Vielen Dank für die Ergänzung.
Gruss
Bastel
Vielen Dank für die Ergänzung.
Gruss
Bastel
Eine nette Gruppe.
ISA-Urkunden aus 1944 ohne den Zusatz sind gar nicht einmal so ungewöhnlich. Habe viele solcher Urkunden in der Sammlung.
Zu dem gesuchten Hauptmann Stampe auf der VWA Urkunde.
Ich vermute, es handelt sich um den nachfolgend gefallenen späterer Major Kurt Stampe, Quelle Volksbund.
Stampe
Kurt
Major
28.08.1908
Wierzbiczany
27.06.1944
10 km ostw. Bobruisk
Daten als PDF laden Namensbuchauszug
Grabschmuck und Fotowunsch
Lichter der Ewigkeit
Spenden & Helfen
Kurt Stampe wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Bobruisk - Belarus
Gruss
Bastel
Hallo,
FPN 27262:
27262
(Mobilmachung-1.1.1940) 7. kleine Kraftwagen-Kolonne Infanterie-Divisions-Kolonne 173,
(28.4.1940-14.9.1940) 3. kleine Kraftwagen-Kolonne Infanterie-Divisions-Kolonne 193,
(31.7.1942-9.2.1943) gestrichen,
(24.8.1943-5.4.1944) 29.12.1943 3. Batterie Werfer-Regiment 71,
am 31.1.1944 gestrichen,
(6.4.1944-9.11.1944) 29.9.1944 Stab I u. 1.-4. Kompanie Grenadier-Regiment 1207,
(6.4.1944-9.11.1944) 19.10.1944 Stab I u. 1.-4. Kompanie Grenadier-Regiment 77.
Ab 1944 also GR 77, meines Wissens ist das A der Stab, B 1. Kp. , C 2. Kp. usw.
viele Grüsse
Bastel
Hallo,
ich halte die Urkunden für Fälschungen.
Anbei eine EK2 aus dem Zeitraum von selber Einheit.
Stempel, Signatur weicht zu sehr ab.
Gruß
Bastel
Hallo Dave,
ein interesantes Thema, dazu möchte ich mich äußern.
Deine Urkunde ist ein schönes Originalstück.
Signaturen von Kempf liegen mir zum Vergleich vor..
Meine frühesten PKA-Urkunden (noch als Panzerkampfwagenabzeichen deklariert) sind vom 22. und 30. Mai 1940 auf Feldvordrucken aus Mangel an einem offiziellen Vordruck.
Meine früheste Urkunde mit Nennung "Bronze" ist am 11. Juli 1940 auf einem offiziellen Vordruck der 3. Panzer-Division (OU RKT Horst Stumpff).
Ich vermute, dass diese Urkunden zurück datiert wurden.
Viele Grüße
Bastel
Vielen Dank.
Super Portraits Armin, danke fürs Vorstellen (durfte sie ja auch schon einmal persönlich begutachten).
Am besten gefällt mir das mit dem Minensucher - wurde er von der Wasserschutzpolizei also später auf einem Minensuchboot eingesetzt?
Gruss
Bastel
Hallo Armin,
hat es mit Forst zu tun?
Danke für das Rätsel.
Grüsse
Bastel
Interessanter Nachlass.
Kleine Korrektur: Kurz erhielt posthum nicht das EK1 verliehen, sondern er erhielt lediglich die Würdigung (ggf. nach Klärung seines Schicksales) das EK1 zu erhalten.
Habe einen identischen Vordruck hier einmal vorgestellt und wurde auf diese Tatsache hingewiesen.
Gruss
Bastel
Die EK2 Urkunde ist leider nicht original, hier wurde eine Werner Hühner Signatur verkünstelt dargestellt. Der Dienststempel ist ebenfalls abweichend noch den gängigen Typen.
Gruss
Bastel
Hallo,
auch wenn die Bildqualität zu wünschen übrig lässt, ist Deine Urkunde kein original, wie auch schon in einem anderen grossen Forum von den Fachleuten geschrieben wurde.
Die Unterschrift hier hat mit der von EL-Träger Bruno Karczewski auch nicht das geringste zu tun. Mir liegen Vergleichsunterschriften vor, diese kann ich gerne bei Bedarf posten.
Gruss
Bastel
Ich habe mit den Einträgen keine Probleme.
Gruss
Bastel
Interessante Vorstellung eines spannenden Nachlasses.
