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Meine Afrikakorps-Dokumente

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    • Meine Afrikakorps-Dokumente

      Hallo,

      ähnlich wie im Betrag zu meinen Volkssturm-Dokumenten möchte ich hier in loser Reihenfolge meine Papiersammlung zum Thema Deutsches Afrikakorps vorstellen.
      Ich werde keine Unterteilung nach den einzelnen Wehrmachtsteilen vornehmen, lediglich das (Panzer-) Artillerieregiment 155 bekommt später einen eigenen Strang.

      Beginnen möchte ich heute mit einem Feldpostbrief vom 10.September 1942, der von der Front in Ägypten nach Luckau in die Niederlausitz abgeschickt wurde.
      Geschrieben hat ihn der Unteroffizier Walter Werner (wenn ich den Namen richtig lese) an das Evangelische Pfarramt in Luckau.
      Werner gehörte der 2.Kompanie der Panzerkorps-Nachrichten-Abteilung 475, vormals Nachrichten-Abteilung Libyen, mit der Feldpostnummer 41470 an.
      lexikon-der-wehrmacht.de/Glied…eilungenKorps/KNA475P.htm
      (Die Bleistiftaufschrift mit Angabe der FPN stammt von einem Vorbesitzer des Briefes.)

      Der Inhalt des Feldpostbriefes ist wieder mal ein Beispiel, wie die deutsche Bürokratie auch schon in früherer Zeit sehr viele Kräfte und Ressourcen binden konnte.
      Der Soldat ist mit seiner Einheit im September im Kampfeinsatz in der Quattarasenke. Es gibt nächtliche Fliegerangriffe der Engländer auf die Stellungen, heftige Sandstürme und Gewitter, die die Zelte mit Schlamm vollfüllen - siehe den angehängten kurzen Bericht eines Kameraden der NA 475 über diese Tage im Herbst 1942 in Afrika.
      Und mittendrinnen im Getöse sitzt Karl Werner und schreibt einen Brief an das Pfarramt seines Heimatortes, indem er um die Ausstellung und Zusendung (sic!) einer Geburtsurkunde seines Großvaters bittet.
      Außerdem möchte er noch die Gebühren dafür wissen, da "Nachnahme nach hier (Ägypten) nicht möglich ist“.

      Und wofür das alles?
      Zum Erstellen eines Ariernachweises !
      Scheinbar brauchte man den zum Überleben in der Wüste ganz ganz dringend.

      Gruss, anhaltiner.
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      • Werner_W_FP1a.jpg

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      • Werner_W_FP1b.jpg

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      • Werner_W_FP2.jpg

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      • NA475_df.jpg

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      Urkunden/Besitzzeugnisse/Dokumente/Fotos: - zur rumänischen Erinnerungsmedaille "Kreuzzug gegen den Kommunismus" - zum Transportgeschwader 5 (vormals KG zbV 323 bzw. N) - zur Messerschmitt
      Me 321/323 „Gigant“ - zu den Messerschmittwerken Regensburg-Obertraubling u. Leipheim - zum Artillerieregiment 155 - zur schweren Panzerjägerabteilung 560 Nashorn(Hornisse)/Jagdpanther

       

    • EK2-Urkunde Flakabteilung 114

      Heute möchte ich Euch eine Urkunde zum Eisernen Kreuz 2.Klasse zeigen.
      Sie wurde am 30.September 1942 an den Gefreiten Willi G. der 1./Flakabteilung 114 verliehen.
      Ausgestellt wurde die Urkunde vom Luftgaustab z.b.V. Afrika und unterschrieben von dessen Kommandeur Generalmajor Gottlob Müller, Träger des Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

      Zum Zeitpunkt der Verleihung im Herbst 1942 kämpfte die Flakabteilung 114 bei Tobruk.
      Sie wurde im Mai 1943 in Tunesien vernichtet.

      Biographie von GM Gottlob Müller -> dokumentenforum.de/index.php?t…6184-m%C3%BCller-gottlob/
      Links zur Flakabteilung 114 ->
      ww2.dk/ground/flak/abt/gem114.html
      lexikon-der-wehrmacht.de/Glied…lungengemischt/gFA114.htm
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    • Schreiben zur Afrika-Zulage

      Schreiben vom Amt für zentrale Verwaltungsaufgaben der Luftwaffe an den Vater des Feldwebels Siegfried Schley, eines ehemaligen Afrikakämpfers.
      Da dieser nicht über seine Afrika-Zulage verfügen konnte, hat das Amt ihm für diese ein Konto eingerichtet, wo das Geld sogar mit 2,5 % verzinst wurde.
      Über dieses Bankguthaben konnte aber nur der Inhaber selbst verfügen.
      Deshalb wurden die in Afrika in alliierte Gefangenschaft geratenen Soldaten auf diplomatischen Weg darüber verständigt, das sie beantragen können, das dieses Geld schon vor ihrer Rückkehr ganz oder teilweise an ihre Angehörigen ausgezahlt wird.

      Ein Hoch auf die deutsche Gründlichkeit :)
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    • Wehrpaß eines Afrikakämpfers

      Hallo Sammlerfreunde,

      heute möchte ich Euch den Wehrpaß des Afrikakämpfers Otto R. zeigen.

