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Ein Ladiner im italienischen Heer

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    • Ein Ladiner im italienischen Heer

      Servus,

      heute möchte ich Euch gerne ein Sterbebild eines Südtirolers zeigen, der zur Ladinischen Sprachminderheit gehört. Ladinisch ist eine romanische Sprache die in einigen Tälern Südtirols und Oberitaliens gesprochen wird.

      Francesco Guglielmo Crazzolara, V. Ragg. Artigl. Alpina (5.Gebirgsartillerie-Regiment)

      geb.: in San Cassiano in Badia, auf deutsch, Sankt Kassian in Abtei, im Gadertal.
      gest.: am 17.10.1942 im Rot-Kreuz Spital Nr.5 in Mailand

      Seit 1940 im aktiven Wehrdienst und nahm an den Feldzügen in Frankreich, Griechenland und Montenegro teil.

      Grüße

      Austria12
      Dateien
      Ich suche immer Dokumente der 2.GebDiv und deren Teileinheiten dem GJR 136, 137, GAR 111, GebPi.Btl.82 und den Divisionseinheiten 67. Ferner suche ich auch immer Fotos von deutschen Soldatenfriedhof Parkkina-Petsamo.

      Ich bin Experte für die Geschichte der 2.GebDiv und allgemein zur Eismeerfront. Und ich besitze einiges an Literatur, auch selten Zeitgenössische zu dem Thema. Wenn jemand Hilfe oder Informationen braucht stehe ich gerne zur Verfügung.
    • Hallo Austria,

      das ist schon ein beachtlicher Text in diesem Sterbebild, der vielleicht eine Übersetzung wert ist:

      Er ruhe in Gott
      Francesco Guglielmo Crazzolara
      aus Sankt Kassian in Abtei
      Soldat des 5. Artillerie Regiments der Alpini, mit siebenundzwanzig zu bester Lebzeit am 17. Oktober 1942 im Krankenhaus Nr. 5 des Italienischen Roten Kreuzes in Mailand von uns gegangen.

      Zu den Waffen gerufen im Jahr 1940, hat er an den Feldzügen in Frankreich und Griechenland teilgenommen und war Garnisonssoldat in Montenegro, immer und überall gewissenhaft seinen Dienst verrichtend. Die schweren Kriegsstrapazen bereiteten ihm eine schwere Krankheit, die ihn ins Krankenhaus verbrachte, wo er fast sechs Monate verblieb, bewundert von den Kranken und freiwilligen Pflegern für seinen religiösen Geist und seine Ergebenheit. Versehen mit religiösem Trost, verstarb er nachdem ihm mit großem Glücksempfinden der Segen seiner Exzellenz des Kardinals Erzbischof von Mailand und sogar des Heiligen Vaters, Pius XII., zuteil wurde.
      R.I.P.

      Druckerei H. Mahl, Bruneck

      Nun ist beachtlich, dass offensichtlich von höchster Stelle, wie es beschrieben ist, sogar vom damaligen Papst Pius XII. --> de.wikipedia.org/wiki/Pius_XII. ein Segen gekommen sein soll. Auch bleibt offen, welche Todesursache es war.

      Danke für das Einstellen!

      Gruß

      Gustav
       
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    • Servus Gustav,

      vielen Dank für die Übersetzung des Sterbebilds. Generell finde ich italienische Sterbebilder recht interessant, leider findet man bei uns recht selten welche.

      Das mit der Segenspendung habe ich auch schon gelesen, eventuell war ja der Erzbischof von Mailand im Krankenhaus zur Salbung und eventuell gab es auch einen Ablass durch den Papst. Vielleicht weiß ja jemand mehr zu dem Thema?

      Grüße

      Samuel
      Ich suche immer Dokumente der 2.GebDiv und deren Teileinheiten dem GJR 136, 137, GAR 111, GebPi.Btl.82 und den Divisionseinheiten 67. Ferner suche ich auch immer Fotos von deutschen Soldatenfriedhof Parkkina-Petsamo.

      Ich bin Experte für die Geschichte der 2.GebDiv und allgemein zur Eismeerfront. Und ich besitze einiges an Literatur, auch selten Zeitgenössische zu dem Thema. Wenn jemand Hilfe oder Informationen braucht stehe ich gerne zur Verfügung.
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