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EK 2 Urkunde auf Wachspapier - Spätverleihung 7. Mai 1945

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    • EK 2 Urkunde auf Wachspapier - Spätverleihung 7. Mai 1945

      Hallo zusammen,

      anbei eine sehr späte Urkunde zum Eisernen Kreuz 2. Klasse auf Wachspapier!

      Man beachte “Führer durchgestrichen”.

      Die Urkunde wurde an den Leutnant Georg Runge aus der Stabskompanie Grenadier-Regiment 16 verliehen, welches der 22. Volksgrenadier-Division unterstand.

      Unterschrieben von Generalleutnant Gerhard Kühne, Träger Deutsches Kreuz in Silber, welcher vom 16. April 1945 bis zum 11. Mai 1945 die Divison führte.

      Kühne, geboren 1899, wurde am 22.05.1948 in jugoslawischer Kriegsgefangenschaft in Zrenyanin/Wertschetz von einer Wache erschossen.

      Die Division befand sich im Rückzug zur Drau. Die Masse geriet erst nach dem Waffenstillstand am 11. Mai 1945 in jugoslawische Gefangenschaft.

      Sind euch ähnlich kuriose Stücke bekannt?

      Gruss
      Bastel
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      • 1 R0071898.jpg

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    • RE: EK 2 Urkunde auf Wachspapier - Spätverleihung 7. Mai 1945

      Hallo Bastel,
      ein wirklich außergewöhnliches Dokument und in der Art auch noch nie gesehen!
      Es wurde ja zum Ende wirklich fast alles benutzt um Urkunden auszustellen!
      Wäre vielleicht auch mal ein interessantes Thema für einen tread?

      Gruß Olli
       
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    • Wachspapier

      Hallo in die Runde,

      danke Bastel für das Zeigen dieses kurriosen Stückes. So etwas habe ich bisher noch nicht gesehen, weder selbst noch auf Bildern.
      Wirklich bemerkenswert!

      Irgendwie habe ich bei solchen Dingen dennoch immer irgendwelche Restzweifel bzw. gehe davon aus, dass es jeweils nur winzige Druckauflagen auf solchem, nennen wir es unüblichem, Material gab.

      Wenn ein solcher Notbehelf eine an der Front hektograhierte Urkunde auf diesem Material wäre, hätte ich damit sicherlich kein Problem. Da wurde mitunter fast jeder Notbehelf als Urkundenvordruck verwendet. Aber dieses Stücke ist scheinbar richtig ordentlich in einer Druckerei hergestellt worden, am Schriftbild gibt es jedenfalls nichts auszusetzen.

      Aber so groß auch die Notlage war, ich kann mir so etwas rein praktisch kaum vorstellen. Selbst in den Zeiten des Endkampfes gab es noch genügend Papier und dünne Pappen um vielen anderen (propagandistischen) Blödsinn zu drucken, mag das Papier auch minderwertig gewesen sein.
      Hinzu kommt die Praktikabilität für die Druckerei: Es müssen große Mengen von Wachspapier, was auch schwerer ist als normales Papier, zugeschnitten werden. Wie sich das Wachspapier auf normale Papierschneidemaschinen auswirkt kann ich nicht beurteilen, aber sicher nicht besonders günstig.

      Schwerer noch zu händeln ist der Druckvorgang an sich: Rein praktisch scheidet der Offsetdruck hier völlig aus, nur im Hochdruckverfahren (Buchdruck genannt) ist das Bedrucken des Wachspapieres überhaupt denkbar, zudem sehe ich in der Farbverträglichkeit des Papiers und insbesondere in der Qualität und Bindekraft der Druckfarbe (auf dem Wachspapier), die natürlich zu Kriegsende auf Grund Rohstoffknappheit auch eher minderwertig war, ein Riesenproblem beim drucken einer höheren Auflage.

      Wie gesagt, vom Druckbild und der Vorarbeit der Setzerei her war das kein Behelf sondern alles deutet auf eine normale Druckerei hin, die solche Urkunden sonst in Großauflagen fertigte.
      Warum sollte sie nun auf Wachspapier umsteigen, zumal dieses wegen seiner Eigenschaften ein eigentlich noch seltenerer und hochwertigerer, aber ungleich schwieriger zu verarbeitender Werkstoff war? Sooo knapp war Papier, zumindest in einer gewerblichen Großdruckerei nun auch nicht. Von den Auswirkungen auf die Schneide- und Druckmaschinen mal ganz abgesehen.

