III. Btl. in das I. Btl. eingegliedert. Das Rgt. wurde auch als Pz.J盲g.Rgt. 1 Brandenburg bezeichnet.

    Gliederung

    1943: I. Btl. (1. - 3. Kp.), II. Btl. (5. - 7. Kp.), III. Btl. (9. - 12. Kp.) und 1944 eine Bttr.

    1944: I. Btl. (1. - 4. Kp.), II. Btl. (5. - 8. Kp.), III. Btl. (9. - 12. Kp.), 13. Kp. und 14. Kp.

    1945: I. Btl. (1. - 4. Kp.), II. Btl. (9. - 12. Kp.), 9. Kp. und 10. Kp.

    Unterstellung
    Div. Brandenburg

    I.: Juli 1943 Griechenland (Ptolomais); Rgt. im Sept. unter 11. ital. Armee, Okt./Nov. H.Gr. E (Saloniki), Nov. 1943 - Aug. 1944 Pz.AOK 2 (Montenegro), Sept./Okt. 1944 Grp.

    Schneckenburger (Mil.Befh. Serbien).


    Pz.Gren.Div. Brandenburg (Okt. 1944 Belgrad, 1945 Ostpreu脽en, Oder, M盲hren).

    Regiment 3 Brandenburg

    Aufstellung 01.05.1943 in D眉ren aus dem Verband 803, wurde im Nov. 1944 zur
    Aufstellung des MG-Btls. Generalfeldmarschall Kesselring verwandt.

    Gliederung

    I. Btl. (1. - 3. Kp.), II. Btl. (5. - 7. Kp.), III. Btl. (9. - 11. Kp.) und 13. (Legion盲r-)Kp.

    Unterstellung
    Div. Brandenburg, Einsatz getrennt: Stab I. u. III. in Mittelru脽land.

    I. Btl. Witebsk, Pinsk, III. Btl. Karatschew, Brjansk, Roslawl,

    II. Btl. S眉dfrankreich.

    Fr眉hjahr 1944 Rgt. in Italien: I. Btl. Fiume, II. Btl. ?, III. Btl. Abbazia/Istrien, Fiume, sp. Grenoble;

    Rgt. Aug. 1944 unter Befh. Adriat.K眉stenland, Sept./Okt. 1944 bei Armee-Abt. Ligurien.


    Regiment 4 Brandenburg

    Aufstellung 01.04.1943 in Langenarden/Bodensee aus dem Verband 800; wurde Okt.
    1944 bei der Aufstellung der Pz.Gren.Div. Brandenburg in die J盲ger-Rgter. 1 und 2 eingegliedert.

    Das Legion盲rs-Btl. und der aus ihm hervorgegangene "Verband Seuberlich" (5 Kpn.) wurden im April 1945 in der Fp.脺. gel枚scht.

    Gliederung

    I. Btl. (1. - 4. Kp.), II. Btl. (5. - 8. Kp.), III. Btl. (11. - 14. Kp.), 15,. 16. und Pz.Kp.;

    Rgts.Bttr. und Legion盲rs-Btl. (1. - 3. Kp.)

    Unterstellung Div. Brandenburg

    Einsatz:
    1943 Foca, Podgrav; 1944 das I. u. II. Btl. Kroatien bei Pz.AOK 2.


    Lehr-Rgt. 5 Brandenburg

    Aufstellung 01.04.1943 in Brandenburg aus dem Verband 805 mit Abw.Stamm-Abt. und
    Erg.Abt.; das Rgt. stellte Sommer 1943 nach 脺bergang der Aufgaben der Abwehr an die SS das Lehr-Rgt. Kurf眉rst auf und bildete aus dem Erg盲nzungs-Btl. das

    Lehr-Rgt. Brandenburg neu (Stab seit Febr. 1944 in der Fp.脺. ), dazu die Heimatst盲be der der vier Regimenter. Juli 1944 wurde das

    Alarm-Rgt. Brandenburg als III. und IV. Btl. eingegliedert. Der Heimatstab
    Brandenburg bildetet Febr. 1945

    das III./Pz.Gren.Ers.u.Ausb.Rgt. "Gro脽deutschland" in Schlesien.

    Gliederung

    1943: Erg.Abt. (1. - 4. Kp.), Abw.Stamm-Abt. (1. - 4. V-Kp.), Legion盲rs-Erg.Kp. und Abwehrschule.

    1944: I. und II. Btl. mit 1. - 4. Genesenden-Kp. und Legion盲rs-Lehr-Kp.

    1944 (Juli): I. Btl. (1. - 4. Kp.), II. Btl. (5. - 8. Kp.), III. Btl. (9.- 12. Kp., IV. Btl. (13. - 16. Kp.), 17. Lehr-Kp. und 18. Kp.

    Unterstellung
    Div. Brandenburg, als Ersatztruppe in Brandenburg; bei Kriegsende I. - III. Btl. in Oberkrain (Veldes, St. Veit, Stein), IV. Btl. in Ostpreu脽en (Angerburg, zuletzt Weichsel).


    Alarm-Rgt. Division Brandenburg

    Aufstellung M盲rz 1944 aus dem Lehr-Rgt. Brandenburg zum Einsatz in Ungarn; wurde
    Juli 1944 wieder in das Lehr-Rgt. Brandenburg als Stab, III. und IV. Btl. eingegliedert.


    K眉stenj盲ger-Abt. 800

    Aufstellung 20.11.1942 in Langenargen/Bodensee aus einer im Sommer in Swinem眉nde
    mit Hilfe der Kriegsmarine aufgestellten le.Pi.Kp./Rgt. 800 mit Sturmbooten und

    Pi.Landungsbooten zu 4 Kpn.; wurde 01.04.1943 K眉stenj盲ger-Abt. Brandenburg.

    Unterstellung:
    Sonderverband 800 (OKW-Abwehr), Einsatz am Mittelmeer.

    K眉stenj盲ger-Abt.Brandenburg 01.04.1943 aus K眉stenj盲ger-Abt. 800 (4 Kpn.), Einsatz an der Adria, zuletzt Fiume, ausger眉stet mit Sturmbooten.