      Otto wurde am 21.Januer 1922 in Stolpmünde/Pommern geboren und war von Beruf Forstanwärter.
      Er wurde am 5.Dezember 1940 beim Wehrbezirkskommando Oppeln als kriegsverwendungsfähig gemustert und am 6.Dezember 1940 zurückgestellt.

      Doch bereits am 5.Februar 1941 wird er beim Infanterie-Ersatz-Bataillon 360 nach Oberhofen im Elsaß zur Wehrmacht einberufen.
      Er macht dann seine Ausbildung bei verschiedenen Einheiten. Ausgebildet wird er als Infanterist am Gewehr 98 und am MG 34.
      Ob er mit dem Infanterieregiment 80 im Jahr 1941 schon im Einsatz steht, ist für mich nicht ganz ersichtlich.

      Auf jeden Fall ist er spätestens ab Mai 1942 in Afrika bei der Stabskompanie des Schützenregiment 104 im Kampfeinsatz.
      Im Wehrpaß wurde dafür ein kleiner Gefechtskalender eingeklebt:
      Im Jahr 1942 kämpfte Otto R. mit dem Schützenregiment/Panzergrenadierregiment 104 ab 26.Mai bei der Schlacht um die Gazala-Stellung, ab 20.Juni bei der Eroberung der Festung Tobruk, ab 22.Juni bei den Verfolgungskämpfe in der Marmarica und Restägypten, ab 29.Juni bei der Eroberung der Festung Marsa-Matruk und ab 1.Juli bei den Kämpfen um die Alamein-Stellung.
      Ab dem 27.Juli 1942 gibt es wieder eine Lücke. Ob Otto krank war oder verwundet wurde, kann ich nicht sagen. Zumindest ab 28.April bis 14.Mai 1943 ist er beim Afrika-Marsch-Bataillon und gerät nicht in Afrika in Gefangenschaft.

      Seine neue Einheit ist ab 15.Mai 1943 das Panzer-Grenadier-Regiment 129 auf Sizilien, wo er am 1.August 1943 durch ein Explosiv-Geschoss am Hals, Kopf und Brust auf Sizilien verwundet wird.
      Am Tag seiner Verwundung wird er zum Obergefreiten befördert und kommt nicht wieder zu einer kämpfenden Einheit.
      Am 3.Mai 1945 wird er vom Panzer-Grenadier-Ersatz-und-Ausbildungs-Bataillon 115 aus der Wehrmacht nach Pforzheim entlassen und hat den Krieg überlebt.

      Gruss, anhaltiner.
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    • Wehrpaß eines Afrikakämpfers

      ... die restlichen Seiten.
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    • Guten Abend Anhaltiner,

      ein interessanter Werdegang dieses Soldaten.

      Jetzt würde mich nur noch das Wehrstammbuch dieses Soldaten interessieren, denn dieser Werdegang sollte doch zumindest auch ein Verwundetenabzeichen als Anerkennung für die erlittene Verletzung oder die Dt.-ital. Feldzugsmedaille als Eintrag enthalten. Zeit genug für diese Einträge wäre nach der Verwundung in Italien gewesen.

      Also denke ich, war es dem Einheitsführer entweder volllkommen egal, oder der Soldat R. ist irgendwie unangenehm aufgefallen, egal in welcher Form.

      Wird sich aber wahrscheinlich nie klären lassen.

      Es grüßt Dich herzlich - Armin.
       
      Nicht verfügbar Suche Soldbücher, Wehrpässe, Urkunden und Konvolute folgender Einheiten: 1. 7. Inf.-Div.: Inf.-Rgt. 19, 61 und 62, Div.-Einheiten 7, 2. gute Portraitaufnahmen der Dt. Polizei bis 1945. SAMMLUNG AUSGELAGERT!!!

       

    • Hallo Armin,

      ja, irgendwie ist der Wehrpaß etwas "lückenhaft" geführt, obwohl ja alle Zeit gewesen wäre. die Eintragungen vorzunehmen.
      Aber wie Du schon geschrieben hast, sind diese Fragen ohne weitere Dokumente nicht zu klären.

      Gruss, anhaltiner.
       
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    • „Mit der Vierlings-Flak in Afrika“

      0 „Vorab“

      Hallo Sammlerfreunde,

      heute möchte ich Euch den Foto- und Papiernachlass eines Flaksoldaten vorstellen, der in Afrika im Einsatz war.
      Es handelt sich hierbei um Fotos, Karten aus der amerikanischer Kriegsgefangenschaft, Briefe und seiner von ihm selbst niedergeschriebenen Geschichte über seine Soldatenzeit von Herbst 1942 bis zur Rückkehr aus der Gefangenschaft.

      Er selbst hat mir all diese Papiere vor einigen Jahren für meine Sammlung überlassen und ist erst letztes Jahr im Alter von fast 99 Jahren verstorben.
      Anhand des Materials versuche ich, seine Geschichte etwas nachzuerzählen. Ich verlasse mich dabei auf seine Bildbeschriftungen und kurze persönliche Erzählungen.


