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Posts by Krim-Soldier

    Liebe Leser,


    hoffe das viele Lesen hat Euch trotzdem gefallen den es g盲be noch einige Informationen zur 57 ID, wollte aber nicht so einen langen Bericht erstellen.


    Habe das ganze nicht Personen bezogen geschrieben sondern eher den sehr schweren Weg der Einheit dargestellt.


    Der gute Baldi hatte mehr als einen Schutzengel der Ihn aber dann 1945 verlassen.


    W眉nsche Euch ein gutes Jahr 2019
    Gr眉sse


    Joe



    Quellen:
    Lexikon der Wehrmacht
    Wikipedia
    Volksbund
    Tessin:
    Verb盲nde und Truppen der Deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939鈥1945. F眉nfter Band: Die Landstreitkr盲fte 31鈥70. Verlag E. S. Mittler & Sohn, Frankfurt am Main [1965], S. 211.
    Werner Haupt: Die deutschen Infanterie-Divisionen: Aufstellungsjahre 1939 - 1945 (1993) S. 17
    Hans Schmidt (Oberst i. G. a. D.) Die 57. Infanterie-Division im Osten, I., II. und III. Teil (Selbstverlag)

    Ein Zeitzeuge erinnert sich...


    "Als heuer im ausgehenden Winter Dokumentarfilme 眉ber das Fl眉chtlingselend der ostpreu脽ischen, schlesischen und westpreu脽ischen Bev枚lkerung (zum Beispiel Film mit Maria Furtw盲ngler) im Fernsehen gezeigt wurden, stiegen in mir, wie bei vielen anderen, alte Erinnerungen auf, Erinnerungen an eine leidvolle Zeit nach meiner schweren Verwundung am 17. Februar 1945 in der Tucheler Heide in Westpreu脽en, wo mir das rechte Bein amputiert werden musste und dar眉ber hinaus einige Granatsplitter meinen K枚rper schw盲chten. Nach Aufenthalten in mehreren Lazaretten (Heiderode und Neustadt) und verschiedenen Irrfahrten auf der Bahnlinie nach Danzig, landete ich in einem Lazarett vor dem Hafen Gotenhafen, wo ich dann bei entsprechender Transportf盲higkeit einem Lazarettschiff zugef眉hrt werden sollte. Da sich mein kritischer Zustand nicht besserte, dauerte es bis zum 20. M盲rz 1945, bis man mich transportf盲hig erkl盲rte und ich auf das Lazarettschiff ,Potsdam gebracht werden konnte. Dort wurde ich mit einigen schwerverwundeten Kameraden dichtgedr盲ngt in einer Kabine untergebracht mit der Erkl盲rung, dass das Schiff Kurs Richtung D盲nemark nehmen w眉rde. Auf dem Schiff war eine Versorgung meiner eiternden Wunden sichergestellt. Die Platzverh盲ltnisse besserten sich nach dem betr眉blichen Tod einiger Kameraden. Nach l盲ngerer Fahrt, bei der wir immer wieder feindlichen Angriffen ausgesetzt waren, erreichten wir den Hafen Kopenhagen.


    Am 27. M盲rz 1945 wurde ich als Erster unter den 眉berlebenden Schwerstverwundeten an Land geholt, um einer Kommission der d盲nischen Befreiungsfront vorgef眉hrt zu werden. Ich vermute, dass man mich wegen meiner sichtbaren, eindrucksvollen Verb盲nde, die meinen ganzen K枚rper bedeckten, ausgew盲hlt hatte. Die Kommission genehmigte schlie脽lich meine Aufnahme in einem deutschen Lazarett in Kopenhagen.


    Als erstes Nahrungsmittel billigte man mir den Genuss von etwas Magermilch zu, was meinem v枚llig geschw盲chten K枚rper bestens bekam. Ich war froh, einigen schwerverwundeten Kameraden, die nicht so sichtbare aber gleich schwere Verwundungen hatten, geholfen zu haben auch in deutschen Lazaretten in Kopenhagen Aufnahme zu finden.


    Als Zeitzeuge ist es mir ein echtes Bed眉rfnis, die humane und faire Haltung der D盲nen zu erw盲hnen. Dankbar erinnere ich mich an ihre Bereitschaft, uns Verwundete in ihr Land zu lassen. Es war nicht selbstverst盲ndlich, denn schlie脽lich litt auch D盲nemark, wie so viele andere Staaten, unter der deutschen Besatzungsmacht. Der Einwand, dass die D盲nen unter der deutschen Besatzungsmacht weniger zu leiden hatten als andere V枚lker, entspricht nicht den Tatsachen.


