Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar

Nicht verfügbar Nicht verfügbar

Posts by Xetma

    Zwinker, nicht gleich sauer sein. Aber ich denke, dass auf Grund der wenigeren Mitglieder im Dokumenten Forum dieses auch nicht ganz so viel frequentiert wird und es ab und an etwas dauert mit einer Reaktion...


    Die Urkunde die Du vorstellst gefällt mir recht gut. Gerade von den Urkunden zum Blockadebrecher gibt es ja auch einige unterschiedliche Vordrucke. Aber ich muss zugeben, dass ich auch ein wenig den Eindruck habe, das die Blockadebrecher ehr ein Mauerblümchen Dasein führen obgleich sie eine interessante Geschichte haben.


    Was mir bei Deiner Urkunde auffällt ist die Bemerkung über die dritte Ausfertigung. Gibt es zu der Urkunde noch weitere Urkunden bzw. Hintergrund Infos....?

    Vielen Dank. Nach einer Gruppe mit der Urkunde zur Erinnerung an den Feldzug in Nord Norwegen habe ich auch lange gesucht. Als Einzelurkunde findet man sie des öfteren aber in einer Gruppe ist das ganze schon schwerer.


    Ich finde diesen Vordruck sehr schön gestaltet muss ich sagen und sehr dekorativ. Format ist nahezu A3 was der künstlerischen Gestaltung auch sehr viel Platz einräumte. Leider ist es auch hier sehr schwer genaue Verleihungszahlen in Erfahrung zu bringen. Ich schätze das zwischen 2.200 und 2.500 dieser Urkunden verliehen worden sind.

    Die Urkunde zum Feldzug in Nordnorwegen ist unterzeichnet von Valentin Feurstein. Feurstein war u.a. Träger des Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 12. August 1944.


    Die Urkunde zum Eisernen Kreuz 2. Klasse ist unterzeichnet von Georg Ritter von Hengl.
    Er erhielt neben vielen anderen Auszeichnungen u.a. auch das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 25. August 1941 und das Deutsches Kreuz in Gold am 20. Juni 1944.

    Files

    • Feuer_005.jpg

      (178.06 kB, downloaded 114 times, last: )

    So erhielt am 22.05.1941 der Kommandant der 2. Gebirgsdivision, die zur damaligen Zeit auf einer Strecke von rund 1000 km von Süd bis Mittelnorwegen verteilt lag den Befehl eine Gruppe aus ausgewählten Männern aus der Division zusammen zustellen um ein verstärktes Gebirgsjäger Regiment zu bilden das im Landmarsch der Gruppe Dietl baldmöglichst zu Hilfe kommt. Man kann sagen, die Männer waren handverlesen.


    Ausgangsort für das Unternehmen war Fauske, das erst am 02.05.1941 zusammen mit dem westlich davon gelegenen Hafen Bodo nach 28-tägigem Vormarsch über 700 km schwieriges Gelände, bei mehr als 20 gesprengten großen Straßenbrücken und gegen den Widerstand von starken britischen, französischen und norwegischen Verbänden genommen worden war.


    Die ganze Aktion lief unter dem Decknamen „Büffel-Unternehmen“ und zum Führer wurde der damalige Oberstleutnant Ritter von Hengl bestimmt.
    Der Auftrag bedeutete eine Marschleistung von rund 190 km über schwieriges, völlig unbewohntes Felsgelände in der Polarregion ohne jegliche Wege, wobei mit Feindeinwirkung, insbesondere durch die gegnerische Luftwaffe,
    jederzeit zu rechnen war.

    Files

    • Feuer_004.jpg

      (176 kB, downloaded 118 times, last: )

    Kurz nach der Landung wurden jedoch die im Raum um Narvik befindlichen geringen deutschen Seestreitkräfte, hier sei an die Zerstörer Besatzungen gedacht, durch einen starken und überlegenen Gegner der englischen Kriegsmarine vernichtet.