      [Foto: Das Porträt zeigt Wilhelm 1943 in Tropenuniform.]
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      • Porträt.jpg

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    • „Mit der Vierlings-Flak in Afrika“

      1 „Vorkriegszeit“

      Wilhelm wurde am 16.April 1920 in Westfalen geboren.
      Als Kind war er 1932/33 bei den Pfadfindern aktiv und wie viele Jungen begeisterte er sich für den Segelflug.
      Im Jahr 1936 absolviert er dann auch an einen Segelfluglehrgang in Büren.


      [Fotos von den Pfadfindern und vom Segelfluglehrgang]
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    • „Mit der Vierlings-Flak in Afrika“

      2 „Reichsarbeitsdienst“

      Er erlernt den Beruf des Tischlers, den er Zeit seines Lebens auch ausübt. Nach dem Krieg dann sogar selbstständig in seinem eigenen erfolgreichen Privatunternehmen.

      Im Jahr 1940, mittlerweile im 20.Lebensjahr, absolviert er sein Pflichtjahr beim Reicharbeitsdienst in:

      - Neustadt am Rübenberge
      - Ahlhorn
      - Hamburg-Sinstorf


      [Fotos vom Reichsarbeitsdienst]
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    • „Mit der Vierlings-Flak in Afrika“

      3 „Ausbildung“

      Direkt nach dem R.A.D. kommt Wilhelm ab Anfang August 1940 zur Deutschen Luftwaffe, ob freiwillig oder einberufen, vermag ich nicht zu sagen.
      Auf jeden fall absolviert er eine Ausbildung bei der 4. Batterie/Reserve-Flak-Abteilung 192 in Holland, seine Erkennungsmarke lautet "4.B. Res.Fl.Abt. 192 / 198".


      [Fotos von der Ausbildung]
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    • „Mit der Vierlings-Flak in Afrika“

      4 „Abschuss“

      Der Flak-Abteilung von Wilhelm gelingt in Holland der Abschuss eines britischen Wellington-Bombers.


      Etwas zur Einheit von Wilhelm in diesem Zeitraum:

      Lexikon der Wehrmacht schrieb:

      Reserve-Flak-Abteilung 192


      Aufgestellt am 25. August 1939 in Schweinfurt mit drei schweren Batterien (1. - 3.; 8,8 cm) und zwei leichten Batterien (4. - 5.; 2 cm). Den Stamm stellte die 3./Flak-Regiment 19. Die eingezogenen Reservisten kamen aus den Regierungsbezirken Unter- und Mittelfranken. Die Ausrüstung der Batterien mit Geschützen und Geräten erfolgte durch das Luftwaffennebenzeugamt Schweinfurt am26. August 1939.
      Eingesetzt wurde die Abteilung in Schweinfurt, die 3.Batterie in Oerlenbach-Eltinghausen. Auftrag war der Schutz der Kugellagerwerke "Fichtel und Sachs".
      Im Mai 1940 verlegte die Abteilung nach Holland und wurde ab Juni 1940 beim Stab des Flak-Regiments 111 in Amsterdam zum Schutz des Flughafens Schiphol sowie zum Schutz des Flughafens
      "Waalhaven" in Rotterdam, die 3. Batterie zum Schutz des Hafens "Hoek van Holland" in Vlissingen eingesetzt.
      Sie erzielte in dieser Zeit 3 Abschüsse.

      [Quelle: LdW]


      [weitere Fotos von der Ausbildung und vom Flugzeugabschuss]
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    • „Mit der Vierlings-Flak in Afrika“

      5 „Wilhelm und seine Familie“

      Fotos von Wilhelm mit seiner Mutter, seinem Bruder und seinem Vater, aufgenommen sicher im Urlaub.
      Auch sein Vater ist zu diesem Zeitpunkt Soldat
      Bis wann seine Ausbildung dauert und wo er dann genau bis Mitte 1942 eingesetzt ist, weiß ich leider nicht.

      Weiterer Einsatz der Einheit:

      Lexikon der Wehrmacht schrieb:

      Im Mai 1941 wurde die Abteilung nach Beauvais-Tillé in Frankreich verlegt und wurde auf dem dortigen Flughafen eingesetzt.
      Ab dem 18. August 1941 erfolgte die Verlegung nach Berlin und ein Einsatz bei Velten.
      Ab dem 21. November 1941 begann die Verlegung der Abteilung per Bahntransport nach Sizilien, wo sie zum Schutz der Flughäfen "Trappanie","Cacca", "St. Pietro","Catania" und "Comiso" eingesetzt wurde.
      Die 5. Batterie verlegte nach Tunis. 1943 wurde die Abteilung zur schweren Flak-Abteilung 192 (v) umgewandelt. Dabei wurde die 4. Batterie zur 1./leichte Flak-Abteilung 723 und durch die 3./schwereFlak-Abteilung 304 neu gebildet. Die 5. Batterie wurde im Mai 1943 in Tunesien vernichtet.