    Nach Jahren, etwa 1990, erfuhr ich aus einer Zeitungsmeldung, dass sich eine Frau vom Standesamt Weilheim ungerecht behandelt f眉hlte. Es weigerte sich, den Ort ihrer Geburt (= Lazarettschiff ,Potsdam auf der 脺berfahrt von Gotenhafen nach Kopenhagen) in die Geburtsurkunde einzutragen mit der Begr眉ndung: ,F眉r einen so langen Eintrag reicht der vorgesehene Platz nicht. Der damalige Innenminister Edmund Stoiber lie脽 das Standesamt anweisen, dem Anliegen der Frau zu entsprechen.


    Als ich diese Zeilen las, wurde mir erst bewusst und es ber眉hrte mich tief, dass auf demselben Schiff, das neben verwundeten Soldaten auch Fl眉chtlinge an Bord genommen hatte, das Schiff auf dem ich und andere Kameraden dem Tode nahe waren, gleichzeitig, vielleicht nur durch eine Schiffswand getrennt, neues Leben geboren wurde."


    Karl Ludwig Ziegler


    Der Letzte Weg der Division bis zur Vernichtung im Juni 1944 bei Mogilew
    Nach Ausz眉gen aus der Niederschrift von:
    "Der letzte Kampf der 57.I.D." von Gen.Maj. Trowitz (letzter Kommandeur der 57.I.D.)


    13. April 1944 - Transport der 57.I.D. zur H.Gr.Mitte. Einsatz bei 4.Armee, 27.A.K. ostw. Orsha (袨褉褕邪), rechter Fl眉gel bei Gorki (袚芯褉泻懈).
    Ende Mai - Gr.R.217 in einer Waldstellung am Drut, Rgts.Gef.St. Wjasma (袙褟蟹褜屑邪), Kdr. Oberst Zunke "Der Alte im Walde".


    01.06.44 - I./Gr.R.217 wird Korps-Reserve des XII.A.K.


    23.06.44 - 57.I.D.: Eine gewaltsame russ. Erkundung abgewiesen.


    25.06.44 - 57.I.D.: Beginn der Angriffe von 57.I.D. Seit 04:00 Uhr starkes Trommelfeuer. Ein Einbruch am rechten Fl眉gel des Gr.R.164 wird bereinigt. Alle verf眉gbaren Offiziere und Mannschaften des Div.Kdo. werden zur Einbruchstelle in Marsch gesetzt. Div.Gef.St. nach Wjasma. Vormittags werden eine San.Kp., die gro脽en Trosse und alle entbehrlichen Teile nach Westen abgeschoben, diese Teile kamen unbehindert zur眉ck.


    27.06.44 - 57.I.D.: Um 11:00 Uhr bringt der Kommandierende General pers枚nlich den Befehl zum Absetzen vom Drut mit Einbruch der Dunkelheit bis zur Stra脽e Mogilew-Bobruisk.


    28.06.44 - 57.I.D. tritt am Abend den R眉ckmarsch an. Gr.R.217 bildet die Nachhut. Die s. Art.Abtl.157 sprengt wegen der Wegverh盲ltnisse die Gesch眉tze.


    30.06.44 - 57.I.D.: I./Gr.R.217, bisher Korpsreserve, bildet bei Goluka, 25 km s眉dostw. Beresino (袘械褉械蟹懈薪芯), einen Br眉ckenkopf gegen Westen. In der Nacht wird ein russ. Pz.Angriff abgewiesen.


    01.07.44 - 57.I.D.: Weitermarsch nach Beresino.


    02.07.44 - 57.I.D.: Br眉ckenschlag 眉ber die Klewa bei Beresowka und 脺bergang. Den Raum 13 km nordwestl. Beresino erreicht.


    03.07.44 - 57.I.D.: Der Marsch nach Nordosten in Richtung Borissow wird fortgesetzt. I./Gr.R.217 und F眉s.Btl. erzwingen gegen russ. Panzer den 脺bergang 眉ber die Urscha.
    Um 11:00 Uhr trifft der Befehl ein, den Angriff einzustellen und nach S眉dwesten abzudrehen.
    Dies d眉rfte der entscheidende Befehl gewesen sein, der zur Vernichtung der Division f眉hrte.
    I./Gr.R.217 geht weiter nach Norden vor. Abends meldet sich das verst.Gr.R.199 mit 600 Gewehren und 11 Gesch眉tzen zur Division zur眉ck.


    04.07.44 - 57.I.D. Ist an der Spitze des XII.A.K.


