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Posts by JFT

    1848 f眉hrten die Bestrebungen D盲nemarks, die Herzogt眉mer Schleswig und Holstein zu d盲nisieren zum Krieg, in dem die beiden Herzogt眉mer die Unterst眉tzung des Deutschen Bundes anriefen.

    Dieser trat f眉r die deutsche Angelegenheit ein und befahl u.a. auch die Mobilmachung einer Division des 10. Bundesarmeekorps.

    Am 22.4.1848 marschierte die 1. (oder Pionier-)Kompanie des Hannoverschen Ingenieurkorps mit dieser Division nach Schleswig und fand dort im Sundewitt Verwendung (Wegebau, Schanzarbeiten, Br眉ckenbau).

    Am 24. September kehrte die Kompanie nach Hannover zur眉ck. Sie hatte keine Verluste.

    Anfang 1849 wurde dieselbe Kompanie nach Bremerhafen entsandt, um dort in dem wieder aufgenommenen Krieg mit D盲nemark am Weserufer Befestigungen anzulegen. Hierzu wurden als Offiziere Kapit盲n Papen und Premierlieutenant J眉ngst kommandiert.

    Am rechten Weserufer wurden zwei Werke gebaut- eine gr枚脽ere Batterie f眉r 8 Vierundzwanzigpf眉nder und ein kleineres Werk f眉r 3 Zw枚lfpf眉nder.

    Ein Angriff auf die armierten Werke erfolgte nicht.

    Mitte Januar 1849 kehrte die Kompanie nach Hannover zur眉ck.

    Mobilmachungen, Kriegsbereitschaften, Feldz眉ge


    Die erste Kriegsbereitschaft nach den Freiheitskriegen richtete sich im Jahre 1830 gegen Luxemburg. Das Gro脽herzogtum Luxemburg hatte sich im Herbst 1830 der Erhebung der Provinz Belgien angeschlossen, die sich von den Niederlanden versuchte zu l枚sen. K枚nig Wilhelm der Niederlande nahm hiergegen den Schutz des Deutschen Bundes in Anspruch. Im M盲rz 1831 beschlo脽 die Bundesversammlung, mit einem Unterst眉tzungskorps die Ordnung in Luxemburg wiederherzustellen.

    Das 10. Bundeskorps und mit ihm eine Ingenieurtruppe, eine Pionier- und eine Pntonierkompagnie unter Major Schweitzer wurde bereit gestellt, ein Marschbefehl erfolgte nicht.

    Offiziere des Ingenieurkorps erhielten ihre Vorbildung auf der Vereinigten Artillerie- und Ingenieurschule in Hannover (3 Jahre).


    1853 schied das Ingenieurkorps aus dem Verband der Artillerie-Brigade aus.


    1855 ergab sich eine Etatsver盲nderung nach den neuen Bestimmungen der Kriegsverfassung des Deutschen Bundes.


    Es erfolgte ein Zuwachs von 9 Unteroffizieren und 26 Pionieren 1. Klasse

    Pioniere und Pontoniere 1. Klasse waren Freiwillige, die der 2. Klasse Milit盲rpflichtige (die 6 Jahre dienten, aber nur im ersten Jahr dauernd bei der Truppe - sie wurden dann ohne Sold beurlaubt und j盲hrlich 4 Wochen zu 脺bungen eingezogen).

    Die Pionier- und Pontonierkompanien, verst盲rkt durch das von Braunschweig aufzustellende Pionier-Detachement von 21 K枚pfen, traten zur 1. Division des 10 Bundes- Armeekorps.

    1843 wurde die Dienstzeit auf 7 Jahre festgesetzt.


    Bewaffnung der Ingenieurtruppen:

    - gezogener, etwa 6 Pfund schwerer Pickel-Karabiner mit Infanteriemunition

    - Seitengewehr mit Lederscheide, das zugleich als Faschinenmesser und Handbeil diente

    - schwarzes Lederzeug, Patronentasche, Nageltasche

    - zus盲tzlich trug die Pionierkompanie Schanzzeug in ledernen Futteralen an Tragriemen

    Organisation des Ingenieur-Korps von 1833-1866


    Anfang der 1830-er Jahre erfolgte aus Kostengr眉nden eine "Reorganisation" der Armee. Bei der allgemeinen Verminderung wurde auch das Offizierkorps des Ingenieur-Korps von 20 K枚pfen um 8 vermindert.