      [Quelle: LdW]

      [Fotos von Wilhelm mit seiner Familie zwischen 1940 und 1942]
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      • HW_10_Ostpreussen_a.jpg

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      • HW_10_Ostpreussen_b.jpg

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      • HW_11a.jpg

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      • HW_11b.jpg

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      • HW_11c.jpg

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      • HW_12a.jpg

        (117,32 kB, 2 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • HW_13_Sep1942.jpg

        (346,72 kB, 2 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • HW_13b_Sep1942.jpg

        (478,19 kB, 2 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • HW_14_Feb1941.jpg

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    • „Mit der Vierlings-Flak in Afrika“

      6 „Einsatz in Italien“

      Ab hier lasse ich jetzt Wilhelm selbst erzählen:


      Wilhelm schrieb:

      Sizilien September 1942 – Januar 1943

      Die letzten Tropentauglichen werden zusammengestellt, ca. 20 Mann von unserer Batterie.
      Abfahrt mit dem Zug, wir sind eine Woche unterwegs. Bis Tarent (Stiefelabsatz).
      Als Verpflegung gab es eine 5 Kilo Dose Dänische Butter, 2-3 Brote und 5 Salamis.
      Auf den Bahnhöfen waren die Toiletten bis oben hin voll mit Kloake und wir mussten wie immer den Spatengang antreten.
      In Tarent kamen wir in die Kaserne. Mein Bettnachbar hatte mehrere Gläser Erdbeer-Konfitüre und ich schlug schnell einen Tausch vor: Eine Salami gegen ein Glas Konfitüre.
      Er erklärte mich für verrückt, aber ich konnte keine Wurst mehr essen.
      Nach 2 Tagen bekamen wir unseren Transportschein mit dem Flugboot (Blohm+Voss) nach Tobruk, sie konnte aber nur nachts fliegen.
      Als wir im Hafen ankamen, mussten wir Benzinkanister (20 Liter) verladen. Der Sprit wurde dringend in Afrika gebraucht. Das ging 14 Tage so, dann fiel Tobruk und der große Rückzug in Afrika begann.
      Nachts habe ich Wache mit einem Italiener gestanden. Ich habe ihn mit Essen versorgt, denn die Mannschaften bei den Italienern bekamen wenig Verpflegung, das sah bei den Unteroffizieren schon besser aus. Dagegen bekamen die Offiziere ein Firstclass-Essen.
      Dann ging es zurück nach Neapel. Inzwischen waren die Ami´s in Tunesien gelandet.
      Wir hatte einen 8-tägigen Kurzlehrgang südlich von Rom auf Vierlingsgeschützen.
      Zurück in Neapel wurden 3 Vierlingsgeschütze mit dazugehöriger Munition verladen.
      Auf sogenannte Siebelfähren, das waren 2 Pontons mit Bohlen verbunden und wurden mit Flugzeugmotoren angetrieben. Sie waren Torpedosicher aber 90 % wurden von englischen Zerstörern aufgebracht und mit Bordkanonen versenkt.
      Zu unserem Glück kam Schiffs-Flak aus Kiel, die keine Schiffe mehr hatten, wir waren froh.
      Nun kam Weihnachten 1942, ein paar ruhige Tage.

      [Fotos aus Italien/Sizilien]
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    • „Mit der Vierlings-Flak in Afrika“

      7 „Es geht nach Afrika“


      Wilhelm schrieb:

      Am 10.1.1943 wurden neue Geschütze verladen in 3 Giganten (Me323). Das sind Lastensegler die mit 6 Motoren bestückt waren.
      Am nächsten Tag ging die Reise los, allerdings nur bis Palermo, wo wir noch Ersatzteile abliefern mussten. Es wurde spät abends und die ganze Nacht regnete es in Strömen.
      Am nächsten Morgen hatte der Pilot bedenken, die Maschine überhaupt in die Luft zu kriegen wegen dem hohen Schlamm. „Na Gute Nacht“ dachten wir bei uns, da ging es bereits los.
      Alle Motoren auf Vollgas. Zu allem Unglück hatten wir auch noch Seitenwind, was sich bei den großen Maschinen sehr nachteilig auswirkt.
      Der Schlamm spritzte hoch und wir trieben immer weiter nach rechts, wo 50 Junkers Ju-52 standen.
      Im letzten Moment streifte unsere Tragfläche den Propeller der ersten Ju-52, der einen großen Teil des Nessel herausriss. Der Wind tat sein übriges und vergrößerte das Loch mehr und mehr. Wir hatten immer noch Bodenhaftung und die Hafenmauer kam auf uns zu.
      Der Pilot riss im letzten Moment den Steuerknüppel an den Bauch. So rutschten wir über die Mauer und fielen dann 10 m tief fast aufs Wasser. Mit letzter Kraft behielten wir die Maschine in der Luft.
      Nach 50 Kilometern Flug war das Loch so groß, das wir unsere Maschine in Trapani notlanden mussten.
      Hier wurde Nessel und Kleber besorgt und die Maschine repariert und 2-3 Stunden später flogen wir mutterseelenallein über das Mittelmeer.
      Der Große Pulk mit Begleitschutz war längst weit voraus, ca. 50 Ju´s, 2 Giganten und 2 Me 110 als Begleitschutz. Die Ladung betrug etwa 18 to. Nach 2 Stunden kam die Halbinsel Cap Bone in Sicht und wir atmeten auf, dann landeten wir in Tunis.