    Feldersatz-Btl. Brandenburg

    Aufstellung 15.09.1944 bei Wien aus dem im Juli f眉r die Umbildung der Division
    gebildeten Ausb.Btl.

    Unterstellung
    Pz.Gren.Div. Brandenburg.


    Fallschirmj盲ger-Btl. Brandenburg

    Aufstellung 11.03.1944 in Stendal u.a. aus der 15. Kp. des Rgts. Brandenburg.


    Panzer-Rgt. Brandenburg

    Aufstellung 20.12.1944 mit der Sturmgesch眉tz-Abt. "Gro脽deutschland" als II. Abteilung.

    Unterstellung Pz.Gren.Div. Brandenburg.


    Panzerj盲ger-Abt. Brandenburg

    Aufstellung 15.09.1944 bei Wien zu 3 Kpn.;

    Unterstellung Pz.Gren.Div. Brandenburg.


    Pz.Aufkl.Abt. Brandenburg

    Aufstellung 01.11.1944 im Raum Wien; Unterstellung Pz.Gren.Div. Brandenburg.


    Pz.Artillerie-Rgt. Brandenburg

    Aufstellung (auf Verfg. v. 5.10.) am 01.11.1944 durch Wehrkreis III in Guben,

    die III. Abt. aus III./Pz.Art.Rgt. 73 der 1. Pz.Division; gab 26.12.1944 die III. als II./Korps-Pz.Art.Rgt. 500 ab (die IV. wurde III. Abt.), ebenso im April 1945 die II. Abt. als

    III./Pz.Art.Rgt. 124 der F眉hrer-Gren.Div.

    Gliederung:
    I. Abt. (1. - 3. Kp., II. Abt. (4. - 5. Kp.), III. Abt. (6. - 7.Kp.), IV. Abt. (8. - 10.Kp.).

    Unterstellung:
    Pz.Gren.Div. Brandenburg.

    Ersatzgestellung: "GD", Guben, WK III.


    Heeres-Flakartillerie-Abt. Brandenburg

    gebildet 1945 in Schlesien durch die Umbenennung der H.Flak-Art.Abt. 280 (18.
    Art.Div., dann Heerestruppe).


    Pz.Pi.Btl. Brandenburg

    Aufstellung 15.09.1944 durch Wehrkreis III zu 3 Kpn.


    Nachrichten-Abt. 800

    Aufstellung 20.11.1942 aus der Nachr.Kp. des Lehr-Rgts. Brandenburg z.b.V. 800;
    wurde 01.04.1943 Nachr.Abt. Brandenburg.

    Nachrichten-Abt. Brandenburg seit 01.04.1943 zu 3 Kpn.. Febr. 1944 auf 5 Kpn. verst盲rkt.


    Kdr. d. Pz.Div.Nachsch.Tr. Brandenburg

    gebildet 24.09.1944 durch Umgliederung der Kraftf.Abt. 566 (6 Kpn.);
    Unterstellung Pz.Gren.Div. Brandenburg.


    Lehr-Regiment Kurf眉rst

    Aufstellung im Sommer 1943 aus dem Lehr-Regiment Brandenburg, zun盲chst auch mit
    dessen Erg盲nzungs-Btl.; gab dieses dann an das neue Lehr-Rgt. Brandenburg ab und blieb auf die Aufgaben der Abwehr beschr盲nkt.

    Zuletzt in Ziegenb眉ck.

    Gliederung

    Abw.Stamm-Abt. mit 1. - 4. V-Kp.,

    Abwehrschule mit I., II. und III. (techn.) Abteilung, Nachr.Kp. und techn. Kp.


    SS-Jagdverband S眉dost

    Aufstellung Jan. 1945 aus dem Verband "Wildsch眉tz" der Division Brandenburg; Stab in Agram mit den Einsatzgruppen Bulgarien, Rum盲nien, Serbien-Kroatien, Ungarn, dazu Albanien, Slowakei, Donau.

    Gliederung:
    1. - 4. deutsche, 1. - 4. fremdv枚lkische Kp. und Kampfschule.


    SS-Jagdverband S眉dwest

    Aufstellung Jan. 1945 aus dem Legion盲r-Btl. des Lehr-Rgt. Brandenburg und den
    Streifkorps der Division Brandenburg in Eltville/Frankr. mit Jagdeinsatz Nordfrankreich, S眉dfrankreich, Italien.

    Gliederung:
    1. - 4. deutsche, 1. - 4. fremdv枚lkische Kp. und Kampfschule.

    (...)

    Division Brandenburg

    Zusammenstellung/Recherche/Listung: 漏 by Autor UHF51 鈥 Berlin 鈥 2016-05-13

    Quellen: NARA, T78M-R926 bis R940, T315-R2112, T78-R129, T78-R130

    Tessin, Georg (Verb盲nde und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945),

    VBL's des DRK-Suchdienstes, die Ortsangabe b. Geburt kann auch lediglich Herkunft bedeuten;

    Zeitraum 1/45 (Jan '45) nur grober Anhalt, wann & woher letzte Nachricht/Meldung erfolgte.

    - Urkunden/Besitzzeugnisse sowie Wehrp盲sse/Soldb眉cher -


    Heimatstab Brandenburg bedeutete Reservelazarett o. Ersatztruppenteil.

    Unternehmen ''Wildkatze'' = 1944/45 SS-Jagdverband ''Ost'' (Kdr.: SS-Stubaf. Dr. Manfred PECHAU)

    :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

    Bau-Lehr-Btl. z.b.V. 800

    Aufstellung 10.01.1940 in Brandenburg/Havel als Kommandotruppe f眉r die Aufgaben OKW/Abwehr im feindlichen

    Hinterland aus der am 15.10.1939 errichteten "Deutschen Kompanie", welche am 25.10.1939 in

    Baulehr-Kp. umbenannt und am 1. und 23.11.1939 um zwei Kpn. verst盲rkt worden war;

    Lehr-Rgt. Brandenburg z.b.V. 800

    seit 01.06.1940 mit I. Btl. in Brandenburg, II. Btl. in Baden/b. Wien und
    III. Btl. in Aachen, sp盲ter D眉ren; dazu 01.09.1940 eine Nachr.Kp., und 28.05.1941 die 13. - 17. Kp. (beim II. u. III. Btl.);

