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Wehrpass Flakhelfer und ROB-Oberjäger im Res.Geb.Jäg.Rgt.136

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    • Wehrpass Flakhelfer und ROB-Oberjäger im Res.Geb.Jäg.Rgt.136

      Servus,

      heute möchte ich Euch gerne ein interessantes Stück Tiroler Zeitgeschichte vorstellen. Dabei handelt es sich um den Wehrpass des Flakhelfers und späteren ROB-Oberjäger Paul Walch.

      Paul Walch wurde am 22.12.1926 in Inzing bei Innsbruck geboren. Er war als 16 jähriger Oberschüler in Innsbruck, als er für den 12.04.1943 die Einberufung zum Flakhelferdienst bei der leichten Heimatflakabteilung 28/VII erhielt. Die Abteilung war für die Luftverteidigung der Gauhauptstadt Innsbruck mitverantwortlich und lag im Raum des heutigen Tivoli-Stadions in Stellung. Der Flakhelfer Walch wurde als Kanonier 2 am 60cm Flakscheinwerfer verwendet, doch er erhielt auch die Ausbildung des K1 am Scheinwerfer, sowie des K5 am Flakgeschütz, die Abteilung war mit sowjetischen Beutegeschützen des Typs 3,7cm Flak M39 a (r) ausgestattet. Ab dem 01.05.1943 war er kurzzeitig beurlaubt, während des Sommers 1943, wurde er am 17.06.1943 im Wehrbezirkskommando Innsbruck gemustert. Am 22.09.1943 trat er wieder seinen Flakhelferdienst in Innsbruck an. Am 23.10.1943 wurde Paul Walch offiziell für die ROB-Laufbahn des Heeres angenommen. Als Flakhelfer erlebte er auch den ersten und verhärensten Luftangriff auf Innsbruck am 15.12.1943, mit 269 Toten und mehr als 500 Verwundeten. An diesem Tag konnte die völlig überrumpelte Luftverteidigung keinen Abschuss erzielen, doch bereits vier Tage später, am 19.12.1943 gelang es der Innsbrucker Flak bei einem neuerlichen Angriff 3 B24 abzuschießen. Während seiner Flakhelferzeit hatte die Abteilung 6 Kampftage mit Feindbeschuss. Der Flakhelfer Walch wurde am 26.02.1944 aus dem Dienst der Luftwaffe entlassen.

      Bereits am 23.05.1944 rückte er mit 17 Jahren zur 2.Stammkp./I.Geb.Jäg.Ers.Rgt.136 in Innsbruck ein, hier erhielt er seine Grundausbildung als Gebirgsjäger. Ehe er mit 16.06.1944 zur 3./Res.Geb.Jäg.Rgt.136 versetzt wurde. Das Regiment lag zu jenem Zeitpunkt in Oberitalien zum Schutz wichtiger Einrichtungen und im Bandenkampf gegen italienische Partisanen. Nach seiner Frontbewährung kehrte der Jäger Walch, mit 13.10.1943, zur 1.Stammkp/Geb.Jäg.Ers.Rgt.136 nach Innsbruck zurück. Ab dem 06.11.1944 nahm er an der WKr. ROB-Schule XVIII für Geb.Jg. in Kufstein am ROB-Lehrgang teil. Dieser dauerte bis zum 28.03.1945, und er schloss ihn mit der Eignung zum Gruppenführer ab. Bereits am 01.02.1945 wurde Walch zum Gefreiten befördert, und schon am 01.03.1945 zum ROB-Oberjäger.
      Wie der Oberjäger Walch das Kriegsende erlebt hat ergeht leider nicht aus dem Wehrpass hervor.

      Wie ich finde ein interessanter Wehrpass eines jungen Flakhelfers und eines erst 18 jährigen Oberjägers.

      Mich würde interessieren, ob ihr auch Wehrpässe habt, die Eintragungen zur "Vordienstzeit" als Flakhelfer habt? Ich habe bis dato kaum Schriftstücke zu dem Thema gesehen.

      Schöne Grüße aus Tirol

      Austria12 (Samuel)
      Dateien
      Ich suche immer Dokumente der 2.GebDiv und deren Teileinheiten dem GJR 136, 137, GAR 111, GebPi.Btl.82 und den Divisionseinheiten 67. Ferner suche ich auch immer Fotos von deutschen Soldatenfriedhof Parkkina-Petsamo.

      Ich bin Experte für die Geschichte der 2.GebDiv und allgemein zur Eismeerfront. Und ich besitze einiges an Literatur, auch selten Zeitgenössische zu dem Thema. Wenn jemand Hilfe oder Informationen braucht stehe ich gerne zur Verfügung.
    • Weitere Scans vom Wehrpass.
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      Ich suche immer Dokumente der 2.GebDiv und deren Teileinheiten dem GJR 136, 137, GAR 111, GebPi.Btl.82 und den Divisionseinheiten 67. Ferner suche ich auch immer Fotos von deutschen Soldatenfriedhof Parkkina-Petsamo.

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    • Hier noch die restlichen Seiten vom Wehrpass und zwei zusätzliche Dokumente.
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