      [Foto einer Messerschmitt Me 323 „Gigant“]
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      • Me323_Gigant.jpg

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    • „Mit der Vierlings-Flak in Afrika“

      8 „Im Einsatz“

      Wilhelm schrieb:

      Afrika 14.Januar 1943

      Kaum waren die Ladeluken offen schrien die Landser vom Platz „Tempo, Tempo“, gleich kommen die Sturen 18 und werfen Ihre Bomben ab, aber es ging alles gut.
      Etwa 5 km vom Flughafen entfernt gingen wir in Stellung. Unsere Geschütze schossen nur 2.000 m hoch. Die Bomber flogen aber 3.000 m hoch, wir hatten dadurch keine „Arbeit“.
      Es war der 14.Januar 1943. Herrliches Wetter mit viel Sonne, so konnten wir eine Woche Freizeit genießen.
      Es ging weiter, Verladung auf Güterwagen ein Geschütz vor der Lok, ein Geschütz in der Mitte und das dritte am Ende des Zuges, dazwischen Munition und Benzinfässer.
      Die Fahrt ging nur nachts wegen Feindflieger. Der Heizer feuerte wie verrückt, so flogen die Funken weithin sichtbar. Kam ein kleine Steigung rutschten die Räder durch. Wir mussten
      Sand auf die Schienen streuen. So ging es langsam weiter bis Hammamet. Hier war die erste Haltestation. Die Araber begrüßten uns sehr freundlich, luden uns ein zum Essen – Kuskus –
      viel zu scharf. Wir haben es mit Rotwein betäubt. Der erste Rausch auf afrikanischem Boden, aber ich hatte keinen schweren Kopf (trockener Landwein).
      Zweiter Halt war in Sousse, wir haben die Wohnungen der geflohenen Franzosen durchsucht, es war schwer einen Eimer oder großen Topf zu finden, den wir ja zum Kaffee kochen brauchten. Wasser durfte man nur abgekocht trinken, sonst bekam man den „Sausemann“.
      Nach 3 Tagen am Endpunkt ein Abzweigbahnhof Geiba nach Gafsa und Gabes Endstation. Eine Woche vorher ist der Bahnhof von amerikanischen Jägern zerstört worden.
      Kaum hatten wir entladen und unsere Geschütze in Stellung gebracht, war schon Besuch da – 3 Spitfire über uns. Im letzten Moment konnten wir noch schießen, worauf eine Spitfire ca. 1 Kilometer entfernt notlanden musste. Einige Araber hielten den Piloten fest, der dann abends bei uns abgeholt wurde.

      Jeden Abend kam ein Transportzug mit Verpflegung bei uns an. Zwei Mann hielten die Wachposten im Gespräch, während einige von uns die Plomben der Türen knackten und einige Kisten Zusatz-Verpflegung besorgten.
      Vorher gab es 2 Wochen lang nur Bohneneintopf mit Bauchfleisch und wir waren gespannt auf die neue Kost. Aber es war wieder nur Bohneneintopf und die Enttäuschung war groß.
      Einige Tage später hatten wir mehr Glück – Jagdwurst und italienische Glaskirschen in Dosen. Wir haben es uns gut schmecken lassen.
      Einmal war eine große Kiste eine Überraschung – 5000 Stumpen – schnell wieder zugenagelt und zurückgebracht.

      [Fotos vom Einsatz in Afrika]
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    • „Mit der Vierlings-Flak in Afrika“

      9 „Endkampf in Afrika“

      Wilhelm schrieb:

      Es kam der März 1943. Rommeltruppen kamen aus Libyen an uns vorbei.
      Dann kam die Verlegung Richtung Tunis - per Anhalter mit unseren Geschützen, denn unsere eigenen Fahrzeuge hatte der Tommy im Mittelmeer versenkt.
      Auf dem Flugplatz waren Jäger stationiert – Messerschmitt Bf 109 und Focke-Wulf 190.
      Die Piloten waren immer im Rausch vom Landwein, anders konnten sie es angesichts der Übermacht der Amerikaner nicht verkraften.
      Eine Nacht war so schlimm mit den Angriffen, da wir hörten wie sich die Bomben in der Luft überschlugen.
      Rasch aus dem Geschützsitz in den Splittergraben – unser Glück, denn wir wurden unter Staub und Geröll begraben.
      Ich wollte danach wieder in den Geschützsitz aus Bakelit aufsitzen, aber er war nicht mehr da.
      Unser Zelt glich einem Sieb vor lauter Splittern. Da hatten wir noch mal Glück gehabt.
      Nach zwei Wochen wieder Verlegung im Westen von Tunis auf einen Feldflugplatz. Der war nur für Ju52 zu gebrauchen.
      Am 16.April zu meinem Geburtstag gab es nur Brot und Trockenmarmelade, sonst nichts.
      Aber türkischen Landwein hatten wir genug, so war der Tag halbwegs gerettet.
      Es war der 7.Mai 1943 – Tunis brannte. Die Engländer waren schon da.
      Nun kamen in der Nacht noch mal zehn Ju52. Drei gingen bei der Landung zu Bruch wegen der vielen Löcher auf der Landewiese.
      Wir hofften auf Verpflegung aber es kamen nur Feldspaten, Frontzeitungen und Urlaubs-Rückkehrer. Wir fragten sie, wo sie denn hinwollten.
      „Zu unserer Einheit“ war die prompte Antwort – aber die war schon in englischer Gefangenschaft.

