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Nachlass Obergefreiter August Lackner aus der Kranken-Kraftwagen Kompanie 5 der 5. Infanterie- und Jäger-Division

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    • Nachlass Obergefreiter August Lackner aus der Kranken-Kraftwagen Kompanie 5 der 5. Infanterie- und Jäger-Division

      Hallo liebe Forumsmitglieder,

      im Augenblick ist es nicht so tolles Wetter und ich möchte Euch heute wieder einen kleinen Nachlass der 5. Infanterie- und Jäger-Division vorstellen. Natürlich ist die Vorstellung mit der Hoffnung verbunden,
      dass weitere Mitglieder sich auch mit neuen Beiträgen hier rege beteiligen...... :thumbsup:

      Der Nachlass beinhaltet:

      1.) Urkunde Medaille Winterschlacht im Osten mit Unterschrift von ???
      2.) Urkunde Kraftfahr-Bewährungszeichen in Bronze mit Unterschrift von ???
      3.) Urkunde zum Eisernen Kreuz 2. Klasse mit der Unterschrift des Divisionskommandeurs Friedrich Sixt

      Schade ist bei diesem Nachlass, dass kein Bild, kein Wehrpass oder Soldbuch vorhanden war. Jedoch ist die Einheit nicht sehr häufig zu finden, da die Anzahl der hier eingesetzten Soldaten auch sicherlich nicht so zahlreich war.

      Der Obergefreite August Lackner war Ende 1941 und Anfang 1942 bei der 1. / Sanitätskompanie 5 unter dem damaligen Stabsarzt Dr. Hartner eingesetzt. Hier wurde ihm am 30. Juli 1942 die Medaille Winterschlacht im Osten verliehen. Unterschrieben ist die Urkunde vom damaligen Oberstarzt und Divisionsarzt der 5. Jäger-Division. Jedoch kann ich die Unterschrift nicht lesen.

      Wer kann hier den Namen des Divisionsarztes entziffern? Hat noch jemand Bilder oder Dokumente vom Divisionsarzt?.... :?:

      Beste Grüße
      Bolgorby
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    • Im FdW wurde ja bereits ein Dr. Hans Heckroth vorgeschlagen, wobei auch ich eindeutig Heckrodt lese.
      Ich „geh“ mal auf die Suche.

      Gruss, anhaltiner.
       
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      Suche:
      Urkunden/Besitzzeugnisse/Dokumente/Fotos: - zur rumänischen Erinnerungsmedaille "Kreuzzug gegen den Kommunismus" - zum Transportgeschwader 5 (vormals KG zbV 323 bzw. N) - zur Messerschmitt
      Me 321/323 „Gigant“ - zu den Messerschmittwerken Regensburg-Obertraubling u. Leipheim - zum Artillerieregiment 155 - zur schweren Panzerjägerabteilung 560 Nashorn(Hornisse)/Jagdpanther

       

    • Hallo anhaltiner,

      ja - ich hatte dort die Unterschrift schon einmal vogestellt, aber das Ergebnis überzeugt mich auch noch nicht komplett. Ich kann auch nirgends sonst etwas über diesen Oberstarzt finden......
      Hier bin ich für jede Hilfe dankbar.... :rolleyes:

      Beste Grüße
      Bolgorby
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    • und weiter.....

      Im April 1944 befindet sich die 5. Jäger-Division im Mittelabschnitt der Ostfront. Hier nimmt diese von Ende März bis April aktiv am Entsatzangriff auf Kowel teil. Dort sind (unter Führung des SS-Führers Gille) rund 4500 Mann, darunter 1400 Verwundete, Rotkreuzschwestern und Stabshelferinnen, von mehreren russischen Divisionen eingeschlossen und werden durch die Luft versorgt. Zweimal sind schon deutsche Panzerspitzen zur Verbindungsaufnahme in die Stadt eingedrungen. Hinter ihnen hat sich aber gleich wieder der Ring geschlossen.

