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Posts by speedytop

  • Konsul, Generalkonsul, Gesandter, Ernennungen durch Heuss und Adenauer

    • ⓋⒺ speedytop
    • August 1, 2026 at 1:47 PM

    Komplett-Set für den deutschen Konsul Dr. Hans Christian Halter in Toronto (Ontario) 1952.

    Herr Dr. Halter wird am 28. November 1952 zum Konsul ernannt. Unterschrieben wird die Urkunde von Bundespräsident Theodor Heuss und vom Minister des Auswärtigen Konrad Adenauer (Bestallungsschreiben).
    Adenauer war von 1949 bis 1963 Bundeskanzler und von 1951 bis 1955 auch Bundesminister des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland.

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    Am 1. Dezember 1952 wird diese Bestallung zum 28. November 1952 bestätigt (Zulassung/Exequatur). Das kanadische Dokument wird (oben) unterschrieben vom Generalgouverneur von Kanada, Vincent Massey, und vom kanadischen Außenminister Lester B. Pearson.
    Massey war als Generalgouverneur "vizeköniglicher Repräsentant" von Königin Elisabeth II. in Kanda. Er war damit in vergleichbarer Stellung zum deutschen Bundepräsidenten.

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    ------------

    Ein anderer Diplomat, Rudolf Holzhausen.
    Seine Karriere beginnt 1919 im auswärtigen Dienst des Deutschen Reichs. Eine Urkunde im Internet zeigt die Ernennung zum Gesandtschaftsrat II. Klasse im Jahr 1928. Die Original-Unterschriften sind von Reichspräsident von Hindenburg und Außenminister Stresemann.
    "1934 wurde er in den Ruhestand versetzt und 1937 verabschiedet, da seine Ehefrau als „halb-arisch“ eingestuft wurde." (Wikipedia)

    1950 wird er Generalkonsul in Pretoria für den Amtsbereich der Südafrikanischen Union.

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    Das Generalkonsulat wird 1952 in eine Gesandtschaft umgewandelt und Holzhausen wird zum Gesandten ernannt.

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    1954 wird daraus eine Botschaft, Holzhausen wird zum Botschafter ernannt und tritt kurz danach nach Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand.

    -----------

    Interessant sind hierbei die Unterschriften von Adenauer.
    Er unterschreibt als Bundeskanzler, als Bundesminister des Auswärtigen (Außenminister) und als Bundeskanzler und Außenminister.

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    Links: 1950 gibt es noch keinen deutschen Außenminister, da gab es gemäß des Besatzungsstatuts nur eine „Dienststelle für Auswärtige Angelegenheiten“. Adenauer unterschreibt bei der Urkunde von 1950 damit "in Vertretung" des nicht vorhandenen Außenministers.

    Mitte: Ab 1951 darf die Bundesrepublik wieder ein Außenministerium einrichten. Da Adenauer ab diesem Zeitpunkt bis 1955 selbst das Amt des Außenministers übernimmt, unterschreibt er folgerichtig die Urkunde zum Generalkonsul als Außenminister.

    Rechts: Die Ernennung zum Gesandten ist um Stufen höher als Konsul oder Generalkonsul, und daher unterschreibt Adenauer hier als Bundeskanzler und Außenminister (Auch den Eintritt in den Ruhestand des Botschafters 1954 unterschreibt Adenauer neben Bundespräsident Heuss als Bundeskanzler und Außenminister).

    Uwe

  • Autogramm Sammlung 1. Weltkrieg und früher

    • ⓋⒺ speedytop
    • July 12, 2026 at 12:48 PM

    Bei aller Freude über die vielen Autographen, es sind dafür anscheinend auch viele originale Dokumente zerschnitten worden?

    Uwe

  • Vom freiwilligen Seejunker zum Rittmeister

    • ⓋⒺ speedytop
    • July 5, 2026 at 10:57 PM

    Carl Peter Maximilian Haake aus Oldenburg
    1936 geboren
    1855 Volontair
    1856 Porteppe-Fähnrich
    1857 Seconde-Lieutenant
    1867 Premier-Lieutenant
    1870 überzähliger Rittmeister
    1870 verstorben