      Nun kam für uns die letzte Nacht in Freiheit. Am nächsten Morgen kamen die Panzer – Aus und vorbei!

      [weitere Fotos aus Afrika]
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    • „Mit der Vierlings-Flak in Afrika“

      10 „Kriegsgefangenschaft“

      Wilhelm schrieb:

      Nachmittags marschierten wir – über 1.000 Gefangene – durch Tunis.
      Die Araber weinten, die Franzosen-Frauen bewarfen uns mit Steinen.

      Nach einer Woche im Freien ging es zum Bahnhof zur Abfahrt nach Algerien.
      Auf den Bahnhöfen gab es wenigstens Wasser.
      Die Verpflegung war sehr mager. Nach einigen Tagen bekamen einige von uns den Durchmarsch vom verschmutzen Wasser. Ich auch darunter.
      Nun ging es in ein englisches Feldlazarett in Constantin. Hier wurden wir sehr freundlich empfangen, vor allem von den jungen Krankenschwestern.
      Eine Woche war für uns der Himmel auf Erden, dann ging es aber weiter.
      An der Grenze zu Marokko übernahmen uns die Franzosen, was sehr sehr schlecht war.
      Nach einer Woche kam Casablanca in Sicht und so landeten wir beim Amerikaner.
      Ein großes Lager, 30.000 Mann. Wenig Essen, dünne Suppe, abends ein rundes Weißbrot für 8 Mann. Nach zwei Wochen kam eine Heuschreckenplage – Millionen Tiere fielen ins Lager ein. Heuschrecken im Kochgeschirr, in den Jackentaschen, einfach überall.
      Es war schrecklich. Nach einer Woche war alles vorbei, sie zogen weiter.

      Nach vier Wochen zum Hafen, auf ein Liberty-Schiff, ca. 500 to (klein).
      500 Mann an Bord. Der ganze Verband hatte ca. 70 Schiffe, 10 Zerstörer und 1 Flugzeugträger.
      Jetzt ging es ab nach Amerika. 21 Tage unterwegs. Der Geleitzug fuhr immer im Zickzack, wegen der deutschen U-Boote.
      Nach einer Woche kam ein großer Sturm. Fast alle wurden seekrank, ich nicht.
      Nach 20 Tagen kamen die ersten Flugzeuge in Sicht. Wir waren froh, die Überfahrt heil überstanden zu haben.

      [Soldbuchersatz aus der Gefangenschaft]
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    • „Mit der Vierlings-Flak in Afrika“

      11 „Als P.o.W. in Amerika“


      Wilhelm schrieb:

      „Camp Forest / Tennessee“

      Nach dem Ausladen ging es an Land. Norfolk hieß der Hafen in Virginia.
      Erst wurden wir entlaust, dann kamen wir unter die Dusche.
      Anschließend verteilten die farbigen Soldaten weiße Frotteehandtücher, das war eine Wohltat.
      Nach Stunden ging es zum Bahnhof, ein Pullman-Zug stand bereit. Alles gepolstert.
      Noch hatten wir einen großen Hunger und harrten der Dinge. Endlich rührte sich was, ca. 10 farbige Soldaten kamen mit Tabletts für jeden von uns, Melone mit Schinken.
      Uns quollen die Augen fast über. Wir fuhren die ganze Nacht und am nächsten Tag bis ca. 14 Uhr. Jetzt waren wir in Tennessee in einem Lager mit 3.000 Mann.
      Verpflegung bekamen wir wie die amerikanischen Soldaten, also sehr gut.
      Die Stube 18 der 12.Kompanie suchte einen Tischler, das war ich. Es war die Theaterstube, alles Künstler, und es machte sehr viel Spaß.
      Ich musste ein Xylophon aus Hickory-Holz bauen, mit Hilfe des Musikers klappte das dann auch. Für eine Theatervorstellung brauchten wir eine kleine Geige und einen Kontrabass.
      Alles wurde improvisiert. Zur Vorstellung kamen auch amerikanische Offiziere mit ihren Frauen und Töchtern. Es wurde ein Johann-Strauss-Ballett aufgeführt.
      Die langen rosa Netzkleider wurden aus den Netzhemden der Afrikaner geschneidert und eingefärbt. Der Busen war aus Gips und wurde gleich mit eingenäht.
      Die Amerikaner waren entsetzt über die jungen Frauen (Männer) im Lager wurden aber gleich aufgeklärt. Für ein Konzert (Musikinstrumente kamen vom Roten Kreuz) fehlte noch eine Kesselpauke. Die Spanten kochten wir im Ofenrohr mit Heißdampf, so klappte auch das.