    05.07.44 - Zerst枚rung aller schwerer Waffen, der schweren Fahrzeuge und der nicht mitf眉hrbaren Munition. Aufgabe des Befehls: 鈥濱n Kampfgruppen durchschlagen.鈥
    Am Abend wird eine feindliche Linie durchbrochen.
    I./Gr.R.217, Teile II./Gr.R.217 und vermutlich Versprengte, Gr.R.199 unter Hptm. Denzlinger und Hptm. Haas brechen nach Norden aus.


    06.07.44 - 57.I.D.: Ein weiterer russ. Ring wird durchbrochen. Die Div. l枚st sich in kleinere Kampfgruppen auf.


    07.07.44 - Die Kampfgruppe Div.Kdr. wird 12-15 km 枚stl. Minsk aufgerieben.


    08.07.44 - OLT R枚脽ler, F眉hrer Gr.R.164 und Hptm. M眉sse, Kdr. I./Gr.R.164 fallen bei einem Durchbruchsversuch. Reste des Regiments unter F眉hrung des Ggts.Adj. Hptm. Krefting sto脽en weiter.
    Oberst Zunke, Kdr. Gr.R.217, schwer verwundet, mit Resten des Rgts. in Gefangenschaft.


    20.07.44 - Aufl枚sungstermin der 57.I.D.

    August '44 - In Rudolphstadt (Th眉ringen) wird ein Abwicklungsstab f眉r die 57.I.D. gebildet.


    September '44 - Gr.R.19 der 7.I.D.眉bernimmt das 脛rmelband Inf.Rgt.List des Gr.R.199 der 57.I.D.



    Im April 1944 musste der R眉ckzug in Richtung Orscha und Mogilew befohlen werden.


    Im Juni 1944 wurde die 57. Infanterie-Division bei Mogilew (袦芯谐懈谢械胁) vernichtet und am 3. August 1944 aufgel枚st. Ihre Reste gingen zur Divisions-Gruppe 57 / Korpsabteilung G


    Letztmals wurden Korpsabteilungen "G" und "H" nach der katastrophalen Niederlage der Heeresgruppe Mitte im Sommer 1944 gebildet.


    Die Divisions Gruppe 57 wurde am 3. August 1944 bei der 4. Armee in Ostpreu脽en aufgestellt. Die Gruppe entstand aus den Resten der 57. Infanterie-Division f眉r die Korps-Abteilung G. Den Stab der Gruppe bildete der Stab des Grenadier-Regiments 313. Dazu kamen noch zwei Regimentsgruppen aus dem I. Bataillon vom Grenadier-Regiment 480 oder der Regimentsgruppe 199 und aus dem I. Bataillon vom Grenadier-Regiment 217. Nach der Aufstellung wurde die Gruppe unter der Korps-Abteilung G in Ostpreu脽en eingesetzt. Bereits am 1. September 1944 wurde die Gruppe zum Grenadier-Regiment 528 der 299. Infanterie-Division umbenannt.


    Das OKH l枚ste die 57. ID am 3. August 1944 auf.



    Verleihung: EK 1. Kl.


    Unterschrift:



    Oriola, Ralph Graf von


    9. August 1895, Herischdorf + 28. April 1970, N眉rnberg


    Ralph Graf von Oriola war bereits im Ersten Weltkrieg Offizier. Zu Beginndes ZweitenWeltkrieges f眉hrte er ein Artillerie-Regiment. Als Kommandeur desArtillerie-Regiment 252 ging er in den Krieg gegen die Sowjetunion. Am 22.November 1941 wurde ihm als Oberst das Deutsche Kreuz in Gold verliehen.Anschlie脽end 眉bernahm er die F眉hrung der Artillerie-Regiments 18 undanschlie脽end das Kommando 眉ber die 299. Infanterie-Division. Am 1. November 1943 wurde erzum Generalleutnant bef枚rdert. F眉r seine F眉hrungsleistungen und Erfolge mit derDivision erhielt er am 23. Dezember 1943 das Ritterkreuz. 1944 wurde erKommandeur des XIII. Armeekorps. Bei Kriegsende geriet er in amerikanische Gefangenschaft.



    Bis der Druck der Roten Armee durch die Woronesch-Kastornoje-Operation zu gro脽 wurde und sich die 57. ID nach Sumy absetzen musste. Von Juli bis August 1943 kam es zu erneuten Abwehrk盲mpfen bei Belgorod und dem R眉ckzug an den Dnepr s眉dlich von Kiew bis nach Tscherkassy.


    Dabei wurden Reste der 255. Infanterie-Division aufgenommen. Am 9. Februar 1944 war die 57. ID zusammen mit der 72. ID und Resten der 389. ID an einer Frontschlie脽ung beteiligt. Daraus ergab sich der Kessel von Tscherkassy mit dem zentralen Feldflugplatz bei Korsun.