    Leider habe ich von diesem Mann nur wenige Dokumente, es lässt sich aber dennoch ein interessanter Lebensweg nachvollziehen.
    Die vorhandenen Dokumente:
    1850 Vormerkung zum "freiwilligen Seejunker" (Anlage)
    1851 Geburts- und Taufbescheinigung für 1836
    1957 Bescheinigung der Befähigung zum Offizier für den Porteppefähnrich (Anlage)
    1870 Beförderungsvorschlag für den Premier-Lieutenant zum Rittmeister (Anlage)

    Allein die Vormerkung zum "freiwilligen Seejunker" ist ein besonderes Dokument.
    Nach der Deutschen Revolution von 1848/1849 und der anschliessenden Auflösung der Frankfurter Nationalversammlung im Mai 1849 gab es für kurze Zeit, Dezember 1848 bis Sommer 1851, eine Interims-Regierung für Preußen und Österreich, die "Bundes-Central-Commission" in Frankfurt. Ihr gehörten zwei Preußen und zwei Österreicher an.
    Warum diese Vormerkung für eine 14jährigen Oldenburger bei der "Bundes-Central-Commission" genacht werden musste, erschliesst sich mir nicht, ich konnte aber im Internet einen weiteren Vorgang dieser Art für einen anderen Oldenburger feststellen.
    Unterschrieben ist dieses Dokument (an die verwittwete Frau Stallmeister Friederike Haake) von allen 4 Mitgliedern der "Bundes-Central-Commission":
    - Karl Friedrich von Kübeck, Freiherr von Kübau, österreichischer Finanzminister,
    - Joseph Maria Ernst Christian Wilhelm von Radowitz, preußischer Außenminister,
    - Karl Jakob Ritter von Schönhals, österreichischer Feldmarschallleutnant,
    - Carl Wilhelm Bötticher 1849 Mitglied der 1. Kammer u. Vertreter Preußens in der Provisorischen Bundescentralcommission.

    Das Zeugnis der Reife zum Offizier im Großherzoglichen Oldenburgischen Reiterregiment ist unterschrieben vom Brigadekommandeur, Generalmajor Graf von Ranzow.

    Premier-Lieutenant Karl (Carl) Haake, jetzt im Oldenburgischen Dragoner-Regiment No. 19, hatte sich besondere Verdienste in der Schlacht um Mars la Tour erworben, war aber dabei schwer verwundet worden. Ihm wurde das Eiserne Kreuz verliehen, er konnte es aber nicht mehr anlegen. Das Gesuch zur Beförderung zum Rittmeister ist unterschreiben vom Regiments-Kommandeur Oberst von Trotha und vom Brigade-Kommandeur Generalmajor von Barby. Er überlebte seine Beförderung nur um 6 Tage.

    Uwe

    Files

    Haake 1850 Bundes-Central-Commission Freiwilliger Seejunker.webp 140.04 kB – 0 Downloads Haake 1857 Zeugnis der Reife zum Offizier.webp 165.66 kB – 0 Downloads Haake 1870 Beförderungs-Vorschlag zum Rittmeister 1.webp 90.75 kB – 0 Downloads Haake 1870 Beförderungs-Vorschlag zum Rittmeister 2.webp 112.7 kB – 0 Downloads Haake 1870 Beförderungs-Vorschlag zum Rittmeister 3.webp 309.96 kB – 0 Downloads
  • Lesehilfe Fotorückseite

    • ⓋⒺ speedytop
    • June 27, 2026 at 1:39 PM

    Ich korrigiere mich auf "Waxweiler".

    Die Einstellung des kompletten Textes wie in Beitrag 119 hätte eher zur korrekten Transkribierung beitragen können, da man hier "M" und "W" von dieser Person geschrieben sieht.

    Auch in anderen (englischsprachigen) Foren wird oft nicht erkannt, dass zur Transkribierung weitere Texte der selben Person bzw. die Vorderseiten der Bilder mit zu trabskribierendem Rückseiten-Text sehr hilfreich sein können.

    Uwe

  • Lesehilfe Fotorückseite

    • ⓋⒺ speedytop
    • June 25, 2026 at 12:52 PM

    Maxweiler

    Uwe

  • Patent und Gebrauchsmuster 1949: Schlafstützvorrichtung

    • ⓋⒺ speedytop
    • May 24, 2026 at 11:34 PM

    Ich muss noch etwas hinzufügen, das dritte Bild mit der Tasche zur Aufbewahrung:

    Uwe

    Files

    Patent 800677 Bild Anlage 3.webp 49.79 kB – 0 Downloads
  • Patent und Gebrauchsmuster 1949: Schlafstützvorrichtung

    • ⓋⒺ speedytop
    • May 24, 2026 at 5:40 PM

    Patente gibt es viele, auch in diesem Forum findet man einiges unter diesem Begriff. Meistens sind es Patente für Beförderungen, militärisch und zivil, aber es gibt z.B. auch ein Patent für die Verleihung eines Ordens (haben uns allergnädigst bewogen gefunden ... das Ritterkreuz Unseres Militär- und Civilverdienstordens Adolphs von Nassau zu verleihen und ertheilen demselben hierüber gegenwärtiges Patent.).