    08.11.1941 Aufstellung einer "V"-Abt. mit 1. - 4. Kp. aus der 1., 5. und 9. Kp., erweitert auf 6 Kpn.;

    20.11.1942 Umgegliedert in "Sonderverband Brandenburg" mit den Verb盲nden (Regimentern) 801 bis 805.

    Gliederung:
    I. Btl. 1. - 4. Kp, II. Btl. 5. - 8. Kp., III. Btl. 9. - 12. Kp.,
    sp盲ter 13. - 17. Kp.; dazu V-Abt. 1. - 6. Kp.

    und
    Nachr.Kp., sp盲ter Abt. 1 - 3

    Unterstellung:
    OKW/Abwehr II

    Eins盲tze:
    1940 Beltbr眉cken, Holland; Vorbereitung f眉r "Seel枚we" (England) und "Felix" (Gibraltar); 1941 Eisernes Tor (II. Btl.), D眉nabr眉cke; II. Btl. sp盲ter Kaukasus (Maikop).


    Sonderverband Brandenburg

    ab 20.11.1942 in Brandenburg/Havel durch die Erweiterung des dem Amt Ausl.Abw. im OKH unterstehenden

    Lehr-Rgts. Brandenburg z.b.V. 800 mit:

    Verband 801 (I. - III. Btl. Brandenburg aus I./800)

    Verband 802 (I. - III. Btl. Baden/b. Wien, Admont aus II./800)

    Verband 803 (I. - III. Btl. D眉ren aus III./800)

    Verband 804 (I. - III. Btl. Langenargen/Bodensee aus V-Kpn. 1, 2 und Verband Koenen)

    Verband 805 (Abw.Stamm-Abt. und Erg.Abt. aus 3. - 6. V-Kp. und Erg.Kp.)

    K眉stenj盲ger-Abt. 800

    Nachrichten-Abt. 800


    Division Brandenburg

    Am 01.04.1943 wurde der Sonderverband in Div. Brandenburg umbenannt mit:

    Rgt. 1 Brandenburg (I. - III. Btl.)

    Rgt. 2 Brandenburg (I. - III. Btl.)

    Rgt. 3 Brandenburg (I. - III. Btl.)

    Rgt. 4 Brandenburg (I. - III. Btl. und Legion盲rs-Btl.)

    Lehr-Rgt. 5 Brandenburg (mit Abw.Stamm- und Erg.Abt.)

    K眉stenj盲ger-Abt. Brandenburg

    Nachrichten-Abt. Brandenburg;

    das 5. (Lehr-)Rgt. Brandenburg wurde 1944 in

    Lehr-Rgt. Brandenburg (I. und II. Btl.) und

    Lehr-Rgt. Kurf眉rst (mit Abw.Stamm-Abt. und Abwehrschule) geteilt.


    F眉r die Besetzung Ungarns wurde M盲rz 1944 ein Alarm-Rgt. Brandenburg
    gebildet, welches bald als III. und I. Btl. in in das Lehr-Rgt. Brandenburg eingegliedert wurde.

    Die Div. Brandenburg wurde nie geschlossen, sondern in der Regel bataillonsweise, vorwiegend auf dem Balkan, das

    Rgt. 3 Brandenburg auch im r眉ckw. Heeresgebiet Mitte, S眉dfrankreich und Italien eingesetzt.

    Nach Ausschaltung des milit盲rischen Geheimdienstes und der Beschr盲nkung auf die eigentliche Truppenabwehr

    gingen im Fr眉hjahr 1944 die Aufgaben der Abwehr zum gro脽en Teil auf die SS 眉ber.

    Die einstige Wehrmacht-Division Brandenburg wurde nun Heerestruppe und am 15.9.1944 in Pz.Gren.Div. Brandenburg

    umbenannt; das Rgt. 4 Brandenburg wurde in die Rgter. 1 und 2 eingegliedert, das Rgt. 3 in Italien bildete das MG-Btl. "Generalfeldmarschall Kesselring".


    Panzergrenadier-Division Brandenburg

    Am 15.09.1944 wurde die bisher dem OKW (Abwehr) unterstehende Div.
    Brandenburg in Pz.Gren.Div. Brandenburg umgegliedert. Diese Umgliederung verz枚gerte sich, da die drei

    Regimenter 1, 2 und 4 bei Belgrad in schwerem Einsatz standen und teilweise aufgerieben wurden und

    daher Artillerie sowie s盲mtliche Div.Einheiten neu gebildet werden mu脽ten.

    Das Rgt. 4 wurde aufgel枚st und verteilt, insbesondere auf Rgt. 2.

    Am 17.10.1944 wurden Teile der ebenfalls bei Belgrad eingesetzten Sturm-Division Rhodos eingegliedert.

    Die Aufstellung der Division erfolgte im Okt./Nov. in Baden/b. Wien mit:

    J盲ger-Rgt. 1 Brandenburg (I. - III. Btl. mot)

    J盲ger-Rgt. 2 Brandenburg (I. - III. Btl. mot)

    Art.Rgt. Brandenburg (I. - IV. Abt.)

    Div.Einheiten Brandenburg


    Die Aufstellung der Panzer- und der Pz.Aufkl.Abt. Brandenburg wurde zun盲chst verschoben.

    W盲hrend der Aufstellung wurden am 20.12.1944 die Divisionen "Gro脽deutschland" und "Brandenburg" zu einem

    Panzer-Korps "Gro脽deutschland" zusammengeschlossen:

    III./J盲ger-Rgt. 1 Brandenburg wurde II./Korps-F眉s.Rgt. "Gro脽deutschland", das

    II./J盲ger-Rgt. 2 Brandenburg wurde aufgel枚st, die

    III./Pz.Art.Rgt. Brandenburg wurde II./Korps-Pz.Art.Rgt. 500, die

    IV./Pz.Art.Rgt. Brandenburg wurde III./Abt.Pz.Art.Rgt. Brandenburg, und vom

    Pz.Regiment Brandenburg wurde zumindest die II. Abt. aus der Sturmgesch眉tz-Abt. "Gro脽deutschland" gebildet.