    In kommenden Apriltagen verstärkten sich die alliierten Kräfte im Raum um Narvik so sehr, dass General Dietl mit seinen Gebirgsjägern und den überlebenden Besatzungen der Kriegsmarine aber auch Teilen der Luftwaffe Gefahr lief, überwältigt und vernichtet zu werden.


    Die Stadt Narvik, die zu Beginn in deutscher Hand war ging verloren. General Dietl, seine treuen Jäger und die restlichen deutschen Truppen konnten sich nur noch entlang eines schmalen Geländestreifens in den Bergen gegenüber den angreifenden Briten, Norwegern, französischen Alpenjägern und polnischen Gebirgsschützen behaupten. Aus diesem Grund war ein Transport von Verstärkung, Nachschub, Versorgungsgütern und vor allem auch Munition dringend erforderlich. Jedoch war der Weg über See wegen der britischen Luftwaffen- und Marineeinheiten nicht mehr möglich.

    Files

    • Feuer_002.jpg

      (187.28 kB, downloaded 116 times, last: )
    • Feuer_003.jpg

      (181.68 kB, downloaded 122 times, last: )

    Am 09.04.1941 landete überraschend die 3. Gebirgsdivision unter der Führung des damaligen General Dietl in Narvik. Die Division wurde im Rahmen der deutschen Operationen gegen Norwegen auf dem Seeweg entlang der norwegischen Küste nach Norden befördert, um durch die Besetzung des wichtigen Hafens die Ausfuhr der in Nordschweden geförderten Eisenerze nach Großbritannien lahmzulegen und des Weiteren einen passenden Stützpunkt für Operationen der deutschen Luftwaffe und
    Kriegsmarine gegen die britischen Inseln zu gewinnen.

    Files

    • Feuer_001.jpg

      (177.79 kB, downloaded 124 times, last: )

    Wie ich Dir schon in dem anderen Forum gesagt habe ist das Interessante an der Urkunde weniger die Unterschrift sondern mehr die Einheit.
    Gebirgsjäger in Afrika.......!


    Dennoch, wenn man den Markt beobachtet ist die Nachfrage nach einer einzelnen Urkunde auf Grund einer Unterschrift rückläufig und extrem Preise wie es vielleicht mal vor 6 bis 8 Jahren war werden da lange nicht mehr erreicht bzw. bezahlt. Da geht der Trend ehr in Hoffmann Karten mit entsprechenden Unterschriften.


    So eine Urkunde wäre in einem Nachlass, in einer Gruppe interessant aber als Einzelurkunde wirst Du schon etwas länger suchen müssen um einen Käufer zu finden der Dir das bezahlst was Du Dir vorstellst. Die nachfrage regelt den Preis, so war es und so wird es immer sein egal wie hoch mal selbst eine Urkunde etc. einschätzt oder bewertet.


    Eine Auktion wäre da das Beste wenn Du sie verkaufen willst, da wirst Du sehen was der Markt her gibt und ggf. auch enttäuscht sein aber so ist es nun mal.......

    Hallo Gebirgsgrenadier,


    ja das stimmt. Angehörige der 2. Gebirgsdivision haben auch in Narvik gekämpft und deren Angehörige haben ebenso den Narvikschild bekommen. Aber wie Du schon richtig sagst wurde die Division Ende 1944 aus Nordnorwegen abgezogen.


    Ich habe auch einen Nachlass von einem Angehörigen der 6. Gebirgsdivision. Der Mann war im Gebirgsjäger Regiment 143 mit diesen nahm er an den Kämpfen auf Kreta teil und kämpfte später dann noch bis zum Ende des Krieges an der Eismeerfront. Somit hat er dann auch den Lapplandschild bekommen. Die Wahrscheinlichkeit für die Kombination Kreta und Lappland ist doch ein Stück höher da auch sehr viele Gebirgsjäger aus unterschiedlichen Einheiten dort gekämpft haben und später auch an der Eismeerfront zum Einsatz gekommen sind.