    Oberst SEWELOH wurde am 1.7.1833 pensioniert. Oberstleutnant MEINEKE wurde Kommandeur, blieb aber Milit盲bevollm盲chtigter beim Deutschen Bund in Frankfurt. Der zum wirklichen Major bef枚rderte Major SCHWEITZER wurde mit der F眉hrung beauftragt.

    Neubildung der Ingenieurtruppe 1816 und Entwicklung bis zur tats盲chlichen Formierung im Jahre 1833


    1816 wurde Hannover zum K枚nigreich erhoben. Aus den St盲mmen der K枚niglich Deuschen Legion und der 1813 sowie 1815 neu formierten hannoverschen Truppen wurde die "K枚niglich Hannoversche Armee" gebildet.

    Durch Generalordre vom 25.3.1816 wurde als Ingenieurkorps ein aus 20 Offizieren (4 Kapit盲ns, 4 Sekond-Kapit盲ns, 6 Premier- Lieutenants, 6 Sekond-Lieutnenants) bestehendes Offizierkorps gebildet. Dieses war dem Chef der Artillerie mitunterstellt, was auch bis 1835 so blieb. Der Grund daf眉r waren die Aufstiegschancen und so kamen auch Verseztungen von der einen zur anderen Waffe vor.


    Quote from Offizier-Rangliste des Ingenieur-Korps (18.2.1818)

    Oberst-Lieutenants SEWELOH und PROTT

    Majors: WEDEKIND und MEINEKE

    Kapit盲ns SCHWEITZER, M脺LLER und UNGER

    Stabs-Kapit盲ns LUTTERMANN und OPPERMANN

    Im Frieden gab es nur wenig Verwendung (z.B. der Festungsbau von Stade), aber Vermessungen und andere Ingenieurarbeiten sorgten dennoch f眉r genug Arbeit.

    1820 z盲hlte das Ingenieurkorps der K枚niglich Hannoverschen Armee ein Offizieretat von 1 Oberstlieutenant, 2 Majors, 4 Kapit盲ns, 4 Stabskapit盲ns, 4 Premierlieutenants und 4 Sekondlieutenants.

    Es wurde eine Ingenieur-Handwerker-Kompagnie errichtet, bestehend aus :

    2 Kadets, 2 Sergeanten (mit Rang und Titel eines Feldwebels), 2 Handwerksmeistern(sp盲ter ebenfalls Feldwebel), 2 Korporalen (mit Rang und Titel von Sergeanten) und 36 Ingenieurhandwerkern.

    1823 wurde in Stade eine Handwerkerschule 眉ber die Wintermonate eingerichtet. 1834 wurde diese Schule aufgel枚st und mit der Unteroffizierschule f眉r das Artillerie- und Ingenieurkorps in Hannover vereinigt.

    Durch Generalordre vom 31.3.1831 wurde das halbe vom K枚nigreich Hannover zu stellende Bundeskontingent in marschfertigen Zustand gestellt- dazu wurde eine Pionier- und eine Pontonier-Kompagnie bestimmt.

    Die beiden Kompagnien waren die Anf盲nge der Ingenieurtruppe.


    1813-1815


    Dem Aufruf "An mein Volk" des preu脽ischen K枚nigs am 17.3.1813 folgten viele preu脽ische Landeskinder.

    Nachdem die Franzosen aus Hannover abgezogen waren fanden sich viele 盲ltere Offiziere und j眉ngere M盲nner zusammen und waren bald imstande, neue Regimenter zu bilden.

    In der Schlacht von Leipzig war Napoleon entscheidend geschlagen worden und in der Folge dieser Niederlage nach Elba verbannt worden. Er hielt aber weiter Verbindung zu seinen alten Generalen.

    Nach seiner Landung am 1.3.1815 an der S眉dk眉ste von Frankreich fand er schnell wieder Anschlu脽 an seine ehemaligen Truppen. Von neuem schlossen sich die Verb眉ndeten zusammen und nach 3,5 Monaten reichten sich nach dem blutigen Sieg von Waterloo die beiden Feldherren Wellington und Bl眉cher die Hand.