    Die beiden J盲ger-Rgter. hie脽en nun Pz.J盲ger.Rgter. Die Pz.Aufkl.Abt. befand sich bei Kriegsende im Protektorat

    noch in Aufstellung.

    Panzer-Rgt. Brandenburg (nur II. Abt.)

    Pz.J盲ger-Rgt. 1 Brandenburg (I., II. Btl.)

    Pz.J盲ger-Rgt. 2 Brandenburg (I., II. Btl.)

    Pz.Aufkl.Abt. Brandenburg (in Aufstellung)

    Pz.Art.Rgt. Brandenburg (I. - III. Abt.)

    Div.Einheiten Brandenburg.


    Auf dem Transport von Ostpreu脽en nach Schlesien wurde die Division im
    Januar 1945 infolge des russischen Durchbruchs an der Weichsel bei Kutno verzettelt in schwere Abwehrk盲mpfe

    verwickelt; der Zusammenhang des Pz.Korps "Gro脽deutschland" wurde dabei zerrissen.

    Die Auffrischung der Pz.Gren.Div. Brandenburg erfolgte am

    10.03.1945 an der Oder durch die Ers.Brig. "Gro脽deutschland".
    Die Division kam im Raum Deutsch Brod in russische Gefangenschaft.

    Unterstellung:

    1944 Nov./Dez. / LXVIII AK / 2. Pz.Armee / H.Gr. "F" / S眉dost / Belgrad, Kroatien

    1945 Jan. (Umgliederung in Ostpreu脽en)

    1945 Febr./April / Pz.K. "GD" / 4. Pz.Armee / H.Gr. Mitte / Osten / Lausitz

    1945 Mai / III. AK / 1. Pz.Armee / H.Gr. Mitte / Osten / Olm眉tz

    (...)

    Fp-Verkehr der im Heeresgefolge eingesetzten ehem. russ. Kriegsgefangenen und russ. Landesbewohner:
    Dieser wurde im Sp盲tsommer 1942 eingerichtet (FpAmtsblVfg Nr. 85/1942 v. 01.09.1942). Tats盲chlich traten viele Russen in den Dienst der dt. Wehrmacht, sei es Arbeitskr盲fte, sei es als Soldaten. Um ihnen mit ihren Angeh枚rigen, soweit sie in den besetzten Ostgebieten beheimatet waren, eine Verbindung zu erm枚glichen, wurde ein entsprechender beschr盲nkter Fp-Verkehr zugelassen. Er war zun盲chst auf den Austausch von monatlich 2 Fp-Karten mit (R眉ck-)Antwort beschr盲nkt, f眉r die ein besonderes Formblatt mit zweisprachigem Vordruck (deutsch/russisch) hergestellt wurde. Die Karten, die den ehem. russ. Kriegsgefangenen von ihrer Wehrmachteinheit oder Wehrmachtdienststelle geliefert wurden, wurden geb眉hrenfrei als Fp-Sdg. bef枚rdert. Sie wurden bei den Wehrmachtsdienststellen abwehrm盲脽ig gepr眉ft. In einem aus dieser Zeit vorliegenden Bericht einer Fp-Dienststelle (APM) hei脽t es dazu:
    Der am 20.8.1942 er枚ffnete geb眉hrenfreie Postverkehr f眉r ehemalige russischen Kriegsgefangene, die in das Heer oder Wehrmachtgefolge eingegliedert waren, lief nur langsam an. Er nahm auch nach 脺berwindung der Anfangsschwierigkeiten - verz枚gerte Belieferung mit Postkartenformbl盲ttern, Fehlen der f眉r die abwehrm盲脽ige Pr眉fung notwendigen Kr盲fte, nicht rechtzeitige oder unzul盲ngliche Unterrichtung der Einheitsf眉hrer u.a. - nicht den erwarteten Umfang an. Die Ursache d眉rfte neben der gro脽en Zahl von Analphabeten unter den Gefangenen in einer gewissen Scheu und Abneigung gegen眉ber jeden Schriftverkehr zu suchen sein. Die Bearbeitung dieser Sendungen wurde einer besonderen Verteilstelle bei der ABSt 眉bertragen. (...) F眉r die Abwicklung des Postverkehrs zwischen den im Reich eingesetzten russischen Arbeitern und ihren Angeh枚rigen fiel dagegen eine gro脽e Zahl von Sendungen an.
    Wenn es in dem Bericht nicht klar ausgesprochen wurde, so war es doch offenbar so, dass die freiwillig in den Dienst der dt. Wehrmacht eingetretenen ehem. russ. Kriegsgefangenen die Kommunikation aus Furcht vor sp盲teren Repressalien scheuten. Die unter Zwang in das Reich verbrachten Arbeitskr盲fte brauchten dies nicht.
    (Anmerkung UHF51: Obwohl uns die Geschichte sp盲ter eines Besseren belehrte!)
    Die Bestimmungen 眉ber diesen Fp-Verkehr wurden mit FpAmtsblVfg Nr. 12/1943, S. 5 und Nr. 10/1944, S. 5, noch erweitert, dennoch hat dieser Verkehr keinen nenneswerten Umfang angenommen, so dass hier die Erw盲hnung gen眉gt. Die in die Wlassow-Armee gesetzten Hoffnungen verfl眉chtigten sich doch ziemlich schnell wieder.


    Fp-Verkehr Alpenvorland:
    Nach der italienischen Kapitulation am 03.09.1943 und der Kriegserkl盲rung der Bodaglio-Regierung an Deutschland 盲nderte sich die Situation in Italien gr眉ndlich. Italien war im s眉dlichen Teil zum Kriegsgebiet, im n枚rdlichen Teil zum besetzten Gebiet geworden. Im Alpenvorland - von S眉den aus gesehen - zu dem die Provinzen Bozen, Trient und Belluno rechneten, wurde die Deutsche Dienstpost Alpenvorland eingerichtet.
    Um den als deutsche Soldaten in der Wehrmacht stehenden 'Volksdeutschen' aus diesem Raume die Verbindung mit ihren Angeh枚rigen in der Heimat zu erm枚glichen, wurden sie zum Fp-Verkehr zugelassen. Dieser Verkehr wurde 眉ber die "Deutsche Dienstpost Alpenvorland" abgewickelt, und zwar zu denselben Bestimmungen wie im 眉brigen Fp-Verkehr. Die Fp-Sendungen in Richtung Alpenvorland mussten in der Anschrift den Vermerk "Feldpost nach Alpenvorland" und in Richtung aus dem Alpenvorland den Vermerk "Feldpost aus Alpenvorland" tragen (FpAmtsblVfg Nr. 5/1944 v. 28.01.1944, S. 3).