    Bei dem Ausbruch der eingeschlossenen Divisionen Richtung Lissjanka war die 57. ID als Nachhut eingeteilt. Zentrum eines letzten Frontbogens war das Dorf Schenderowka, das mit zur眉ckgelassenem schweren Kriegsger盲t und hunderten Verletzten 眉berf眉llt war. Am 18. Februar 1944 geriet ein gro脽er Teil der Mannschaft, nur leicht bewaffnet und in kniehohem Schnee und somit aussichtsloser Lage, bei Schenderowka in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Der andere Teil konnte mit dem Gros der eingeschlossenen Verb盲nde Richtung S眉dwesten entkommen. Dabei verfehlten sie jedoch die an dem Fluss Gniloi Tikitsch wartende Panzerspitze der 1. Panzer-Division. Der Fluss war nicht zugefroren, so dass das 脺berqueren weitere Opfer forderte. Der Auffangraum war Moledetzkoje, 20 km nord枚stlich von Uman.


    Verleihung: Nahkampfspange in bronze


    Unterschrift:



    Zunke, Willy (* 1886 - 眉berlebt - verstorben 24.11.1966 L眉neburg), Rgt Kdr. 217 vom 20.08.1942 鈥 08.07.1944, DKiG: 13.01.1944 als Oberst z.V., Kdr. Gren.Rgt.217



    Im Rahmen von Fall Blau im Sommer 1942 stie脽 die 57. ID bis zum Don vor, bis sie dann sp盲ter den Br眉ckenkopf Woronesch gegen sowjetische Gegenoffensiven halten musste. Die Abwehrk盲mpfe zwischen Don, Oskol und Woronesch hielten bis zum Fr眉hjahr 1943 an.


    Verleihung: EK 2. Kl.


    Unterschrift: Friedrich Siebert, geb. 7. Juli 1888in Ludwigshafen am Rhein; 鈥 13. Mai 1950 in W眉rzburg, war ein deutscher General der Infanterie


    Siebert trat 1907 als Fahnenjunker in das 20. Infanterie-Regiment 鈥濸rinz Franz鈥 der Bayerischen Armee ein. Am 26. Mai 1909 erfolgte die Bef枚rderung zum Leutnant. W盲hrend des Ersten Weltkriegs avancierte Siebert bis M盲rz 1918 zum Hauptmann und erhielt f眉r seine Leistungen beide Klassen des Eisernen Kreuzes. Nach Ende des Krieges wechselte er in die Reichswehr und wirkte als Kommandeur in verschiedenen Verb盲nden. Am 1. Oktober 1933 wurde er Oberstleutnant und am 1. September 1935 Oberst. Ab dem 1. Oktober 1937 war er Kommandeur des Infanterie-Regiments 55. Am 1. April 1939 erfolgte die Bef枚rderung zum Generalmajor. Im Zweiten Weltkrieg f眉hrte er als Kommandeur vom 1. Oktober 1939 bis zum 2. Mai 1942 die 44. Infanterie-Division. Am 1. April 1941 wurde er Generalleutnant und in dieser Eigenschaft am 18. November 1941 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Ab dem 10. Oktober 1942 f眉hrte er die 57. Infanterie-Division. Vom 20. Februar bis 7. September 1943 眉bernahm Siebert als Kommandierender General das XIII. Armeekorps. Die Bef枚rderung zum General der Infanterie erfolgte am 1. Mai 1943. Vom 1. Oktober 1943 bis Kriegsende war er Chef des Wehrmacht-Streifendienstes.


    Quellen: Wikipedia

    Die 57. ID wurde der 17. Armee der Heeresgruppe S眉d bei Kriwoi Rog unterstellt. Im Herbst 1941 griff sie bei Belgorod an, sp盲ter folgten Stellungsk盲mpfe bei Charkow am Donez, die noch bis ins Fr眉hjahr 1942 anhielten.