    Dieses Patent für eine Erfindung möchte ich vorstellen, weil es für mich doch etwas außergewöhnliches ist, neben anderen Patent-Urkunden in meiner Sammlung.
    Neben der Anmeldung für Warenzeichen, Bild oder Text, kann man noch Geschmacksmuster (Design, nicht bein Patentamt), Gebrauchsmuster und natürlich Patente anmelden. Manchmal meldet man zeitgleich Patent und Gebrauchsmuster an, weil üblicherweise der Schutz für das Gebrauchsmuster schneller erteilt wird und man damit einen schnelleren Schutz der Erfindung hat.

    Der Erfinder, Herr Nickel, war offensichtlich so begeistert und überzeugt von seiner Erfindung, dass er das Patent aufwändig einfassen ließ. Vorder- und Rückendeckel sind aus mehrschichtigem "Karton", vorne goldbedruckt. Die Patent-Urkunde, die Patentschrift und die zwei Bilder als Anlage sind durch Metallringe fest mit den Deckeln verbunden.
    Dazu sollte man wissen, die "Urkunde über die Erteilung des Patents" gibt es nur einmal, eine "Patentschrift" kann es in mehreren Exemplaren geben.
    Die drei Innen-Seiten der Patentschrift habe ich aus einer Veröffentlichung des Patentamtes zu diesem Patent (PDF) kopiert, da sie in der festen Bindung nur unzureichend zu kopieren sind (farblich wie die anderen Seiten).
    Die "Urkunde über die Eintragung des Gebrauchsmusters" ist auch dabei, aber nicht eingebunden.
    Ebenfalls vom Patentamt stammt der Antrag zum Gebrauchsmuster vom Patentanwalt. Eine Abbildung des Gebrauchsmusters ist beim Patentamt nicht vorhanden, dafür aber der komplette mehrseitige Antrag das Patentanwalts.

    Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass dieses Teil jemals produziert wurde.

    Uwe

    Files

    Patent 800677 Mappe F.webp 74.51 kB – 0 Downloads Patent 800677 Patenturkunde 1 F.webp 63.88 kB – 0 Downloads Patent 800677 Patentschrift 1.webp 26.01 kB – 0 Downloads Patent 800677 Patentschrift 2.webp 143.63 kB – 0 Downloads Patent 800677 Patentschrift 3.webp 48.75 kB – 0 Downloads Patent 800677 Bild Anlage 1 F.webp 47.15 kB – 0 Downloads Patent 800677 Bild Anlage 2 F.webp 44.92 kB – 0 Downloads Patent 800677 Gebrauchsmuster 1626471 Antrag Patentanwalt.webp 58.49 kB – 0 Downloads Patent 800677 Gebrauchsmuster 1626471 1.webp 35.51 kB – 0 Downloads Patent 800677 Gebrauchsmuster 1626471 2.webp 38.4 kB – 0 Downloads
  • Herzogtum Nassau Abschied eines Pioniers 1862

    • ⓋⒺ speedytop
    • May 16, 2026 at 12:51 AM

    Im Herzogtum Nassau (1806-1866) gab es als Militär eine Herzoglich Nassauische Brigade, gebildet aus Infanterie, Jägern, Artillerie und einem Pionier-Detachement.
    Zu sehen ist hier der Abschied eines Pioniers mit 6 Jahren und 10 Monaten Dienstzeit. Es ist keine Beförderung ersichtlich, wie ich es auch bei Abschieds-Dokumenten anderer Staaten aus diesem Zeitraum sehen kann.
    Unterschrieben ist das Dokument vom Commandanten des Pionier-Detachements und einem Oberst im Herzoglich Nassauischen Kriegs-Departement.
    Die französischen Bezeichnungen stammen noch aus der napoleonischen Zeit.
    Er wird "... wegen ausgehaltener Dienstzeit aus dem Herzoglichen Militärdienst beabschiedet ..."