    Fp-Verkehr der in der dt. Wehrmacht eingesetzten italienischen Soldaten und Hilfswilligen:
    Die erw盲hnten politischen Verh盲ltnisse in Italien hatten aber auch noch andere Auswirkungen. Ein Teil der italienischen Soldaten k盲mpften n盲mlich deutscher Seite weiter, nachdem sie in die dt. Wehrmacht eingegliedert worden waren. Die Zulassung der in der deutschen Wehrmacht eingesetzten italienischen Soldaten und Hilfswilligen, sowie der italienischen Dienststellen zum deutschen Fp-Verkehr wurde mit FpAmtsblVfg Nr. 16/1944 v. 29.02.1944, S. 8, bekanntgegeben. Die von ihnen ausgehenden oder an sie gerichteten Fp-Sdg. wurden ebenso wie die dt. Fp-Sendungen behandelt, unterlagen jedoch der abwehrm盲脽igen Pr眉fung. Sdg. von italienischen Soldaten an Empf盲nger im deutsch besetzten Italien waren auf die zust盲ndige Auslandsbriefpr眉fstelle zu leiten. Soweit jedoch die italienischen Verb盲nde und Einheiten in Italien selbst eingesetzt waren, wurden die Sendungen von der Fp-Pr眉fstelle ihrer Armee gepr眉ft.

    :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

    E N D E

    Sicherung von Feldposttransporte:

    Die besonderen Transportschwierigkeiten im Osten bestanden in den enormen Entfernungen und der starken Gef盲hrdung der Transporte durch die rege Partisanent盲tigkeit in den weitl盲ufigen r眉ckw盲rtigen Heeresgebieten. Unter diesen Umst盲nden war ohne besondere Sicherung der Fp-Transporte nicht auszukommen.

    W盲hrend f眉r die Begleitung der nicht so zahlreichen Sw (G眉terwagen mit Feldpost, kurz: Sw = Sackwagen) mit Nachrichtenpost Fp-Beamte eingesetzt werden konnten, standen f眉r die Sicherung der nach Aufhebung der P盲ckchensperre (Pn-Sperre) im Oktober 1941 verkehrende Feldpostsonderzug (FpSz) keine Fachkr盲fte mehr zur Verf眉gung. Hierf眉r waren, da es sich stets um gr枚脽ere Transporte handelte, st盲rkere Kommandos erforderlich. Solche waren aus dem Personal der FpLSt und Fp脛 z.b.V. nicht mehr zu gewinnen, da deren Kr盲fte ohnehin durch den Begleitdienst f眉r die Nachrichtenpost auf den langen Strecken und durch den Umschlagdienst bei den FpUSt stark in Anspruch genommen waren. F眉r den Begeit- und Sicherungsdienst auf den Strecken von den PLP an bis zu den AFpLSt bzw. FpUSt und umgekehrt und f眉r Bewachungszwecke wurde deshalb der Feldpost im Osten am 15.10.1941 das Wach-Bataillon 604 mit 3 Kompanien zugewiesen. Es unterstand truppendienstlich seinem Kommandeur, w盲hrend den fachlichen Einsatz der APM Ost in Auftrage des HPM regelte und beaufsichtigte.

    Der Einsatz dieses Bataillons richtete sich nach der Menge der f眉r die einzelnen Bereiche anfallenden Post und der L盲nge der Transportstrecken. Im Einvernehmen mit den beteiligten Front-APM wurden zun盲chst im Bereich der HGr. Mitte zwei Kpn. und im Bereich der HGr. S眉d eine um einen Zug verst盲rkte Kp. eingesetzt.

    Die Befehlsstelle des Wach-Btl. 604 und der 1. Kp. lagen in Brest Litowsk, die der 2. Kp. in Smolensk und der 3. Kp. in Lemberg bzw. nach Verlegung des PLP in Berditschew. Die Verteilung der bei den FpLSt und FpUSt eingesetzten Kommandos richtete sich nach den wechselnden Postversorgungsaufgaben in dem f眉r den Einsatz des Bataillons vorgesehenen weiten Raum.

    W盲hrend die Aufgabe der Begleitmannschaften urspr眉nglich nur in der Sicherung der Fp-Transporte bestand, wurden diese sp盲ter - vor allem auf den Strecken des Frontbereichs - auch zur Begleitung und zur 脺bergabe/脺bernahme der nachzuweisenden Fp-Sendungen ohne jegliche Unterst眉tzung durch Fp-Beamte herangezogen. Damit wurden die ohnehin sehr knappen Fp-Fachkr盲fte f眉r andere Aufgaben frei.

    Die Umstellung der Postversorgung in den bereichen der HGr. Mitte und S眉d im August 1942 brachte auch einen 脛nderung des eingesetzten Wach-Btl. 604 mit sich. Die AFpLSt waren mit ihren Kdos. in die Armeegebiete nachgezogen worden. Die Postverbindungen von den PLP zur Front verl盲ngerten sich im S眉den immer mehr Richtung Osten. Dadurch erh枚hten sich selbstverst盲ndlich auch die vom PLP Berditschew aus durchzuf眉hrenden Begleiterleistungen, die zudem durch das Hinzukommen zweier neuer Nachschubstrecken (Kiew - Woroshba - Charkow f眉r die 6. Armee und Woroshba - Kursk f眉r die 2. Armee) betr盲chtlich anwuchsen. Daher wurde nach Aufgabe der Strecken Minsk - Gomel und Gomel - Orel die 1. Kp. aus dem Bereich der HGr. Mitte herausgezogen und nach Jassinowataja verlegt.