    Verleihung: Inf.-Sturmabz. Silber



    Unterschrift:



    Britzelmayr, Karl (* 26.05.1894 Passau - 眉berlebt - verstorben 09.03.1988 Landshut)


    Karl Britzelmayr trat 1913 als Fahnenjunker in das K枚niglich-Bayrische Infanterieregiment 16 ein, mit dem er in den 1. Weltkrieg zog. Nach dem Krieg studierte er an der Technischen Hochschule in M眉nchen. Beim Aufbau der Wehrmacht wurde er ab 1935 als Offizier wieder in das Heer 眉bernommen und wurde zun盲chst Kompanie-Chef im Infanterie-Regiment 62 in Passau. Als Bataillons- und Regimentskommandeur k盲mpfte er in Polen, Frankreich und Russland. Als Oberstleutnant und Kommandeur des Infanterie-Regiment 217 erhielt er f眉r seinen pers枚nlichen Einsatz und f眉r umsichtige Truppenf眉hrung am 2. Februar 1942 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. 1944 erfolgte die Bef枚rderung zum Generalmajor und das Kommando 眉ber die 19. Grenadier-Division. 1945 widersetzte er sich der r眉cksichtslosen Verteidigung des St盲dtchens Krumbach und zog seine Grenadiere auf die H枚hen hinter der Stadt zur眉ck, was ihm den Namen "Retter von Krumbach" einbrachte. (Quelle: Lexikon der Wehrmacht)


    Generalmajor Britzelmayr ging am 30.04.1945 in amerikanische Gefangenschaft, aus der er am 04.06.1947 entlassen wurde.


    DKiG und RK 02.02.1942

    Die 57. Infanterie-Division wurde am 26. August 1939 als Division 2. Welle durch den Infanterie-Kommandeur 7 in Landshut aufgestellt.


    Kommandeure

    • Gen.Lt. Bl眉mm (01.09.1939 - 25.09.1941)
    • Gen.Maj. Dostler (26.09.1941 - 09.04.1942)
    • Gen.Lt. Bl眉mm (10.04.1942 - 09.10.1942)
    • Gen.Lt. Siebert (10.10.1942 - 19.02.1943)
    • Gen.Maj. Fretter-Pico (20.02.1943 - 01.09.1943)
    • Gen.Lt. Vincenz M眉ller (01.09.1943 - 19.09.1943)
    • Gen.Maj. Trowitz (19.09.1943 - 07.07.1944)

    Stabsoffiziere (Ia) der 57. ID


    • Oberstleutnant Hans Schmidt (1. September 1939 - 1. Juli 1942)
    • Oberst Otto Eckstein (1. Juli 1942 - 1. Mai 1943)
    • Oberstleutnant Hans Heidenreich (1. Mai 1943 - 20. M盲rz 1944)
    • Oberstleutnant Hans Sapauschke (20. M盲rz 1944 - 10. Juli 1944)

    XXX Bayern-Hochland M眉nchen L盲ngsovaler Schild mit einer Enzianblume und einem Edelwei脽. Wobei der Enzian die weite H眉gellandschaft und der Edelwei脽 die Felsgipfel der
    bayerischen Alpen symbolisierte. Das Abzeichen selber war in den Farben Braun, Blau, Wei脽, Gr眉n und Gold gehalten.


    XXX = Bayern-Hochland (Generalarbeitsf眉hrer Baumann) Stand1937

    Walter Baldi


    Geburtsdatum: 05.02.1918


    Todes-/Vermisstenort: Tucheler Heide


    Nach den uns vorliegenden Informationen ist Walter Baldi seit 01.01.1945 vermisst.


    In dem Gedenkbuch des Friedhofes Neumark / Stare Czarnowo haben wir den Namen und die pers枚nlichen Daten von Walter Baldi verzeichnet.



    RUHE IN FRIEDEN



    鈥濫hre beruht weder auf Titeln noch Orden, sie liegen in den Taten und in deren Beweggrund鈥

    Den Gefr. Schlegel m枚chte ich trotzdem zeigen wenn ich auch keine weitere Info's habe und kein Foto von Ihm.


    Nehme mal an, das dem Gefr. Schlegel f眉r den Einsatz um Monte Cassino das EK 2 Kl. verliehen worden ist, wegen dem Stempel vom Heidrich auf der Urkunde.



    Die Daten habe ich im Internet gefunden wie zB Lexion der Wehrmacht usw.


    Deshalb, werde ich mit dem allg. Text auf das Nashorn eingehen.




    W眉nsche viel Spa脽
    Joe





    Selbstfahrlafetten auf Panzer III-Fahrgestell



    Auf dem gleichen Fahrgestell wurde bei den Deutschen Eisenwerken in Teplitz-Sch枚nau die 禄Hornisse gefertigt. Dieser schwere Panzerj盲ger war mit der 8,8-cm-Pak 43/41 ausger眉stet, der Munitionsvorrat betrug 40 Schu脽. Dieses 24 t schwere Fahrzeug war 2.950 mm breit, die H枚he betrug 2.940 mm, die Gesamtl盲nge 8440 mm. Die Waffe und ihre Munition sind bereits von den Panzerabwehrgesch眉tzen bekannt.


