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Posts by Derfflinger

    Ich bleibe bei meiner Vermutung "sächsisches Husarenregiment". Welches der drei in Frage Kommenden verrät der Absender.

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    Original von Happyhippo
    Das ist leider das einzige welches da ist.....


    Das genügt ja auch, wir benötigen es eben nur größer um die Mützenkokarden und -beschläge erkennen zu können.


    Was steht denn auf der Rückseite? Meistens befindet sich da der Absender samt Ort und Regiment.


    Ich vermute ein sächsisches Husarenregiment.


    Gruß,
    Thomas

    Hm, eventuell könnte der Verliehende selbst noch Auskunft zum Hergang erteilen?


    Ich vermute eine spätere Zusammenkunft ehemaliger Kameraden, mit der Absicht, die unerledigten Sachen abzuarbeiten. Klug wäre es dann gewesen, den Verleihungstag zurück zu datieren. Aber wer denkt in dieser Situation schon an sowas?


    Gruß,
    Thomas

    Quote

    Original von TurtleOber der Degen vielleicht bloß Requisite des Fotogeschäftes war?

    Nur wenn sich der Abgebildete in Sachsen hat fotografieren lassen. Der Degen ist als Requisite aber zu teuer, zumal mit Portepee. Das wäre zudem Amtsanmaßung.


    Aber, vielleicht konnte ein Sachse diese bayerische Auszeichnung erwerben? Es gibt ja auch Deutsche, die türkische und bulgarische Orden erhielten, umgekehrt übrigens auch.

    Ich weiß nicht, ob der Gegenstand in dieser Rubrik korrekt ist. Falls nicht, bitte ich um die Verschiebung unter eine andere Überschrift.


    Zündholzfabrik Riesa-Gröba


    Die Zuordnung zu 1934 erfolgt, weil dieses Streichholzschachtel-Fragment unter Küchendielen eines Hauses gefunden wurde, welches in diesem Jahr erbaut wurde.


    Die Rückseite / Innenseite der Schachtel ist mit einer Art Furnierholz versehen.

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    • P1200418.jpg

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    • P1200420.jpg

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    • P1200419.jpg

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    Unterschrieben von zwei Rittmeistern und Eskadronschefs der Zietenhusaren.


    Die erste, mir unbekannte, Unterschrift erfolgte im Jahr 1857.


    Die zweite Unterschrift (letztes Bild unten) stammt aus dem Jahr 1859. Hier war er zur "Mobilmachung". Nach Durchsicht mir vorliegenden Unterlagen, der Feststellung eines dem Namen nicht vorangehenden "v" und des Doppel-o in der Mitte, könnte, oder besser sollte, es sich bei der Unterschrift um "Roos" handeln. In der Rangliste von 1848 wird ein Sekonde-Lieutenant Roos erwähnt, als Einzigster in der Auflistung ohne ein vorangehendes "von".
    In einer anderen Erwähnung kommt ein Rittmeister Alexander von Roos vor, dieser von 1837 bis 1864 im Regiment dabei.


    Ich nehme an, es handelt sich um ein und dieselbe Person. Er könnte zwischenzeitig geadelt worden sein, oder aber in der zweiten Unterlage, die kein Dokument darstellt, wurde ein "von" aus Versehen hinzugefügt. Oder, man hat in der ersten Erwähnung das "von" vergessen. In Anbetracht des fehlenden "v" bei dieser Unterschrift, meine ich, war er zu diesem Zeitpunkt nichtadelig.


    Vielleicht kann jemand die Unterschriften entziffern?
    Gruß,
    Thomas

    Auf eines der Fotos kann man die deutsche und englische Übersetzung der Zeitschrift erkennen, sie heißt "Anzeiger für Techniker und Ingenieure".


    Ist ein Verlagshinweis ersichtlich? Ich will nur mal sicher gehen, ob das wirklich Russisch ist und nicht Bulgarisch, Serbisch, Rumänisch oder sonstwas.


    Gruß,
    Thomas

    Zuletzt ein Kalender von 1982, mit "Internationale politische Plakate".


    Hier gezeigt, da er inmitten der oben gezeigten Plakate hängt. Das ganze Ensemble befindet sich noch an der selben Stelle, wo man es damals anbrachte, im Keller eines Bürogebäudes.


    Gruß,
    Thomas

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    • P1160467.jpg

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    Mir liegt ein Führungszeugnis vor, das von zwei Rittmeistern und Eskadronschefs der Zietenhusaren unterschrieben wurde. Schlechterdings habe ich keine Ranglisten aus dieser Zeit.


    Die erste Unterschrift erfolgte im Jahr 1857. Das kleine vorgelegte "v" für "von" kann ich noch entziffern, aber dann verließen sie mich. Anbei die Unterschrift.