    Da die Begleiterleistungen von Berditschew aus im besonderen Ma脽e angestiegen waren, wurde au脽erdem die 3. Kp. in Beditschew entsprechend verst盲rkt. Der Sicherungsdienst im Bereich der HGr. Mitte wurde seitdem ausschlie脽lich von der 2. Kp. wahrgenommen.

    Die Aufgaben des Bataillons, dessen Kommandos zun盲chst nur bei und von den PLP an in Richtung Front verwendet werden sollten, mussten bereits bei Beginn seines Einsatzes erweitert werden. Mit R眉cksicht auf die unsicheren Bef枚rderungsverh盲ltnisse auf der Strecke Warschau - Brest Litowsk, wo fast t盲glich 脺berf盲lle auf die Fp-Transporte versucht wurden, musste dem Btl. zus盲tzlich die Begleitung der Fp-Wagen von Warschau ab 眉bertragen werden. Aus dem gleichen Grunde wurde auch die Sicherung des FpSz De 5099 von Lemberg an auch nach Verlegung des PLP nach Berditschew beibehalten.

    Die zunehmende Beraubung von Fp-Wagen w盲hrend der Bef枚rderung in den besetzten Gebieten machten es schlie脽lich notwendig, die Z眉ge auch auf den Strecken zwischen Krakau und Lemberg bzw. Kutno und Brest Litowsk durch Soldaten zu sichern. Die Begleitung 眉bernahm ein Kdo. der 3. Kp. in Berditschew und das verst. Kdo. in Brest Litowsk.

    Auf l盲ngere Sicht war aber diese zus盲tzliche Belastung des Wach-Btl. 604 nicht tragbar. Am 25.04.1942 wurde deshalb die Begleitung der FpSz zwischen Kutno und Brest Litowsk sowie Krakau und Berditschew dem Transportbegleit-Regiment 702 in Warschau und dem Landessch眉tzen-Bataillon 595 in Lemberg 眉bertragen. Das Trsp.Begl.Rgt. 702 眉bernahm au脽erdem die Sicherung der Fp-Wagen zwischen Warschau und Brest Litowsk. Das Ldschtz.Btl. 595 zus盲tzlich die Begleitung der Fp-Wagen f眉r Kiew. Zwischen Posen und Kutno wurde der FpSz De 5139 von Begleitern des Luftgaukommandos II (LgKdo. II) gesichert. An Stelle des Trsp.Begl.Rgt. 702 trat im September 1942 das Landessch眉tzen-Bataillon 862, das nach der 脛nderung der Streckenf眉hrung den FpSz vom 10.10.1942 an bis Bialystok begleitete. Die Sicherung auf der Strecke Bialystok - Smolensk 眉bernahm das Begleit-Bataillon 612 in Bialystok.

    Anl盲sslich der Neuabgrenzung der Zust盲ndigkeitsbereiche der WTL (Wehrmachtstransportleitung) Weichsel und Dnjepropetrowsk wurde auch die Begleitung des FpSz De 5099/5100 neu geregelt. Den Sicherungsdienst auf der Strecke Myslowitz - Radziwillow 眉bernahm das Sicherungs-Bataillon 615, auf der Strecke Radziwillow - Berditschew das Sicherungs-Bataillon 325.

    Die St盲rken der Begleitkommandos (s.u. Bild 2: Begl.Kdo. f. FpSz De 5100) richtete sich nach der Zahl der zu sichernden Wagen und der Gef盲hrdung der Strecke. Durch die Gebiete, in denen 脺berf盲lle besonders h盲ufig versucht wurden, waren in der Regel Kdos. in der St盲rke von 5, auf den Frontstrecken bis zu den Endpunkten der Fp-Z眉ge solche in St盲rke von 4 Mann eingesetzt.

    BILD 1

    BILD 2
    Der HPM Ziegler in seinen Erinnerungen:

    ..."Bis November 1944 hatte ich die Verlustziffern aufgrund monatlicher Meldungen der APM pers枚nlich zusammengestellt. Damals 眉berschritt die Zahl der an Krankheit - 眉berwiegend an Fleckfieber - Verstorbenen, Gefallene und Vermisste schon erheblich das zweite Tausend. Wenn in den Jahren 1939 und 1940 nur verh盲ltnism盲脽ig wenige in Aus眉bung ihres Dienstes ihr Leben haben lassen m眉ssen, in erster Linie Kraftfahrer und Begleitmannschaften durch Minensprengungen auf Dienstfahrten und mehrere M盲nner eines Vorkommandos auf einem vor Oslo gesunkenen Kreuzer, so erh枚hte sich ihre Zahl im Russlandfeldzug durch seine tausendfachen Beschwerden und Zwischenf盲lle in steiler Kurve. Unsere M盲nner waren bei ihrer Arbeitsaus眉bung in Frontn盲he - manches Feldpostamt lag wenig gesch眉tzt nur einen Kilometer hinter der Frontlinie - in der st盲rksten Gefahrenzone, denn Fliegerangriffe, Artilleriefeuer, 脺berf盲lle auf dem Marsche und in den Unterk眉nften durch Partisanen und regul盲re Sowjettruppen bedrohten unausgesetzt ihr Leben. Ganze Feldpost盲mter sind auf dem Marsche oder im Quartier vom Feinde ausgehoben worden, ohne dass eine sp盲tere Aufkl盲rung 眉ber ihren Verbleib je gelungen w盲re. In einem Fall 眉berbrachte ein allein in Sicherheit gekommener verwundeter Feldpostschaffner die Kunde von dem feindlichen 脺berfall auf seine weiteren 17 Kameraden.

    Wenn ich noch erw盲hne, dass auch die Zahl der Schwer- und Leichtverwundeten unter den Feldpostlern betr盲chtlich gewesen ist, so bedarf es keines weiteren Wortes 眉ber die Gr枚脽e des Unheils."...

    Die R眉ckz眉ge am Schluss des Krieges, z.B. auf dem Land- und Seewege aus Ostpreu脽en nach der Danziger Bucht und dem Odergebiet, haben die Verluste noch wesentlich erh枚ht und werden sich kaum jemals vollst盲ndig feststellen und aufkl盲ren lassen.