      [Glückwunschkarten zu verschiedenen Anlässen, hergestellt von Wilhelm’s Kameraden oder der Kriegsgefangenhilfe C.V.J.M.]
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    • „Mit der Vierlings-Flak in Afrika“

      12 „Verlegung in ein anderes Lager“

      Wilhelm schrieb:

      „Camp Lawrenceburg / Tennessee“

      Nach 10 Monaten war für mich die schöne Zeit vorbei. 300 Mann wurden von Camp Forrest nach Lawrenceburg verlegt. Es war eine kleine Stadt mit ca. 3.000 Einwohnern.
      10 Köche und Bäcker, 3 Lagertischler, 1 Arzt (deutsch), 1 Kantinenwirt, 1 Lagerführer (deutsch). Alle andern gingen in den Wald zum Holzfällen. Die drei Holzwürmer bauten den Waschraum, das Toilettenhaus, das Kantinenhaus usw. Nach 6 Wochen wurde die Arbeit im Lager weniger. Ich bekam eine schöne Arbeit in der Kantine als 2.Mann, es machte viel Spaß.
      Jeder im Lager bekam 1 Flasche Bier, bei der Hitze tranken die meisten aber nur Cola. Am Wochenende wurde alle Geburtstage der Woche nachgefeiert, da kam das Bier dann gerade richtig.
      Ich verkaufte viel Coca und Pepsi Cola, Mars-Schokoriegel und Zigaretten immer stangenweise zu 10 Packungen.
      Jedes Geburtstagskind bekam eine Kanne Bohnenkaffee und eine Butterkremtorte, wir hatten ja auch zwei Wiener Konditoren in der Küche, das war Spitze.

      Es kam das Kriegsende in Europa und die Konzentrationslager wurden entdeckt.
      Nun ging es bei uns los. Die Kantine sollte geschlossen werden und es gab nur noch halbe Verpflegung. Die vorgegebene Arbeitsnorm war 3 Cord Holz am Tag pro Mann.
      Nun erbrachten wir nur 1,5 Cord täglich im Wald. Das gab ein großes „Hallo“. Der Captain schrie und strich die Abendmahlzeit.
      Wir hielten Rat und entschlossen uns zur Arbeitsverweigerung, nachdem wir sämtliches Schoko-Essbares aus der Kantine noch schnell verkauft hatten, bevor sie gesperrt wurde.
      Die Küche hatte alle Mehlvorräte und Sonstiges auf den Stuben versteckt. Früh um 6 Uhr war Wecken, aber keiner stand auf. Der Lagerchef spielte verrückt und schloss den Küchenvorrat.
      Das ging 3 oder 4 Tage so. Wir bekamen nachts heimlich eine Portion Mehlsuppe, auch Schokoriegel und Nüsse hatten wir.
      Jeden Tag spielten wir Skat und Doppelkopf und es ging uns soweit ganz gut.
      Nach 4 Tagen kam die Hohe Kommission, auch ein General und Vertreter der Firma, die dringend unser Holz zur Papierverarbeitung benötigten. Es wurde lange verhandelt bis wir wieder Vollverpflegung bekamen. Aber 3 Cord Holz war Bedingung, trotzdem willigten wir gern ein.
      Unser Arzt, ein Berliner, gab uns einen heißen Tip. Er sagte, das ein Transport mit Kranken zum Hafen nach Boston geht.
      Er schrieb so viel wie nur möglich krank. Ich war auch dabei. Ab ins Lazarett nach Camp Forrest. Nach einer kleine OP ging es ab Richtung Heimat.

      [Glückwunschkarten zum Geburtstag 1945, hergestellt von Wilhelm’s Kameraden]
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    • „Mit der Vierlings-Flak in Afrika“

      13 „Die Camps“

      Wilhelm befand sich in den USA in mindestens 2 verschiedenen P.o.W.-Camps, zuerst in Camp Forrest, später im Camp Lawrenceburg, beide in Tennessee.
      Es existieren noch ein Lageplan von Camp Forrest und zwei Skizzen zum Lager.

      Wilhelm konnte aus der Gefangenschaft Briefe nach Hause schreiben und auch Post empfangen, auch wenn diese streng geprüft wurden.
      Erhalten geblieben sind ein Brief von Wilhelm an seine Mutter und einer von seinem Bruder Walter, der zu der Zeit beim RAD war.

      [Plan, Skizzen und Briefe]
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    • „Mit der Vierlings-Flak in Afrika“

      14 „Nach Hause?“


      Wilhelm schrieb:

      3 Tage Fahrt von Tennessee nach Boston. Ein Transportschiff lag im Hafen, für 5.000 Mann. Das Schiff fuhr bis 1918 unter Deutscher Flagge.
      7 Tage Fahrt bis nach Le Havre. Die Verpflegung war auf dem Schiff schon knapp, aber jetzt ging es richtig los.
      Mittags eine dünne Graupensuppe, abends eine Salzsardine und ein Löffel Marmelade.
      So ging das vier Wochen, wir wurden immer dünner.
      Nachts -5 Grad Kälte, kein Stroh im Zelt und nur eine Decke.
      Anschließen ging es ab in die Nähe von Paris, 30 km östlich.
      Jetzt kam Weihnachten 1945 und Neujahr. Alle freuten sich auf zu Hause aber, aber, aber.
      Ab 2. Januar kam eine Kommission für Arbeitseinsätze im Bergwerk.
      Unsere Wachtmeister bekamen Wind davon und es wurden alle als schwer krank vorgeschoben, die ersten 500 wurden untersucht, aber nur 5-8 Arbeitsfähige gefunden.
      Daraufhin wurde der ganze Haufen (5.000 Mann) nach Hause geschickt. Wir waren alle aus dem Häuschen.
      Abends durch Aachen, am nächsten Morgen fuhren wir durch Essen.
      Wir waren entsetzt, aus lauter Trümmern ragte ein rauchender Schornstein (Ofenrohr) - Furchtbar.
      Endstation Münster, hier gab´s die Entlassungsurkunde.
      Für die Norddeutschen ging´s weiter nach Munsterlager (Lüneburger Heide). Dann mit dem LKW vom Tommy weiter Richtung Heimat.
      Die Straßenbahn fuhr schon wieder zu Hause, aber durch eine Trümmerstadt.
      Ich schaute vorsichtig um die Ecke in unserer Strasse – unser Haus war lädiert, aber es stand noch. Meine Mutter war hoch erfreut.
      Mein Vater kam schon im August 1945 aus italienischer Gefangenschaft nach Hause. Mein Bruder war schon im April 1945 zu Haus.
      Er war von Magdeburg kommend, immer nachts durch die Wälder marschierend, durch englische Truppen hindurch
      der Gefangenschaft entkommen.