    F眉r den 眉ber 500 Selbstfahrlafetten lautenden Auftrag wurden 543 Pak-Waffen angeliefert. Von der seit Februar 1943 ausgelieferten Selbstfahrlafette befanden sich im Juni bereits 85 im Einsatz. Auf Hitlers Anordnung wurde ab Ende Januar 1944 der Name in 禄Nashorn芦 ge盲ndert.


    Anfang 1945 standen zwar noch 335 St眉ck der 禄Hummel芦 und 141 vom 禄Nashorn芦 an der Front, bei den R眉ckz眉gen stiegen aber die Verluste, und am 10. April 1945 verteilten sich die Best盲nde wie folgt:





    禄Hummel芦禄Nashorn芦
    Ostfront12862
    Westfront123
    Italien36-
    Balkan3-










    Einsatzf盲hig waren von beiden Fahrzeugen zusammen 120 St眉ck.





    Insgesamt wurden 494 Panzerj盲ger vom Typ 鈥濶ashorn鈥 gefertigt. Mit ihm wurden die Panzer-Abwehr-Abteilungen einiger Elite-Divisionen und die selbstst盲ndigen schweren Panzer-Abwehr-Abteilungen ab Fr眉hjahr 1942 ausger眉stet. Diese Fahrzeuge erhielten anf盲nglich den Namen 鈥濰ornisse鈥. Als sp盲ter die Insekten-Namen nur noch der gepanzerten Artillerie vorbehalten blieben, bekamen sie offiziell den Namen 鈥濶ashorn鈥.


    Die selbstst盲ndigen Panzer-Abwehr-Abteilungen unterstanden zumeist den Armeen und wurden von dort in die besonders 鈥瀙anzergef盲hrdeten鈥 Abschnitte oder bei russischen Panzereinbr眉chen eingesetzt. Hierbei wurden sie dann oft dem dort k盲mpfenden Korps oder der Division vor眉bergehend unterstellt.
    Das Nashorn unterschied sich vom sp盲teren Jagdpanther durch seine offene Kampfkanzel und seinen nach vorn verlegten Motor. Es konnte eine Besatzung von 4-5 Mann aufnehmen. Etwa 40-45 Schuss 8,8 cm Munition wurden in den Halterungen untergebracht. Das Nashorn war leicht an seinem langen 8,8 cm Rohr mit der gro脽en M眉ndungsbremse von allen anderen Fahrzeugen zu unterscheiden.


    Die Produktion dieser Fahrzeuge lief von 1942 bis Mitte 1944. Es war, wie alle Zusammenbauten, nur eine Zwischenl枚sung, ein 脺berleitungsschritt zu dem wesentlich besseren, vollgepanzerten Jagdpanther.


    Trotzdem schossen die Nashorn Panzerj盲ger laut mehreren berichten immer wieder feindliche T34 auf Distanzen bis zu 4000m ab.
    Auch mit den st盲rksten EInheiten, die die Rote Armee aufzubieten hatte, wie dem KV, IS2, SU152, IS122 und ISU152 machte das Nashorn selbst auf gro脽e Distanzen kurzen Prozess mit.
    Das bemerkenswerteste Nashorn- Panzerj盲ger-Ass war Zugf眉hrer in der 1. Kompanie von der schweren Panzerj盲ger-Abteilung 519 Leutnant Albert Ernst. Abteilungskommandeur war Major Wolf-Horst Hoppe?, Adjutant der Abteilung war Oberleutnant der Reserve Julius Strehler und Arzt war Stabsarzt Dr. G眉nter Bruns.


    Am 23. Dezember 1943 scho脽 Leutnant Ernst mit seinem Panzerj盲ger 鈥濶ashorn鈥 (Sd.Kfz. 164) 14 sowjetische Panzer an einem Tag mit nur 21 Schu脽 bei Witebsk ab. Hier bekam er seinen Namen 鈥濪er Tiger von Witebsk鈥. Er erhielt f眉r seine insgesamt 55 Absch眉sse (25 Feindpanzer und mehrere Pak) am 22. Januar 1944 (manche Quellen geben den 7. Februar an, aber hier ist wohl das Datum der Ritterkreuzverleihungszeremonie gemeint) das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Somit war er zum erfolgreichsten Panzerj盲ger der gro脽en Winterschlacht um Witebsk geworden. Sein Kompaniechef, Oberleutnant Erwin Kre脽mann?, erhielt das Deutsche Kreuz in Gold, ein weiterer Zugf眉hrer der Kompanie, Oberfeldwebel Erich Bansen, erhielt ebenfalls das Ritterkreuz.
    Leutnant Beckmann aus der sPzJagAbt 88,scho脽 mit seinem Nashorn einen sowjetischen IS-2 auf die erstaunliche Distanz von 4600 Metern in der N盲he von Marzdorf im M盲rz 1945 ab
    Ein Nashorn aus der 2. Kompanie , Abteilung 93 zerst枚rte einen der ersten M26 Pershing, die in Europa zum Einsatz kamen,, bei einer Distanz von 250 Metern, mit dem ersten Schuss in Niehl, n枚rdlich von K枚ln,am 6. M盲rz 1945 ab.


