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Posts by Mac

    Leider muss ich es häufig mit ansehen, dass derart geschlossene Nachlässe zerrupft werden, da unsere lieben Variantensammler und Gewinnmaximierer sich die besten Sachen herausziehen, um ihre momentan anhaltende Gier zu befriedigen.
    Ist das Gesuchte dann eingetroffen verschwindet es unbeachtet in einem Ordner und wird erst zum Verkauf wieder herausgezogen, da ja die nächste Gruppe wartet zerrupft zu werden.


    Oft hätte ich mir gewünscht, dass entsprechendes Sammlergesetz gekommen wäre und dass man derartige Sachen nur erwerben kann, wenn ein historisches Interesse nachgewiesen werden kann.

    Ich kann die Lücken schließen, die in der Geschichte dieses Mannes vorhanden sind.
    Vorweg: das oben abgebildete Portrait ist nicht der Beliehene. Kann auch aufgrund der fehlenden Auszeichnungensspange nicht sein (der Soldat trägt eine 40er Jacke, damit stammt die Aufnahme aus dem Krieg).
    Aber einfacher ist es einfach das Bild im Wehrpass mit dem obigen zu vergleichen.


    Er wurde 1937 eingezogen und diente bis zum Ende des Krieges in der 11. Kompanie des Gebirgs-Jäger-Regiments 100 (III. Bataillon in Bad Reichenhall).
    Am 1.5.42 erfolgte die Beförderung zum Feldwebel und am 1.9.42 die Ernennung zum Hauptfeldwebel.


    Leider fehlt bei den obigen Urkunden auch die 2. Einmarschmedaille und die Urkunde zum Schützenabzeichen.


    Auch wenn ich derzeit Dein gewünschtes Tauschmaterial derzeit nicht zur Verfügung habe, hoffe ich trotzdem, dass wir uns einig werden, um die Gruppe wieder zusammenzuführen.

    Hi,
    Ich möchte Euch um Eure Hilfe bitten bezüglich weiterer Informationen und jeweils den Vornamen folgender Offiziere:


    Major Schirowsky (manchmal auch Schirowski) Kdr. I./Geb.Jg.Rgt.99
    Hptm Gradner Chef 2./Geb.Jg.Rgt.99
    Hptm Einberger Chef 3./Geb.Jg.Rgt.99
    Hptm Buchner Chef 4./Geb.Jg.Rgt.99
    Hptm Kegel, Chef 5./Geb.Jg.Rgt.99


    Die Stellung hatten sie im Mai 1940 inne


    Vielen Dank

    Da mir farbige Urkunde sehr gefallen, stelle ich hier eine schöne großformatige Urkunde zum einfachen Schützenabzeichen vor.
    Diese hat sich der Jäger Rambold im Schießjahr 1937 erworben.


    Für unsere Unterschriftenliebhaber... Friedrich Übelhack

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    • IMG_7831.JPG

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    vielen Dank für die Beiträge...


    Leider weiß ich nicht, ob hier noch weitere Urkunden fehlen (Einmarschmedaillen, ASA usw.)
    Daher bleiben hier auch weiterhin die Augen offen.


    Nun gilt es aber die nächste Familienzusammenführung hinzubekommen.
    Ich weiß schon wo die fehlenden Urkunden liegen und brauche nur noch entsprechendes Tauschmaterial.

    Kurz zur Vorstellung kommt eine kleine Gruppe, die mir besondere Freude bereitet, da sie wieder vereint werden konnte.


    Das ganze begann mit dem Kauf der Urkunde zur Ostmedaille samt Begleitschreiben.
    Ein lieber Kollege aus dem Forum, konnte wenige Wochen später die beiden Urkunden zu den Verwundetenabzeichen in einem ausländischen Forum erwerben und überlies mir diese freundlicherweise.
    Zu diesem Zeitpunkt war mir noch nicht bewusst, dass sich bereits Urkunden des Soldaten bei mir befanden. Dementsprechend groß war die Freude. Ebenfalls war dann der Jagdinstinkt geweckt.
    Eine Suche hier im Forum blieb leider erst erfolglos:
    Gefreiter Rudolf Seifert 1./Geb.Pi.Btl.54


    Aber wie das Leben so spielt, fand ich die Urkunde zum EKII ebenfalls hier im Forum beim stöbern und konnte nun auch diese der Gruppe wieder zuführen.