    Seit 1816 schm眉ckte die Kopfbedeckung der Ingenieuroffiziere das Motto: "PENINSULA - WATERLOO".

    NB.:

    Im Jahre 1852 wurde im Rahmen einer 脛nderung der Kopfbedeckung der seit dem Jahr 1833 bestehenden Ingenieurtruppe dieser von der Milit盲rbekleidungs-Kommission das Recht, dieses Bandeau zu tragen, abgesprochen.

    Oberst LUTTERMANN (damals der Kommandeur des Korps) f眉hrte daraufhin eine "Allerh枚chste Entscheidung" herbei. Der K枚nig von Hannover sprach sich am 23.5. 1852 dahingehend aus, da脽 das Tragen des erw盲hnten Mottos den Offizieren des Ingenieurkorps streng genommen zustehe und es angemessen erscheine, auch die Mannschaften/ Unteroffiziere das Bandeau an den Helmen tragen zu lassen.

    Beamish gibt auch Informationen 眉ber weitere Ingenieur-Offiziere:


    Quote

    Kapit盲n PROTT (1807 Ernennung zum 2. Ing.-Offz. auf der Insel Jersey, Teilnahme an der belagerung von Kopenhagen, Begleitung der Expedition von Lord Cathcart nach Norddeuschland).

    Kapit盲n MEINEKE (1808 teilnahme am Feldzug in Spanien unter Sir John Moore, 1809 Belagerung von Vlissingen, 1810 Lissabon, sp盲ter Schlacht von Waterloo).

    Kapit盲n APPUHN (bei der brit. Armee unter Sir John Murray und Lord Benting an den 枚stl. K眉sten von Spanien, 1814 oberster Ingenieur der Ionischen Inseln, 1815 dito zu Antwerpen).

    Kapit盲n SCHWEITZER (1813 in Norddeutschland unter General Lyon, sp盲ter Untersuchung der Festungen a.d. Schelde, Mons)

    Lieutenant UNGER ( bis zur 脺bernahme ins Ing.-Korps bei Lissabon wo er unter Kapit盲n Meineke diente Artillerieoffizier in den Schlachten von Talavera, Busaco, Albuera; erste Belagerung von Badajoz; 1815 Anstellung bei der Belagerung von Ath, dann Adjutant beim Belagerungstrain des 2. preussischen Armeekorps).


    脺berall also, wo auch Truppen der Legion k盲mpften- in Pommern, auf R眉gen und Seeland, in Norddeutschland, den Niederlanden, in Spanien, Portugal, Italien, auf Sizilien und den griechischen (=ionioschen) Inseln sind auch Offiziere des Ingenieurkorps t盲tig gewesen.

    Beamish schreibt im Band II, S. 421 ff. seiner Geschichte der Deutschen Legion:


    Quote

    "Der Kapit盲n BERENSBACH war im Jahr 1813 als oberster Ingenieur auf den Ionischen Inseln angestellt und f眉hrte daselbst die Aufsicht 眉ber mehrere wichtige Zivil- und Milit盲rbauten, die unter seiner Leitung begonnen wurden. Da indes ersch眉tterte Gesundheitszust盲nde diesen f盲higen Offizier im M盲rz des darauffolgenden Jahres n枚tigten, nach England zur眉ckzukehren, so fiel sein Kommando dem Lieutenant LUTTERMANN zu, unter dessen Leitung eine bedeutende Strecke einer Herrstra脽e auf der Insel Zante vollendet und der Bau einer Wasserleitung, eines Hafendammes und mehrerer anderer wichtiger Werke auf derselben Insel fortgef眉hrt wurde."

    Am 28.3. 1804 erhielt der erste Ingenieur-Offizier Karl Ernst APPUHN seine Anstellung in der K枚niglich Deutschen Legion.

    Am 21.4. 1804 traten noch 4 Ing.-Offz. dazu: Julius HASSEBROICK (gestorben 19.1.1814 in London), August BERENSBACH, Victor PROTT, Karl WEDEKIND.

