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Leutnant Vilzmann, "Streil"-Komp./Gren.Rgt. 61

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    • Leutnant Vilzmann, "Streil"-Komp./Gren.Rgt. 61

      Guten Abend Freunde im Forum,

      heute möchte ich Euch das Dokumenten-Konvolut des ehemaligen Leutnant Rupert Vilzmann vorstellen. Leider fehlen einige Dokumente, aber das kann ich leider nicht ändern.

      Rupert Vilzmann kam als Kriegsfreiwilliger 1940 zur Wehrmacht. Er diente nach den vorliegenden Unterlagen in verschiedenen Kompanien des Inf.Rgt. bzw. späteren Gren.Rgt. 61, sowie in den Ersatztruppenteilen nach Verwundung bis zur Genesung. Genannt werden in den Dokumenten die 1., 2. und 5. Kompanie, sowie die Kompanie „Streil“, wie die 1. Kompanie im Jahre 1944, nach dem 1940 im Frankreich gefallenen Regiments-Kommandeur, Oberst Streil,benannt wurde.(Als Äquivalent gab es beim IR 19 die Sturmkompanie „Vohburger“ und beim IR 62 die Kompanie „Ritter“, ebenfalls benannt nach gefallenen Offizieren der Regimenter, aber ich schweife ab…)

      Ich habe zusätzlich zu seinen Dokumenten auch noch die Liste der Gefechtsbezeichnungen des IR 61 (Quelle: Nachlass Nagerl) eingescannt. So seht Ihr, anlässlich welcher Kämpfe Herr Vilzmann seine Auszeichnungen erhielt (Und ich spare mir Schreibarbeit).

      Jetzt zu den Dokumenten:

      - Verwundetenabzeichen in Schwarz für die erste Verwundung am 26.10.41, ausgestellt beim Inf.Ers.-Btl. 61 – Unterschrift ist mir nicht bekannt, wer kann helfen? Die Verwundung erfolgte beim Durchbruch durch die Moskauer Schutzstellung in Weraja.

      - Eisernes Kreuz 2. Klasse – der Verleihungstag war der 2.11.1941, also für die erste Verwundung; die Verleihung erfolgte aber zu dem Zeitpunkt, als es bei der 7. ID keine offiziellen Vordrucke mehr gab. Diese Verleihungen Ende 1941 wurden im April 1942 nachgeholt. Habe davon schon einige Beispiele hier eingestellt. Ob es bei der 5. Kompanie sog. „Vorläufige Verleihungsurkunden“ gab, weiß ich nicht, bei Herrn Vilzmann blieb zumindest keine erhalten.

      - Verwundetenabzeichen in Schwarz für eine Verwundung am 26.11.1941; das Regiment kämpfte zu der Zeit westlich von Moskau; ob es sich um eine Doppelverleihung Ersatzeinheit/Feldeinheit handelt, siehe oben, weiß ich nicht. Dann wäre der Verwundungstag lediglich ein Schreibfehler. Unterzeichnet wurde die Urkunde durch Major Fink, Träger des Dt. Kreuzes in Gold, gefallen 1942.

      - Eisernes Kreuz 1. Klasse, immer noch als Gefreiter im Juli 1942, Unterschrift: Jordan, s.o.

      - Deutsches Kreuz in Gold, VB unterzeichnet Faksimilie Keitel; mittlerweile hat Herr Vilzmann den Dienstgrad Feldwebel erreicht; zwischen EK1 und DK-Verleihung fällt vermutlich die Auszeichnung mit dem Infanteriesturmabzeichen und der Ostmedaille, diese beiden Urkunden fehlen leider.

      - Glückwunsch-Fernschreiben zur DK-Verleihung durch Generaloberst Weiß, OB der 2. Armee.

      - Glückwunschschreiben zur DK-Verleihung durch Major Nagerl, Kommandeur GR 61; das Farbband der Schreibmaschine war offensichtlich schon sehr ausgebleicht, die Zeit hat den Rest erledigt; ich habe die Seite abgeschrieben und sie kommt im nächsten Beitrag als Scan. Dadurch ersichtlich auch die Teilnahme am Fahnenjunker-Kurzlehrgang.

      - Nahkampfspange I. Stufe in Bronze, hier wird die 1. Komp. genannt; unterzeichnet durch Major Nagerl; gedruckt auf dem Kartonpapier der Wehrkreisdruckerei VII.

      - Schreiben des Hauptmanns Widmann. Es kann sich eigentlich nur um Hans Widmann, der als Oberleutnant beim Gren.Rgt. 61 Ende 1944 das Dt. Kreuz in Gold erhielt. Ich sehe keinen anderen Zusammenhang zu Leutnant Vilzmann. Was es mit dem (SS?)-Sperr-Btl. Widmann auf sich hat, weiß ich leider immer noch nicht. kann mir einer bei der Frage helfen?

      - ein (vermutlich) letztes Portrait-Foto als Leutnant; die sichtbare Nahkampf-Spange ist für mich ein Exemplar in Bronze, einen Nachweis für die silberne Stufe, wie im Sterbebild genannt, habe ich nicht. Das Portraitfoto wurde offensichtlich auch für das Sterbebild verwendet. Leider fehlt auch die im Sterbebild genannte Urkunde zum Verwundetenabzeichen in Silber.

      Leider hat der Leutnant Vilzmann diesen Krieg nicht überlebt.Die näheren Umstände zu seinem Soldatentod sind in den letzten Schreiben geschildert.

      Das alles zusammen führt natürlich zu der naheliegenden Frage von mir: weiß einer von Euch, wo sich die fehlenden Urkunden oder andere Fotos von Rupert Vilzmann befinden?

      Freue mich über jede Nachricht.

      Und wie immer: bin für Anregungen oder Kritik immer empfänglich. Fragen werde ich, soweit mir möglich, gerne beantworten.

      Jetzt zu den Scans.

      Es grüßt Euch – Armin.
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    • Wie angekündigt hier die Scans von den Gefechtsbezeichnungen des Inf.Rgt./Gren.Rgt. 61 aus dem Nachlass Nagerl.
      Das Schreiben Scan Nr. 7, Glückwunschschreiben durch Kdr. Gren.Rgt. 61, Nagerl, habe ich abgeschrieben, damit es besser lesbar ist, gibt es doch eine interessante Information zur Beförderung zum Leutnant von Herrn Vilzmann.
      Die Existenz dieser Fahnenjunker-Kurzlehrgänge war mir nämlich bis dato nicht gefläufig.

      Grüße an Alle - Armin.
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