      Während die 4. und 5. Panzer-Division am 4. April 1944 nunmehr von Nordwesten her nahe der Stadt Kowel durchbrechen und in den Ort eindringen sollen, erhält die 5. Jäger-Division den Auftrag, für diesen Stoß der Panzer-Divisionen aus ihrem bisherigen Kampfraum durch Angriff in südöstlicher Richtung auf die Straße nach Kowel offensiven Flankenschutz zu geben. Nach schweren Kämpfen gelingt es am 6. April den deutschen Panzerdivisionen nach Kowel durchzubrechen.

      Am 25. April 1944 befindet sich der Obergefreite August Lackner als Kraftfahrer bei der Kranken-Kraftwagen Kompanie 5. Hier ist er hauptsächlich für den Transport der Verwundeten von den Hauptverbandsplätzen und Feldlazaretten verantwortlich. Für diese Transportfahrten unter schwierigen Verhältnissen wurde ihm das Kraftfahr-Bewährungsabzeichen in Bronze verliehen. Die Urkunde wurde wiederum vom damaligen Oberstarzt und Divisions-Arzt unterschrieben.


      Kraftfahrbewährungsabzeichen in Bronze

      Das Kraftfahrbewährungsabzeichen wurde in 3 Stufen , Bronze, Silber und Gold, am 23. Oktober 1942 durch Verordnung Adolf Hitlers gestiftet. Das Abzeichen diente zur Anerkennung für im Kriegseinsatz bewährte Kraftfahrer. Vorraussetzung war das Fahren unter erschwerten Bedingungen oder besondere Verdienste um die Erhaltung und Pflege der anvertrauten Fahrzeuge. Zum Erwerb der höheren Stufe mussten die Bedingungen nochmals erfüllt werden. Gezählt wurde der Einsatz bereits ab 1. Dezember 1940 in festgelegten Gebieten. Diese umfassten Länder in Süd- und Südosteuropa, nördlich des Polarkreises, Gebiete ab der russischen Grenze, Lappland und Afrika. Im Laufe der Kriegsjahre wurden Gebiete ergänzt wie Italien, Estland, Lettland und Litauen. Zum Schluss gehörten alle Gebiete des sich zurückziehenden Heeres dazu. Die geleisteten Einsatztage unter erschwerten Bedingungen wurden spezifiziert. Kradmelder mussten 90 Tage nachweisen, Fahrer in Gefechtsfahrzeugen 120 Tage, Fahrer der Trosse 1 und 2, Kolonnen und Stäbe 150 Tage, Fahrer der Versorgungstruppen 165 Tage und sonstige Kraftfahrer 185 Einsatztage. Bei einem selbstverschuldeten Unfall wurden die bisher erreichten Einsatztage gestrichen und eine 6-monatige Sperre verhängt. Das Abzeichen konnte auch wieder aberkannt werden aus obigen Grund, wegen nachlässiger Pflege und Fahrweise und Bestrafung bei Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit. Ausgezeichnet werden konnten Kraftfahrer der Wehrmacht und der Wehrmacht unterstellte Kraftfahrer. Außerdem ausländische Freiwillige und entlassene Kriegsgefangene die unter deutschem Kommando der Wehrmacht kämpften. Truppen verbündeter oder befreundeter Länder waren ausgeschlossen. Postume Verleihungen fanden nicht statt.

      Quelle © 2009 - 2020 ehrenzeichen-orden.de
      ehrenzeichen-orden.de/zweiter-…ronze-vergl-oek-3886.html

      Beste Grüße
      Bolgorby
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    • Kämpfe in Wolhynien 1944