    BILD 3
    BILD 4

    Die Organisation der Feldpost innerhalb des Heeres:


    Die Feldpost gliederte sich in drei Instanzen:
    1. Heeresfeldpostmeister (HPM)
    2. Armeepostmeister (APM)
    3. Feldposteinheiten
    Der HPM hatte die Gesamtleitung der Feldpost. Seine Dienststelle, aus drei Referenten sowie einer entsprechenden Anzahl von Sachbearbeitern und Hilfskr盲ften bestehend, bildete die Gruppe Feldpost beim Generalquartiermeister (GenQu) des OKH. Seine Ausf眉hrenden Organe waren die APM, meist Oberpostr盲te, die zum Stab des Oberquartiermeisters (OQu) bei den Armeeoberkommandos (AOK), in einzelnen F盲llen auch bei den Heeresgruppen (HGr.), geh枚rten. Jeder APM verf眉gte wiederum 眉ber drei Referenten (Feldpostr盲te o. Feldpostoberr盲te) mit Sachbearbeitern und Hilfskr盲ften. Den APM schlie脽lich waren die Feldposteinheiten ihres Armeebereichs unterstellt.

    Die Fp-Einheiten bestanden aus:
    1. Feldpost盲mter (Fp脛)
    2. Feldpost盲mter zur besonderen Verwendung (Fp脛 z.b.V.)
    3. Armeebriefstellen (ABSt)
    4. Armeefeldpostleitstellen (AFpLSt)
    Die Fp脛 mit einer Sollst盲rke von 18 Mann waren als Annahme- und Ausgabe盲mter jeder HGr., jeder Armee, jedem Armee-Korps (AK) und jeder Division zugeteilt. Sie waren motorisiert und hatten je 4 Kraftfahrzeuge, darunter ein Kraftomnibus mit eingebauter B眉roeinrichtung, Vermittlungsstelle und einem Schalter. Leiter eines FpA war ein Feldpostmeister.
    Die Fp脛 z.b.V. wurden zu Sonderaufgaben eingesetzt, z.B. im Transport-, Begleit- und Umschlagdienst.
    Jeder Armee war f眉r ihren Bereich eine ABSt zugeteilt. Diese hatte, ebenfalls motorisiert, eine Sollst盲rke von 59 Mann. Ihre Aufgabe bestand in der Bearbeitung der Heerespost, d.h. der Post, die innerhalb der Armee oder zwischen den einzelnen Armeen auszutauschen war. Au脽erdem war sie Sammelstelle f眉r Post an die Einheiten, die nicht zu einem Korps- oder Divisionsverband geh枚rten.
    Jede Armee besa脽 ferner eine AFpLSt. Auch sie war motorisiert und hatte eine Sollst盲rke von 54 Mann. Die AFpLSt 眉bernahm und 眉bergab an dem zust盲ndigen Postleitpunkt (PLP) die nach dem Felde bestimmte und von dort kommende Feldpost und stellte Feldtransport ben枚tigten Begleiter sowie Fahrzeuge, richtete Umschlagstellen f眉r ihren Armeebereich ein, kurz, sie war f眉r die Zuf眉hrung der f眉r die Armee bestimmten Post und f眉r die Ableitung der Heimatpost verantwortlich.
    Jeder APM hatte f眉r seinen Armeebereich einen PLP, einen anfangs nah der deutschen Reichgrenze gelegene Ort, an dem der Zust盲ndigkeitsbereich der DRP endete und auf den die f眉r den Bereich des APM bestimmte Post aus der Heimat und die aus seinem Bereich aus dem Felde kommende Post zu leiten war.

    BILD 1
    BILD 2
    Die Stellung der Feldpostbeamten:
    Die Fp-Beamten waren Wehrmachtsbeamte auf Kriegsdauer, da die Feldpost nur im Krieg aufgestellt wurde. Sie trugen die Uniform der Wehrmachtsbeamten mit entsprechenden Rangabzeichen und den Buchstaben FP (s.o.) auf den Schulterst眉cken. Die Fp-Beamten des einfachen Dienstes standen im allgemeinen Range von Unteroffizieren, die des mittleren, gehobenen und h枚heren Dienstes im allgem. Range von Offizieren, der HPM im Generalsrang. Die Gesamtpersonalst盲rke der Feldpost belief sich w盲hrend des Zweiten Weltkrieges auf allen Kriegsschaupl盲tzen auf etwas mehr als 12.000 Mann. Die Verluste betrugen mehrere tausend Mann. Genauere Zahlenangaben sind mangels ausreichender Unterlagen nicht m枚glich. Es ist nur hier und da erkennbar, dass man als Folge der Verluste und der weitr盲umigen Aufgaben der Feldpost immer mehr auf die 盲lteren Jahrg盲nge zur眉ckgreifen musste, wie z.B. an einer noch vorhandenen Verf眉gung einer Reichspostdirektion (v. 27.03.1943) ersichtlich. Danach musste nach Aussch枚pfung der j眉ngeren Jahrg盲nge auf die Jahrg盲nge 1894 bis 1900 zur眉ckgegriffen werden.

    (...)

    Laufzeit und Umfang der Ausgaben der Fp脺 Teil II:



    [U] = Urdruck: Mobilmachung - 01.01.1940 / Fp-Nr. 00 001 - 39 999

    [1] = 1. Neudruck: 02.01.1940 - 27.04.1940 / Fp-Nr. 00 001 - 39 999

    [2] = 2. Neudruck: 28.04.1940 - 14.09.1940 / Fp-Nr. 00 001 - 39 999

    [3] = 3. Neudruck, Band 1: 15.09.1940 - 31.01.1941 / Fp-Nr. 00 001 - 16 000
    [3] = 3. Neudruck, Band 2: 25.09.1940 - 15.02.1941 / Fp-Nr. 16 001 - 32 000
    [3] = 3. Neudruck, Band 3: 01.10.1940 - 27.02.1941 / Fp-Nr. 32 001 - 48 000

    [4] = 4. Neudruck, Band 1: 01.02.1941 - 11.07.1941 / Fp-Nr. 00 001 - 16 000
    [4] = 4. Neudruck, Band 2: 16.02.1941 - 18.07.1941 / Fp-Nr. 16 001 - 32 000
    [4] = 4. Neudruck, Band 3: 28.02.1941 - 29.07.1941 / Fp-Nr. 32 001 - 48 000