      [Wilhelm’s Entlassungspapiere]
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    • „Mit der Vierlings-Flak in Afrika“

      15 „Nachtrag“

      Wilhelm hat den Krieg überlebt und auch die anschließende Gefangenschaft heile überstanden.
      1950 macht er sich als Tischler selbstständig und wurde Chef eines erfolgreichen Familienunternehmens, das auch nach 70 Jahren noch am Markt ist.

      Seine Zeit als Soldat in Afrika hat ihn nie ganz losgelassen. Er war Mitglied im „Verband Deutsches Afrika-Korps e.V.“ und besuchte später als Ruheständler gemeinsam mit seiner Frau die Orte in Tunesien, wo er 1943 gekämpft hat.
      Bei seiner restlichen Familie war das Interesse an seiner Soldatenzeit eher verhalten, deshalb war er auch hoch erfreut, das sich überhaupt jemand für seine Geschichte interessiert.

      Ich hoffe, Ihr findet wie ich Gefallen an diesem kleinen Nachlass, auch wenn dieser nicht von einem hochdekorierten Haudegen mit viel "BlingBling" am Revers stammt.

      Gruss, anhaltiner
       
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    • Vielen Dank anhaltiner,

      für diese tolle Geschichte und die spannende Präsentation.
      Ich war richtig gefesselt, es war sehr beeindruckend.

      Ich denke, dass gerade bei Dir dieser Nachlass sehr gut aufgehoben ist und mit großem Respekt bewahrt wird.

      Nochmal danke!
       
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      S P I E ß S C H R E I B E R
      Ich suche folgende Urkunden:
      - Besitzzeugnis für BdM- & JM-Leistungsabzeichen | - Grubenwehr-Ehrenzeichen 1938
      - SS-Dienstauszeichnungen 4 + 8 Jahre | - Landwehr-Dienstauszeichnung Baden vor 1913
      - Baden Felddienstauszeichnung mit Spange 1870-1871
      - Sachsen - Medaille Brandkatastrophe Weißwasser 1992

       

    • Neu

      Danke Jungs für Eure Kommentare, es kommt bald wieder was in dieser Rubrik.

      Gruss, anhaltiner.
       
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    • "Flak-Abteilung 503"

      Neu

      Hallo Sammlerfreunde,

      heute möchte ich Euch noch ein paar Sachen eines weiteren Flak-Soldaten zeigen.

      Leutnant Günter Schubert war mit der Flak-Abteilung 503 am Endkampf des Deutschen Afrikakorps in Tunesien beteiligt und war dort als Batterieoffizier in der 3./ Flak-Abt. 503 eingesetzt.
      Die Abteilung kam erst im Januar 1943 nach Afrika und wurde im Mai 1943 in Tunesien vernichtet. Dabei geriet Günter Schubert in Gefangenschaft.

      Kurz zuvor, am 7.Mai 1943 bescheinigt ihm der Abteilungskommandeur der 503, Hauptmann Großmann, noch, das er die Bedingungen für das Flakkampfabzeichen erfüllt hat.

      Im Januar 1946 befindet sich Schubert in alliierter Kriegsgefangenschaft in Djedeida/Tunesien. Dort wird für ihn eine Personalkarte angelegt, die er auf der Rückseite auch unterschreibt.
      Warum er diese ausgehändigt bekam, kann ich nicht sagen, denke aber das dies nicht unbedingt üblich war.

      Zu guter Letzt existiert noch der Rest eines Armbands aus Aluminium, welches ich mit den beiden Papieren bekam.
      Es handelt sich um eine typische Arbeit aus der Kriegsgefangenschaft, ich habe etliche solcherart Mitbringsel in der Sammlung.

      Auf den 3 erhalten gebliebenen Gliedern sind unterschiedliche Motive und Beschriftungen geritzt.
      1 - "Cairo K.-CH.-S."
      2 - "DAK" neben dem afrikanischen Kontinent mit gekreuzten Schwertern und "21.2.43 Tunesien"
      3 - "Tunis Medenine"

      Gruss, anhaltiner.

      PS: Ob das Armband wirklich Schubert gehört hat, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich zeige es zumindest als Belegstück.
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