Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar

Schuldverschreibung Deutsches Reich 1922

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Besser kann man es nicht erklären (dort ist auch einer 5000er abgebildet):

      -> aktiensammler.de/breng/archive…sp?AREA=910&ID=36625&NS=1

      1871 wurde das Deutsche Reich gegründet und trat die Nachfolge des Norddeutschen Bundes an. In den Reichsverband waren auch die süddeutschen Staaten eingeschlossen. Dieses Deutsche Reich musste den bis dahin bestehenden einzelnen deutschen Ländern irgendwie zugeordnet werden. Es mussten die Aufgaben zwischen Reich und Ländern verteilt werden. Bestimmte Aufgaben übernahm das Reich von den Ländern, zum Beispiel die Landesverteidigung und das gesamte Militärwesen. Um seine Aufgaben erfüllen zu können, mussten dem Reich auch Einkünfte überwiesen werden. Es bekam die indirekten Steuern und die Zölle. Doch diese Summen allein reichten nicht aus, um die gewaltigen Ausgaben der Landesverteidigung, die schon in den 70er Jahren nötig wurden, zu decken. In den ersten Jahren seines Bestehens hatte das Reich als besondere und einmalige Einnahme die Summen aus der französischen Kriegsentschädigung, mit der es die Schulden des Krieges 1870/71 bis auf einen kleinen Rest tilgte. Die süddeutschen Staaten, Bayern, Württemberg, Baden und Südhessen brauchten an der Tilgung dieser Kriegsanleihen nicht mithelfen. Das Deutsche Reich konnte bis 1875 ohne Anleihenbewilligungen auskommen. Als jedoch die Mittel aus der französischen Kriegsentschädigung erschöpft waren, musste man zum Schuldenmachen greifen und hat hiervon in überaus großzügiger Weise Gebrauch gemacht. Das erste Anleihengesetz des Deutschen Reiches trägt das Datum 27.1.1875, doch erst 1877 wurde die erste Anleihe realisiert. Vom Jahre 1877 an hat man jedes Jahr eine neue Anleihe aufgelegt. Anleihenzwecke waren Finanzierung des Reichsheeres, der Marine, der Festungen, der Küstenverteidigung, der Post- und Telegraphenverwaltung, der Erwerb der Reichsdruckerei, der Münzreform, des Zollanschlusses von Hamburg und Bremen und die Herstellung des Nord-Ostsee-Kanals. Bis 1885 wurden 4 % verzinsliche Obligationen begeben, von da ab nur noch 3,5 %. Die 4 % Obligationen wurden durch Gesetz vom 8.3.1897 in 3,5 % konvertiert. 1890 erschien die erste mit 3 % verzinsliche Anleihe. Trotz der Herabsetzung des Zinsfußes blieben die jährlichen Summen für Zinsendienst sehr hoch, weil immer wieder neue zinstragende Schulden hinzukamen.

      Ausgefertigt auf Grund des Gesetzes über die Zwangsanleihe vom 20.7.1922. Dekorativ mit Reichsadler im Unterdruck.
      Sammlung Siegenbruck: http://www.dokumentenforum.de/thread.php?threadid=283 – Ahnenforschung: Köln, Essen, Aachen & Rheinland, Ruhrgebiet
    Seitenabrufe 2006: 2.287.911 | Seitenabrufe 2007: 5.203.309 | Seitenabrufe 2008: 3.739.067 | Seitenabrufe 2009: 2.906.533 | Seitenabrufe 2010: 3.238.200 | Seitenabrufe 2011: 6.774.053 | Seitenabrufe 2012: 4.662.313 | Seitenabrufe 2013: 5.446.761 | Seitenabrufe 2014: 8.419.290 | Seitenabrufe 2015: 6.794.162 | Seitenabrufe 2016: 10.345.247 | Seitenabrufe 2017: 9.300.137 | Seitenabrufe 2018: 10.482.530 | Seitenabrufe 2019 bis Oktober: 6.125.921