Anbei die Vergleichunterschrift von Wilke beim Fliegerführer 1.
Gruß und schönen 2. Weihnachtsfeiertag
Bastel
Interessantes Bild. Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber es scheinen Minensucher zu sein?
Hallo Armin
Toller Nachlass eines tapferen Soldaten mit interessanten Unterschriften.
Gefällt mir sehr gut. Danke für die ansprechende Vorstellung.
Gruss
Bastel
Hallo zusammen,
nachfolgend der Nachlass des späteren Hauptmann d.R. Karl Graf, geb, 12.11.1911 in Arlen/Singen am Hohentwiel bei Konstanz vom Artillerie-Regiment 297, welche 1943 in Stalingrad untergegangen ist.
Schön ist an der Gruppe zum einen, dass der Wehrpass erhalten geblieben ist und somit ein Gesicht gibt, zum anderen die EK1 und EK2-Doppelverleihung am selben Tag, dem 13.09.1941, sowie der Schmuckvordruck zum EK1.
Die EK-Urkunden wurden vom RKT General der Artillerie Max Pfeffer.
Die Beförderungen von Karl Graf sind wie folgt:
04.05.1939 zum Unterführeranwärter ernannt
01.12.1939 Oberkanonier
21.01.1940 Gefreiter
01.05.1940 Unteroffizier der Reserve
01.01.1941 zum Offiziersanwärter ernannt
01.05.1941 Wachtmeister der Reserve
01.12.1941 Leutnant d.R.
01.11.1943 Oberleutnant d.R.
01.01.1944 zum Batterie-Chef ernannt
01.07.1944 Hauptmann d.R.
Sieben Beförderungen bis zum Hauptmann können sich durchaus sehen lassen und sprechen für sich.
Der Gefechtskalender im Wehrpass zeugt schön die Einsatzorte und mitgemachten Schlachten, u.a. Schlacht bei Uman im August 1941, Kämpfe bei Charkow, Erzwingung des Donez-Überganges und ab 17.08.1942 bis 18.11.1942 (dem Tag seiner Abkommandierung, somit der Einkesselung entgangen) Angrifsschlacht auf Stalingrad.
1943 verschlug es Graf zum neuaufgestellten A.R. 297 nach Serbien, Banat und Albanien.
Graf hat den Krieg ohne Verwundung überlebt und kehrte nach 1945 in seinen Beruf als Landwirt und Sachbearbeiter zurück.
Ich hoffe, euch gefällt die Gruppe und freue mich wie immer über Antworten.
Gruss
Bastel
Hallo zusammen,
nachfolgend der Nachlass des späteren Obergefr. Wilhelm Israel, geb 02.07.1911 in Lippstadt, vom Panzer-Korps-Nachschubführer 456.
Ausser der Ostmedaille (welcher Hauptmann könnte unterschrieben haben?) scheint Israsel keine weiteren Auszeichnungen erhalten zu haben. Dies spielt aber keine Rolle, denn das Kernstück der Gruppe dürfte der extrem seltene Vordruck zur Ostmedaille sein. Ich selbst habe selten einen solch dekorativen Vordruck gesehen.
Der Mann hatte nicht zuletzt wegen seinem ungewöhnlich klingenden Nachnamen wohl Probleme, was die beiden Sippenfragebogen zeigen.
Aber seht selbst..
Israel hat den Krieg überlebt.
Gruss
Bastel
Hallo,
möchte euch den Nachlass des späteren Leutnant d.R. Eberhard Sollors, geb. 09.07.1915, vom Div.-Füs.-Batl. (A.A.) 69 vorstellen.
Durch das Soldbuch bekommt die Gruppe auch ein Gesicht.
Sollors hat während seines Kriegsdienstes einiges erlebt und sich vielfach bewiesen, was sich durch die Verleihung des EK1 am 04.12.1944 in Ostpreußen durch den Divisionskommandeur der 69. ID, RKT Sigfrid Rein darstellt. Rein ist wenig später, am 14.01.1945 bei Schloßberg/Ostpreußen gefallen.
Die 69. ID machte 1944 die schweren Rückzugskämpfe durch Litauen, Memel und Ostpreußen mit. Die Division wurde im Januar 1945 an der Inster in Ostpreußen zerschlagen, eineKampfgruppe ging am 12. April 1945 durch die Kapitulation Königsbergs in russischeGefangenschaft.