    Im ganzen traten in den Jahren 1804-15 in die Legion 13 Ing.-Offiziere ein. Die Sekond-Lieutenants SCHAEFER und KUNTZE geh枚rten dem Ing.-Korps nur kurze Zeit an.

    Kapit盲n SCHAEFER war 1813 als einer der ersten Offiziere wieder in Hamburg und machte sich dort um die Befestigungen sehr verdient. Er fiel im Gefecht unweit Dannenberg am 14.8.1813 als Kapit盲n im Ing.-Korps der 1813 neu formierten Hannoverschen Truppen.

    Von den 13 Ing-Offz. hatten alle bis auf 2 vor Ihrem Eintritt in die Legion in der kurhannoverschen Armee gedient (4 im Ingenieur-Korpe, 2 bei der Infanterie, 2 bei der Artillerie, 3 bei der Kavallerie).

    Das Ingenieur-Korps der K枚niglich Deutschen Legion


    Das am 21.4.1804 mit der Legion neu gestiftete Ingenieur-Korps musste in seinen Formationen- Offizierkorps, Handwerker-Abteilung, Ingenieur-Kompanien- denselben stufenweisen Werdegang wie das Ing.-Korps vor 1803 durchmachen.

    Es bestand w盲hrend der Zeit der Kgl. D. L. nur aus Offizieren, f眉r welche es noch keinen festen Etat gab.

    Im britischen Ing.-Korps, dessen Einrichtungen f眉r das Ing.-Korps der Legion ma脽geblich sein mu脽ten, traten bei allen Ingenieur-Arbeiten, wo man der Mannschaften bedurfte, sei es bei Belagerungen, Befestigungen, Wege- und Br眉ckenbau oder Kanalisation, das Korps der " Military Artificiers" auf, welches also ebenso f眉r Pionier- und Pontonierdienst, wie f眉r Sappeur- und Mineurarbeiten zur Unterst眉tzung der Ingenieur-Offiziere die Vorarbeiter stellte.

    Die Pioniere wurden der Infanterie (speziell die Zimmerleute) und wohl auch der Artillerie entnommen.

    Bei den leichten Infanterie-Bataillonen - erst 6, dann 8, und von 1812 ab 10 Kompanien stark- befand sich bei jeder Kompanie ein Pionier oder Zimmermann; diese wurden f眉r die Arbeiten als Sektion unter einem der Korporale zusammen-gezogen. Problematisch dabei war das jeweils neue Anlernen f眉r die betreffende Dienstleiszung.

    Die Pioniere (Zimmerleute) der Infanterie trugen an einem Riemen 眉ber einer Schulter jeder eine Schaufel, deren Blatt in einem braunen Futteral steckte; alle hatten ein Faschinenmesser am Leibkoppel, dazu den Karabiner am Riemen und jeder entweder eine S盲ge, eine Axt oder ein gro脽es Beil.


    Uniformierung der Ingenieur-Offiziere


    Die Ing.-Offiziere der Legion trugen dunkelrote Uniformen mit schwarzem Kragen, schwarzen Aufschl盲gen und Umschl盲gen an den langen Sch枚脽en, 2 Reihen goldener Kn枚pfe, wie die St盲be, ein goldenes Epaulet, eine rote Sch盲rpe einen dreieckigen Hut mit h盲ngendem rot-wei脽em Federbusche, schwarzer Kokarde, goldroter Schnur und gleichartigem Portepee, lange graue Hosen mit goldenen Streifen, S盲bel mit Stahlscheide am schwarzen, zur Parade aber goldgestickten Schwungkoppel.

    Die K枚niglich Deutsche Legion


    Es folgte die Aufl枚sung der hannoverschen Armee- das Tragen der Uniform war verboten - 眉ber den Unterhalt der ehemaligen Soldaten und Offiziere waren bei dem eiligen Abschlu脽 der Konvention nur m眉ndliche Vereinbarungen getroffen worden. Dies wurde von den Franzosen ausgenutzt und Zahlungen zur眉ckgehalten.

    Der Kurf眉rst von Hannover, K枚nig Georg III. von England, hatte die sogen. Elbkonvention nicht genehmigt.