    Für Narvik und Lappland scheint aber wirklich bei den Heereseinheiten nur das Gebirgsjäger Regiment 139 in Frage gekommen zu sein.

    Möchte diesen etwas älteren Beitrag von mir noch ein mal nach oben holen und ihn um wie ich finde interessante, zeitliche Gegenüberstellung an Hand von zwei Fotos ergänzen. Bei den Bildern handelt es sich beide male um den selben Ort es ist der Gefechtsstand von Eduard Dietl in Bjørnfjell.


    Von hier aus lenkte Eduard Dietl die Kämpfe in und um Narvik während der Kämpfe in Nord Norwegen. Das eine Bild wurde im Jahr 1940/41 aufgenommen. Das andere neuzeitliche Foto entstand im Jahr 2004.
    Schön zu sehen das sich manches nicht ändert und in gewisser Weise erhalten und der Nachwelt zugänglich bleibt. Finde das sehr schön.....

    Files

    • IMG.jpg

      (102.46 kB, downloaded 455 times, last: )
    • dietl3.jpg

      (51.9 kB, downloaded 92 times, last: )
    • DSCF0100.jpg

      (145.81 kB, downloaded 93 times, last: )

    Von Gebirgsjägern die in Narvik waren findet man ja nicht mehr viel aus dem Grund wollte und möchte ich das Forum auch damit ein wenig bereichern. Gebirgsjäger sind schon auch ein interessantes Thema....


    Naja, ab und an halte ich es schon von Vorteil einen Kopierschutz drauf zu machen. Man weis ja auch nie was so angestellt wird bzw. was kopiert und verramscht wird.

    Die fünfte und letzte Urkunde ist die Urkunde zum Lapplandschild. Ausgestellt durch die Gebirgsjäger Brigade 139 wie es auch auf dem Stempel zu erkennen ist. Die Brigade, das Regiment erhielt den Namenszusatz „Generaloberst Dietl“.


    Der letzte, der offiziell genehmigte Schild war der Lappland Schild, ironischer Weise wurden beide Schilde für das nahezu gleichen Operationsgebiet gestiftet.
    An dieser Stelle sollte man bedenken, dass nur 2755 Narvikschilde für das Heer verliehen worden sind. Wie viele dieser Männer kämpften dann noch in Nord-Norwegen und Finnland für die weiteren 5 Jahre bis hin zur Kapitulation so dass sie für die Doppelverleihung in Frage gekommen sind? Die Antwort ist, dass es nicht sehr viele sind. Doch es ist nahezu unmöglich konkrete Zahlen zu nennen.
    Das Gebirgsjäger Regiment 139 war mehr oder weniger die ganze Zeit von 1940 bis 1945 an dieser Front. Für das Heer war es die einzige Einheit die in diesen Rahmen für die Qualifikation für das Narvik und Lappland Schilde in Frage gekommen ist. Wenn man bedenkt dass viele ihr Leben im hohen Norden gegeben haben, verwundet worden sind oder zu anderen Einheiten versetzt worden sind gab es wohl nur sehr wenige Männer denen diese Doppelverleihung zugesprochen worden ist.
    Für mich ist diese Kombination der beiden Schilde eine absolute Seltenheit und ein kleine Kostbarkeit in meiner Gebirgsjägersammlung.

    Files

    • F_0005.jpg

      (185.11 kB, downloaded 227 times, last: )

    Die nächste Urkunde ist die zum Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern unterzeichnet von Karl Eglseer. Am 1. März 1944 wurde er zum General der Gebirgstruppen befördert. Als solcher wurde er jetzt auch zum Kommandierenden General vom XVIII. Gebirgs-Korps ernannt. Am 23. Juni 1944 flog er gemeinsam mit Generaloberst Dietl, General der Infanterie von Wickede und Generalleutnant Rossi zu einer Besprechung auf den Obersalzberg. Dabei zerschellte die Maschine auf der steirischen Seite des Hochwechsels und alle verstarben.

    Files

    • F_0004.jpg

      (192.05 kB, downloaded 1,033 times, last: )