    Technische Daten
    Hersteller : Deutsche Eisenwerke 1943 鈥 1944
    Besatzung: 5 Mann
    Bewaffnung: 8,8 cm PaK 43/1 L/71, MG 43
    Panzerung: Front: 3 cm, Seite: 2 cm, Heck 2 cm, Aufbau 1 cm an allen Seiten
    Gewicht: 24 t
    Motor: 12 Zylinder Maybach HL 120 TRM (wassergek眉hlt) 300 PS bei 3.000 U/min.
    Geschwindigkeit :40 km/h (Strasse)
    Tankvolumen: ca. 600 l
    Verbauch: 250 l / 100 km (Strasse)
    260 l / 100 km (Gel盲nde)
    Fahrbereich Strasse: 250 km
    Gel盲nde: 160 km
    L盲nge: 8,45 m (6,20 m ohne Kanone)
    H枚he: 2,95 m
    Breite: 2,95 m
    Munition: 8,8 cm PaK: 40-45 Schuss
    MG 34: 600 Schuss



    Der Gro脽teil dieser Jagdpanzer kam an der Ostfront und 鈥 in geringer Zahl 鈥 in Italien in den schweren Panzerj盲gerabteilungen 88, 93, 519, 525, 560 und 655 zum Einsatz.
    Jede Abteilung bestand aus drei Kompanien zu je 14 Jagdpanzern und hatte, zuz眉glich 3 Reservepanzer, einen Sollbestand von 45 Jagdpanzern. Der erste Einsatz fand im Sommer 1943 in der Schlacht um Kursk statt.


    Zum Bestand einer Panzerj盲gerkompanie Hornisse z盲hlten:
    Kompanief眉hrungsgruppe (1 Offizier, 7 Unteroffiziere, 8 Mannschaften):
    Kompaniechef/Panzerj盲gerf眉hrer, Richtsch眉tze, Ladesch眉tze, Funker, Kraftfahrer (Panzer 01)
    Panzerj盲gerf眉hrer, Richtsch眉tze, Ladesch眉tze, Funker, Kraftfahrer (Panzer 02)
    Kompanietruppf眉hrer, Kraftfahrer (auf mittlerem gel盲ndeg盲ngigem PKW)
    3 Kradmelder (2 Kr盲der sowie 1 Krad mit Beiwagen)
    1. Zug (1 Offizier, 13 Unteroffiziere, 17 Mannschaften):
    Zugf眉hrer, Beobachtungsunteroffizier, Kraftfahrer (auf leichtem gel盲ndeg盲ngigem PKW)
    Kradmelder (auf Krad mit Beiwagen)
    Panzerj盲gerf眉hrer, Richtsch眉tze, Ladesch眉tze, Funker, Kraftfahrer (Panzer 11)
    Panzerj盲gerf眉hrer, Richtsch眉tze, Ladesch眉tze, Funker, Kraftfahrer (Panzer 12)
    Panzerj盲gerf眉hrer, Richtsch眉tze, Ladesch眉tze, Funker, Kraftfahrer (Panzer 13)
    Panzerj盲gerf眉hrer, Richtsch眉tze, Ladesch眉tze, Funker, Kraftfahrer (Panzer 14)
    2 Kraftfahrer (auf 2 Gleisketten-Lastkraftwagen 2t, offen f眉r Munition)
    1 Kraftfahrer (auf LKW 3 to f眉r Munition)
    2. Zug wie oben (Panzer 21鈥24)
    3. Zug wie oben (Panzer 31鈥34)
    Instandsetzungsgruppe (3 Unteroffiziere, 15 Mannschaften)
    10 Panzerwarte
    2 Panzerfunkwarte
    2 Waffenmeister
    1 Kraftfahrer (auf leichtem Instandsetzungskraftwagen, Kfz.2/40)
    1 Kraftfahrer (auf LKW 3 to f眉r Ersatzteile)
    1 Kraftfahrer (auf LKW 3 to f眉r Werkstattger盲t, Ausstattung f眉r Kfz.I-Gruppe)
    1 Panzerwart/Kraftfahrer (auf Gleisketten-Lastkraftwagen 2t, offen)
    Wechselgruppe (2 Unteroffiziere, 5 Mannschaften)
    Panzerj盲gerf眉hrer, Richtsch眉tze, Ladesch眉tze, Funker, 2 Kraftfahrer
    Kraftfahrer (auf LKW 3 to)
    Gefechtstross (6 Unteroffiziere, 14 Mannschaften)
    Hauptfeldwebel, Kraftfahrer (auf leichtem gel盲ndeg盲ngigem PKW)
    Schirrmeister, Waffenmeister, Waffenmeistergehilfe, 4 HiWi, Ger盲teunteroffizier, Kraftfahrer (auf LKW 3 to, f眉r Ger盲t)
    2 Kraftfahrer (auf 2 Lkw 4,5 t, f眉r Betriebsstoff)
    2 Kraftfahrer (auf 2 Lkw 4,5 t, f眉r Munition)
    Feldk眉chenunteroffizier, Feldkoch, HiWi, Kraftfahrer (auf LKW 3 to, f眉r gro脽en Feldkochherd)
    Sanit盲tsunteroffizier, Krankentr盲ger/Kraftfahrer (auf Krad mit Beiwagen)
    Gep盲cktross (1 Unteroffizier, 3 Mannschaften)
    Rechnungsf眉hrer, Schuhmacher, Schneider, Kraftfahrer (auf Lkw 1,5 to, f眉r Gep盲ck)