    Uwe

    Files

    Erkel Abschied 1862 F.webp 181.23 kB – 0 Downloads
  • Enteignung Sequestration

    • ⓋⒺ speedytop
    • March 12, 2026 at 1:43 PM

    Ich weiß nicht so recht, wo ich hier anfangen soll, daher beginne ich mal mit dem Begriff Sequestration = Zwangsverwaltung. Ein Betrieb konnte dementsprechend sequestriert werden. Und das hat man in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) unfassend durchgeführt. Das wurde konsequent umgesetzt, selbst wenn die Betriebe bis Mai 1945 gründlich zerstört worden waren.

    Als Beispiel die "Wegelin & Hübner und Hallesche Maschinenfabrik", die beschlagnahmt, sequestriert und enteignet wurde.
    Eigentümer wurde die Provinz Sachsen. Zusammen mit einer anderen gleichfalls betroffenen Firma wurde 1946 daraus die "Betriebsvereinigung Hallesche Maschinenfabrik und Wegelin & Hübner".
    Durch Umbennung Ende 1946 wurde die Provinz Sachsen-Anhalt neuer Eigentümer.
    1947 änderte sich die Bezeichnung in "Industriewerke Sachsen-Anhalt, Maschinenfabrik Halle", 1948 wurde daraus "Nagema, Maschinenfabrik Halle VEB".
    Mit Schreiben vom 30. September 1946 wurde die Enteignung amtlich, aufgrund der Enteignungsurkunde vom 25. September 1948 ging der Betrieb am 30. Sept. 1948 endgültig in Volkseigentum über. Dazu wurde interessanterweise immer noch die alte Bezeichnung der Firma verwendet.
    Der spätere Name war "VEB Maschinenfabrik Halle", wie man auf einer Sport-Urkunde von 1967 sehen kann.

    Die beiden ersten Urkunden sind hochoffizielle Dokumente, die erste unterschrieben vom Präsidenten der Provinz Sachsen Hübener und dem Vizepräsidenten Siewert, die zweite unterschrieben vom Minsterpräsidenten der Landesregierung Sachsen-Anhalt Hübener (jetzt original) und vom Minister des Innern Siewert.

    Uwe

    Files

    Maschinenfabrik Halle 1.webp 229.23 kB – 0 Downloads Maschinenfabrik Halle 2.webp 282.13 kB – 0 Downloads Maschinenfabrik Halle 4.webp 161.24 kB – 0 Downloads
  • Militär-Paß Garde

    • ⓋⒺ speedytop
    • January 15, 2026 at 3:36 PM

    Bei zwei neu erworbenen Militär-Pässen ist mir aufgefallen, dass beide auf der Vorderseite unten eine Zuordnung zur Garde aufweisen. Darauf hatte ich noch nie geachtet. Was gibt es da denn sonst noch?

    Der linke Paß gehört zum Garde Fuß Artillerie Regiment (Hornist/überzähliger Sergeant), der rechte zum Kaiser Franz Garde-Gren.-Rgt. No. 1 (Grenadier/ Kanonier)

    Uwe

    Files

    Militärpaß Garde 1884 1917.webp 242.49 kB – 0 Downloads
  • Lesehilfe Fotorückseite

    • ⓋⒺ speedytop
    • November 8, 2025 at 1:57 PM

    Auf der Siedlung Retzfehe(?)
    beim Sandwegschaufeln
    Juli 1939

    Erinnerung an meine Baukompaniezeit
    Exiziergrube(?)
    Nov. 1939

    Graben beim Frauenarbeitsdienst
    Juni 1939

    Aufnahme vor unserem Tagesraum in Bleyen
    Nov. 1939

    Uwe

  • Ordensburg Vogelsang Eifel 1941

    • ⓋⒺ speedytop
    • October 18, 2025 at 2:56 PM

    Crössinsee

    Uwe

  • Lesehilfe Fotorückseite

    • ⓋⒺ speedytop
    • October 3, 2025 at 2:43 PM

    Ohne Garantie:
    Diese 4 Bilder sind von dem Kamerad Fuhs, der vor 8 Wochen beerdigt worden ist. Hier spricht der Pfarrer.

    Uwe

  • Lesehilfe - Fotorückseiten

    • ⓋⒺ speedytop
    • August 3, 2025 at 12:59 PM

    Kitze ist der Name.