    Die britische Regierung beschlo脽 noch im Jahre 1803, ein aus allen Waffengattungen ( Kavallerie, Infanterie, Artillerie und Ingenieure) bestehendes Korps durch Anwerbung entlassener hannoverscher Offiziere und Soldaten aufzustellen. Der Oberbefehl 眉ber diese "Deutsche Legion" wurde dem Sohn des K枚nigs, dem Herzog von Cambgidge, 眉bertragen.

    Die Franzosen gaben (durch die zunehmende Auswanderung der ehem. Soldaten beunruhigt) bekannt, da脽 jeder, der sich f眉r die englische Armee anwerben lasse oder andere verleite, in englische Kriegsdienste einzutreten, kriegsgerichtlich zum Tode verurteilt werden w眉rde.

    Noch vor Ablauf von 6 Monaten nach Aufl枚sung der hann. Armee hatte sich eine ansehnliche Zahl ihrer Angeh枚rigen in England wieder zusammengefunden.

    Diese bildeten den Stamm der "K枚niglich Deutschen Legion", die 11 Jahre (von 1805-15) an der Seite der Briten in vielen Gefechten und Schlachten gegen Napoleon k盲mpfen sollten, bis zur Entscheidungsschlacht von Waterloo.

    Die politische Stellung Hannovers zu England und der Untergang der hannoverschen Armee im Jahre 1803


    Zwischen dem K枚nigreich Gro脽britannien und dem Kurf眉rstentum Hannover bestand die Personalunion. Der gleiche F眉rst war in einer Person K枚nig von England und Kurf眉rst von Hannover. In Verfassung, Verwaltung und Interessen waren beide L盲nder voneinander getrennt.

    Hannover konnte als Mitglied des deutschen Staatenbundes mit Unterst眉tzung rechnen, falls es zu einem Krieg zwischen Frankreich (Napoleon) und England k盲me.

    Im Mai 1803 erkl盲rte England den Krieg an Frankreich und Napoleon lie脽 von Holland aus ein franz枚sisches Korps in das Kurf眉rstentum Hannover einmarschieren. Wirtschaftliche R眉cksichten hatten im Vorfeld zur Verminderung der Armee und Vernachl盲ssigung der Festungen gef眉hrt. Ein Teil der Armee befand sich auf Urlaub. Seitens Englands hatte man sich erfolglos um die Unterst眉tzung Preu脽ens bem眉ht. Die Lage Hannovers wurde durch das ununterbrochene Vorr眉cken des Gegners immer kritischer und zwang schlie脽lich zu diplomatischen Schritten.

    Feldmarschall von Wallmoden unterzeichnete am 5. 7. 1803 auf der Elbe bei Artlenburg die Konvention, nach deren erstem Artikel die gesamte hannoversche Armee die Waffen niederlegen mu脽te.

    Abarbeitet von Westphal, Oberleutnant im Hann. Pionier-Bataillon Nr. 10


    Im folgenden sollen aus dem o.g. Werk einige Ausz眉ge zur Geschichte des Bataillons folgen.


    Einleitung


    Am 21.April feierte das o.g. Bataillon den Tag seines 100 j盲hrigen Bestehens.

    Durch Allerh枚chste Kabinetsordre (A.K.O) vom 24.1.1899 wurde dem Bataillon die 脺berlieferung/ Tradition der ersten Ingenieur-Offiziere der K枚niglich Deutschen Legion, die sich zur althannoverschen Stammtruppe zusammenschlossen, verliehen.

    Zugleich erfolgte die Verleihung des Helmbandes "Peninsula-Waterloo" an das Hann. Pionier-Bataillon Nr. 10


    Das Hannoversche Ingenieur-Korps vor dem Jahre 1803


    Die erste Verwendung hannoverscher Ingenieur-Offiziere ist schon in den Feldz眉gendes 17. Jahrhunderts verzeichnet. Ein eigenes -korps scheint jedoch erst sp盲ter- 1732- gebildet worden zu sein.

    Erst im Jahre 1763 war ein bestimmter Etat des Ing.-Korps auf 22 K枚pfe- 1 Chef, 17 Offiziere und 4 Kondukteure- festgesetzt. 1782 wurde in Hameln eine Mineur-Abteilung formiert, 1786 eine Mineur- und Sappeur-Kompanieebendort und eine Pionierkompanie in Hannover errichtet.