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Doppelschild Träger Krim und Kuban

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    • Doppelschild Träger Krim und Kuban

      Durch einen lieben Freund konnte ich letzte Woche ein sehr schönes und interessantes Konvolut in meine Schilderfamilie aufnehmen. Es kommt direkt vom Sohn des Trägers.

      Möchte euch dieses tolle Lot ein wenig näher vorstellen, hoffe es gelingt mir !

      Gruß de Tober
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      • Konvolut 1.jpg

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    • Der militärische Weg von S. welcher Ende 1917 geboren wurde, begann nachdem er am 17. September aus der Tschechei geflohen war mit dem Anschluss an das Sudetendeutsche Freikorps am 19.September 1938.
      Zuvor war er in der Sudetendeutschen Partei als Nachbarschaftsleiter eingeteilt gewesen, was auch der Grund seiner Flucht war als die Unruhen gegen Deutsche begannen!
      Im Oktober 1938 wurde das Korps aufgelöst und S. trat als Freiwilliger in die Waffen SS ein!

      Für den Einmarsch wurde S. die Sudetenmedaille verliehen, leider fehlt die Urkunde !

      Auf einem Bild was ihn in Heeresuniform zeigt ( Erklärung folgt ) trägt er die Brustspange !
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    • In der Zeit von 1.11.1938 in der allgemeinen SS wurde S. nach einer gründlichen Untersuchung am 3.Januar 1939 als freiwilliger zur SS Der Führer nach Wien eingezogen. Allerdings wurde er hier schwer enttäuscht, auf Grund seiner ( römisch Katholisch ) Konfession wurde er am 20.4.1939 nicht vereidigt und am 25.Mai 1939 aus der SS entlassen. In seinem Lebenslauf berichtet er leider nichts genaues über die Bedeutung seiner Religion und der Dienstentlassung aber er wurde anschließend , wie er schreibt, seinem Wunsch folgend in die Wehrmacht überstellt um hier *seine Pflicht dem Vaterland gegenüber zu erfüllen* ( O-Ton ) .
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      • Bild SS 1.jpg

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      • Bild SS 2.jpg

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      • Bild SS 3.jpg

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      • Bild SS 4.jpg

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    • Zur Wehrmacht eingezogen wurde S. letztlich dann nach einiger Verzögerung am 18.Dezember 1939 in das Infanterie Ersatz Bataillon 444 nach Neustadt o.S. wo er bis zum 2. März 1940 seine militärische Grundausbildung erfahren durfte.

      Das LdW.de schreibt dazu :

      Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 444 wurde bei der Mobilmachung am 27. August 1939 in Lublinitz, im Wehrkreis VIII, aufgestellt. Direkt bei der Aufstellung bildete das Bataillon auch die Landesschützen-Bataillone XIII/VIII und XVII/VIII. Das Bataillon selbst unterstand anfangs der Division 168 und stellte den Ersatz für die 239. Infanterie-Division. Im Jahr 1940 wechselte die Unterstellung vom Bataillon zu der Division 148. Im Dezember 1940 wurde das Bataillon als Besatzungstruppe nach Diedenhofen in Lothringen, im neuen besetzten Teil vom Wehrkreis XII, verlegt. Im Mai 1941 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 728. Am 1. Oktober 1942 wurde das Bataillon in Diedenhofen in ein Infanterie-Ersatz-Bataillon 444 und ein Reserve-Infanterie-Bataillon 444 geteilt. Das Ersatz-Bataillon unterstand nach der Teilung der Division Metz. Das Reserve-Bataillon unterstand nach der Teilung der 148. Reserve-Division. Beide Bataillone wurden am 7. November 1942 in Grenadier-Ersatz-Bataillon 444 bzw. Reserve-Grenadier-Bataillon 444 umbenannt. Nach der Umbenennung wurde das Reserve-Bataillon nach Castelsarrasin in Südwestfrankreich verlegt. Am 3. Dezember 1942 wurde das Ersatz-Bataillon nach Bielitz in Oberschlesien, in den Wehrkreis VIII, zurück verlegt. Ab diesem 3. Dezember 1942 unterstand das Ersatz-Bataillon der Division 432. 1943 wurde das Reserve-Bataillon in den Raum Nizza verlegt. Das Reserve-Bataillon wurde im Oktober 1944 zum II. Bataillon vom Grenadier-Regiment 286 der 148. Infanterie-Division.
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      • Bild 9.jpg

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      • Bild 16.jpg

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      • Bild Kompanie.jpg

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      • EKM.jpg

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    • Vom 2.März 1940 bis zum 17.Mai 1940 kam S. bei der Neuaufstellung zum Infanterie Regiment 525.