    Gruß
    Uwe

  • Lesehilfe - Fotorückseiten

    • ⓋⒺ speedytop
    • August 3, 2025 at 12:06 PM

    Bild 2 Das soll wohl heißen: Korporalschaft in Hohenfels Kitze

    Bild 4 Das soll wohl heißen: Es grüßt Franz Schenk (aus? von?) Stuttgart

    Uwe

  • Ehrenbuergerbrief aus Wongrowitz

    • ⓋⒺ speedytop
    • July 18, 2025 at 5:36 PM

    Hier mal ein eher seltenes Dokument, der Ehrenbuergerbrief für den Bürgermeister von Wongrowitz aus dem Jahr 1885.
    Abmessungen 60cm x 40cm, die Mappe noch etwas größer. Am Rand starke Wasserschäden, die Urkunde mit Text und Bildern aber noch akzeptabel erhalten.

    Wongrowitz, auch Wągrowiec oder Eichenbrück, ist eine ehemals preußische Kleinstadt in der Nähe von Posen, damals fast 2/3 polnische und etwas über 1/3 deutsche Einwohner.

    Theodor Alberti, geboren 1818, war von 1853 bis 1886 Bürgermeister von Wongrowitz. In dieser Zeit verdoppelte sich die Einwohnerzahl auf etwa 5.000.
    Herausgehoben: "Ritter des Rothen Adler Ordens".

    Uwe

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    Alberti Ehrenbuergerbrief 03 F.webp 129.8 kB – 0 Downloads Wongrowitz Wappen.webp 28.67 kB – 0 Downloads
  • Urkunde "Für gutes Wissen" in Gold/ mit OU Honecker

    • ⓋⒺ speedytop
    • May 2, 2025 at 4:39 PM

    Original-Unterschriften von Honecker (und auch Ulbricht) auf Urkunden sind extrem selten.
    Es handelt sich hier um einen sehr schräg aufgesetzten Stempel, wobei das Stempel-Kissen unterschiedlich mit Tinte befüllt war. 5 Tage früher ist es noch gut getränkt, wie man auf dem Vergleichsbild oben deutlich sehen kann (gleiche Urkunde mit Nummer 269).

    Uwe

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    Unterschrift Honecker 05 F.webp 16.15 kB – 0 Downloads
  • Vordruck Gestapo

    • ⓋⒺ speedytop
    • January 27, 2025 at 6:25 PM

    So geht es auch, mit dem richtigen Programm in 1 Minute.

    Uwe

    Files

    DF 01.webp 473 kB – 0 Downloads
  • Oberst von Boguslawski, Tadel seiner Majestät 1885

    • ⓋⒺ speedytop
    • December 5, 2024 at 7:33 PM

    Oberst Albert von Boguslawski war von 1883 bis 1886 Kommandeur des Colbergschen Grenadier-Regiments „Graf Gneisenau“ (2. Pommersches) Nr. 9 [Chef von Moltke].
    Bei einer Nachprüfung der im Jahr 1884 bei den Truppen angenommenen Offizier-Aspiranten durch seine Majestät wurde von Boguslawski kritisiert.

    Anbei das Begleitschreiben seines Brigade-Kommandeurs Generalmajor von Strempel zur Kritik seiner Majestät des Kaisers und Königs:

    "5te Infanterie-Brigade Stettin, den 10. März 1885
    IN 29 personalia
    An
    den Königlichen Oberst und Commandeur des Colberg’schen Regiments (2 Pomm) Nr. 9
    Herrn von Boguslawski
    Hochwohlgeboren
    Euer Hochwohlgeboren übersende ich ergebenst in der Anlage einen Auszug aus einem an das General-Commando des 2. Armee-Corps gerichteten Kabinetsschreiben, aus welchem hervorgeht, daß seine Majestät der Kaiser und König allerhöchst sich mißbilligend über die Grundsätze auszusprechen geruht haben, nach welchen die Annahme der Avantageure durch Euer Hochwohlgeboren stattgefunden hat.
    von Strempel
    Generalmajor und Brigade-Commandeur"

    Der Auszug aus der Gesamt-Kritik, im Original gezeichnet vom Generaladjutanten des Kaisers, Generalleutnant von Albedyll:

    "Auszug 8.3.85 IN 28 personalia
    Berlin den 24. Februar 1885
    Seine Majestät der Kaiser und König sind von der vorgelegten Nachprüfung der im Jahr 1884 bei den Truppen angenommenen Offizier-Aspiranten nicht unbedingt und in dem Maße befriedigt gewesen, wie Allerhöchstdieselben dies erwarteten.
    Insbesondere habe S. Majestät bemerkt:
    Daß bei dem Grenadier Regiment N 9 einige Ernennungen stattgefunden hätten, die bei einem so recht situierten und mit Offizieren bereits ganz ausreichend versehenen Regiment doch überraschen.
    Der betr. Regiments-Commandeur solle ernstlich darüber belehrt werden, daß es die wichtigste und folgerichtigste Pflicht des Regiments-Commandeurs sei, für einen guten und sich dem Bestehenden ganz anschließenden Ersatz des Offizier-Corps zu sorgen, und daß die richtige Sorge hierfür diejenige Leistung sei, welche S. Majestät bei einem Regiments-Commandeur am meisten anerkennten.
    S. Majestät wollen es bei den vorstehenden speciellen Bemerkungen bewenden lassen; Allerhöchstdieselben lassen aber den Commandierenden Herrn General ersuchen, das Augenmerk der Vorgesetzten auf die Annahme der Offizier-Aspiranten in schärferer Weise zu richten und die Regiments-Commandeure sehr merklich darauf hinzuweisen, daß S. Majestät nur denjenigen Commandeur als seine Stellung im Interesse des Dienstes ausfüllen ansehen könnten, der seinem Offizier Corps einen angemessenen Ersatz zuführe.
    gez. v. Albedyll"

    Leider geht aus dem Schreiben nicht hervor, welchen Fehler von Boguslawski dabei gemacht hat.

    Generalmajor Albert von Boguslawski wurde noch Brigadekommandeur der 21. Infanterie-Brigade von 1888 bis 1890.
    1891 schied er als Generalleutnant z.D. aus dem aktiven Dienst aus. Er war auch weiterhin als Militärschriftsteller tätig.

    Uwe

    Files

    Boguslawski Strempel F.webp 117.94 kB – 0 Downloads Boguslawski Albedyll F.webp 181.73 kB – 0 Downloads
  • Moltke Schreiben an Boguslawski

    • ⓋⒺ speedytop
    • November 27, 2024 at 3:12 PM

    Der Brief stammt aus einem Konvolut von Dokumenten des Generalleutnants z.D. Albert von Boguslawski.
    Oberst von Boguslawski war von 1883 bis 1886 Kommandeur des Colbergschen Grenadier-Regiment „Graf Gneisenau“ (2. Pommersches) Nr. 9, dessen Regimentschef GFM von Moltke war.

    Boguslawski hatte mehere Bücher verfasst, er war also auch Schriftsteller wie Moltke. Boguslawski übersandte 1890 Moltke zur Kenntnisnahme eine kleine Schrift "Der Zug der Engländer gegen Kopenhagen im Frühjahr 1801", für die sich Moltke bei ihm bedankt.

    Text:
    "Creisau d. 19.7.90
    Mein lieber General von Boguslawski
    Ihre kleine Schrift: Der Zug der Engländer gegen Kopenhagen im Frühjahr 1801 habe ich mit Interesse gelesen und sage ich ihnen meinen besten Dank für die freundliche Zusendung derselben.
    Es hat mich gefreut, daß Sie sich meiner erinnert haben; auch ich denke gerne an die Zeit unseres dienstlichen Zusammenwirkens zurück.
    Mit den besten Grüßen bin ich
    Ihr sehr ergebener
    GvMoltke
    Feldmarschall"

    Uwe

    Files

    Moltke an Boguslawski FF.webp 304.66 kB – 0 Downloads
  • Kunstpreis des FDGB E.R. Greulich

    • ⓋⒺ speedytop
    • May 11, 2024 at 6:27 PM

    So etwas findet man nicht jeden Tag, und ich habe es geschenkt bekommen.

    Es handelt sich bei dem Beliehenen um einen bekannten Schriftsteller aus der DDR, Emil Rudolf Greulich. Bei der Verleihung bekam, neben anderen, z.B. auch Walter Flegel und Kurt Masur diese Auszeichnung.