Leider ist mir über das weitere Sicksal von Sollors nichts bekannt.
Hoffe, die Gruppe sagt euch zu.
Gruss
Bastel
Hallo,
nachfolgend der Urkundennachlass des tapferen Oberfeldwebels und späteren Leutnant Walter Mohwinkel, geb. 13.07.1911, der u.a. im Gren.-Regt. 181 und später 133 diente.
Besonders interessant der Schmuckvordruck zum VWA Schwarz, die EK1-Verleibungsbegründung und die nach Kriegsende erfolgte Verleihung des goldenen VWA durch den Oberfeldarzt und Chefarzt im Deutschen Hauptlazarett Herborn/Hessen für seine noch am 15.03.1945 erlittene 4. schwere Verwundung.
Das Soldbuch liegt leider nur noch als Hüllenfragment vor, aber ich sage mal besser als nichts, da es der Gruppe ein Gesicht des Mannes verleiht.
Viel Spass beim anschauen.
Gruss und danke für jeden Kommentar,
Bastel
Hallo zusammen,
kleine aber dennoch sehenswerte Gruppe eines Panzerfahrers in Afrika im Rahmen des Panzer-Regiment 7 samt einigen Fotos des Mannes und seinem Panzer, u.a. vor Dünen in Afrika.
Die Urkunde zum PKA trägt die Signatur von RKT Oberst Rudolf Gerhardt.
Otto Schmidt geriet im Mai 1943 in Tunis in alliierte Kriegsgefangenschaft, welche er anschliessend in einem Lager in Aliceville, Alabama verbrachte wie die Weihnachtskarte verrät.
Hoffe euch gefällt das Set.
Gruss
Bastel
Hallo zusammen,
anbei ohne viele Worte der vollständige Nachlass des späteren Wachtmeisters Hans-Joachim Gremse, geb. 06.01.1916, von der Flak-Abteilung 114 in Afrika.
Interessant der Vordruck der Doppelverleihung für beide Spangen 1938/39, so noch nie gesehen. Kennt ihr diesen Vordruck, war es üblich gleich beide Stufen der Medaille 13.3.1939 und 01.10.1938 zu verleihen?
Gremse geriet vermutlich im Mai 1943 in Tunis in alliierte Kriegsgefangenschaft.
Viel Spass beim anschauen.
Sammlergruss
Bastel
Hallo zusammen,
aller guten Dinge sind drei, darum möchte ich für heute noch den Nachlass des späteren Stabsgefr. Heribert Hötz, geboren 1911 in Bad Einöd bei Murau, vorstellen.
Hötz diente im Verband der 6. Gebirgs-Division u.a. bei der Gebirgs-Fahr-Kolonne 91 und der Kessel-Kraftwagen-Kolonne für Betriebsstoff (Beute) 91.
Hier verdiente er sich als Fahrer das Kraftfahrbewährungsabzeichen in Bronze sowie das KVK 2. Klasse. Dieses wurde ihm durch den Generalleutnant und RKT Christian Philipp verliehen. Zuvor erhielt er noch die Ostmedaille, welche ihm durch den Kolonnenführer Oberleutnant Hermann Felgenhauer verliehen wurde.
Nach der Kapitulation verblieb Hötz bei der Einheit, so dass er noch am 21. Juli 1945 den Lappland-Schild durch den Kommandeur/Kommandör (man beachte den Schreibfehler bzw. österreichische Schreibweise?) Juritsch (Vorname?) verliehen.
Beim Nachlass, den ich durch eine freundliche Vermittlung über Umwege direkt aus der Familie bekommen konnte, beinhaltet noch einige nicht-militärische Dokumente. Da sie jedoch so zusammen gehören, möchte ich euch diese natürlich nicht vorenthalten. So z.B. die Sterbeurkunde seiner Mutter aus dem Jahre 1943, seine Legitimationskarte für Handlungsreisende in der Republik Österreich, Klagenfurt vom 17.10.1950, eine handschriftliche Rechnung seiner Ehefrau aus 1943, eine Bescheinigung der Kärntner Gebietskrankenkasse vom 23.02.1968 und eine Ausweismappe für den Führerschein.
Lappland-Schild-Nachlässe finde ich immer besonders spannend, leider kommen sie nur noch selten am Markt vor.
Ich hoffe, euch gefällt der kleine Nachlass. Wie immer würde ich mich über Kommentare freuen.
Gruss
Bastel