      Ich möchte diese Urkunde nicht anzweifeln, dennoch würde ich sehr gern mal ein solches Stück persönlich in Augenschein nehmen, fühlen und betrachten.
      Ein stichhaltiger Beleg, welche Druckerei einen solchen Notdruck auf skurilem Material gefertigt haben könnte, wäre wunderbar. Für meine These, dass es sich dabei nur um eine verschwindend kleine Auflage gehandelt haben kann, spricht sicherlich auch die Seltenheit solcher Stücke.

      Danke nochmals für`s zeigen Bastel! Einfach interessant aber auch ein bißchen rätselhaft - jedenfalls für mich...


      Sammlergrüße!
       
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    • Original von Gebirgsgrenadier
      Eventuell ein ganz offizieller Vordruck, der nur in eine Art Wachs oder Öl eingelegt wurde.


      Das klingt auch sehr plausibel.
      Vielleicht hat der verliehende das Stück in der Gefangenschaft sich haltbar gemacht damit es nicht zerfällt.
      Denn das was Spießschreiber schreibt klingt schon plausibel.
      Trotzdem ein interessantes Stück!

      Gruß Olli
       
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    • Hallo "Gebirgsgrenadier" und "Division Ritterkreuz",


      es fällt mir wie Schuppen von den Augen - genau so wird es gewesen sein! ;hump;

      Das wäre die im Moment plausibelste Erklärung für das Zustandekommen dieses ungewöhnlichen Stückes, viel plausibler als die Annahme, dass diese Urkunde bereits auf ein solches Wachspapier gedruckt wurde.
      Ihr habt meine Gedanken bzw. Bedenken wegen des Druckens einfach konsequent zu Ende gedacht, super!

      Das würde auch die völlige Makellosigkeit des Dienststempels und der Signatur erklären, denn versucht mal, auf Wachspapier verwischungsfrei zu stempeln oder mit Tinte zu unterschreiben...
      Das ist quasi unmöglich und trocknen würde beides auch nach Stunden nicht - Zeit, die am 7.Mai 1945 mit Sicherheit auch in keiner Schreibstube vorhanden gewesen wäre...

      Ich bin mir zu 95% sicher, dass wir miteinander nun das Rätsel um Bastels kuriose Urkunde gelöst haben. ;kuex; Einfach toll!


      Beste Sammlergrüße und ein schönes Wochenende!
       
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    • RE: EK 2 Urkunde auf Wachspapier - Spätverleihung 7. Mai 1945

      Was stand unter dem Wort "Führer" das scheinbar mit X gestrichen wurde ?
      Ein sehr interessantes Stück auf alle Fälle !

      Gruss Myrca
       
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    • RE: EK 2 Urkunde auf Wachspapier - Spätverleihung 7. Mai 1945

      Original von Antikium
      Was stand unter dem Wort "Führer" das scheinbar mit X gestrichen wurde ?
      ...


      Es wurde das gedruckte "Führer" mit den X durchgestrichen um es durch "Oberbefehlshabers der Wehrmacht" zu ersetzen, da Adolf Hitler am 30.04.1945 Selbstmord beging und keine Urkunden in seinem Namen mehr ausgestellt wurden.
       
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    • RE: EK 2 Urkunde auf Wachspapier - Spätverleihung 7. Mai 1945

      Habe es wiedereinmal kompliziert gemacht..... und die Antwort lag so nah !
      Danke Dir anhaltiner ! ;hump;
       
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    • Hallo, hier mal noch ein Exemplar vom gleichen Verleihungstag...würde sagen beide Urkunden wurden wahrscheinlich durch die gesammte Gefangenschaft geschleppt.

      Gruß Afrika
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      • Wölm-22.VGD.jpg

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      Verleihungsurkunden, Papiere, Pässe, Fotos
      - von der 545.VGD ab Juli 1944
      - von der 342.Inf.Div. ab Februar 1945
      - von der 275.Inf.Div. ab März 1945
      - von der 20.Pz.Gren.Div ab Februar 1945
      - von der Pz.Gren.Div "Brandenburg" ab Februar 1945
      - von der 21.Pz.Div. ab Februar 1945
      - 344.Inf.Div, 21.Pz.Div, Führerbegleit.Div, Frundsberg ab April 1945
    • Hallo Afrika,
      ein Klasse Stück was ja identisch mit dem von Bastel ist... ;waaas; :D
      Interessant ist nun zusehen das es kein Einzelstück ist, sondern anscheinend bei allen Beliehenen aus dieser Einheit und dem Zeitraum auftritt.
      Danke Afrika für die Ergänzung durch deine Urkunde **

      Gruß Olli
       
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