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WASt - Suche nach Informationen als Nichtangehöriger?

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    • WASt - Suche nach Informationen als Nichtangehöriger?

      Hallo zusammen,

      wer kann helfen??

      Ich habe an die WASt eine Anfrage gestellt und die möchte gerne das Einverständnis der Nachfahren haben, sonst bekomme ich keine Auskunft. Gibt es da eine Chance? Hat jemand damit schon Erfahrungen??

      Es gibt da einen Passus, der da lautet:


      § 6 [Datenübermittlungsbefugnis an Stellen außerhalb des öffentlichen Bereichs]

      (1) Personenbezogene Daten dürfen an Stellen außerhalb des öffentlichen Bereichs übermittelt werden, wenn
      1. der Betroffene einwilligt oder
      2. ein Interesse an der Auskunft glaubhaft dargelegt wird und
        a) der nächste Angehörige des Betroffenen einwilligt,
        b) eine Einwilligung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen nicht oder nur unter einem unverhältnismäßig hohen Aufwand erreicht werden kann und auf Grund konkreter Anhaltspunkte zu vermuten ist, dass der Betroffene oder dessen nächster Angehöriger einwilligen würde oder
        c) das Interesse an der Aufklärung des Einzelschicksals die schutzwürdigen Belange des Betroffenen erheblich überwiegt.


      Fragende Grüße
      Joachim
    • Hallo,

      mir erging es im März ebenso.
      Ich hatte eine Anfrage bei der Dienststelle nach einem im April 1943 gefallenen Transportflieger gestellt.
      Als Grund habe ich private Recherchen angegeben.
      Prompt kam der Antwortbrief mit Bitte um Autorisierung durch Angehörige.
      Ich hab dann dort angerufen und die Dame hat mir erklärt, das, auch wenn er schon 1943 gefallen ist, ich nach der Rechtslage dennoch eine Einwilligung beibringen müsste, er könnte ja Nachfahren haben.
      Zum Schluss des Telefonats meinte die Dame, das sie mir eh nicht viel Hoffnung auf eine informative Auskunft macht und ich mich besser an das Militärarchiv in Freiburg wenden soll, da der Betreffende als Offizier dort eventuell eine Personalakte hat und die Kollegen in Freiburg unter Umständen etwas "freizügiger" sind (und ich Schlafmütze war 4 Wochen vorher für 2 Tage im Militärarchiv).
      Seit der Sache 2006 mit Günter Grass sind die in Berlin "geheilt", was eine "leichtfertige" Auskunftserteilung angeht.

      Was das Umgehen der Einwilligungsklausel bzw. der Nachweis-Erbringung entspr. des markierten Passus (siehe oben) angeht, würde mich natürlich auch brennend interessieren.

      Gruss, anhaltiner.
       
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      Urkunden/Besitzzeugnisse/Dokumente/Fotos: - zur rumänischen Erinnerungsmedaille "Kreuzzug gegen den Kommunismus" - zum Transportgeschwader 5 (vormals KG zbV 323 bzw. N) - zur Messerschmitt
      Me 321/323 „Gigant“ - zu den Messerschmittwerken Regensburg-Obertraubling u. Leipheim - zum Artillerieregiment 155 - zur schweren Panzerjägerabteilung 560 Nashorn(Hornisse)/Jagdpanther

       

    • Wie es der Zufall will, komm ich heute nach Haus und hab Post von der Dienststelle.
      Natürlich keine Auskunft sondern die Ablehnung bis zur Beibringung einer Vollmacht.
      Häng es einfach mal mit dran.

      Gruss, anhaltiner.
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    • Hallo Anhaltiner,

      erst einmal vielen Dank!