      Mit diesem nahm er ohne Feindberührung vom 20.Mai bis 6. Juni 1940 am Frankreichfeldzug teil !

      Anschließend kam S. in das Infanterie Ersatzbataillon 164 zur weiteren Ausbildung vom 29.Juni bis 28.Ausgust 1940 und wurde anschließend in das Infanterie Regiment 591 versetzt bei dem er vom 5.Oktober 1940 bis 3. April 1941 bei Sonneberg seinen Dienst versah und vom 6. April 1941 bis 20. Februar 1942 mit dem Regiment den Küstenschutz im Bereich Caen- Bayeox übernahm !
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      • Bild 3.jpg

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      • Bild 7.jpg

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      • Bild 22 Boot.jpg

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      • Bild 27 Boot.jpg

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    • Im Februar 1942 bis 18.März 1942 kam S. bei der Neuaufstellung nach Duisdorf bei Bonn und mit der Marschkompanie kam er zur 73. Infanterie Division und kämpfte dort dem Infanterie Regiment 213 unterstellt auf der Krim. Hier wurde ihm im Juni 1942 das Eiserne Kreuz zweiter Klasse verliehen, leider fehlt die Urkunde. Am 17. Juni 1942 erwischte ihn eine Granate und er bekam Splitter in den rechten Oberschnkel, den rechten Unterschenkel und in die linke Hand. Ein Lazarettaufenthalt in Tarnopol vom 28.Juni bis 12.Februar 1943 folgte !

      In der Genesendenkompanie im Protektorat Beraun verbrachte er die Ausheilung, in welchem ihm das Infanteriesturmabzeichen und das Verwundetenabzeichen in schwarz im Januar 1943 verliehen wurde ( leider fehlen beide Urkunden )
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    • Am 12.Februar 1943 kam S. in das Infanterie Ersatz Bataillon nach Laun bei Prag wo er am 8. August 1943 zur Neuaufstellung nach Regensburg kam und dort zum 28.August in das Grenadier Regiment 213 zurück kehrte und auf dem Kuban kämpfte !
      Am 16 Oktober 1943 bekam S einen Durchschuss des rechten Fuss und es folgte ein Lazarettaufenthalt in Krakau bis 22. November 1943 danach die Genesung bei Trabentrabach bis Dezember 1943.
      Hier erfolgte auch die Verleihung des Krimschild
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Toberman ()

    • Im Januar 1944 ging es von der Genesendenkompanie aus weiter zur Erholung nach Dänemark bis zum 17.April 1944 und von dort auf einen Unterführerlehrgang in das Ersatz Bataillon Laun bei Prag. In der Schule Deggendorf absolvierte S. seinen Unterführerlehrgang vom 14. August 1944 bis 28.Oktober 1944. Hier wurde S. der Kubanschild verliehen !

      Als Gruppenführer kam er am 29.Oktober in das Grenadierregiment 320 welches der Volksgrenadier Division 212 unterstellt war. Dort kämpfte er an der Westfront und wurde am 24.12.1944 ereut durch Granatsplitter im rechten Arm verwundet. Im Dezember erfolgte auch die verleihung des Eisernen Kreuz erster Klassse, die Urkunde wurde aber auf Rudolf ausgestellt…..der Name wurde mit Bleistift verbessert allerdings erfolgte wohl keine erneute Urkunde !
      Im März 1945 noch auf seine alte Einheit ausgestellt wurde er noch mit dem Verwundetenabzeichen in silber ausgezeichnet !

      Es folgten wieder ein Lazarettaufenthalt, vom Januar bis Kriegsende lag er in verschiedenen Lazaretten ..im letzten wurde er dann in russ. Kriegsgefangenschaft gesteckt aus welcher er im August 1945 fliehen und sich in den Westbereich durchschlagen konnte wo er blieb heiratete und 1956 in die Bundeswehr eintrat Berufssoldat wurde und in den 70zigern entlassen wurde.
      Hoffe konnte dieses wundervolle Konvolut etwas spannend vorstellen !

      Gruß de Tober
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    • ....die zugehörigen Orden
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    • DANKE EUCH !

      Freut mich das das Konvolut begeistert....bin auch sehr froh drum das es zu mir gekommen ist, mein erster Doppler in solch einer *Komplettheit*

      Sehr interessant finde ich auch das Paket welches Ihm in der Verwundung überreicht wurde !

      Gruß de Tober
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    • Original von Toberman
      ...
      Sehr interessant finde ich auch das Paket welches Ihm in der Verwundung überreicht wurde !
      ...


      Nicht weniger interessant, das es bis heute so erhalten geblieben ist.


      Schöner Nachlass.
       
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