    Das Geschriebene unter dem Siegel würde mich auch sehr interessieren.


    Gruß,
    Thomas

    Quote

    Original von GustavHätte er sich eine "Rennpappe" geholt, sie würde wahrscheinlich heute noch fahren (können). ;)

    :D
    Hallo Gustav,


    nach der Wiedervereinigung sind im Osten Deutschlands viele Berufe weggefallen, unter anderem auch meiner. Jedenfalls bekamen viele Menschen die Möglichkeit, einen anderen Beruf zu erlernen, nach "neuesten Erkenntnissen" und mit einem Abschluß bei der IHK. Dafür wurden Meister aus dem Westen Deutschlands angeworben. In der Institution, in der ich mich beruflich neu orientierte, wurden Handwerksberufe ausgebildet. 50% unserer Ausbilder kauften sich erst einmal einen Trabi. Der galt unter ihnen irgendwie als Kult.


    Ich bin aber ehrlich, einen Trabi möchte ich nicht mehr, es sei denn, er duftet besser und verbraucht nur 2 Liter Benzin. Meine Trabis verbrauchten seinerzeit zwischen 8 und 12 Liter auf 100 km. Nach heutigen Maßstäben vollkommen inakzeptabel ;) .


    Gruß,
    Thomas

    Da kein Datum sichtbar ist, könnte diese Fahrzeugbeurteilung theoretisch auch neu sein. Was veranlaßt Dich das Schriftstück in die DDR zu datieren?


    Der Aufmachung her würde ich auch auf DDR tippen, allerdings zwischen Maueröffnung und Währungsunion.


    Dazu ein bisschen OT: Ab 1990 sind einige Zeitgenossen bis an die französische Grenze Deutschlands gefahren um sich einen "Westwagen" zu kaufen. Was da in die Heimat gebracht wurde, hatte ich seinerzeit als Sondermüll tituliert. Da wurden neue Wartburgs und Ladas, sowie liebgewonnene Trabis, gegen schrottige Opels und Fiat Pandas getauscht. Letzteren hatte ein Kollege für 200 DM eingekauft, die Überführungsnummernschilder kosteten ebenso viel. Da stand er nun, der kleine weiße Panda, seine beste Zeit weit hinter sich, umringt von der, eher mitleidig lächelnden, Betriebsbelegschaft.


    Gruß,
    Thomas

    Der große Scan offenbart am Degen ein asymetrisches Schleppblech (Anmerkung: unteres Ende der Scheide). Ein preußischer IOD n/A scheidet damit aus, da dieser ein symetrisches Schleppblech hat. Bleibt ein Württembergischer IOD, oder eine gänzlich andere Waffe.


    Thomas

    Artillerie als Waffengattung kann hier ebenfalls ausgeschlossen werden, da der Herr einen Infanterie-Offizier-Degen trägt. Leider ist das Stichblatt dem Pferd zugewandt, deshalb kann ich nicht erkennen, ob es sich um einen Württemberger, Preußen oder Mecklenburger handelt.


    Einen württembergischen IOD n/A könnte man auch in dieser Position erkennen, dafür bräuchte man aber einen riesigen, sehr scharfen Scan.
    Eine exaktere Zeitbestimmung kann anhand der Degenscheide vorgenommen werden. Ist sie schwarz, dann so ab 1905. Ist sie schwarz und hat nur einen Tragering, dann ist das Foto nach 1910 aufgenommen.


    Jedenfalls, wenn die obige Auswahl die einzigste bei dieser Person ist, tendiere ich zu:
    - Generalleutnant v. Stein (Kom. 51. Inf.-Brig. (1. Königlich Württembergische))


    Die Helmauflage könnte zur Länderbestimmung nützlich sein, aber wie gesagt, die Bilder müßten dazu viel größer sein.


    Gruß,
    Thomas

    Hallo Turtle,


    mit Orden, deren Verleihungsdaten und -gründen kenne ich mich nicht aus. Es handelt sich jedenfalls nicht um einen Säbel preußischen Modells. Allerdings, kurz nach 1871 trugen preußische Truppenteile erbeutete französische Säbel M 1822, vor allem Ulanen. Wie ein Ulan sieht er aber nicht aus.


    Gruß,
    Thomas

    Hallo Turtle,


    ich bin mir nicht sicher, aber beim Säbel könnte es sich um einen badischen Kavalleriesäbel M 1831 handeln, welcher fast identisch dem französischen Säbel der leichten Kavallerie M 1822 ist.


    Nur mal so als Anhaltspunkt. Vielleicht sieht ein Uniformkenner mehr.


    Gruß,
    Thomas