    Dadurch setzt sich nun auch das schwere Schicksal des Soldaten wieder zusammen. Die Begründung zur Verleihung des EKII ist gleichzeitig die Begründung zur Verleihung beider Verwundetenabzeichen. Die erst als nicht so schwere Verwundung eingestuft wurde. Doch scheint der Verwundete noch lange Zeit in verschiedenen Lazaretten zugebracht zu haben, da er über ein Jahr später die nächsthöhere Stufe des Verwundetenabzeichens erhält.


    Inzwischen bin ich dran, Nachfahren des Soldaten ausfindig zu machen, um das gesamte Schicksal festhalten zu können.

    Bezüglich der Volksgrenadiere kenne ich mich leider nicht aus. Ist nicht mein Gebiet. Aber ich denke es ist der Heimatstandort eines bestimmten Volksgrenadierregiments.


    Bezüglich des GAA54
    Diese Einheit bestand aus 2 Radfahrschwadron (1. und 2.) und einer Kradschützenschwadron (3.) und wenn ich nicht irre, noch aus einer schweren Schwadron (4.).
    Häufig wurde hier die Einheit dann als Radfahrabteilung oder Krdschützenabteilung oder eben mit Endung -kompanie angesprochen, wenn auch dies eine falsche Bezeichnung darstellt.
    Innerhalb der Division ist dies häufig in den Gefechtsberichten anzutreffen. Dementsprechend ungenau ist hier auch die Einheitsangabe auf der Urkunde.


    Es handelt sich trotzdem immer um die gleiche Einheit

    Kannst du den Beitrag widergeben?
    Denn ich glaube eher den Aufzeichnungen aus der Zeit, als einem Beitrag der 70 Jahre nach der Verleihung und etwa 20 Jahre nach dem Tod des Beliehenen erstellt wurde.


    Den mir vorliegenden Aufzeichnungen nach erhielt er das Ritterkreuz am 31.01.1945 für die Schlacht um Otok-Esseg am 15.01.1945.
    Diese Auszeichnung ging vermutlich nicht durch sämtliche offiziellen Wege (warum auch immer) und somit wird er heute nicht offiziell als Ritterkreuzträger geführt.
    Er ist hier auch nicht der Einzige...


    Jedenfalls trägt er das Ritterkreuz Model 57 auf zahlreichen Bildern und wird ehrenamtlicher Kameradschaftsältester. Mit einer erschlichenen Auszeichnung wäre dies wohl kaum möglich.
    Somit bleibt es für jeden selbst überlassen, was er hier glauben möchte.
    Der Kameradenkreis der Gebirgstruppe (dazu zähle auch ich) sehen ihn als RK Träger. Dementsprechend ist er auch in der Kameradenkartei geführt.


    Mir liegt ein gesamtes Tagebuch-Fotoalbum dieses Soldaten vor, doch möchte ich daraus (noch) keine Bilder veröffentlichen.
    Einzig folgendes kann ich teilen

    Und wieder warst du schneller, habe leider von der Auktion erst nach Ablauf erfahren.
    Glückwunsch. Und wenn sie dich nicht mehr erfreut, bitte melden.


    Es handelt sich um Werner Kost.
    Die Angaben im LdW sind hier falsch.


    Werner Kost war bis 31.01.1945 Kommandeur der Geb.A.A.54
    Er wurde noch im November zum Major befördert, wobei sein Rangdienstalter auf 1.11.1944 rückdatiert wurde, daher trägt die Urkunde noch den Rang "Rittmeister".
    Am 01.02.1945 übernahm er die A.A.180.
    Am 01.04.1945 wurde er noch Regimentskommandeur des Volksgrenadier-Regiments Königstein