      Genau so ist es bei mir auch gelaufen. Antrag gestellt, Schreiben über Kosten und Nachweis über den Verwandtschaftsgrad.
      Dann angerufen und alles erklärt.
      Der Nachlass handelt von einem Soldaten der in der 2. LW. Felddivision war. 1944 wurde diese in Russland aufgelöst. Er war verletzt und in einem Lazarett. Er wurde dann in Belgien im September von den Engländern gefangen genommen. Ich habe alle Urkunden, Schreiben der Kriegsgefangenenentschädigung und sogar die medizinischen Unterlagen aus der Gefangenschaft in England. Was ich gerne wüsste, in welcher Einheit war er zu dieser Zeit.
      Warum?
      Bei dem Nachlass war ein Anschreiben zu den damaligen Geschehnissen vor Ort. Das Anschreiben war direkt an den Soldaten von einem Bewohner dieses Dorfes gestellt. Mit dabei waren auch Stellungspläne. Auf diesen sind die Grabstellen, Gefechtsstände usw. vermerkt.
      Er hat vermutlich auf dieses Schreiben aus Belgien geantwortet, denn in einem zweiten Lageplan sind farbliche Ergänzungen. Die Nachforschungen aus Belgien bezogen sich auf Kriegsverbrechen. Es sind damals von den Fallschirmspringern Zivilisten erschossen worden. Ich vermute, dass er damals zu einer Fallschirmjägereinheit versetzt wurde. Nur zu welcher, das ist meine einzige Frage.
      Die Nachforschungen aus Belgien, es waren zwei Personen, einer ist verstorben, hatten seine Adresse vom damaligen Bund für Fallschirmspringer. Mit einem Herren bin ich jetzt im Kontakt.

      Das alles habe ich im Telefongespräch erklärt und man meinte ich sollte es einmal als schriftlich mit dem Antrag zuschicken. Das habe ich getan. ich habe das meiste als Kopien beigelegt und noch einmal mein Anliegen erläutert.

      Mir wurde wenig Hoffnung gemacht. Ich weis auch nicht wie das neue Datenschutzgesetz jetzt greift. Der gute Mann ist aus dem Jahr 1912, also ein wenig über 100.

      Nun schauen wir mal was passiert.... Die Hoffnung stirbt zuletzt.

      Ich halte dich auf den Laufenden.

      Gruß und noch einmal vielen Dank für die Arbeit die Du dir gemacht hast.
      Joachim
    • Guten Abend Freunde,

      möchte mich kurz in das Thema einklicken: ich verstehe Euer Problem und verstehe auch den Standpunkt der Behörde bei
      der jetzigen Rechtslage.

      Habe selber alle meine Verwandten und auch die meiner Frau abgefragt - einfach nur im Rahmen der Familienbaum-Erstellung, ob, bzw. wann Sie wo und bei welchem Truppenteil Sie Ihre Pflicht erfüllen mussten. Zufällig stieß ich auch auf einen Träger der Nahkampfspange in Gold mit meinem Familiennamen, der ebenfalls aus Oberschlesien stammt, wie meine Vorfahren väterlicherseits.

      Alle vorherigen Verwandten konnte ich belegen, bei letzterem hatte ich keine Unterlagen - Folge war die Ablehnung einer Auskunft - geschehen vor ca. 10 Jahren.

      Zunächst habe ich mich schon ein bisschen geärgert, denn ich war erst kurz vorher in der Gegend und fand einige alte Anwesen die meinen Vorfahren zugeordnet werden konnten. Andererseits verstehe ich auch den Schutzgedanken der Behörden bei privaten Interessen. So wie ich mir etwas erhoffte, ich denke ich brauche nicht zu erwähnen was, könnte ein tatsächlicher Angehöriger auf diese Idee kommen und dann sollte er auch in den Genuss kommen.Egal, wie spät er es erfährt.

      Ganz zu Schweigen von den zahlreichen Militariahändlern, die reihenweise solche Leute überprüfen und kontaktieren würden.

      Wünsche Euch ein schönes und entspanntes Wochenende - Armin.
       
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