    [5] = 5. Neudruck, Band 1: 12.07.1941 - 26.01.1942 / Fp-Nr. 00 001 - 16 000
    [5] = 5. Neudruck, Band 2: 19.07.1941 - 14.02.1942 / Fp-Nr. 16 001 - 32 000
    [5] = 5. Neudruck, Band 3: 30.07.1941 - 28.02.1942 / Fp-Nr. 32 001 - 48 000

    [6] = 6. Neudruck, Band 1: 27.01.1942 - 14.07.1942 / Fp-Nr. 00 001 - 16 000
    [6] = 6. Neudruck, Band 2: 15.02.1942 - 30.07.1942 / Fp-Nr. 16 001 - 32 000
    [6] = 6. Neudruck, Band 3: 01.03.1942 - 07.09.1942 / Fp-Nr. 32 001 - 48 000

    [7] = 7. Neudruck, Band 1: 15.07.1942 - 24.01.1943 / Fp-Nr. 00 001 - 16 000
    [7] = 7. Neudruck, Band 2: 31.07.1942 - 09.02.1943 / Fp-Nr. 16 001 - 32 000
    [7] = 7. Neudruck, Band 3: 08.09.1942 - 11.03.1943 / Fp-Nr. 32 001 - 48 000
    [7] = 7. Neudruck, Band 4: 20.10.1942 - 09.01.1943 / Fp-Nr. 48 001 - 56 000

    [8] = 8. Neudruck, Band 1: 25.01.1943 - 31.07.1943 / Fp-Nr. 00 001 - 16 000
    [8] = 8. Neudruck, Band 2: 10.02.1943 - 23.08.1943 / Fp-Nr. 16 001 - 32 000
    [8] = 8. Neudruck, Band 3: 12.03.1943 - 07.09.1943 / Fp-Nr. 32 001 - 48 000
    [8] = 8. Neudruck, Band 4: 10.01.1943 - 26.09.1943 / Fp-Nr. 48 001 - 56 000

    [9] = 9. Neudruck, Band 1: 01.08.1943 - 23.03.1944 / Fp-Nr. 00 001 - 16 000
    [9] = 9. Neudruck, Band 2: 24.08.1943 - 05.04.1944 / Fp-Nr. 16 001 - 32 000
    [9] = 9. Neudruck, Band 3: 08.09.1943 - 22.04.1944 / Fp-Nr. 32 001 - 48 000
    [9] = 9. Neudruck, Band 4: 27.09.1943 - 07.05.1944 / Fp-Nr. 48 001 - 60 000
    [9] = 9. Neudruck, Band 5: 15.02.1943 - 17.05.1944 / Fp-Nr. 60 001 - 64 000 und 80 001 - 88 000

    [10] = 10. Neudruck, Band 1: 24.03.1944 - 06.11.1944 / Fp-Nr. 00 001 - 16 000
    [10] = 10. Neudruck, Band 2: 06.04.1944 - 09.11.1944 / Fp-Nr. 16 001 - 32 000
    [10] = 10. Neudruck, Band 3: 23.04.1944 - 24.11.1944 / Fp-Nr. 32 001 - 48 000
    [10] = 10. Neudruck, Band 4: 08.05.1944 - 05.12.1944 / Fp-Nr. 48 001 - 64 000
    [10] = 10. Neudruck, Bd. 4a: 20.09.1944 - 19.12.1944 / Fp-Nr. 64 001 - 68 000
    [10] = 10. Neudruck, Band 5: 18.05.1944 - 19.12.1944 / Fp-Nr. 80 001 - 88 000

    [11] = 11. Neudruck, Band 1: 07.11.1944 - 08.05.1945 / Fp-Nr. 00 001 - 16 000
    [11] = 11. Neudruck, Band 2: 10.11.1944 - 08.05.1945 / Fp-Nr. 16 001 - 32 000
    [11] = 11. Neudruck, Band 3: 25.11.1944 - 08.05.1945 / Fp-Nr. 32 001 - 48 000
    [11] = 11. Neudruck, Band 4: 06.12.1944 - 08.05.1945 / Fp-Nr. 48 001 - 64 000
    [11] = 11. Neudruck, Band 5: 20.12.1944 - 08.05.1945 / Fp-Nr. 64 001 - 68 100 und 80 001 - 88 000

    Es existierte auch noch ein 12. Neudruck, datiert vom 06.02.1945 - dieser enthielt die Berichtigungslisten Nr. 1 - 1844.
    Siehe: Tessin/Kannapin, Waffen-SS und Ordnungspolizei im Kriegseinsatz 1939-1945

    Sammel-Feldpostnummern waren in den besetzten Gebieten West- und Nordeuropas (Belgien, D盲nemark, Frankreich und Norwegen) in Verwendung, wenn eine gro脽e Anzahl ortsfester Dienststellen sowie Truppenteile st盲ndig vom gleichen FpA versorgt wurden. Jeder Empf盲nger erhielt zur einheitlichen Fp-Nr. dann einen Gro脽buchstaben als Zusatz, wenn es n枚tig war auch derer zwei zugeteilt.
    Besonderer Hinweis f眉r drei bestimmte Kenn-Nummern
    K-299: Kenn-Nr. f眉r Truppen der Luftwaffe, welche zur Verf眉gung des OBdL stehen (FpV, Ziffer 89).
    K-666: Kenn-Nr. f眉r schwimmende Einheiten und Verb盲nde der Kriegsmarine (FpV, Ziffer 91). Es gab folgende angeh盲ngte Gro脽buchstaben f眉r die einzelnen Marine-Post盲mter A = Amsterdam, B = Berlin, H = Hamburg, P = Wiesbaden und W = Wien.
    Die vorgenannten Kenn-Nummern k枚nnen im Feldpost-Stempel nicht vorkommen!
    K-733: Kenn-Nr. f眉r Heerestruppen. Ab Anfang 1945 beim FpA 1002 z.b.V., t盲tig f眉r das XIII. (r枚m. 13.) Armeekorps. Ab M盲rz 1945 beim Feld-Postamt SS-29.

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