    Auszeichnungen:
    06.07.1940 EKII
    23.07.1940 ISA
    21.02.1942 Ital. Kriegkreuz für Tapferkeit
    01.05.1942 Erinnerungsmedaille Afrika
    20.07.1942 EKI
    28.07.1942 Verwundetenabzeichen schwarz
    15.03.1943 Ärmelband Afrika
    25.04.1944 Eisernes Dreiblatt
    05.11.1944 Nahkampfspange bronze
    15.01.1945 Ritterkreuz


    Diese Angaben kann ich machen, da mir ein kleiner Teil seines Nachlasses vorliegt, darin enthalten eine Kopie seines militärische Lebenslaufs samt seiner Unterschrift aus dem Jahr 1991

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    • Kost.jpg

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    Hallo Zusammen,


    Ich suche die Namen der Offiziere der 1. und der 4. Kompanie Gebirgs-Jäger-Regiment 99 für den Zeitraum Mai - Juli 1940


    Würde mich freuen, wenn mir hier jemand behilflich sein könnte

    Danke für die Antworten...


    Er hat mit Sicherheit die 50 Nahkampftage überschritten.
    Wie man an dem Nachweis erkennt, wurden die Nahkampftage immer im Block nachgetragen. So hatte er auch die 15 Tage am 22.11.42 beisammen, erhielt die Spange aber erst nach dem Eintrag der Nahkampftage und nach der Prüfung der Voraussetzungen am 12.7.43
    Bei der Stufe II gings schneller. Hier waren die Tage am 29.09.44 erreicht, die Spange erhielt er am 5.11.44.


    Vom 29.09.44 bis zum letzten Eintrag 19.12.44 hatte er 19 weitere Nahkampftage beisammen (ohne eine weitere Verwundung!!!!).
    Doch bis zu seiner Verwundung im März 45 ist kein Eintrag mehr vorgenommen worden.


    Es ist wohl höchstwahrscheinlich, dass der Soldat die 50 weit überschritten hat, die Ereignisse den Nachtrag der Tage nicht mehr zugelassen haben. Mit seiner Verwundung hatte die Kompanie nicht mehr die Möglichkeit das Soldbuch einzuziehen um dies nachzuholen.


    Aber wie du schon sagst, ist dies alles nur nebensächlich. Viel mehr freut es mich, dass der Soldat den Krieg überlebt hat und sicherlich schon vor Ende 45 voll gesundet bei seiner Familie war.

    Anbei noch die Seite 4. Seite 17 ist nicht beschriftet, daher habe ich diese Seite weggelassen.


    Beachte auch, die kleine "Delle" an seinem Gesicht. Diese stammt von einer verheilten Granatsplitterverletzung.
    Der Soldat erhielt bereits am 05.06.40 das Verwundetenabzeichen in schwarz.


    Für mich ein sehr interessantes Belegstück eines Mannes, der den Krieg erleben musste.
    Im Zivilleben gelernter Schuhmacher wurde er zu Kriegsbeginn eingezogen und erlebte von Frankreich bis zum Kriegsende die Kämpfe im Verband der 1. Gebirgsdivision.


    Die Kriegsgefangenschaft blieb ihm aufgrund der schweren Verwundung erspart. Er wurde Ende Juni 45 in das Reservelazarett Bad Reichenhall verlegt und kehrte nach der Genesung als Zivilist nach Hause zurück.

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    • 0004.jpg

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    Leider nicht, die kleine Gruppe besteht nur aus Soldbuch, einem Sportausweis, ein paar kleineren Dokumenten und den vollständigen medizinischen Unterlagen zu seiner letzten Verwundung (sehr umfangreich).
    Diese Unterlagen hat er sich wohl bei der Entlassung aushändigen lassen.


    Die Suche nach den restlichen Urkunden blieb bisher erfolglos


    Auch hier im Forum hatte ich eine Suche gestartet...


    Suche zur Vervollständigung

    Seit längerer Zeit habe ich eine kleine aber äusserst interessante (für mich zumindest) Gruppe in meiner Sammlung.


    Es handelt sich um einen Oberfeldwebel des Geb.Jäg.Rgt.99


    Der Soldat durchlebte den gesamten Krieg an der vordersten Front.
    Beachtlich ist der Verlauf der Nahkampftage. Fast jeden Tag kam ein neuer hinzu. Die Einträge der Nahkampftage enden mit dem 49. Tag im Dezember 44.


