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Konvolut VWA Gold Danzig – Verlorenes Gesicht

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    • Konvolut VWA Gold Danzig – Verlorenes Gesicht

      Hallo,

      Habe hier ein sehr trauriges und zugleich sehr interessantes Konvolut eines Wehrmachtssoldaten, der aufgrund einer einmaligen Verwundung das VWA Gold erhalten hat – und das mit einer Urkunde vom 20. August 1945!

      Interessant sind dabei auch die schier unglaublichen Erfolge der Ärzte, die mit damaligen Mitteln nach 50 operativen Eingriffen und Behandlung in mehreren Lazaretten (Wjasma, Warschau, Gotha, Berlin-Tempelhof, Brandenburg/Görden, Itzehoe und Hamburg) innerhalb von 7 Jahren (!) dem Schwerverletzten wieder ein Gesicht und damit auch ein Leben zurückgegeben haben.
      Und weiter interessant: Die Fotos dokumentieren die Entwicklung der Wiederherstellung des Gesichtes.

      Einige Stationen im Leben des Mannes:

      - 1919 geboren in Danzig
      - 1939 Einberufung zur Wehrmacht, FPN 30665 / Schützen-Regiment 13, ab 1942 Panzer-Grenadier-Regiment 13 (beides 5. Panzer-Division)
      - 1940 (Erste) Eheschließung am 17. 06.; Wehrmacht-Führerschein, Frankreich-Feldzug
      - 1941/42 Vorstoß mit der 5. Pz.Div. bis vor Moskau und zurück
      - 1941 Namensänderung (eingedeutschte Fassung)
      - 1942 12. 07. Verletzung durch Leuchtpatrone (aus 2 m Entfernung)
      - 1944 Ehescheidung
      - 1944 Schwerverletzten-Ausweis für Vorläufige Eintrittsermäßigung …
      - 1945 20. 08. Urkunde VWA Gold
      - Nach 1949 Wiedereingliederung in das Berufsleben und später zweite Eheschließung und Familiengründung

      Das Konvolut besteht so wie abgebildet, manche Fotos sind leider verlorengegangen.

      Zu den anderen Details lest bitte selbst.
      Dateien
      Gruß Eddy

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    • Auch wenn ein „Gefällt mir“ nicht die richtigen Worte sind, habe ich es dennoch vergeben.
      Diese Fotos zeigen die ganze Grausamkeit des Krieges auch für die, die überlebten.

      Gruss, anhaltiner.
       
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      Suche:
      Urkunden/Besitzzeugnisse/Dokumente/Fotos: - zur rumänischen Erinnerungsmedaille "Kreuzzug gegen den Kommunismus" - zum Transportgeschwader 5 (vormals KG zbV 323 bzw. N) - zur Messerschmitt
      Me 321/323 „Gigant“ - zu den Messerschmittwerken Regensburg-Obertraubling u. Leipheim - zum Artillerieregiment 155 - zur schweren Panzerjägerabteilung 560 Nashorn(Hornisse)/Jagdpanther

       

    • Hi Eddy,

      die anderen Forumskollegen haben ja eigentlich schon alles geschrieben. Interessant finde ich die Tatsache, dass der Kommandeur des Lazarett in Itzehoehe mehr als 3 Monate nach Kriegsende noch ein Verwundetenabzeichen mit Dienststempel 'verleiht'. Ich kenne Verleihungen aus den Monaten Juni 1945 und natürlich die EK-Verleihungen für das Minenräumen in Norwegen, aber diese Verleihung hier finde ich schon einmalig

      Eine Frage zu den Bildern; gibt es einen Grund, warum du die Bilder teilweise angemalt?

      Grüße Walle
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    • Hallo Ehansl,

      Dieser Soldat hat wirklich ein grausames Schicksal ereilt. 50 Operationen - Wahnsinn, wie er das psychisch überstanden hat.

      Was ich nicht ganz verstehe, ist, dass die Verleihung des Verwundetenabzeichens erst drei Jahre nach dieser Verletzung erfolgte.

      Die Schreiben auf den letzten Scans kann ich leider nicht lesen.

      Ich finde es durchaus in Ordnung, dass Du die Fotos "entschärft" hast.

      Es grüßt dich - Armin.
       
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    • Hallo Armin,

      ich könnte mir denken, dass die Verleihung VWA Gold im weitesten Sinne etwas zu tun hat mit späteren und diversen Rentenansprüchen.
      Vielleicht war die Art der Verletzung für gewisse Leute/Institutionen "diskussionswürdig?" (2 m Entfernung?)
      Vielleicht schien es ein Zeitlang offen, ob der Verletzte überhaupt überlebte?
      Ich habe sonst keine andere "Idee" für die späte Verleihung.
      Oder gab es diesbezüglich bestimmte Vorschriften?

      Die letzten Scans handeln von
      - Vorstoß mit der 5. Pz.Div. bis vor Moskau und zurück
      - Verletzung durch Leuchtpatrone und von div. Lazaretten.
      Gruß Eddy

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