      Sommer 1944, der Frühling in Wolhynien mit seinen sonnigen Tagen ist vorbei. Der Feindliche Großangriff im Juli 1944 hat begonnen. Aus dem Raum Tarnopol und Kowel tritt der Russe zum Gegenangriff an, der zwischen Heeresgruppe Mitte und Nordukraine einen tiefen Keil treiben soll. Die 5. Jäger-Division wird durch diesen Angriff schwer getroffen. Südlich des Divisionsabschnitts durchbricht der Feind die deutschen Linien. Drei Tage konnten die Stellungen gehalten werden, aber schon vom 15. Juli ab wird die Division rechts überflügelt. In tagelangen schweren Kämpfen müssen die Jäger auf den Bug zurück und sich bei Wlodawa und südlich davon den Übergang über den Fluss gegen einen Feind erkämpfen, der weiter südlich den Fluss schon überschritten hat und nun mit Teilen schon im Rücken der Division steht. Weit hinter der Front überfallen durchgebrochene Panzer und Partisanen den Gefechtsstand des XX. Korps. Eine Verbindung nach rückwärts gibt es bald nicht mehr und ab 17. Juli waren alle Nachbarn der 5. Jäger-Division zersprengt.

      In diese schwierigen Lage und tagelangen schwersten Kämpfen hielten die Trosse der kämpfenden Truppe den Rücken frei. Am 23. Juli konnte der Divisionskommandeur Friedrich Sixt dem 1. Generalstabsoffizier der Armee mitteilen, dass die 5. Jäger-Division trotz schwerster Rückzugskämpfe noch vorhanden war.

      So wurde auch dem Obergefreiten August Lackner am 23. August, für seinen Einsatz in dieser schweren Zeit, das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. Unterschrieben ist die Urkunde vom damaligen Divisionskommandeur Generalleutnant Friedrich Sixt.

      Beste Grüße
      Bolgorby
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    • Als ich mir für diesen Beitrag nun die Landkarte genauer angeschaut hatte, war mir gleich ein Ort ins Auge gestochen - der Ort Sobibor. Vielen von uns ist dieser Begriff durch das lokale KZ und Vernichtungslager der Nazis bekannt. Ich habe mir dann die Frage gestellt, ob die Kameraden meines Großvaters das Vernichtungslager und die Ermordeten gesehen haben? Bei meinen Recherchen hatte ich nie etwas von den ehemaligen Soldaten darüber gehört.

      Hierzu habe ich mir den Eintrag von Wikipedia durchgelesen und für mich viel Neues erfahren. Laut Wikipedia gab es am 14. Oktober 1943 einen Aufstand mit einer anschließenden Massenflucht. Glücklicherweise gelang 365 Menschen die Flucht, doch viele weitere Menschen starben im Kugelhagel der Wachmannschaften oder in den angrenzenden Minenfeldern. Im Anschluss wurde das Lager geräumt, nicht weiter genutzt und dem Erdboden gleichgemacht. Dadurch konnte die Soldaten der 5. Jäger-Division auf ihrem raschen Rückzug nach Westen im Sommer 1944 kaum etwas von diesen Geschehnissen und der ehemaligen Existenz eines Vernichtungslagers mitbekommen haben.

      de.wikipedia.org/wiki/Vernichtungslager_Sobibor

      Beste Grüße
      Bolgorby
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    • So - nun möchte ich zum Abschluss noch ein paar Bilder von der Kranken-Kraftwagen-Kompanie 5 zeigen. Auch die Nachschubtruppen und die Versorgungseinheiten hatten ein schweres Los. Schnee, Schlamm und die ständige Angst vor Partisanen zehrte auch hier an den Kräften und forderte viele Opfer.


      ENDE

      Beste Grüße
      Bolgorby
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    • Hallo Bolgorby,
      eine wirklich eindrucksvolle Präsentation eines doch so kleines Nachlasses...
      Man merkt das du viel Zeit und Schweiß in deine Nachforschungen gesetzt hast.
      Vielen Dank dafür und weiter so. ;rexc;
      Gruß Olli
       
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      Urkunden der Sturmgeschütze und Panzereinheiten. Ausserdem Dokumente von Einheiten die 45 im Kampfraum Berlin und Oder kämpften, egal welcher Zustand!

       

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