    Umschlag des Buches
    Medaille im Etui
    Verleihungsurkunde

    Uwe

    Files

    Greulich Kunstpreis FDGB 04 F.webp 42.25 kB – 0 Downloads Greulich Kunstpreis FDGB Etui F.webp 88.83 kB – 0 Downloads Greulich Kunstpreis FDGB 03.webp 179.31 kB – 0 Downloads
  • DDR Kammervirtuose

    • ⓋⒺ speedytop
    • May 11, 2024 at 6:13 PM

    Die DDR hatte viele Titel und Ehrentitel zu vergeben. Mit Original-Unterschriften der zuständigen Minister sind sie allerdings seltener.

    Bei Musikern fängt es beim Kammermusiker an und geht als deutliche Steigerung zum Kammervirtuosen. Der Minister für Kultur Klaus Gysi hat all diese Titel-Vergaben persönlich unterschrieben, die Urkunden in weißer Leineneinband-Mappe. Die Verleihung konnte "zum Kammermusiker nach zehnjähriger ununterbrochener Tätigkeit, b) zum Kammervirtuosen nach zwanzigjähriger ununterbrochener Tätigkeit jeweils in demselben Institut." erfolgen.

    Kammervirtuose Johannes Thrandorf

    Uwe

    Files

    Thrandorf Kammervirtuose FD.webp 80.99 kB – 0 Downloads Kammervirtuose.webp 58.12 kB – 0 Downloads
  • Erlaubnisschein Musterungskommission

    • ⓋⒺ speedytop
    • March 2, 2024 at 2:57 PM

    1.
    Musterung im Juni 18..
    Erlaubniss-Schein
    ausgestellt dem ...
    für einen Hund
    die gesetzliche Taxe mit ... Mark
    den ... ..ten ... 18..
    Musterungs-Commission
    Die Ortspolizeibehörde. Steuererheber.

    2.
    Hundetaxen
    Werden eilf [11] Mark 64g [Groschen] dem
    Gemeinderechner Rath in Einnahme
    und einnähmlichen Verrechnung
    hiermit angewiesen.
    Poppenhausen [es gibt 4 davon], 15. Juni 1889.
    der ?, Untererheber
    [4 Unterschriften]

    Uwe

  • 4x Ingenieur

    • ⓋⒺ speedytop
    • February 23, 2024 at 11:29 PM

    Vom Betonbauer zum Diplomingenieur:

    geb. 1942
    1962 Betonbauer
    1966 Ingenieur (Hochbau)
    1971 Ingenieur (Tiefbau)
    1978 Hochschulingenieur (Kommunaler Tiefbau)
    1979 Diplomingenieur
    1983 - 1985 Doktorand
    Später gibt es noch einen politischen Lehrgangsnachweis (1987) bei der Reichsbahn, aber ohne Nennung eines akademischen Grades (nur Genosse), obwohl ihm der akademische Grad Diplomingenieur mit "sehr gutem" Abschluss bescheinigt wurde.
    Leider gibt es keine weiteren Angaben.
    Im Zeitraum der 70er Jahre gab es in der DDR einige Veränderungen bei der Hochschul-Ausbildung; anscheinend hat dieser Mann vieles mitgemacht.

    Uwe

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    Lautenbach Ingenieur Hochbau F.webp 89.07 kB – 0 Downloads Lautenbach Ingenieur Tiefbau F.webp 88.81 kB – 0 Downloads Lautenbach Hochschulingenieur F.webp 53.49 kB – 0 Downloads Lautenbach Diplomingenieur F.webp 77.41 kB – 0 Downloads
  • Dienst für Deutschland

    • ⓋⒺ speedytop
    • January 27, 2024 at 2:34 PM

    Der "Dienst für Deutschland" (DD) war eine sehr kurzlebige Organisation der DDR, nur knapp 7 Monate von August 1952 bis Februar 1953.
    Es ging dabei um einen freiwilligen Arbeitsdienst für junge Männer und Frauen, ähnlich dem Reichsarbeitsdienst im Dritten Reich. Selbstverständlich gehörte auch vormilitärische Ausbildung dazu.
    Der ganze Aufwand erwies sich als sehr unwirtschaftlich, und der DD wurde schnell wieder aufgelöst.

    Die Urkunde gab es zum formalen Ende des Vorhabens, und sie dürfte eine der seltensten Urkunden der DDR sein.
    Die Unterschrift ist vom Leiter (Chef) der Hauptverwaltung DD im Ministeriums des Inneren, Generalfeldmeister Gerhard Balzer:

    Uwe

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    Ein junger Wilhelm II.

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