    betr. Panzerj盲ger Kp. 515 / siehe VW schwarz Urkunde, folgende Daten:



    FPN
    09798
    (Mobilmachung-1.1.1940) E/Hafen-Ausr. Kolonne (mot.) Damm,
    (2.1.1940-27.4.1940) E-Hafen-Ausr. Kolonne 25/VI
    (12.7.1941-26.1.1942) E-Hafen-Ausr. Kolonne 7/III
    (27.1.1942-14.7.1942) gestrichen
    (15.7.1942-24.1.1943) Panzerj盲ger-Kompanie 515
    (25.1.1943-31.7.1943) 3.Panzer-Jag. Kompanie Schnelle Abteilung 304
    (24.3.1944-6.11.1944) 29.4.1944 2. Kompanie Panzerj盲ger-Abteilung 304
    (7.11.1944-Kriegsende) 19.3.1945 gestrichen


    EK 2 Urk. : Stempel Heidrich


    Allg. Sturmabz. Unterschrift: mir Unbekannt



    Hi Olli,


    hier mal eine kleine Info,


    Artillerie 172
    Die Artillerie des XXX. AK wird vom Arko 110 befehligt.
    Ihm unterstellt sind die Beobachtungs-Abt. 31, schw. Art.-Abt. 154, eine Bttr. des Art.-Lehr Rgt. 2, Art.-Rgt. 818, Nebelwerfer Abt. 1 sowie die Divisionsartillerie der 72 ID unter Oberstleutnant Wolters



    Dein, f眉r mich sehr tapferer Obergefreiten hat sich das EK 1 bei den K盲mpfen in der Parpatsch Front verdient.



    Als die Russen Ende Dez. 41 鈥 Anfang Jan. 42 bei Kertsch und Feodosia usw.. landeten, st眉rmten die Russen weit 眉ber Feodosia hinaus, bevor Sie unter hohen Verlusten gestoppt werden konnten.
    Am 19.1.1942 wurden die Russen bis zur Meerenge von Parpatsch zur眉ckgeschlagen.
    Diese Meerenge (n枚rdlich: das Asowsches Meer / s眉dlich: Schwarzes Meer) hat eine Breite von ca. 18 KM , dort entstand dann die Parpatsch Front.
    Das Gel盲nde ist offen, ohne Baumbewuchs und st眉tzt sich auf einen H眉gelzug beiderseits der Stadt / Dorf Parpatsch.



    Russenst盲rke: 19 Divisionen und 2 Brigaden



    Angriff auf die Russen-Stellungen beginnen im M盲rz 1942 und Enden dann Mai 1942 unter dem Namen Trappenjagd mit der zweiten Einnahme von KERTSCH


    Gru脽
    Joe

    Moin Olli,


    soeben erst deinen Bericht gelesen und gesehen.
    So wie Armin / al-allein es schon geschrieben hat, so sehe ich es auch.


    Was ich ganz nett finde ist der Daumen hoch als Klick, als Zeichen alles Top - gef盲llt.


    Sehr sch枚n finde ich die 2 Urkunden vom Bruder, manchmal ist die Welt doch klein =)


    Als OG bei der Ari. 1942 mit dem EK 1, Respekt



    Gru脽
    Joe