    Im März wurde der Oberfeldwebel dann durch einen Streifschuß einer PAK schwer verwundet und verbrachte den restlichen Krieg, sowie einige Monate danach im Lazarett.


    Die Wunde war zwar sehr schwer, doch gesundete er ohne Einschränkung.


    Neben dem Abgebildeten Soldbuch und dem Auszug aus dem Krankenblatt, sind noch weitere Medizinische Unterlagen vorhanden, die das Auf und Ab seiner Gesundheit kurz nach der Verwundung zeigen.

    Hi Armin,


    vielen Dank für deine Antwort.


    Der Beitrag stammt aus dem Jahr 2007. ich hatte 2009 meine gesamte Sammlung aufgegeben und die Sachen fast geschlossen verkauft. Von den interessantesten Gruppen hatte ich damals den Käufer notiert. Nur eben leider von der hier abgebildeten Gruppe nicht.


    Seit Beginn 2015 hat mich die Sammelleidenschaft dann wieder gepackt und seither bin ich auf der Suche nach dem damaligen Käufer. Meine Hoffnung war, da es sich überwiegend um eine Papiergruppe handelt, dass jemand aus dem Forum diese inzwischen erworben hat.


    Somit bin ich auf der Suche nach der gesamten hier abgebildeten Gruppe.


    Den Inhalt des Briefes kann ich leider nicht mehr wiedergeben, sodass ich dir bezüglich Hahne und Bataillon Hahne leider nichts näheres mehr berichten kann.


    Servus


    Marco

    Leider habe ich diese schöne Gruppe bei der Auflösung meiner ersten Sammlung abgegeben... ist diese zufällig in den Besitz eines Forumskollegen geraten? Oder weiß jemand wo sie sich befindet?

    ich habe eine eigene Liste von Soldaten (vom Gefreiten bis zum General) der Gebirgstruppe, die ich ständig bearbeite. Das Datum passt zu dem Ausstellungszeitraum und die Unterschrift liese sich auch als Wenger lesen.
    Wenger war Reserveoffizier und zumindest während der Zeit im GJR138 "nur" Regimentsführer, aber kein Regimentskommandeur.
    Er wurde später zum GJR 141 versetzt. Hier habe ich aber keine Infos, welche Stellung er inne hatte. Ob er daraufhin weiterversetzt wurde ist möglich, geht aber aus meiner Liste leider nicht hervor (da ich nur Gebirgsjägerrelevante Infos eingetragen habe)

    Hallo,


    kann mir bitte jemand in 4 Heften "Die Gebirgstruppe" etwas nachschlagen?


    hier müsste etwas zu einem Lindinger Josef stehen...
    Jahrgang 88, Heft 5, Seite 47
    Jahrgang 93, Heft 5, Seite 52
    Jahrgang 98, Heft 5, Seite 46
    Jahrgang 99, Heft 6, Seite 59


    Ich hatte früher mal die meisten dieser Hefte und hatte mir zur Forschungserleichterung ein Inhaltsverzeichnis angefertigt.
    Nun habe ich aber nur noch das Verzeichnis aber nicht mehr die neueren Jahrgänge...


    Wäre super, wenn mir da jemand nachlagen könnte


    Vielen Dank schonmal

    Ich bin nicht sicher, ob hierbei überhaupt ein Leutnant unterschrieben hat. Die beiden Buchstaben neben 8./98 sind nicht L und T.
    Damit kann der Rang von Oberjäger bis Hauptmann reichen.
    Der 2. Prüfer ist der Sport-Uffz der Kompanie. Somit wäre die 1. Unterschrift von Spieß bis Kompaniechef möglich....

    Das geht leider nur mit Riesenglück... Wobei das sicher jeder Sammler mal hat.


    Beispielsweise konnte ich auch einen Wehrpass eines nahen Verwandten im Netz wieder zurückkaufen. Der Pass war vor Jahrzehnten von einem "geschichtlich interessierten Besucher" entwendet worden...