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Reichsmarine Linienschiff Schlesien

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    • Reichsmarine Linienschiff Schlesien

      Hallo!

      Hier mal ein schönes Pärchen - für Siegellack und Tinte, von der Kassenverwaltung des Linienschiff Schlesien.
      Die Stempel wurden nach 1935 sicher durch solche mit dem Hakenkreuzadler ersetzt und in irgendeinem Kriegsmarinearchiv eingelagert - die eingeschlagenen Nummern am Rand deuten darauf hin. Stammt aus einem sehr großen Fund aus Hunderten von Marinesiegeln aus der Zeit ca. 1914-1945, welche wohl in den letzten Wochen des WK2 in die Erde gelangten, leider weiß ich keine Einzelheiten dazu, konnte allerdings vor ein paar Jahren mal einen großen teil dieser interessanten Stücke auf einer Börse sichten. Zwischenzeitlich wurde der Fund zerstreut und einzelne Posten daraus tauchen von Zeit zu Zeit auf. Alle tragen diese kryptischen Archivnummern an der Seite.

      Grüße,
      Dierk
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    • Danke Euch Beiden für die Antworten.

      harbec schrieb:

      Diese Dinger waren auch nicht ganz billig in der Herstellung,
      denn Graveure gehörten schon damals zu den Spitzenverdienern
      noch vor den Litographen.
      Genau das würde mich mal interessieren. Ich graviere ja selbst Schlagbuchstaben und Ziffern mit Handsticheln und Nadelfeilen, weiß also, wie langwierig das ist.
      Und da ja jede Kompanie, jeder Bahnhof, jede Behörde mehrere solcher Siegel hatte, muß es ja Zigtausende gegeben haben. Die Arbeitsstunden kann man garnicht abschätzen.

      Die Siegellackpetschaften waren sicher einfacher zu machen. Die Buchstaben konnten mit auf rechts gravierten Schlagziffern eingepunzt werden. „Nur“ der Adler mußte dann graviert werden. Aber schon das Anzeichnen der Buchstaben usw. war sicher sehr zeitraubend.

      Viele Grüße,
      Dierk
    • ... mal zu den Preisen!

      Alles was stundenlohntechnisch oberhalb der Schriftsetzer angesiedelt war, verdiente damals
      schon recht gut.

      Ich hatte 1971 als gelernter Schriftsetzer einen Stundenlohn von 8,50 DM. Der Litograph in
      unserer Fa. bekam 13,50 DM, also doch recht hoch. Im Juni 1976 waren es dann bei mir schon 16,50 DM.

      Dem Kunden wurden damals schon um die 35 DM für die Std. Satzzeit berechnet. Da kamen bei
      anspruchsvollen Zeitschriften, Prospekten und vielseitigen Büchern doch diverse Std. zusammen.

      Wie sich die Stundenlöhne im graphischen Gewerbe weiter entwickelt haben kann ich nicht sagen.
      Sie sind aber relativ hoch und die gelernten Arbeiter im Druckgewerbe gehören mit zu den Spitzenverdienern.
       
      Nicht verfügbar Gruß Hartmut

      Suche Urkunde Spange EK I

       

    • Adebar schrieb:

      Zwischenzeitlich wurde der Fund zerstreut und einzelne Posten daraus tauchen von Zeit zu Zeit auf.
      Bei Weitze werden seit einiger Zeit immer wieder Exemplare angeboten.

      Stefan
      Suche Bilder und Dokumente von der 4.(H)/12 und 1.(F) 121 für die Zeit während dem Afrikafeldzug. :D
      Außerdem EK-Urkunden von Besatzungsmitgliedern von Schiffen der Kaiserlichen Marine mit Eigennamen (SMS …) ;kuex;
    • Hallo Stefan,

      wundert mich nicht - Fa. Weitze ist ja stets in Ciney auf der Börse, ich glaube dort sah ich diesen Fund ca. 2016 mal in seiner Gänze (?). Kann auch Arlon gewesen sein, aber eher Ciney. Es waren wirklich hochinteressante Stücke, in unterschiedlicher Erhaltung aus vielen Jahrzehnten.
      Irgendeine Marinedienstelle muß diese abgelegten Siegel (wenn sich der Reichsadler wandelte oder die Dienststelle erloschen ist) eingelagert haben. Sie hatten ja trotzdem noch hoheitliche Aussagekraft.
      Diese Verwahrstelle wurde sicherlich 1945 geräumt und das Inventar irgendwo im Osten verklappt. Wäre interessant, welches Archiv das damals wohl war, sicherlich war es in den verlorenen Ostgebieten beheimatet...

      Viele Grüße,
      Dierk
    • Weitze gibt auf seiner Homegage an, dass sie aus dem ehemaligen Reichsmarineamt stammen würden. Ob das allerdings die letzte Verwahrstelle war, ist damit nicht gesagt.

      Stefan
      Suche Bilder und Dokumente von der 4.(H)/12 und 1.(F) 121 für die Zeit während dem Afrikafeldzug. :D
      Außerdem EK-Urkunden von Besatzungsmitgliedern von Schiffen der Kaiserlichen Marine mit Eigennamen (SMS …) ;kuex;
    • Hallo Stefan,

      ist natürlich möglich, daß Archivalien dieses Amtes zu Endkriegszeiten irgendwo hin ausgelagert wurden und dann unter die Räder kamen.
      Jedenfalls war der Verkäufer, als ich den Fund seinerzeit sichtete, m.M.n. aus Polen. Auch Einzelstücke dieses Postens tauchten bei Polen auf, die in Ciney mit Bodenfunden Handel betrieben/betreiben.
      Daher vermute ich die Herkunft östlich der Oder/Neisse.

      Viele Grüße,
      Dierk
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